Ein Sammelsurium aus dem angebrochenen Leben

Kategorie: Wortwelt (Seite 15 von 28)

Beves Wortwelt

And don’t forget the joker

Es muss so um Weihnachten 1979 gewesen sein, ich fuhr von Offenbach nach Hause, war wie so oft im Govi oder Music Arts gewesen. Platten gucken. Platten kaufen. Manchmal fuhr ich mit dem Bus, oft sind wir getrampt, das gesparte Geld wurde in die nächste Platte gesteckt.

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Alles außer Frankfurt …

Ich bin Eintrachtfan. Seit über 40 Jahren. Und natürlich singe ich lauthals mit, wenn es wieder einmal heißt: Alles außer Frankfurt ist scheiße. Wie aber stehe ich zu den anderen Clubs eigentlich? Ich habe mich diesbezüglich einmal selbst befragt:

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Holger Obermann – Über Fußball, Hoffnung und Freude

Lange Jahre war er eines DER hessischen Gesichter in der ARD-Sportschau: Holger Obermann, geboren und aufgewachsen in Kassel. Als nach über zwanzig Jahren in Diensten des HR das Angebot kam, für den DFB den Fußball in Krisenregionen zu bringen, zögerte er nicht lange – und ein zweites Leben begann: Mit dem Fußball im Gepäck reiste und lebte er in Weltregionen, die wenig zu lachen hatten und brachte Freude in die Herzen der Gebeutelten. Darüber erzählte er im Museum der Eintracht.

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They only want you

Neulich waren wir in der Batschkapp, Calexico trat auf, im Vorprogramm Gaby Moreno. Ein paar Tage später ging es nach Offenbach zu den Editors, der Abend wurde von Twillight Sad eröffnet. Wie das so ist bei einem Rockkonzert. Hinfahren, Bierchen trinken, Musik hören, treiben lassen, heimfahren. Heute sollten beide Bands in Lyon spielen, die Auftritte wurden abgesagt. Weil nicht alle Besucher des Konzertes der Eagles of Death Metal in Paris heimgekommen sind. Weil sie nie mehr heimkommen werden.

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Tatort – Die frühen Folgen

Das Internet ist ja manchmal fantastisch. Ohne große Hoffnung klickte ich bei YouTube auf der Suche nach alten Tatortfolgen herum – und siehe da: Es gibt jede Menge davon, sogar die allerersten. In voller Länge. Schöne Autos, flotte Damen, großartige Regisseure und psychedelische Dekorationen. Langeweile war gestern. Das bisschen Homophobie und Sexismus nehmen wir in Kauf.

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Na und …

Manchmal frage ich mich ja, wie Leute so aussehen, die einfach nur scheiße sind und im Netz trollen, bis das Christkind heult. Im Alltag bekommt man die gröbsten Vollspacken ja meist nur mit, wenn sie im Auto sitzen; die meisten Menschen, die dir begegnen, sind ja unauffällig bis freundlich. Gestern war das mal anders.

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#bildnotwelcome

Es muss ja keine schlechte Sache sein, wenn statt des herkömmlichen Logos am Ärmel eines Bundesligatrikots ein Hinweis auf die Flüchtlingssituation angebracht ist. Nahezu befremdlich mutete es an, wenn der neue Slogan mit einem Hinweis auf die Tageszeitung das Blatt versehen ist, welches seit Tagen damit Hausieren geht – und sich im Laufe der Jahrzehnte durchaus mit gegenteiligem Output in die Herzen der Deutschen geschrieben hat.

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