Gäste: Dr. Peter Kunter, Hans Tilkowski, Joachim Jüriens, Thomas Ernst, Oka Nikolov, Manfred „Moppes“ Petz u.a.

Im 18. Teil der „Tradition zum Anfassen“ begrüßt Moderator Axel „Beve“ Hoffmann am Abend des 3. November 2011 die Männer, die Kopf und Kragen riskierten, um das Schlimmste im Fußball zu verhindern: Ein Gegentor für die Eintracht. In unserer Geschichte konnten wir uns auf die Helden zwischen den Pfosten meist verlassen, ob sie nun Nationaltorhüter, „fliegende Zahnärzte“, „echte Typen“ oder „treue Seelen“ waren. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Die Einsamkeit nach einem Fehlgriff.

Von 1965 bis 1977 war Dr. Peter Kunter Schlussmann der SGE und holte mit ihr 1974 erstmals den DFB Pokal. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb der fliegende Zahnarzt der Eintracht verbunden, zwei Jahre lang sogar als Vizepräsident.

Von 1967 bis 1970 absolvierte Hans Tilkowski 40 Ligaspiele im Tor der Eintracht, legendär aber wurde er im Trikot der Nationalelf und vor allem durch einen Treffer, der gar keiner war. Zwei Worte genügen, um eine Nation in Wallung zu bringen: Wembley- Tor. Und niemand war näher am Geschehen dran als Tilkowski.

Joachim Jüriens spielte von 1980 bis 1984 bei der Eintracht und wurde 1981 DFB-Pokalsieger. Unvergessen bleibt sein gehaltener Elfmeter gegen Paul Breitner beim 1:0 Heimsieg gegen die Bayern im Frühjahr 1983. Und noch heute ist Jüriens bei der Eintracht aktiv: Er hütet das Tor der Traditionself.

Bereits in der Jugend wechselte Thomas Ernst an den Riederwald. 1987 gelang ihm der Sprung in den Profikader, 1988 gewann er den DFB-Pokal. Stets im Schatten von Uli Stein wechselte „Gustl“ 1994 zum FSV, später nach Bochum, Stuttgart und Kaiserslautern. Bis zum Sommer 2011 war Ernst im Vorstand des Vfl Bochum tätig.

Mit Oka Nikolov begrüßen wir ein echtes Eintracht-Urgestein bei der TzA und erstmals im Rahmen der Veranstaltungsreihe einen aktuellen Spieler. Seit nunmehr 20 Jahren steht Oka unter Vertrag und bis heute ist er der ruhende Pol im Team. Egal wer mit ihm konkurrierte, am End war der „ewige Oka“ die Nummer Eins.

Ebenfalls aus Geschichte und Gegenwart erzählen kann Manfred „Moppes“ Petz, unser Torwarttrainer. Bereits Ende der 1990er Jahre war „Moppes“ bei der Eintracht aktiv und er trat im Sommer 2011 die Nachfolge von Andreas Menger an. Ob und wie sich die Arbeit geändert hat, erfahren wir exklusiv im Eintracht-Museum.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

» DONNERSTAG, 03. NOVEMBER 2011
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