Manchmal bin ich aber auch ein Schussel. So fahren wir nach Dreieich zu einem Konzert der fabelhaften Welt der Anna Depenbusch – und was bleibt zuhause? Meine Kamera. Und da mein mobiles Telefon zum fotografieren nicht taugt, muss zum Zwecke des Eingangsbildes ein Umweg helfen. Pia schenkte mir eine gekaufte Postkarte, die ich wiederum scannte und nun hier in Ausschnitten präsentiere. Weiterlesen
Kategorie: Wortwelt (Seite 21 von 28)
Beves Wortwelt
Seit über zwanzig Jahren fahre ich regelmäßig nach Berlin, meist mit dem Auto über Jena und Leipzig. Und genau so lange stoppte ich stets zwischen Schorba und Apolda, kurz hinter Magdala zwecks einer kleinen Pause. Eine unscheinbare Kaffeetasse an der Autobahn wies auf eine Raststätte hin, die so ganz anders daher kommt wie gewohnt. Anfangs sogar mit Holzkohlegrill unterm Sonnenschirm Weiterlesen
Es war im Jahr 1982. Klein Beve war mit Freunden an die Ostsee getrampt und hockte nun in einer Spelunke am Strand. Damals war ich im Gegensatz zu heute noch unbedarfter Deutschland Fan, in meinem Oberstufen-Ordner klebten die Sammelbildchen von Hanuta. Heutzutage sehe ich das ganze mit der heiteren Gelassenheit des Alters.
Im Januar lag ich am Strand von Ostia, es war ein sonniger Tag im Winter, ich blickte aufs Meer und hörte Bob Waynes Album „From blood to dust“ und tat dies dem geneigten Ergänzungsspieler qua SMS kund, immerhin hatte dieser mich auf die fantastische Musik Bob Waynes aufmerksam gemacht. Ein Moment für die Ewigkeit.
Unterwegs. Fahre bei tagblauem Himmel auf der Autobahn, fahre auf der Landstraße, balearische Ibiza-Gitarrenklänge, ein Reisebus fährt gemächlich vor mir her, die Insassen betrachten den Rhein. Aus aller Welt kommen die Menschen hierher, parken irgendwo und wandern durch die Gassen, beim Dacia quietscht etwas, dass nicht quietschen soll. Weiterlesen
… einige namhafte Regisseure die Eintracht filmisch umsetzen würden? Diese Frage wurde neulich im Blog G ausführlich thematisiert. Und damit das Ganze einfach mal gebündelt ist, sammle ich die von mir verfassten Beiträge noch einmal hier. Viel Vergnügen. Weiterlesen
Eine ergreifende und tiefgehende Dokumentation über die Arbeitslager in Nordkorea liefert der Film Camp 14 von Marc Wiese, der den Flüchtling Shin Dong-hyuk zwei Jahre mit der Kamera begleitete und dessen Geschichte erzählen ließ. Shin Dong-hyuk wurde 1982 im Arbeitslager Camp 14 geboren und konnte 2005 über China nach Südkorea flüchten. Dazwischen liegen unfassbare Jahre, unfassbare Erfahrungen eines Menschen, dessen Leben in einem Gefängnis innerhalb eines Gefängnisses gelebt wurde – und selbst dort noch in einem Gefängnis. 200.000 Menschen sollen weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit in den Lagern vegetieren. Weiterlesen
Da neigt es sich dem Ende zu, das Jahr 2013. Eine Menge ist passiert, privat und bei der Eintracht. In der Weltgeschichte sowieso. Blicken wir doch mal kurz zurück.
Nun also Bordeaux. Gegen halb vier rollten wir, in diesem Falle Pia und ich in Darmstadt, ein, gegen 16:00 Uhr rollte ein schwarzer BMW auf die Autobahn. Nicht dass wir unseren Dacia eingetauscht hätten, nein, am Steuer saß Gerd und vor uns lagen nun insgesamt 2,500 km mit unterschiedlichen Etappen – inklusive Fußball in Bordeaux.
Der Beginn
Es ist Freitag Mittag, 14 Uhr. Ich bin an der Haltestelle Stadion ausgestiegen, laufe hoch Richtung Waldstadion, trete durch den Eingang an der Wintersporthalle aufs Gelände und marschiere mit dem Rucksack in der Hand zum Eintracht Museum. Vor der Eingangstür sehe ich Pia, wir fallen uns in die Arme, ich bin wieder zuhause. Weiterlesen
Saarbrücken also, dort wo die Frankfurter Eintracht in der Saison 88/89 dem drohenden Abstieg mit Ach und Krach von der Schippe gesprungen ist. Um Fußball ging es nicht, wobei natürlich im Büro des Kommissars resp der Kommissarin ein Wimpel des FCS eine Nebenrolle spielte. Man muss das machen, das zeugt von einer gewissen Erdung. Und weist den Zuseher auf den Ort der Handlung hin, den man sonst nicht wirklich erkennen könnte.
In den letzten Monaten waren sie in aller Munde, die Fußballfans, die Gewalt, die Sicherheit. Brennende Kinderpuppen, Taliban, was musste nicht alles herhalten, um die Verrohung der Fußballfans zu dokumentieren. Nicht nur die Eintracht musste mehrfach in halbleeren Stadien spielen. Eigentlich hätte man meinen können, dass mit der Verabschiedung des geänderten Sicherheitspapieres der DFL sich nun die Sachlage beruhigt, die Vernunft über die Hysterie siegt und der Fußball wieder im Vordergrund steht.


