Ein kristalliner Horizont
Am blauen Wassermeer
Da Lichtlaternen funkeln
Mein Herz, was willst du mehr? Weiterlesen
Kategorie: Wortwelt (Seite 26 von 28)
Beves Wortwelt
Zum dritten Mal hatte das Eintracht Frankfurt Museum einen Rundgang über einen der Frankfurter Friedhöfe organisiert, um Gräber verstorbener Eintracht-Größen zu besuchen. Fanden die ersten beiden Rundgänge noch in Eigenregie statt, so war der dritte eingebettet in den Tag des Friedhofs, eine Veranstaltung bei der der Hauptfriedhof quasi einen Tag der offenen Tür anbot und wir um 12:00 Uhr einen Spaziergang zu den Gräbern verstorbener Eintrachtler unternahmen. Weiterlesen
Diesmal beginnt alles im Doktor Flotte; eine Kneipe zwischen Leipziger-, Adalbert- und Gräfstraße die schon seit Ewigkeiten den Trinkern und verlorenen Seelen eine Heimat bietet. Als ich kurz vor 14 Uhr am Donnerstag den Laden betrete, hocken Marc und Olli schon bei einem Pils, Wanderschuhe an den Füßen, die Rucksäcke liegen auf der Bank bereit. Weiterlesen
Manch einer vermisst dann doch die alte Homepage, die schwarzeromantik.de – lang ists her. Wie versprochen stelle ich nun peu peu einige alte Gedichte ein; den Anfang macht eines der wenigen, die ich in englisch geschrieben habe – damals in Indien im Winter 2004. Weiterlesen
Neulich – und genau zu sein am Sonntagabend – bin ich mal wieder bei Arnd Zeiglers wunderbaren Welt des Fußballs hinein gepurzelt. Das mache ich eigentlich viel zu selten, denn dieses Potpourri bunter Fußballbilder ist recht sehenswert und meist vergnüglich. Weniger vergnüglich war jedoch, dass zum ersten Mal öffentlich das Augenmerk auf eine Einrichtung in Sinsheim gelenkt wurde, welche beim Spiel der heimischen TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund Schmähgesänge gegen den örtlichen Mäzen Dietmar Hopp übertönen sollte. Mein erster Gedanke war: Das gab es doch bei uns auch. Weiterlesen
Eigentlich. Also eigentlich wollten wir eine Fahrradtour machen, vielleicht ans Gleisdreieck, die Übermalung des Graffitis fotografieren, oder in Niederrad beim besten Burger-Imbiss der Stadt einen Burger verspachteln. Bis Uli im Blog-G darauf hinwies, dass um 18:00 das Spiel Bochum gegen den FSV Frankfurt angepfiffen wird. Weiterlesen
Nun also war es soweit, die tollste Frauen WM, besser Frauenfußball WM aller Zeiten neigte sich dem Ende entgegen. Drei Wochen lang wurde die Nation von 0 auf 100 in Sachen Frauenfußball getrimmt; manch eine der alten Streiterinnen geriet dabei in Vergessenheit, andere spielten sich ins Rampenlicht, allen voran die wohl (auch von mir) meist thematisierte und fotografierte Kickerin der letzten Tage, Hope Solo. Weiterlesen
Manchmal schlendert man durch die Stadt und entdeckt irgendetwas, das allem Anschein nach eine Geschichte verbirgt, die sich zunächst nicht offenbart – doch welche mag es sein? In loser Folge wird hier fortan das ein oder andere Mysterium aufgeklärt, das sich mitten unter uns verbirgt. Weiterlesen
Die Zeil, Frankfurts bekannteste Fußgängerzone und umsatzstärkste Straße -womöglich in ganz Deutschland- beherbergt vor allem Filialen bekannter Ketten und unterliegt einem steten Wandel. Die Älteren werden sich erinnern, dass einst sogar die Straßenbahn hier entlang gefahren ist und sie nicht immer Fußgängerzone war, die Zeil – von Neufrankfurtern zunächst gerne als Zeile bezeichnet, bis sie merken dass Zeil kein Slang sondern der Eigenname ist. Weiterlesen
Only time and life will tell
But it’s a long way home when you’re in hell
Where constant demons fracture souls
Once a nightmare, now just lifeless ghosts
Flogging Molly – Speed of darkness
So langsam wird es Zeit, mal wieder hier vorbei zu schauen und ein Lebenszeichen zu hinterlassen. Die letzten Wochen waren geprägt vom Abstieg der Eintracht und vom Verlust unserer Fotoausrüstung – beides musste ich erst einmal verarbeiten und verdauen. Zwar gibt es in Sachen Foto keine Entwarnung so doch immerhin Ersatz. Weiterlesen
Der Frankfurter Stadtteil Gallus, volkstümlich auch Kamerun genannt, ist ein ganz spezieller Stadtteil. Er kommt nicht snobistisch daher wie Sachsenhausen, obgleich Anzug und Krawatte im Straßenbild ebenso präsent sind, wie der Blaumann oder das Kopftuch. Er kommt auch nicht so adrett daher, wie das frisch gekämmte Nordend – dieses Bullerbü für Erwachsene; nein unfrisiert scheint es, das Gallus, obgleich an der Nahtstelle zur Messe hin die Großbaustelle darauf hinweist, dass demnächst hier ein anderer Wind wehen könnte. Noch mischen sich hier die Nationen und die Welten; der Gemüsehändler grüßt ebenso freundlich wie die Graffitis von den Wänden, in den Cafés und Kneipen hocken Angestellte, Müßiggänger und Arbeiter Seit an Seit, während die Sonne ein Viertel bescheint, in welchem der Flaneur Nischen entdecken kann, in denen das ganz normale Leben lebt. Weiterlesen
1972. Es war das letzte Frühjahr, in dem ich die Rückbank unseres weißen Opel Kadett L alleine für mich hatte. Meine Eltern bekamen ein Kind und ich am 1. Juni eine Schwester. Bei der Eintracht gehts bergauf. Ich wünschte, ich könnte dies von heute behaupten. Jürgen Grabowski wird fester Bestandteil der Fußball-Nationalmannschaft, diese bezwingt England erstmals in deren Wohnzimmer, in Wembley, mit 3:1 und wird wenig später tatsächlich Europameister. Mit Günther Netzer produziert die Bundesliga zudem den ersten Popstar. Alles freut sich auf die Olympischen Sommerspiele in München, die trotz aller Freude in einem Desaster münden. Palästinensische Terroristen töten 12 israelische Delegationsteilnehmer, im Feuergefecht sterben fünf der Attentäter und ein Polizist. Legendär wurden die Worte des IOC-Präsidenten Avery Brundage: The games must go on. Weiterlesen


