Ein Sammelsurium aus dem angebrochenen Leben

Autor: Beve (Seite 64 von 71)

Speed of Darkness

Only time and life will tell
But it’s a long way home when you’re in hell
Where constant demons fracture souls
Once a nightmare, now just lifeless ghosts

Flogging Molly – Speed of darkness

So langsam wird es Zeit, mal wieder hier vorbei zu schauen und ein Lebenszeichen zu hinterlassen. Die letzten Wochen waren geprägt vom Abstieg der Eintracht und vom Verlust unserer Fotoausrüstung – beides musste ich erst einmal verarbeiten und verdauen. Zwar gibt es in Sachen Foto keine Entwarnung so doch immerhin Ersatz. Weiterlesen

In eigener Sache

Ich habe die Tage leider meine Kameraausrüstung irgendwo zwischen Frankfurt-Innenstadt, Oeder Weg und Nordend auf der Straße gelassen – und nu isse weg. In der Crumpler Fototasche steckte eine Canon EOS 450d + zwei Objektive samt Ladegerät. Schöne Scheiße. Falls euch so etwas in der Art über den Weg gelaufen ist, dann sagt doch bitte Bescheid. Oder falls ihr im Netz auf ein Foto eines wütenden Schlumpfes vor einem verschwommenen  Bild von Patrick Ochs aus der Schlumpf-Serie begegnet. Das waren neulich mit die letzten Bilder auf der Karte. Danke.

Der große Frankfurter Currywurst -Test. Heute: Teil VII – Worscht Körbsche – Speyerer Straße 17A

Der Frankfurter Stadtteil Gallus, volkstümlich auch Kamerun genannt, ist ein ganz spezieller Stadtteil. Er kommt nicht snobistisch daher wie Sachsenhausen, obgleich Anzug und Krawatte im Straßenbild ebenso präsent sind, wie der Blaumann oder das Kopftuch. Er kommt auch nicht so adrett daher, wie das frisch gekämmte Nordend – dieses Bullerbü für Erwachsene; nein unfrisiert scheint es, das Gallus, obgleich an der Nahtstelle zur Messe hin die Großbaustelle darauf hinweist, dass demnächst hier ein anderer Wind wehen könnte. Noch mischen sich hier die Nationen und die Welten; der Gemüsehändler grüßt ebenso freundlich wie die Graffitis von den Wänden, in den Cafés und Kneipen hocken Angestellte, Müßiggänger und Arbeiter Seit an Seit, während die Sonne ein Viertel bescheint, in welchem der Flaneur Nischen entdecken kann, in denen das ganz normale Leben lebt. Weiterlesen

Heimspiel in Dortmund – Abgesang

Es soll  regnen und kälter werden – am letzten Spieltag der Saison 2010/11.  Auf dem Tisch liegen die teuersten Karten, die ich in der Not jemals für ein Fußballspiel gekauft habe- aber eine Meisterfeier will bezahlt werden.

Gegen 10.00 rauscht Pia mit dem silbernen Golf in den Hof, auf der Rückbank einen Korb mit Frühstück während auf dem Armaturenbrett die schwarze Badeente neugierig aus dem Fenster lugt. Keine zehn Minuten später sind wir wieder unterwegs, tanken am Kaiserlei – und es kommt zu der seltenen Situation, dass uns ein bekennender Kickersfan viel Glück wünscht. Die Offenbacher kicken heute gegen Dresden – ein möglicher Gegner im nächsten Jahr. Weiterlesen

Es ist ja nur der Schmerz

Sonntag Morgen, Frankfurt-Sachsenhausen. Ein Trupp von 20 Frauen und Männer hat sich vor den Toren des Südfriedhofs eingefunden. Das Eintracht Museum hatte nach dem Rundgang auf dem Hauptfriedhof zum zweiten Mal zu einer Führung zu den Gräbstätten verstorbener Eintrachtler eingeladen. Im Nachhinein erwies sich der Termin natürlich als eher ungünstig – einen Tag nach dem vierten Abstieg in der Vereinsgeschichte. Natürlich sind wir geknickt, der Samstag steckt allen in den Knochen – und doch erinnert Matze Thoma daran, dass die Eintracht mehr ausmacht als die jeweiligen elf Kicker und die jeweils aktuelle Situation – es gibt eine 112jährige Historie und diese Historie ist geprägt von Menschen unterschiedlichster Art. Vier von ihnen liegen hier begraben und an ein fünften erinnert eine Gravur auf einem Grabstein. Weiterlesen

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Beves Welt

Theme von Anders NorénHoch ↑