Nachdem ich 2008 angefangen habe zu bloggen und seit September 2011 hier zu erreichen bin, ist eine Menge passiert. Allen voran der Aufstieg und Fall der sozialen Netzwerke, in denen jeder entweder Zweitverwertet oder aber völligen Mist in die Welt absondert – was sich nicht unbedingt ausschließen muss. Rar sind diejenigen, die interessante Dinge in die Welt schreien. Und die, die dabei weitgehend ohne Smartphone auskommen.
Kategorie: Wortwelt (Seite 20 von 28)
Beves Wortwelt
Der Sommer stand im Schatten der Weltmeisterschaft in Brasilien. Oho. Neben etlichen Feuerchen im Garten nutzten wir die Zeit und rollten mit dem roten Dacia nach Berlin – und besuchten die Fanmeile. Natürlich an einem Tag, an dem kein Spiel statt fand. Wobei wir ja eigentlich Susi und Thomas und Andi besuchten. Generell ging diese WM heuer nicht wirklich an mich, obgleich Flugkopfbälle von der Strafraumgrenze eine feine Sache sind. Unglaublich jedoch das 7:1 von Jogis Truppe über Brasilien.
Stand 2013 noch für große Veränderungen, so darf ich konstatieren, dass in der Erinnerung an 2014 doch vorwiegend die Reisen in Erinnerung bleiben werden. Auch wenn sie meist nur kurz waren, so sind es die Momente, die bleiben – und vielleicht die Bilder. Die digitalen, die ihr zum Teil gesehen habt und diejenigen im Kopf, die mir alleine gehören. Begonnen hat das Jahr jedoch Neujahr mit einem Besuch am Grab Alfred Pfaffs.
Sie sprechen kaum deutsch, lungern abends in Gruppen auf der Straße herum, waren zum Teil kriminell und sind latent gewaltbereit. Und es werden immer mehr, sie fordern mehr als ihnen zusteht und lassen sich auch von wohlwollenden Mahnungen nicht abhalten. Die Rede ist von Pegida, einer Bewegung, die in Dresden Montäglich Tausende auf die Straße zieht, um gegen was genau eigentlich zu demonstrieren?
Da wartet man ein ganzes Jahr lang auf ein Konzert, wacht morgens auf und stellt fest: Es ist vorbei. Passend dazu regnet es, von daher lassen wir den angedachten Spaziergang nach Richmond sausen, gönnen uns einen Tee in einem Café mit Blick auf die Buckingham Palace Road und wandern mit neu erworbenen Regenschirmen, davon einer mit Union Jack, in Richtung Tate Gallery.
Der Morgen begann mit einer kleinen Enttäuschung. Bei unserem ersten Besuch im Enrico Hotel bestand das Frühstück aus Spiegeleiern, Speck und Bohnen, dazu Toast und Marmelade. Beim zweiten Besuch fiel der Speck weg und nun? Lumpiges Gebäck aus der Tüte. Also nichts wie raus … in den Regen, der aber im Laufe des Tages keine wesentliche Rolle spielen wird. Die zweite Enttäuschung war ich selbst, hatte ich doch meinen Akku für die Kamera in Frankfurt liegen lassen. Und da ich gestern zig Bilder vor allem von Streetart an der Brick Lane geschossen hatte, neigte sich der Akku dem Ende entgegen.
Als zu Beginn des Jahres bekannt wurde, dass Carter USM in diesem Herbst die letzten Konzerte ever geben würden, hieß es schnell handeln. Tickets bestellen, Flug und Hotel buchen und sich auf London freuen. Zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Jahre und nun also möglicherweise der finale Auftritt der Band, deren letzte Platte Ende der Neunziger erschienen ist. Weiterlesen
Herbst, die Blätter fallen von den Bäumen, der Vergaser des Rasenmähers ist versifft, es ist Länderspielpause; Zeit also für ein paar neue Sprengsel aus dem angebrochenen Leben. Weiterlesen
Ich habe die letzten Tage zum Selbstversuch einige Zeit in sozialen Netzwerken verbracht, genauer gesagt bei Twitter. Bislang war meine Beschäftigung damit arg begrenzt: Jeder meiner Blogposts wurde automatisch getwittert – und das war es im Großen und Ganzen. Abgesehen davon füttere ich ab und an die Seite des Museums auf Facebook.
Diesen Beitrag hatte ich vor einigen Tagen eingestellt, ahnungslos, welche Tragik das Schicksal bereit hält. Nur wenige Tage später ist ein junger Mann an seinem 23sten Geburtstag genau an dieser Stelle tödlich verunglückt. Ich war und bin schockiert und habe den Text vorrübergehend unkommentiert aus dem Netz genommen. Noch immer fehlen mir eigentlich die Worte. Bleibt, den Hinterbliebenen mein Beileid auszusprechen und die Warnung an euch: Passt auf euch auf.
Frankfurt, 30.09.2014
Die Sportfreunde FC Ostheim haben ein großes Jahr hinter sich. 1924 gegründet, feierten sie 2014 ihr 90jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde war nicht nur die Traditions-Mannschaft der Eintracht im Sommer zum Freundschaftsspiel hier angetreten, auch stand ein Abend mit Henni Nachtsheim auf dem Programm. Gestern Abend im Bürgerhaus war es soweit. Weiterlesen
Freitag Morgen, halb acht, auf die Autobahn rollt ein silberner Golf, zwei müde Gesellen steuern Richtung Süden. Im Gepäck, ein Handtuch, kurze Hosen und die Aussicht auf ein Wochenende mit Meer, Fußball und Erlebnissen. Genova per noi. Weiterlesen


