Als ich 18 wurde, schenkte mir ein Freund ein Büchlein, randvoll mit Karikaturen und Bildern, Geschichtchen und Figürchen. „Wo soll das alles enden“ hieß es, gezeichnet wurde das Ganze von Gerhard Seyfried.

Freaks, Gezeichnete Wortspiele, umgefallene Wannen, Kifferei – das gesammelte Spontiprogramm auf rund 100 Seiten. Eine Fundgrube bester Anarcho-Witzigkeit die mich bis heute inspiriert und/oder grinsen lässt. Seyfried ist im Laufe der Jahrzehnte ein ganz Großer geworden, nicht nur im zeichnerischen sondern auch im literarischen Metier. Im Frankfurter Caricatura-Museum läuft derzeit bis zum 24. Januar 2016  eine Sonderausstellung mit Werken, Vorzeichnungen und Poster von ihm. Lohnt sich.