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Manchmal schlendert man durch die Stadt und entdeckt irgendetwas, das allem Anschein nach eine Geschichte verbirgt, die sich zunächst nicht offenbart – doch welche mag es sein? In loser Folge wird hier fortan das ein oder andere Mysterium aufgeklärt, das sich mitten unter uns verbirgt. Weiterlesen
Die Zeil, Frankfurts bekannteste Fußgängerzone und umsatzstärkste Straße -womöglich in ganz Deutschland- beherbergt vor allem Filialen bekannter Ketten und unterliegt einem steten Wandel. Die Älteren werden sich erinnern, dass einst sogar die Straßenbahn hier entlang gefahren ist und sie nicht immer Fußgängerzone war, die Zeil – von Neufrankfurtern zunächst gerne als Zeile bezeichnet, bis sie merken dass Zeil kein Slang sondern der Eigenname ist. Weiterlesen
Only time and life will tell
But it’s a long way home when you’re in hell
Where constant demons fracture souls
Once a nightmare, now just lifeless ghosts
Flogging Molly – Speed of darkness
So langsam wird es Zeit, mal wieder hier vorbei zu schauen und ein Lebenszeichen zu hinterlassen. Die letzten Wochen waren geprägt vom Abstieg der Eintracht und vom Verlust unserer Fotoausrüstung – beides musste ich erst einmal verarbeiten und verdauen. Zwar gibt es in Sachen Foto keine Entwarnung so doch immerhin Ersatz. Weiterlesen
Ich habe die Tage leider meine Kameraausrüstung irgendwo zwischen Frankfurt-Innenstadt, Oeder Weg und Nordend auf der Straße gelassen – und nu isse weg. In der Crumpler Fototasche steckte eine Canon EOS 450d + zwei Objektive samt Ladegerät. Schöne Scheiße. Falls euch so etwas in der Art über den Weg gelaufen ist, dann sagt doch bitte Bescheid. Oder falls ihr im Netz auf ein Foto eines wütenden Schlumpfes vor einem verschwommenen Bild von Patrick Ochs aus der Schlumpf-Serie begegnet. Das waren neulich mit die letzten Bilder auf der Karte. Danke.
Der Frankfurter Stadtteil Gallus, volkstümlich auch Kamerun genannt, ist ein ganz spezieller Stadtteil. Er kommt nicht snobistisch daher wie Sachsenhausen, obgleich Anzug und Krawatte im Straßenbild ebenso präsent sind, wie der Blaumann oder das Kopftuch. Er kommt auch nicht so adrett daher, wie das frisch gekämmte Nordend – dieses Bullerbü für Erwachsene; nein unfrisiert scheint es, das Gallus, obgleich an der Nahtstelle zur Messe hin die Großbaustelle darauf hinweist, dass demnächst hier ein anderer Wind wehen könnte. Noch mischen sich hier die Nationen und die Welten; der Gemüsehändler grüßt ebenso freundlich wie die Graffitis von den Wänden, in den Cafés und Kneipen hocken Angestellte, Müßiggänger und Arbeiter Seit an Seit, während die Sonne ein Viertel bescheint, in welchem der Flaneur Nischen entdecken kann, in denen das ganz normale Leben lebt. Weiterlesen


