Ein Sammelsurium aus dem angebrochenen Leben

Zusammenhänge – Franziska van „1899“ Almsick

Eigentlich wollte ich ja im letzten Beitrag einen Kunstgriff starten, um von Jan Fleischhauer aka Sudel-Jan über die 11Freunde, Rainer Rauffmann und 1899 Hoffenheim bei Franziska van Almsick zu landen. Dabei geriet der erste Text ein wenig aus den Fugen und kurzerhand entschied ich mich, deren zwei daraus zu machen.

Die 11Freunde, ein Magazin für Fußballkultur, seit 2000 auf dem Markt, erfreut sich einer großen Beliebtheit unter Fußballfans. Markenzeichen des Heftes sind Berichte und Fotos, die sich meist weniger um den rein sportlichen/statistischen Aspekt drehen, sondern eher das Drumherum beleuchten. Gab es vor Jahrzehnten außer dem Kicker, dem Reviersport oder den Fanzines kaum Literatur zum Thema Fußball, sieht man einmal von den Bildbänden zu fußballerischen Großereignissen ab, so hat sich das Bild seit dem Erscheinen von Nick Hornbys epochalem Werk Fever Pitch grundlegend geändert. Fußball ist spätestens seit der WM 2006 salonfähig geworden und mit Einzug der Flatrate in deutsche Stuben hat sich die Anzahl der im weitesten Sinne über Fußball geäußerten Worte verzigfacht.

Die Feuilletonisierung des Fußballs, woran die 11Freunde maßgeblichen Anteil haben, geht einher mit seltsamen Erscheinungsformen und vor allem veränderter Deutungsweisen. Dies betrifft auf der einen Seite das Verhalten der Fans, die abgesehen von großen Katastrophen (Heysel, Sheffield) bis dahin ihr Dasein weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit fristeten. Man schlug sich, man vertrug sich und man wurde dabei meist in Ruhe gelassen. Das mediale Interesse bezog sich nahezu ausschließlich auf das Geschehen auf dem grünen Rasen. Mit Erscheinen von Fever Pitch rückte das Verhalten von Fußballfans immer mehr in den Focus der Berichterstattung; auf der einen Seite erkannten viele, dass sie mit ihrer Passion nicht alleine dastanden – auf der anderen Seite entdeckten aber auch Menschen den Fußball für sich, die sich bislang zu schade waren, um mit den Fußballprolls in einen Topf geworfen zu werden. Mithin entwickelte sich das schöne Wörtchen Fußballkultur zu einem Begriff, der auf einmal (wenn überhaupt) nicht mehr für die Spielweise von Jürgen Grabowski oder Günther Netzer stand, sondern für das Geschehen als Ganzes. Aus der mühsamen Naturbändigung der Zivilisation entwuchs die feingeistige Kultur.

Dies ist natürlich ein Pfand, mit dem sich Geld verdienen lässt – und so störte auch im Sinne der Fernsehgelder und Vip-Logen auf einmal das Klientel, das sich vor gar nicht allzulanger Zeit auf den Rängen ungestört fühlen durfte; der gemeine Fan, der sich bis in die Achtziger hinein zwar dezenter Videoüberwachung ausgesetzt sah, sich dessen ungeachtet aber regelmäßig daneben benahm. Und sich daneben benehmen konnte. Sieht man einmal davon ab, dass zu Beginn der Achtziger in Hamburg Adrian Maleika, ein Werder-Fan durch den Steinwurfs eines HSV-Anhängers tragisch zu Tode kam, ist in all den Jahren trotz konfiszierter Wurfsterne und Fahrradketten relativ wenig ernsthaft Schlimmes passiert – obgleich es heftiger knallte als all die Jahre danach. Die Neo-Nazis kamen und sie wurden relativ bald wieder aus den Stadien hinaus komplimentiert, meist durch den Zusammenschluss aus Reihen der Fans.

