Es war im Jahr 1982. Klein Beve war mit Freunden an die Ostsee getrampt und hockte nun in einer Spelunke am Strand. Damals war ich im Gegensatz zu heute noch unbedarfter Deutschland Fan, in meinem Oberstufen-Ordner klebten die Sammelbildchen von Hanuta. Heutzutage sehe ich das ganze mit der heiteren Gelassenheit des Alters.
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Im Januar lag ich am Strand von Ostia, es war ein sonniger Tag im Winter, ich blickte aufs Meer und hörte Bob Waynes Album „From blood to dust“ und tat dies dem geneigten Ergänzungsspieler qua SMS kund, immerhin hatte dieser mich auf die fantastische Musik Bob Waynes aufmerksam gemacht. Ein Moment für die Ewigkeit.
… schrieben Tony Baffoe, Souleyman Sané und Tony Yeboah im Jahr 1990 anlässlich wiederholter rassistischer Diskriminierungen in einem offenen Brief in der BILD. Dass diese Aussage keineswegs der Vergangenheit angehört, zeigen regelmäßige Berichte über Ausfälle vermeintlich Ewiggestriger. Beschimpfungen, Bananenwürfe und Schmähgesänge gehören in unschöner Regelmäßigkeit auch heute zum Fußballalltag.
Na sowas …
Unterwegs. Fahre bei tagblauem Himmel auf der Autobahn, fahre auf der Landstraße, balearische Ibiza-Gitarrenklänge, ein Reisebus fährt gemächlich vor mir her, die Insassen betrachten den Rhein. Aus aller Welt kommen die Menschen hierher, parken irgendwo und wandern durch die Gassen, beim Dacia quietscht etwas, dass nicht quietschen soll. Weiterlesen
Natürlich war sie nicht persönlich vor Ort, jene blonde Schlagersängerin, die mühelos die größten Hallen füllt, sogar im TV, und demnächst tatsächlich auch in der hiesigen Arena konzertieren wird – da, wo sonst Bruce Springsteen oder Depeche Mode auftreten. Nein, wir kamen darauf, weil Niko grinsend meinte, es gäbe sogar Helene Fischer Ultras. Waldstadion? Ultras? Natürlich ziehen mich solche Stichworte magisch an – und ich fragte mich: Zieht sich da urplötzlich ein Riss durch die Neue Deutsche Makellosigkeit?
Wie neulich angekündigt, geht es hier munter weiter mit Informationen über Firmen, die gnadenlos den Hinweis „Bitte keine Werbung“ auf dem Briefkasten ignorieren. Weiterlesen
Da neigt es sich dem Ende zu, das Jahr 2013. Eine Menge ist passiert, privat und bei der Eintracht. In der Weltgeschichte sowieso. Blicken wir doch mal kurz zurück.
Saarbrücken also, dort wo die Frankfurter Eintracht in der Saison 88/89 dem drohenden Abstieg mit Ach und Krach von der Schippe gesprungen ist. Um Fußball ging es nicht, wobei natürlich im Büro des Kommissars resp der Kommissarin ein Wimpel des FCS eine Nebenrolle spielte. Man muss das machen, das zeugt von einer gewissen Erdung. Und weist den Zuseher auf den Ort der Handlung hin, den man sonst nicht wirklich erkennen könnte.
In den letzten Monaten waren sie in aller Munde, die Fußballfans, die Gewalt, die Sicherheit. Brennende Kinderpuppen, Taliban, was musste nicht alles herhalten, um die Verrohung der Fußballfans zu dokumentieren. Nicht nur die Eintracht musste mehrfach in halbleeren Stadien spielen. Eigentlich hätte man meinen können, dass mit der Verabschiedung des geänderten Sicherheitspapieres der DFL sich nun die Sachlage beruhigt, die Vernunft über die Hysterie siegt und der Fußball wieder im Vordergrund steht.
Ihr habt es wahrscheinlich schon gemerkt, ich bin derzeit eher selten online und demzufolge erscheinen neue Beiträge in überschaubarer Zahl. Weiterlesen
Spanien also, das vielgescholtene Tikitaka hat sich durchgesetzt und der amtierende Welt- und Europameister einen neuen Titel hinzugefügt. Glückwunsch. Damit ist die Euro zu Ende, deren Inszenierung so manchem Vereinsfan die Tränen in die Augen trieb. Weiterlesen


