Im legendären Heimspiel der Eintracht gegen den BVB hatten wir Jacob Scholz von schwatzgelb.de auf der Waldtribüne zu Gast, nun also das Rückspiel – und in der Tasche die Einladung zu einem Gegenbesuch, den wir natürlich gerne annahmen. Also war das Dreamteam Pia, Beve und der silberne Golf mal wieder unterwegs.
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… spielt die Eintracht – und das wurde gegen den Club trotz nicht wirklich überzeugendem Spiel immerhin mit einem Punkt belohnt. Auf unserer kleinen Waldtribüne empfingen wir zuvor Gäste unterschiedlichster Couleur. Mit Alexander vom Nürnberger Online-Fanmagazin Clubfans-United plauderten wir über Netzkultur und aus aktuellem Anlass über Frauen in der Fußball-Netzwelt; immerhin hatte Kerstin vom Blog rotundschwarz vor der Partie einige Fragen zum Thema bei Clubfans-United beantwortet. Weiterlesen
Saarbrücken also, dort wo die Frankfurter Eintracht in der Saison 88/89 dem drohenden Abstieg mit Ach und Krach von der Schippe gesprungen ist. Um Fußball ging es nicht, wobei natürlich im Büro des Kommissars resp der Kommissarin ein Wimpel des FCS eine Nebenrolle spielte. Man muss das machen, das zeugt von einer gewissen Erdung. Und weist den Zuseher auf den Ort der Handlung hin, den man sonst nicht wirklich erkennen könnte.
Der Pokalsieg 1981, das Lagerfeuer im Wohnzimmer, Stepanovic, Toppmöller, Zebec, Fuji-Cup, aufgesägte Beine oder der unfreiwillige und unwürdige Abgang von Bum-Kun Cha im Jahr 1983 nach Leverkusen – all dies kam im Museum der Frankfurter Eintracht nicht bzw kaum zur Sprache – und das obgleich mit Bum-Kun Cha und Tony Yeboah gleich zwei Weltklassespieler der Eintracht zu Gast waren und aus erster Hand hätten erzählen können? Woran lags?
Da fehlen uns wirklich fast die Worte: Zu unserer ersten Veranstaltung 2013 haben wir zwei Eintracht-Legenden gewinnen können. Unsere Stürmerstars Anthony Yeboah und Bum-Kun Cha werden am Donnerstag, den 24. Januar ab 19.30 Uhr im Eintracht Frankfurt Museum zu Gast sein.
Noch am Samstagmorgen schwankte ich: Vielleicht doch nach Leverkusen? Aber ich blieb standhaft. Zuhause blieben also die Pia, der Beve und der silberne Golf – wie schon häufiger in den letzten Wochen. Warum?
In den letzten Monaten waren sie in aller Munde, die Fußballfans, die Gewalt, die Sicherheit. Brennende Kinderpuppen, Taliban, was musste nicht alles herhalten, um die Verrohung der Fußballfans zu dokumentieren. Nicht nur die Eintracht musste mehrfach in halbleeren Stadien spielen. Eigentlich hätte man meinen können, dass mit der Verabschiedung des geänderten Sicherheitspapieres der DFL sich nun die Sachlage beruhigt, die Vernunft über die Hysterie siegt und der Fußball wieder im Vordergrund steht.