In Offenbach oder Kaiserslautern flammten wie im Süden Europas regelmäßig bengalische Lichter auf den jeweiligen Bergen – und kein Mensch störte sich daran. Heutzutage sind selbst kleine Lichtlein gleichgesetzt mit den Kampfbegriffen Randale oder Gewalt und wo früher die Joints dampften wird einem heute nicht nur auf den besseren Plätzen selbst bei einem Glimmstengel mahnend auf die Schulter geklopft. Dafür aber ist über jede Fußballerfrisur schon herzlich gelacht worden und jedes lustige Zitat eines Kickers, über welches wir uns früher beömmelt haben (wenn es überhaupt zu uns gedrungen ist) wird heutzutage schon vor dem Aussprechen im Morgenmagazin der ARD gesendet. Fußballhistorie hat schon längst jegliches sentimental-nostalgische Flair verloren, sondern mutierte im Laufe der Jahre als schnöder Materialfundus zum Füllen der Seiten in Blogs und Magazinen, kurz: aus dem Hobby heranwachsender junger Männer wurde ein gesellschaftliches Ereignis in einem gigantischen finanziellen Kontext – mit dem Ergebnis, das längst nicht jeder, der nach dem Spiel ein Stadion verlässt auch weiß, wer gespielt hat und wie die Partie ausgegangen ist.

So ist der Fußball nicht nur zum Spielball finanzieller Interessen verkommen, sondern dient gleichermaßen als Egofutter derer, die ihn als vermeintliches Hobby lenken. Bekannten sich in den Siebziger Jahren (mit Ausnahme von gewieften Geschäftsleuten wie Günter Mast/Jägermeister Braunschweig) nahezu ausschließlich gesellschaftliche Sonderlinge zu leitenden Positionen im Fußball (Elton John beim FC Watfort oder Rod Stewart als bekennender Celtic-Fan), deren Engagement mit einer sowieso schon bekannten Verrücktheit erklärt und akzeptiert wurde, so leisten sich heutzutage vermeintlich hochseriöse Geschäftsleute einen eigenen Fußballverein.

Das Paradebeispiel in der Bundesliga schlechthin ist derzeit Dietmar Hopp mit seinem künstlich gepäppelten Verein TSG Hoffenheim, die 100 Jahre ihr Dasein als Dorfverein fristete, bis sich der Gründer von SAP nach dem Scheitern diverser anderer Projekte in Mannheim und Heidelberg  an seinen Jugendverein erinnerte und diesen mit beträchtlichen Zuschüssen von der Bezirksliga in die erste Bundesliga pimpte. Einhergehend war dabei die Umbenennung von TSG in 1899 Hoffenheim, um die langjährige Tradition zu unterstreichen. Dass dabei der traditionsreiche Name auf der Strecke blieb, scheint ein Treppenwitz der Geschichte.

Während also die TSG Hoffenheim Liga um Liga erklomm, baute Dietmar Hopp Stadion auf Stadion – und so spielt die ruhmreiche TSG heute in einer hochmodernen Arena in Sinsheim direkt an der Autobahn. Sogar Spiele der Frauenfußball-Weltmeisterschaft wurden dort ausgetragen – obgleich Sinsheim bislang nicht gerade durch übertriebene Affinität zu diesem Sport aufgefallen war. Auf 240 Millionen Euro bezifferte Spiegel-Online im Januar die Summe, die Hopp bislang der TSG zugebuttert hat. Selbstverständlich wurde diese Summe nicht mit Fußball erwirtschaftet, denn wie im Beitrag zu entnehmen ist die TSG hoch verschuldet.

Wie aber schafft ein Multimillionär dies alles und wozu? Sicher, Geld kann man nie genug besitzen, doch Geld alleine schafft eines nicht: Gesellschaftliche Anerkennung nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben. Für diese Akzeptanz wiederum ist Geld ein probates Mittel, denn wer Geld besitzt, der kann sich vieles kaufen – vor allem Beziehungen. Und Macht. Und so ist es wenig verwunderlich, dass der Sohn des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, Ralf, bei der TSG der verantwortliche Mann für Frauenfußball ist. Natürlich hat alles mit allem nichts zu tun. Völlig unabhängig davon bereitet sich die Deutsche Nationalmannschaft demnächst auf die bevorstehende Europameisterschaft vor, im schönen Tourettes in Südfrankreich. Der DFB in Form von Oliver Bierhoff schreibt dazu: „Bei der Realisierung des Trainingslagers in Südfrankreich hat uns Dietmar Hopp mit großem Engagement geholfen. Ihm gehört das Terrain, auf dem sich das Hotel Terre Blanche befindet. Ich habe mich sehr gefreut zu spüren, mit welcher Herzlichkeit er uns bei der EM-Vorbereitung unterstützt.“

