Mit großem Dank an Tom, der mir einen tollen Blick ermöglichte
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Wir begeben uns in das Jahr 1971. Die Eintracht steht kurz vor dem ersten Bundesligaabstieg, erst ein tolles Tor von Bernd Nickel stößt die Tür zum Klassenerhalt weit auf. Später wird bekannt, dass Spiele der ersten Liga verschoben waren. Der Offenbacher Gemüsehändler Horst Canellas, seines Zeichens Präsident von Kickers Offenbach präsentierte an seinem 50. Geburtstag den versammelten Gästen Tonbandmitschnitte von Gesprächen, die dies belegen. Die Liga ward eine andere.
Im vergangenen Winter hat der VFL Wolfsburg Srđan Lakić verpflichtet, einen Stürmer, der noch bis zum Saisonende beim 1.FC Kaiserslautern unter Vertrag steht. Das wäre eigentlich nichts besonderes, hätte es nicht dieses ominöse Foto gegeben, worauf Lakić als Angestellter der Pfälzer stolz ein Trikot der Firmenmannschaft präsentiert. In einem Rahmen, in dem sowohl Lautern als auch Wolfsburg Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sind – und pikanterweise am vorletzten Spieltag gegeneinander anzutreten haben. Was mag im Kopfe von Lakić vorgehen, der weiß, dass er bei einem Erfolg seines jetzigen Arbeitgebers den neuen eventuell in die zweite Liga schießt – und sich dazu gleich mit. Weiterlesen
Im Rückblick war der DFB-Pokalsieg von 1981 sicher der Überzeugendste Triumph der Eintracht. Bereits zur Halbzeit des Endspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern stand es am 2. Mai 1981 im Stuttgarter Neckarstadion nach Toren von Willi Neuberger und Ronald Borchers 2:0 für die Adlerträger. Bum Kun Cha machte dann Mitte der zweiten Halbzeit alles Klar, dem Gegner aus der Pfalz gelang in der Schlussminute nur noch der Ehrentreffer.
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Eiskarten vergangener Jahrzehnte verströmen so eine Art sentimentales Glück, das gerade in diesen Tagen die Welt vergessen lässt. Lasst uns eintauchen in die Zeit, in der es nur drei entscheidende Fragen gab: Adidas oder Puma? Geha oder Pelikan? Langnese oder Schöller? Fortan präsentiere ich euch googelige Netzfundstücke der Goldenen Jahre. Damals, als die Eintracht stets ungeschlagen Meister wurde. Und die Mark noch was wert war. Nämlich genau einmal Konfekt. Weiterlesen
So steht es schwarz auf weiß geschrieben. Und es ist ein weiterer Tropfen auf dem Stein, ein weiterer Stich ins Herz eines leidgewohnten Eintrachtfans. Wie kann ein hochbezahlter junger Mann, dessen Team mit einem Bein in der zweiten Liga steht – und dies nach den gezeigten Leistungen völlig zu Recht – bei zwei noch ausstehenden Spielen die Verantwortung dem Trainer zuschustern? Das spricht doch Bände über die Verfassung einer Mannschaft, die den Namen nicht verdient. Weiterlesen
Am 16. Oktober 1911 erblickte die Metzgerstochter Lotte Specht im Frankfurter Stadtteil Eckenheim das Licht der Welt, aufgewachsen ist sie jedoch ein paar Kilometer entfernt im Gallus. Die Frankfurter Welt aber blickte erstmals auf sie, als Lotte am 29. Januar 1930 im Gasthaus Steinernes Haus den 1. Deutschen Damen Fußballclub gründete. Weiterlesen
Ich weiß, ihr wartet noch auf den zweiten Teil der Geschichte von Anton Hübler. Über den Abend von Uli Stein mit Lady Luck im Museum gab’s auch noch nichts zu lesen, geschweige denn über das Spiel der Eintracht gegen die Bayern. Bislang fehlt auch eine Vorschau auf das Spiel in Mainz, sowie ein Bericht über eine Buchvorstellung zum Frauenfußball – als Monika Staab mit Dieter Hochgesand im Museum zu Gast waren und während eines kurzweiligen Abends das im Röschen-Verlag erschienene Werk Früchte des Traums präsentierten. Seid gnädig, habt Geduld. Vielleicht kommt ja noch was.
Statt dessen erzähle ich euch von etwas ganz anderem. Weiterlesen
Es ist noch gar nicht so lange her, da hieß die Ecke Güterplatz und die Straße führte zur Rückseite der Festhalle und dann ins Nirgendwo. Weiter hinten dämmerten Rebstock und die Kuhwaldsiedlung, darunter dockte das Gallus an. Alles dominierend flutete die Messe das Gelände, doch seit Jahren wird gebaut. Zuerst gab es eine Allee, die Europa-Allee, darunter macht es ein Frankfurter ja nicht und dann kamen die Hotels. Zur Zeit wachsen an der Osloer Straße neben dem Messeturm die Hochhäuser gen Himmel, Bauarbeiter und Banker teilen sich die Baustellen und in der Aprilsonne liegt die Frankfurter Worschtbörse, ein zum Imbiss ausgebauter Bus mit hölzernem Wintergarten an der Seite. Ein paar Meter daneben die Freifläche zum Draußensitzen – mit Blick auf Baustellen und Banken. Frankfurterischer kann ein Blick nicht sein. Weiterlesen
Heute berichtet unser Hauptstadtkorrespondent Andi Kunze über seine Erfahrungen mit der Currywurst fernab der hessischen Heimat. Mit einem herzlichen Dank für die Infos sage ich: Film ab!
Der 30. Geburtstag der legendäre Wurstbude am Mehringdamm erschien mir ein angemessener Anlass zu sein, das neueste Trendprodukt des Hauses unter die Lupe zu nehmen. So reihte ich mich in eine schier endlose Schlange der hungrigen Mittagstischler ein, um zu schmecken, was sich hinter folgenden Produktinformation verbergen mag: Weiterlesen


