Wortwelt
Antwerpen sehen und siegen

Antwerpen sehen und siegen

Nachts um halb drei rollen wir todmüde wieder in Frankfurt ein. Hinter uns liegen runde 800 Kilometer Strecke, Berge voll belgischer Pommes, ein Blick aus luftiger Höhe und ein Auswärtssieg, überhaupt der erste Sieg der laufenden Saison. In Belgien, genauer gesagt in Antwerpen. Europacup in diesem Jahr. Aber der Reihe nach.

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Bielefeld, wir kommen wieder.

Bielefeld, wir kommen wieder.

Bleiwäsche, Padberg, Adorf – so hießen die Ortschaften im Hochsauerlandkreis, die wir spät abends bei Herbstdunkelheit und strömendem Regen durchfuhren. Die Scheibenwischer schwappten schnaufend über die Windschutzscheibe, die Heizung lief leise und die Musik von Ludovico Einaudi tröpfelte aus den Lautsprechern. Während Friedrich Merz hämisch von einigen Wahlplakaten grinste, rollten wir vom Auswärtsspiel der Frankfurter Eintracht in Bielefeld nach Hause. Doch beginnen wir von vorne.

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Heimspiel in Mannheim

Heimspiel in Mannheim

Etwas überraschend kam sie schon, die Meldung, dass zum Auswärtsspiel der Eintracht in der ersten Pokalrunde bei Waldhof Mannheim 1250 Gästefans zugelassen werden sollten. Als ein paar Tage später die Bestätigung kam und ich nur wenig später tatsächlich ein Ticket in den Händen hielt, konnte ich mir eine Träne nicht verkneifen. Erstmals seit Salzburg im Februar 2020 sollte es wieder auf Reisen gehen. Mit der Eintracht.

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Urlaub in Frankfurt

Urlaub in Frankfurt

Eigentlich begann alles letzten Freitag, als wir beim Album-Release von Revolte Tanzbein im Sommergarten der Batschkapp waren. Ein vergnüglicher Abend bei Balkan-Ska-Musik und einigen Schöppchen. Tanz hart heißt die neue Platte und die Gäste durften sogar tanzen. Aber nur am Tisch. Da war schon die Security vor. Zumindest bis kurz vor Ende. Dann brachen ein paar Dämme. Aber keine Sorge. Alles safe.

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Digital wackelt nicht

Digital wackelt nicht

Der Blick aus dem Fenster verheißt einen weiteren grauen Tag, natürlich läuft Musik. Es läuft immer Musik. Leider schon lange kein Vinyl mehr, der Plattenspieler wackelt, so ich über den Boden laufe, die Nadel springt. Das war eine der Enttäuschungen, als wir vor bald neun Jahren in die neue Wohnung gezogen sind. Voller Vorfreude hatte ich die die alten Platten einsortiert, den alten Plattenspieler angeschlossen – und dann das. Dann halt digital. Digital wackelt nicht.

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Lemmy, Blog und kleine Dinge ...

Lemmy, Blog und kleine Dinge …

In ein paar Wochen wird dieses Blog unfassbare 10 Jahre alt. Der Vorgänger ging sogar 2008 erstmals an den Start, damals drehte sich fast alles um die Frankfurter Eintracht – manche erinnern sich vielleicht noch, der silberne Golf, die Auswärtsfahrten nach Nürnberg, Bielefeld oder Bochum.

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"Hier spricht ein Geimpfter"

„Hier spricht ein Geimpfter“

Mittwoch, 06:25 Uhr. Ich marschiere dezent müde die Wiesenstraße hinunter Richtung Bornheim Mitte. Die Marktbeschicker sind früh auf den Beinen und richten ihre Stände für den allmittwöchlichen Wochenmarkt her. Erstmals seit über einem Jahr werde ich mich mal wieder in eine U-Bahn setzen. Es ist für einen guten Zweck: Ich habe meinen ersten Impftermin.

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Leerstand auf der Berger II

Leerstand auf der Berger II

Ostermontag, Temperaturen knapp über 0 Grad, Nieselregen. Es ist ungemütlich. Im Grunde ist es seit über einem Jahr ungemütlich, seit uns das Virus im Griff hat und desaströse Strategien die Pandemie ins Hoffnungslose hinauszögern. Was bleibt? Ein kurzer Spaziergang.

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Zum Tod von Stefan Cush - The men they couldn't hang -

Zum Tod von Stefan Cush – The men they couldn’t hang –

Es war 1986, ich studierte seit einem Jahr an der Frankfurter Universität Germanistik, eine Notlösung. Eigentlich wollte ich Kinderarzt werden, Medizin studieren. Aber mein Abi war mit 2,4 zu schlecht, nach zwei vergeblichen Bewerbungen sattelte ich um. Germanistik. Irgendwas mit Büchern, gelesen hatte ich ja schon immer gerne. Gelesen und Musik gehört. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

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Mach mal von der Mama ein Foto

Mach mal von der Mama ein Foto

Ich fahre mit dem alterschwachen Dacia raus in den Taunus. Kaum bin ich auf der Miquelallee, fallen die ersten Tropfen, langsam schwappen die Wischer über die Scheibe – immerhin, nach ein paar Kilometern hört der Nieselregen auf. Aus den Lautsprechern kniedelt russischer Postpunk. Ich muss raus. Raus aus der Stadt, weg vom Rechner.

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59 Eintracht-Orte

59 Eintracht-Orte

Wir haben uns im Sommer mal hingesetzt und uns überlegt, was wir in Zeiten der Corona-Pandemie so anstellen können, wenn Museen geschlossen haben, Veranstaltungen quasi ausfallen und die Leute im besten Falle zuhause sind. Wenn wir also nicht unbeschwert durch die Stadt wandern oder zur Eintracht gehen können. Okay, dann bringen wir Frankfurt und die Eintracht eben zu euch nach Hause. Das war die Idee.

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Taunus. Unterwegs.

Taunus. Unterwegs.

Es versprach ein sonniger Herbsttag zu werden, zumindest was das Wetter angeht. Zwei Alternativen standen parat. Einerseits den sogenannten „Querdenkern“ Paroli bieten, die sich in Frankfurt zu einer Trotteldemonstration angemeldet hatten, andererseits wollte ich schon länger mal einen Rundweg durch den Wald bei Grävenwiesbach laufen. Da wir keine große Lust auf Menschenmassen und Wasserwerfer hatten, entscheiden wir uns für letzteres. Wie sich im Nachhinein herausstellte, keine schlechte Idee.

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