Hat natürlich mit allem nichts zu tun; das sind Zufälle, die können passieren, das hat ja auch schon Trainer Baade festgestellt. Nebenbei erinnern wir uns an die im Stadion der TSG Hoffenheim installierten Anlage, die über Tonfrequenzen Schmähgesänge von Fans gegnerischer Mannschaften übertönen sollte. Während vereinzelte Bengalos seitens des DFB und der DFL geahndet werden, als wäre das jeweilige Stadion in Schutt und Asche gelegt worden, so hört man in Bezug auf die Machenschaften in Sinsheim lautstark: Nichts.

Spannend wird in diesem Zusammenhang eine Meldung, die heute vom nicht nur Nachrichtenmagazin Focus lanciert wurde: Franziska van Almsick soll Sportschau moderieren. Auch der Spiegel weiß darüber zu berichten. Van Almsick, war in jungen Jahren eine recht flotte Schwimmerin, die später vor allem durch Tätowierungen im Zusammenhang mit ihrer Liaison mit dem Handballer Stefan Kretzschmar aufgefallen ist. Mediale Präsenz zeigte sie neben ihrer Tätigkeit als Expertin im Schwimmsport vor allem während der WM 2010 in Südafrika, als sie abseits sportlicher Betreibungen über Land und Leute berichtete. Während die ehemalige Eisschnellläuferin Franziska Schenk, die gleichfalls als Moderatorin der Sportschau gehandelt wird immerhin ein Studium der Medienwissenschaft abgeschlossen hat und sich bislang auch als Sportmoderatorin einen Namen machen konnte, so überzeugte van Almsick vor allem im und neben dem Schwimmbecken. Was hat Frau van Almsick aber mit Fußball am Hut?

Ganz aufschlussreich ist dabei ein Interview, welches sie dem Magazin für Fußballkultur gab, in welchem Franzi sich ganz offen zur TSG Hoffenheim bekannte, sogar die richtigen Worte hatte sie parat: Wir fühlen uns als Traditionsverein! Und woher kommt dieses WIR? Ganz einfach: Dass ich der TSG die Treue halte, liegt auch an der Freundschaft zu Dietmar Hopp, den ich über meinen Mann (der Unternehmer Jürgen B. Harder, d. Red.) kennengelernt habe.

So ist das also, gleich und gleich gesellt sich gern – und über die jeweiligen Verflechtungen ist für die Beteiligten ne Menge drin. Wenn also alles wie geplant läuft, dann berichtet Franziska „WIR“ van Almsick  in der Sportschau über die Nationalmannschaft während der EM in Polen und der Ukraine, wobei das DFB-Team sich  in einem von Gatten-Freund Dietmar Hopp finanziertem Gelände darauf vorbereitet hatte – unterdessen der Sohn des DFB Präsidenten der Frauenfußballmannschaft in Hopps Verein vorsteht. Wer in irgendeiner Form vermutet, dass möglicherweise Interessenskonflikte vorliegen, möglicherweise sogar eine inhaltliche Einflussnahme, der muss sich sagen lassen, dass alles mit allem nichts zu tun hat. Und dass die wahre Gewalt von den Fans ausgeht und nicht etwa von den Konstellationen gut befreundeter Unternehmer an den Schaltstellen der Macht, die bis in die Medien die Posten besetzen und Inhalte definieren.

Eigentlich hatte mich das Interview der Franzi in 11 Freunde dermaßen erzürnt, dass ich erwog, mein Abo zu kündigen. Nun bin ich für die offenen Worte sogar ganz dankbar. Ein Grund zur Kündigung wäre vielleicht ein ganz anderer: Im Sonderheft zu den Nuller Jahren schreibt Andreas Bock über den ehemalige Eintracht-Stürmer Rainer Rauffmann, der in Zypern sein Glück gefunden hat: Als der 30-Jährige 1997 auf Zypern landete, war er bloß ein abgehalfteter Bundesligaprofi. Seine bisherigen Vereine lasen sich wie die Blaupause der Graumäusigkeit: Blau Weiß 90 Berlin, SV Meppen, Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld.

