Manch einer vermisst dann doch die alte Homepage, die schwarzeromantik.de – lang ists her. Wie versprochen stelle ich nun peu peu einige alte Gedichte ein; den Anfang macht eines der wenigen, die ich in englisch geschrieben habe – damals in Indien im Winter 2004. Weiterlesen
Kategorie: Wortwelt (Seite 27 von 28)
Beves Wortwelt
Neulich – und genau zu sein am Sonntagabend – bin ich mal wieder bei Arnd Zeiglers wunderbaren Welt des Fußballs hinein gepurzelt. Das mache ich eigentlich viel zu selten, denn dieses Potpourri bunter Fußballbilder ist recht sehenswert und meist vergnüglich. Weniger vergnüglich war jedoch, dass zum ersten Mal öffentlich das Augenmerk auf eine Einrichtung in Sinsheim gelenkt wurde, welche beim Spiel der heimischen TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund Schmähgesänge gegen den örtlichen Mäzen Dietmar Hopp übertönen sollte. Mein erster Gedanke war: Das gab es doch bei uns auch. Weiterlesen
Eigentlich. Also eigentlich wollten wir eine Fahrradtour machen, vielleicht ans Gleisdreieck, die Übermalung des Graffitis fotografieren, oder in Niederrad beim besten Burger-Imbiss der Stadt einen Burger verspachteln. Bis Uli im Blog-G darauf hinwies, dass um 18:00 das Spiel Bochum gegen den FSV Frankfurt angepfiffen wird. Weiterlesen
Nun also war es soweit, die tollste Frauen WM, besser Frauenfußball WM aller Zeiten neigte sich dem Ende entgegen. Drei Wochen lang wurde die Nation von 0 auf 100 in Sachen Frauenfußball getrimmt; manch eine der alten Streiterinnen geriet dabei in Vergessenheit, andere spielten sich ins Rampenlicht, allen voran die wohl (auch von mir) meist thematisierte und fotografierte Kickerin der letzten Tage, Hope Solo. Weiterlesen
Manchmal schlendert man durch die Stadt und entdeckt irgendetwas, das allem Anschein nach eine Geschichte verbirgt, die sich zunächst nicht offenbart – doch welche mag es sein? In loser Folge wird hier fortan das ein oder andere Mysterium aufgeklärt, das sich mitten unter uns verbirgt. Weiterlesen
Die Zeil, Frankfurts bekannteste Fußgängerzone und umsatzstärkste Straße -womöglich in ganz Deutschland- beherbergt vor allem Filialen bekannter Ketten und unterliegt einem steten Wandel. Die Älteren werden sich erinnern, dass einst sogar die Straßenbahn hier entlang gefahren ist und sie nicht immer Fußgängerzone war, die Zeil – von Neufrankfurtern zunächst gerne als Zeile bezeichnet, bis sie merken dass Zeil kein Slang sondern der Eigenname ist. Weiterlesen
Only time and life will tell
But it’s a long way home when you’re in hell
Where constant demons fracture souls
Once a nightmare, now just lifeless ghosts
Flogging Molly – Speed of darkness
So langsam wird es Zeit, mal wieder hier vorbei zu schauen und ein Lebenszeichen zu hinterlassen. Die letzten Wochen waren geprägt vom Abstieg der Eintracht und vom Verlust unserer Fotoausrüstung – beides musste ich erst einmal verarbeiten und verdauen. Zwar gibt es in Sachen Foto keine Entwarnung so doch immerhin Ersatz. Weiterlesen
Der Frankfurter Stadtteil Gallus, volkstümlich auch Kamerun genannt, ist ein ganz spezieller Stadtteil. Er kommt nicht snobistisch daher wie Sachsenhausen, obgleich Anzug und Krawatte im Straßenbild ebenso präsent sind, wie der Blaumann oder das Kopftuch. Er kommt auch nicht so adrett daher, wie das frisch gekämmte Nordend – dieses Bullerbü für Erwachsene; nein unfrisiert scheint es, das Gallus, obgleich an der Nahtstelle zur Messe hin die Großbaustelle darauf hinweist, dass demnächst hier ein anderer Wind wehen könnte. Noch mischen sich hier die Nationen und die Welten; der Gemüsehändler grüßt ebenso freundlich wie die Graffitis von den Wänden, in den Cafés und Kneipen hocken Angestellte, Müßiggänger und Arbeiter Seit an Seit, während die Sonne ein Viertel bescheint, in welchem der Flaneur Nischen entdecken kann, in denen das ganz normale Leben lebt. Weiterlesen
