Autor: Beve (Seite 32 von 71)
Gestern saß ich vor dem Fernseher, obgleich die Eintracht in Mainz spielte. Keine 30 Kilometer von der Haustüre entfernt. Weshalb ist das eigentlich so? Weshalb fliege ich nach Tel Aviv, gondel nach Wilhelmshaven oder Bochum, bleibe aber beim nächstgelegenen Spiel in heimischen Gefilden?
Zum nunmehr dritten Mal hatte ich an einem Montagabend keine andere Wahl. Ich musste raus in die Kälte und dieser seltsamen Mischung des Frankfurter Pegida-Ablegers einen Besuch abstatten. Fundamentale Christen meets Hobbynazis. Nicht, dass die noch auf die Idee kommen, mit Fahnen und Gebrüll durch die Stadt zu ziehen.
Es folgt der letzte Teil der Geschichte der Eintracht-Amateure.
Seit ich denken kann, ist der Platz auf einem Friseurstuhl für mich ein Ort des Grauens. Egal wo. Bis auf eine einzige Ausnahme. Ich meine, Friseure sind nette Menschen, müssen sich womöglich ganz viel unsinniges Zeug anhören und machen eine Arbeit, die nötig ist. Geschenkt.
Es folgt der dritte Teil der Geschichte der Eintracht Amateure.
Als der Wecker klingelte, war es zu früh für meine Verfassung aber es half nichts. Ich musste raus in die Welt, die in diesem Fall etwas zu kühl war. Gegen halb zehn sollte ein Bus Richtung Freiburg fahren, das erste Auswärtsspiel der Rückrunde, das erste Spiel nach der Winterpause überhaupt. Tschüss Pia, bis heute Abend.
Neulich hatte ich ja darauf verwiesen, dass ein Blick in die unzähligen Blogs des Landes durchaus bereichernd sein kann, also folgt nun eine kleine Linkschau, auf dass der/die ein oder andere drüben mal vorbeischneit. Weiterlesen
Frankfurt geht mir meistens auf die Nerven. Zuviel Geld, zu viele Hochhäuser, zuviel Schnickschnack und zuwenig Street-Credibility. Kurz, zuviel Lounge, zuwenig Punk. Oder von mir aus Rock’n’Roll. Weiterlesen
Es wurde ein langer Tag in der Heimat der Eintracht. Der Verein hatte zur Mitgliederversammlung gerufen, deren Beginn auf 12:00 Uhr festgesetzt wurde. High Noon am Riederwald. Doch lange Schlangen vor dem Einlass veranlassten die Gastgeber, den Beginn um eine Stunde zu verschieben – lange Gesichter bei den ersten, die gedachten, pünktlich zur Lindenstraße wieder zuhause zu sein.