Eintracht Frankfurt eine Graue Maus? Das allerdings geht entschieden zu weit.

46 Kommentare

  1. Alibamboo

    Und? Hat doch alles nichts miteinander zu tun. Und niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.

    Trotzallem dankeschön.

  2. Andreas

    Kleiner inhaltlicher Fehler: die TSG 1899 Hoffenheim wurde nicht umbenannt.

  3. Worredau

    Also, zwischen Blau-Weiß Berlin, dem SV Meppen und der Eintracht sehe ich nun wirklich keinen Zusammenhang.

    Bei der Vorstellung aber, dass Frau von Almsick …, nun, da gerate ich doch etwas ins Schwimmen.

  4. Beve

    @ andreas

    bist du sicher?

    http://www.n-tv.de/sport/Hopp-laesst-Verein-umbenennen-article345049.html

  5. Andreas

    „Die Club-Verantwortlichen legen Wert auf die Tatsache, dass es sich vereinsrechtlich nicht um eine Namensänderung handle“

  6. Beve

    von namensänderung schrub ich nichts; hingegen von umbenennung:

    „Turn- und Sport-Gemeinschaft passt nicht zu Bundesliga-Fußball, sondern klingt altbacken“, erklärte Clubchef Dietmar Hopp.

  7. Andreas

    Juristisch magst Du recht haben, impliziert hast Du es aber. Irreführung als Stilmittel ist aber eigentlich unter Deinem sonstigen Niveau.

  8. Beve

    @ andreas

    in dem ich die gleiche wortwahl wählte, wie das nachrichtenmagazin n24? irreführung? also der traditionsverein legt wert auf einen namen, der nicht altbacken klingt, nennt sich fortan statt tsg 1899 und ich kann mich hier mit „irreführung“ herumschlagen?

    na, wenns sonst nix zu sagen gibt, von mir aus.

  9. Andreas

    Gleiche Wortwahl ja, aus dem Zusammenhang gerissen –> Irreführung

    Paßt aber natürlich besser in Dein Gesamtszenario.

    Ich laß Dich aber jetzt in Ruhe. Will schließlich nicht mehr draus machen, als drin ist.

  10. Beve

    ok, aber es ist nicht mein gesamtszenario; es ist realite realität. ist aber bloß zufall…

  11. skFFM

    Oh je, erst der Opdenhövel, jetzt die AlmSICK! Was immer die bei der ARD nehmen- sie sollten weniger davon nehmen. Das hat die Sportschau alles nicht verdient.

    Frage: Ist das mit dem Sohn einer Hupe endgültig vom Tisch (sofern es da jemals gelandet ist)?

    Ach so, hier: Interessante Story, top! +1

  12. Worredau

    Das Nachrichtenmagazin „n-tv“ bitte.
    ;)

    Ansonsten aber ist meiner Meinung nach doch gerade die von oben verordnete Veränderung des öffentlichen Sprachgebrauchs der Punkt. Ob da jetzt noch irgendwas mit dem Vereinsrecht ist oder nicht – wen interessiert´s?

  13. Beve

    worredau, genau so war das gemeint. beides :-)

    skffm, bislang liegen über die vorfälle meines wissens noch keine ergebnisse vor. kann dauern, bis es vergessen wird.

  14. Bevis

    so ziemlich der lächerlichste artikel den ich je gelesen habe. zusammenhänge = 0. dafür mehr als offensichtlich, wie ein hoffenheim-hasser krampfhaft versucht seine verschwörungstheorien als tatsachen darzustellen und sich bei genauerer betrachtung einfach nur lächerlich macht. ein verworrener und gestörter artikel, der aufschluss über den geisteszustand des autoren gibt. leider ein weiteres beispiel dafür, dass menschen mit niedrigem iq nur schwarz/weiß kennen. ich bereue die zeit die ich beim lesen dieses pseudo-artikels verschwendet habe & wünsche dem autor aus tiefstem herzen „gute besserung!“

    • Beve

      großartig, danke schön für diesen spiegel. hier gibts freunde.

