Freitag Morgen, halb acht, auf die Autobahn rollt ein silberner Golf, zwei müde Gesellen steuern Richtung Süden. Im Gepäck, ein Handtuch, kurze Hosen und die Aussicht auf ein Wochenende mit Meer, Fußball und Erlebnissen. Genova per noi. Weiterlesen
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Manchmal bin ich aber auch ein Schussel. So fahren wir nach Dreieich zu einem Konzert der fabelhaften Welt der Anna Depenbusch – und was bleibt zuhause? Meine Kamera. Und da mein mobiles Telefon zum fotografieren nicht taugt, muss zum Zwecke des Eingangsbildes ein Umweg helfen. Pia schenkte mir eine gekaufte Postkarte, die ich wiederum scannte und nun hier in Ausschnitten präsentiere. Weiterlesen
Seit über zwanzig Jahren fahre ich regelmäßig nach Berlin, meist mit dem Auto über Jena und Leipzig. Und genau so lange stoppte ich stets zwischen Schorba und Apolda, kurz hinter Magdala zwecks einer kleinen Pause. Eine unscheinbare Kaffeetasse an der Autobahn wies auf eine Raststätte hin, die so ganz anders daher kommt wie gewohnt. Anfangs sogar mit Holzkohlegrill unterm Sonnenschirm Weiterlesen
Es war ein denkwürdiger Abend in Belo Horizonte. Die Deutsche Nationalmannschaft besiegte Brasilien im Halbfinale der WM 2014 mit sage und schreibe 7:1 und zog mit wehenden Fahnen zum nunmehr achten Male in ein WM-Finale ein. Drei Mal wurde dann Deutschland bislang Weltmeister, Allgemeinwissen keine Frage.
Es war im Jahr 1982. Klein Beve war mit Freunden an die Ostsee getrampt und hockte nun in einer Spelunke am Strand. Damals war ich im Gegensatz zu heute noch unbedarfter Deutschland Fan, in meinem Oberstufen-Ordner klebten die Sammelbildchen von Hanuta. Heutzutage sehe ich das ganze mit der heiteren Gelassenheit des Alters.
Während allerorten die WM in Brasilien die Schlagzeilen beherrscht, hatten sowohl das Frankfurter Fanprojekt als auch das Eintracht Museum in den letzten Wochen allerhand zu tun. Stand am Samstag die Einweihung der Wand für Toleranz im Mittelpunkt, so wartete schon am Montag darauf ein weiterer Höhepunkt im Rahmen der Arbeit für Respekt und Toleranz.
Im Januar lag ich am Strand von Ostia, es war ein sonniger Tag im Winter, ich blickte aufs Meer und hörte Bob Waynes Album „From blood to dust“ und tat dies dem geneigten Ergänzungsspieler qua SMS kund, immerhin hatte dieser mich auf die fantastische Musik Bob Waynes aufmerksam gemacht. Ein Moment für die Ewigkeit.
„50 Jahre Eintracht“ ist der Titel einer kleinen, silberfarbenen Broschüre, die unser Verein 1949 verfasste. Auf über 80 Seiten wird die Geschichte der Eintracht von den Anfängen bis zu jenem Jahr 1949 erzählt.
… schrieben Tony Baffoe, Souleyman Sané und Tony Yeboah im Jahr 1990 anlässlich wiederholter rassistischer Diskriminierungen in einem offenen Brief in der BILD. Dass diese Aussage keineswegs der Vergangenheit angehört, zeigen regelmäßige Berichte über Ausfälle vermeintlich Ewiggestriger. Beschimpfungen, Bananenwürfe und Schmähgesänge gehören in unschöner Regelmäßigkeit auch heute zum Fußballalltag.



