Herbst, die Blätter fallen von den Bäumen, der Vergaser des Rasenmähers ist versifft, es ist Länderspielpause; Zeit also für ein paar neue Sprengsel aus dem angebrochenen Leben.

Er war in aller Munde, der Tatort „Im Schmerz geboren“. Weniger prickelnd dann die Tatsache, dass der Hessische Rundfunk eine Schlüsselszene anlässlich der Verleihung des Hessischen Filmpreises schon eine Stunde vor Erstausstrahlung im dritten Programm gezeigt hat. Großes Kino.

Dann ist mir ja völlig entgangen, dass The Men They Couldn’t Hang dieser Tage eine neue Platte heraus gebracht haben. Diese kenne ich zwar noch nicht, aber immerhin gibt es einen Song bereits als Video. Und dieser ist großartig. Twilight Road, hier ist er:

Es ist ja so eine Sache mit dem uptodate sein, nichts ist so kalt, wie der heiße Scheiß von gestern. Dennoch habe ich mal den Versuch gestartet und meinen Account bei Facebook in die Gänge gesetzt. Von genau dort habe ich auch die Info über die neue Platte meiner einstigen Helden. Ob sich die Anmeldung bei Facebbok ansonsten lohnt, wird die Zeit weisen – hier könnt ihr einstweilen Beves Welt auf jener Platform entdecken.

Die Buchmesse ist diesmal völlig an mir vorbei gegangen, wie so oft in den vergangenen Jahren. Allerdings habe ich früher in diversen Taxinächten ordentlich Geld in den wenigen Tagen verdient und sogar vor Jahren einen Verleger für mein Buch Der Andermacher gefunden. Zwischen Erstkontakt und Veröffentlichung sind damals zwar einige Jahre ins Land geflossen, aber immerhin, das skurrile Werk hat wirklich das Licht der Welt erblickt. Bei einem großen Versandhändler könnt ihr übrigens noch eine großartige Ausgabe erwerben. Diese ist im DinA4 Format und kommt mit tollen Drucken von Kerstin Alexander im Inneren und einem echten Druck zum rahmen daher. Die exklusive Auflage kostet zwar 120 Euro, ist aber ein echtes Liebhaberstück – und wird nach meinem Ableben ein Vermögen wert sein. Selbstverständlich signiere ich das Buch bei Bedarf.

Mein zweites Buch, Der Casper Jacob, ist nach wie vor im Buchhandel erhältlich; wer Gefallen an Das Parfüm oder Schlafes Bruder gefunden hat, kann bedenkenlos zugreifen, es gibt nichts zu lachen.

Wenig zu lachen scheint es auch auf der Berger Straße zu geben, vor allem zwischen Höhenstraße und Bornheim Mitte stehen etliche Läden leer, der Abgang von Saturn Hansa zeigt Nachwirkungen. Das Stadtkind_ffm hat dies vor einiger Zeit fotografisch dokumentiert, bislang hat sich wenig geändert. Auf dem Weg in die Berger begegnen dir immer wieder kleine Kunstwerke – und mit einigen davon verabschiede ich mich für heute.