Ein Sammelsurium aus dem angebrochenen Leben

Kategorie: Frankfurt (Seite 9 von 13)

Der große Frankfurter Currywurst -Test. Heute: Teil VIII – Worschtquartier – Zeil

Die Zeil, Frankfurts bekannteste Fußgängerzone und umsatzstärkste Straße -womöglich in ganz Deutschland- beherbergt vor allem Filialen bekannter Ketten und unterliegt einem steten Wandel.  Die Älteren werden sich erinnern, dass einst sogar die Straßenbahn hier entlang gefahren ist und sie nicht immer Fußgängerzone war, die Zeil – von Neufrankfurtern zunächst gerne als Zeile bezeichnet, bis sie merken dass Zeil kein Slang sondern der Eigenname ist. Weiterlesen

In eigener Sache

Ich habe die Tage leider meine Kameraausrüstung irgendwo zwischen Frankfurt-Innenstadt, Oeder Weg und Nordend auf der Straße gelassen – und nu isse weg. In der Crumpler Fototasche steckte eine Canon EOS 450d + zwei Objektive samt Ladegerät. Schöne Scheiße. Falls euch so etwas in der Art über den Weg gelaufen ist, dann sagt doch bitte Bescheid. Oder falls ihr im Netz auf ein Foto eines wütenden Schlumpfes vor einem verschwommenen  Bild von Patrick Ochs aus der Schlumpf-Serie begegnet. Das waren neulich mit die letzten Bilder auf der Karte. Danke.

Der große Frankfurter Currywurst -Test. Heute: Teil VII – Worscht Körbsche – Speyerer Straße 17A

Der Frankfurter Stadtteil Gallus, volkstümlich auch Kamerun genannt, ist ein ganz spezieller Stadtteil. Er kommt nicht snobistisch daher wie Sachsenhausen, obgleich Anzug und Krawatte im Straßenbild ebenso präsent sind, wie der Blaumann oder das Kopftuch. Er kommt auch nicht so adrett daher, wie das frisch gekämmte Nordend – dieses Bullerbü für Erwachsene; nein unfrisiert scheint es, das Gallus, obgleich an der Nahtstelle zur Messe hin die Großbaustelle darauf hinweist, dass demnächst hier ein anderer Wind wehen könnte. Noch mischen sich hier die Nationen und die Welten; der Gemüsehändler grüßt ebenso freundlich wie die Graffitis von den Wänden, in den Cafés und Kneipen hocken Angestellte, Müßiggänger und Arbeiter Seit an Seit, während die Sonne ein Viertel bescheint, in welchem der Flaneur Nischen entdecken kann, in denen das ganz normale Leben lebt. Weiterlesen

Das Historische Museum – Abriss und Neubeginn

Während das Eintracht Museum in der Nacht der Museen trotz der Niederlage gegen Köln und dem Frust allenthalben tapfer die Stellung hielt, wurde andernorts die Veranstaltung mit dem Beginn einer Abrissparty verknüpft. Das Historische Museum am Römerberg wird dieser Tage abgerissen und einem Neubau weichen müssen; nach dem Technischen Rathaus verschwindet also ein weiterer markanter Bau der späten Nachkriegsjahre, in denen Waschbeton den Ton angegeben hatte. Karl der Große, der seit 1973 vor dem Eingang Wache hielt, hat sich schon verkrümelt.

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich hier die tolle Ausstellung der Fotos der großartigen Fotografin Absiag Tüllmann gesehen. Das erste Mal allerdings bin ich Anfang der Siebziger mit meiner Grundschulklasse hier gewesen. Da war der Bau nahezu neu. Und die Eintracht selbstverständlich erstklassig. Weiterlesen

Der große Frankfurter Currywurst-Test: Heute: Teil VI – Curry Taunus 25 – Taunusstraße 25

Neulich wies mich der User BHF1/4 auf die Currybude Taunus 25 hin, die ich bis dato gar nicht kannte. Gelegen dort, wo Frankfurt am widersprüchlichsten scheint, im Bahnhofsviertel.  War noch vor einigen Jahren die Kaiserstraße der Inbegriff des Verruchten, so haben sich mit den Tagen die Banken ins Viertel gefräßt und dazu ein Wochenmarkt etabliert, dass  hier der Mercedes der Nitribitt nur bedingt auffallen würde. Parallel verläuft die ausgestoßene Schwester, die Taunusstraße. Bevölkert von Buden und Bordellen, von Junks und leichten Mädchen verbreitet die Taunusstraße noch immer das Flair, das bis in die Neunziger hinein ein Raunen verursachte, wenn man das Frankfurter Bahnhofsviertel auch nur erwähnte. Verewigt im Fußball-Schlachtruf Nutten, Crack und Spielautomaten. Weiterlesen

Tatort des Grauens

Nein, damit meine ich nicht die Commerzbank-Arena, die von Traditionalisten noch immer Waldstadion genannt wird – obwohl sie außer dem Ort nichts mehr damit zu schaffen hat. Nicht die Optik und auch nicht den Geist. Im Waldstadion hat die Eintracht  1999 mit 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern gewonnen, in der Commerzbank-Arena gegen den 1.FC Köln mit 0:2 verloren. Ich bin übrigens selbst einer derer, die bis dato aus Trotz Waldstadion gesagt haben, aber darum geht es gar nicht. Es geht tatsächlich um den Tatort. Sonntag. 20:15 Uhr. ARD. Weiterlesen

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