Ein Sammelsurium aus dem angebrochenen Leben

Bruce Springsteen in Frankfurt

Lights out tonight, trouble in the heartland … so begann es, das Konzert von Bruce Springsteen im Frankfurter Stadion vor über 40.000 begeisterten Fans und wer einmal einen Auftritt von ihm gesehen hat, der weiß, dass nun über drei Stunden lang eine Reise durch die Alben vom 73er Album Greetings from Asbury Park, N.J. bis hin zur letzten Veröffentlichung Wrecking Ball anstehen wird. Auch diesmal ließen sich Springsteen samt E-Street-Band nicht lumpen: 30 Songs lang beglückten sie Fans und Gäste, bis auch der Letzte ein Einsehen hatte und den „Boss“ in den verdienten Feierabend entließ. Es war ein außergewöhnlicher Abend im Stadion, das zwar schon etliche Konzerte erlebt hat, aber wohl nur höchst selten alle Anwesenden derart verzückt zurück ließ. Natürlich ist es bei der Fülle von Songs die der mittlerweile 62jährige Springsteen geschrieben hat unmöglich, einen jeden Wunsch zu erfüllen – und wenn auch Hungry Heart oder No Surrender in Frankfurt nicht zum Repertoire gehörten, so ließ sich dies durch die Wucht und Spielfreude von Badlands, We take care of our own, The River, Out in the street, Born to run oder Dancing in the dark locker verschmerzen. Es gibt Konzerte, da denkt man sich, nun ist aber gut – bei Springsteen hingegen erwuchs auch nach über 200 Minuten der Wunsch, dass dieser Abend niemals enden möge. In Erinnerung an den 25.05.2012 gibt es hier nun die Setlist und ein paar Fotos. Put on your best dress Baby …

Setlist: Badlands, We Take Care Of Our Own, Wrecking Ball, Out in the Street, Death to My Hometown, My City of Ruins, Spirit in the Night, The E Street Shuffle, Jack of All Trades, Youngstown, Darkness on the Edge of Town, Johnny 99, Working on the Highway, Shackled and Drawn, Waitin‘ on a Sunny Day, Summertime Blues, The Promised Land, The River, The Rising, Lonesome Day, We Are Alive, Thunder Road, Rocky Ground, Born in the U.S.A., Born to Run, Cadillac Ranch, Sherry Darling, Glory Days, Dancing in the Dark, Tenth Avenue Freeze-Out.

8 Kommentare

  1. Alibamboo

    Bruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuce! :)

    Danke für Bilder & Bericht.

  2. Bembelmonster

    Waaaaaaaaaahnsinnnn! Das war ein fetter Abend.

    Ich hab auf der Tribüne in der Ostkurve auf den Treppenstufen mit meiner Frau im Arm gesessen und mich unsterblich in unser wunderschönes Stadion verliebt. Das ganze Oval rockte und die Sonne kuschelte mit unserem Dach. Bruuuuuce! im „Diving“ auf den Händen der Fans. Bei einigen Liedern von früher hab ich Gänsehaut bekommen und erinnerte mich an 1985 zurück, als unser Stadion mit geschätzten 20.000 GIs „Born in the U.S.A.“ sang. Ich hab mit meinem Weibchen geschmust und wir waren ganz weit weg. Was für ein Bombenkonzert. Unglaublich und unvergesslich. Ein echtes Highlight!
    Schade, dass ich dreieinhalb Stunden vergeblich auf „Outlaw Pete“ gewartet habe. Aber das hebe ich mir für das nächste Mal auf ; )

    Dazke Axel für die großartigen Bilder!

  3. Beve

    oh, 1985 – damals war ich auch vor ort, war gleichfalls ein erlebnis. auf outlaw pete habe ich auch gewartet, das er dies nicht gespielt hat, verwunderte mich. aber man kann nicht alles haben. und das stadion wirkte in der tat großartig.

    dank euch und viele grüße

    beve

  4. Fritsch

    Das macht einfach glücklich. Beides. Bruce & Deine Bilder & Dein Bericht. Danke!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  5. Beve

    glücklich, fritsch, das waren sie. die menschen nach dem konzert :-)

  6. rotundschwarz

    Wir wollten erst hin, haben uns dann dagegen entschieden. Sieht so aus als wäre das ein Fehler gewesen… Eieiei. Vielen Dank für die Eindrücke und die Fotos.

    Übrigens: Wenn ich mich recht erinnere, hattest du neulich hier berichtet, dass du/dass ihr die Walkabouts in Frankfurt verpasst habt? Die sind Anfang Juli in Bonn – als Special Guests bei Patti Smith – vielleicht wär das ja ein Ersatz. Und Patti Smith ist sowieso auch pur immer ein Ereignis.

    lgk

  7. Beve

    ohja, wer springsteen mag und nicht dort war, hat definitiv etwas verpasst. ogleich mittlerweile für den innenraum gleich zwei verschiedene front of stage tickets verkauft werden; d.h der eigentliche innenraum fängt hinter der mittellinie an.

    genau, walkabouts waren ausverkauft. und patti smith ist auch ne reise wert. sogar nach bonn :-)

  8. pia

    wem bonn zu weit ist:
    die walkabouts spielen auch nochmal im juli in frankfurt:
    http://frankfurt.stadtus.de/party/party_the_walkabouts-9992351.html

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