1972. Es war das letzte Frühjahr, in dem ich die Rückbank unseres weißen Opel Kadett L alleine für mich hatte. Meine Eltern bekamen ein Kind und ich am 1. Juni eine Schwester. Bei der Eintracht gehts bergauf. Ich wünschte, ich könnte dies von heute behaupten. Jürgen Grabowski wird fester Bestandteil der Fußball-Nationalmannschaft, diese bezwingt England erstmals in deren Wohnzimmer, in Wembley, mit 3:1 und wird wenig später tatsächlich Europameister. Mit Günther Netzer produziert die Bundesliga zudem den ersten Popstar. Alles freut sich auf die Olympischen Sommerspiele in München, die trotz aller Freude in einem Desaster münden. Palästinensische Terroristen töten 12 israelische Delegationsteilnehmer, im Feuergefecht sterben fünf der Attentäter und ein Polizist. Legendär wurden die Worte des IOC-Präsidenten Avery Brundage: The games must go on. Weiterlesen
Während das Eintracht Museum in der Nacht der Museen trotz der Niederlage gegen Köln und dem Frust allenthalben tapfer die Stellung hielt, wurde andernorts die Veranstaltung mit dem Beginn einer Abrissparty verknüpft. Das Historische Museum am Römerberg wird dieser Tage abgerissen und einem Neubau weichen müssen; nach dem Technischen Rathaus verschwindet also ein weiterer markanter Bau der späten Nachkriegsjahre, in denen Waschbeton den Ton angegeben hatte. Karl der Große, der seit 1973 vor dem Eingang Wache hielt, hat sich schon verkrümelt.
Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich hier die tolle Ausstellung der Fotos der großartigen Fotografin Absiag Tüllmann gesehen. Das erste Mal allerdings bin ich Anfang der Siebziger mit meiner Grundschulklasse hier gewesen. Da war der Bau nahezu neu. Und die Eintracht selbstverständlich erstklassig. Weiterlesen
Neulich wies mich der User BHF1/4 auf die Currybude Taunus 25 hin, die ich bis dato gar nicht kannte. Gelegen dort, wo Frankfurt am widersprüchlichsten scheint, im Bahnhofsviertel. War noch vor einigen Jahren die Kaiserstraße der Inbegriff des Verruchten, so haben sich mit den Tagen die Banken ins Viertel gefräßt und dazu ein Wochenmarkt etabliert, dass hier der Mercedes der Nitribitt nur bedingt auffallen würde. Parallel verläuft die ausgestoßene Schwester, die Taunusstraße. Bevölkert von Buden und Bordellen, von Junks und leichten Mädchen verbreitet die Taunusstraße noch immer das Flair, das bis in die Neunziger hinein ein Raunen verursachte, wenn man das Frankfurter Bahnhofsviertel auch nur erwähnte. Verewigt im Fußball-Schlachtruf Nutten, Crack und Spielautomaten. Weiterlesen
Nein, damit meine ich nicht die Commerzbank-Arena, die von Traditionalisten noch immer Waldstadion genannt wird – obwohl sie außer dem Ort nichts mehr damit zu schaffen hat. Nicht die Optik und auch nicht den Geist. Im Waldstadion hat die Eintracht 1999 mit 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern gewonnen, in der Commerzbank-Arena gegen den 1.FC Köln mit 0:2 verloren. Ich bin übrigens selbst einer derer, die bis dato aus Trotz Waldstadion gesagt haben, aber darum geht es gar nicht. Es geht tatsächlich um den Tatort. Sonntag. 20:15 Uhr. ARD. Weiterlesen


