17.15 Anpfiff mit Beve und Frauke
Autor: Beve (Seite 26 von 71)
Das Härteste war vielleicht die schlichte Tatsache, dass ich nunmehr zum dritten Male in drei verschiedenen Stadien eine Gedenkminute für Gerhard Mayer Vorfelder erlebt habe, das Größte aber der Moment, als wir zu dritt die Regenwalze von 1974 unter tosendem Applaus der knapp 50.000 ins Stadion geschleppt haben. Okay, es waren noch keine 50.000, das Stadion war noch fast leer und es hat auch niemand gemerkt, aber lustig war es dennoch.
Spektakulärer Wechsel beim HSV spült 30 Millionen in die Kasse: Uwe Seeler sorgt sich mit sofortiger Wirkung um Borussia Mönchengladbach.
Sonntag, früher Vormittag, die Sonne blinzelt in die Augen – und so langsam schiebt sich ein Gedanke an den gestrigen Tag ins müde Hirn. Auswärtssieg, Bus, Backstage. Ja, es war kein Traum; es war ein luxuriöses 4:1 der Frankfurter Eintracht beim VfB. Und weil es so schön war, kann man ja auch mal fremdgehen. An den Bornheimer Hang zum FSV.
Irgendwann hatte ich unbedarft zugesagt. Bus. Backstage. Auswärtsspiel. Stuttgart. Da ich nachts noch bis in die Puppen den Eintracht Museums Stand am Museumsuferfest in Schwung hielt, schlurfte ich müde aber guter Dinge die paar Meter zum Treffpunkt an der Allee, ein paar Schritte vom Backstage entfernt.
Heimauftakt der Eintracht – und auf dem Weg zum Stadion machte sich erstmals seit Monaten so etwas wie Vorfreude bemerkbar. Die Sonne beleuchtete den Tag, unter der Woche gab Alex Meier eine bemerkenswerte Kinderpressekonferenz und bei Ankunft im Museum der Eintracht überall Hallo und Gudewie. Heimspiel. Heimat.
Programm Waldtribüne 22.08.2015
Eintracht Frankfurt – FC Augsburg
14.15 Anpfiff mit Pia und Beve
Bei einem Streifzug durch Frankfurt fallen einem ja stets einige Dinge auf, die irgendwie irgendwie sind. Große, kleine, schöne, seltsame Dinge.
Mitte August, gelangweilt im Aldi-Prospekt geblättert und Angebote zum Stichwort „Oktoberfest“ entdeckt. Wiesenhendl, Lederbermudas, Brezn, Dirndl. Und schon schwillt mir der Kamm – spontan fallen mir dazu gleich drei Gründe ein. Ach was sag ich: Vier. Mindestens



