… schön, dass der/die Kollege(in) ms neulich im Museum der Eintracht vorbeigeschneit ist und über den fantastischen Abend mit den Pokalsiegern von 1974 berichtet hat. Das weiß ich allerdings erst, seit mir ein Freund die schon ein paar Tage alte Ausgabe gestern zeigte.

Leider ist ein kleiner Fehler untergekommen. Der Moderator des Abends hieß nicht Axel Bewerunge-Hofmann. Er heißt Axel Hoffmann – und sein Spitzname ist Beverungen, kurz Beve. Das muss man nicht wissen. Übrigens war der Name Beverungen Thema am Abend, stand doch in der Pokalsiegertruppe ein Spieler namens Klaus Beverungen, wovon sich auch der Spitzname ableitet. Auch das muss man nicht wissen. Wobei ich da nicht weiter nachtragend bin, Fehler passieren. Sonst war der Bericht echt klasse.

Bei der Gelegenheit kann ich noch ganz kurz mitteilen, dass der Abteilungsleiter der Fan- und Förderabteilung nicht Stefan Unger sondern Stefan Ungänz heißt. Stefan steht nicht so oft in der Öffentlichkeit und ist eher zurückhaltend, von daher kann es passieren, dass der Name nicht jedem bekannt ist. Ansonsten war der Bericht wirklich super.

Bis vielleicht auf die Kleinigkeit, dass Wolfgang Kraus niemals Torhüter der Eintracht war und er auch nicht über Grabenkämpfe im Vorstand gesprochen hat. Der Torhüter hieß Dr. Peter Kunter. Aber das kann mal vorkommen, beide Nachnamen fangen mit K an und bei so vielen Spielern kann man durcheinander kommen, Schwamm drüber. War ansonsten echt toll.

Achso, eins noch: Peter Reichel kam nicht 1950 nach Frankfurt, da war der Gute noch gar nicht geboren. Ich meine, wir von der Eintracht können ja viel – aber das wäre echt der Hammer.  In Wirklichkeit kam Peter Reichel 1970 zur Eintracht, ich schreibe das jetzt mal so ins Internet, falls jemand mal recherchieren möchte. Trotzdem war der Bericht prima, fast so als wäre man dabei gewesen.

Nur falls es interessiert hätte ich noch eine klitzekleine Anmerkung. Der Elfmeter im Halbfinale, der die Eintracht letztlich ins Endspiel gebracht hatte, der wurde nicht von Bernd Hölzenbein geschossen. Das war Jürgen Kalb, der die Geschichte an jenem Abend ja auch erzählt hat. Aber dies sind alles nur Randnotizen im großen Weltgeschehen, wir sind da nicht kleinlich. War sonst echt ein knorke Artikel über den Abend.

Obwohl: Wir haben gar nicht immer wieder zwischendurch Torsituationen von allen Pokalspielen der Saison gezeigt. Auch nicht vom 8:1 gegen Tennis Borussia. In einer einzigen Sequenz zeigten wir Bilder ausschließlich vom Finale. Die einen waren Frankfurter, die anderen Hamburger. Ausschließlich.

Aber sonst war alles richtig.

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