  15. legionista

    Der (genauso treffende, und mindestens genauso informative und lesenswerte) Artikel ueber Jan ‚Lauch‘ Fleischhauer bekommt keinen Kommentar, dieser hier dafuer massenhaft Gegenwind von allen 300 Hoffenheimer Einwohnern? War ja abzusehen.

    Wunderbare Artikel in der letzten Zeit, das Lob muss ich dazu loswerden, ohne inhaltlich etwas beitragen zu koennen. Vielen Dank!

  16. Beve

    danke dir, der beitrag hier ist des öfteren in fußballforen verlinkt, von daher erklärt sich ein stück weit die resonanz im verhältnis zum fleischhauer-beitrag.

  17. Holzkohlenmann

    Wer ist Franziska von Almsick? Ich kannte bisher nur Franziska VAN Almsick…

  18. Beve

    stimmt, da ist mir zwei Mal ein O durchgerutscht. danke.

  19. Schnellinger

    Fehlt nur noch Fleischhauer als Pressesprecher bei Hoppenheim.

  20. Frank

    Vielleicht möchte man einfach nur mit dem ZDF gleichziehen? Die haben ja schon eine „Schwimm-Brunhide“ in die Sportreportage implantiert. Who knows…

  21. HeinzGründel

    Schöne Beitrag;)

  22. pia

    aus dem traditionsvereinsforum: „Hoffebash des Monats Oktober“

    das ist ja quasi ne adelung ;-)

  23. miraculix250

    Hoffebash des Monats…. in der Tat eine Ehrung für den Beve. Getroffene Hunde bellen und so. ;-)

    Guter Text, mach weiter so Beve

  24. ThorstenW

    25 Kommentare scheint mir Rekord zu sein und warum? Weil dieser Artikel es verdient hat, genauso wie viele Beiträge es vorher ebenso verdient hätten.

  25. Beve

    hoffebash des monats – mein erster award :-)

    thorsten, könnte tatsächlich rekord sein, die anzahl der klicks war es auf alle fälle; das liegt aber auch daran, dass der beitrag im verhältnis zu sonst recht oft verlinkt wurde.

    aber danke für die blumen.

    viele grüße

    beve

  26. kachaberzchadadse

    Spannender text, interessante Zusammenhänge. Danke Beve.

    Aber auch danke an Bevis, sagt sein Post doch einiges über die Sozialisation der 18,99 € Anhänger. Da fällt der Apfel in der Tat nicht weit vom Stamm und der selbe dünnhäutige Beißreflex wie beim großen Wohltäter kommt zum Vorschein. Dieser kann, wie man weiß, bis zum Bau von Beschallungsanlagen führen.

    Hoffebash des Monats ist ein wahrer Ritterschlag, gratuliere. Vielleicht könnte der Dorfrat den tatsächlich monatlich wählen und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen. Würde mich freuen.

  27. Pleitegeiger

    Wunderbar. DANKE!

  28. RZS

    Glückwunsch zum „Hoffebash des Monats“ :-)

    Sehr interessanter Artikel. Vielen Dank!
    Falls du das 11 Freunde-Abo doch mal kündigen solltest, empfehle ich das Pendant aus Österreich. Dort hätte es oben genanntes Interview sicherlich nicht ins Magazin geschafft.
    Aber nun genug der Werbung.

    Grüße RZS

  29. Beve

    Dank euch. Das 11Freunde Abo besitze ich noch – aber unter vorbehalt :-)
    Die Österreicher verfolge ich online.
    Viele gruesse beve

  30. absztrakkt

    Oje, das letzt Mal, als ich was von Dir gelesen habe, lief das noch unter deinem alten Blog. Die Umstellung hab‘ ich total verbasselt. =/
    Wirklich guter Beitrag, was die Resonanz aus dem Kraichgau ja mehr als verdeutlicht. Haha! Glückwünsch zum ersten Award!

    Wie immer triffst Du meine Meinung genau auf den Punkt. Profifußball suckt einfach nur noch, bloß von der Droge kommt man nun mal nicht los. Wäre wünschenswert, wenn mehrere Leute die Dinge so kritisch hinterfragen würden wie Du.

    Jedenfalls hat deine neue Seite jetzt erst einmal den Weg in meine Favoriten gefunden. Werde wieder öfters rein klicken.

    Schwarz-weiße Grüße!

  31. Fritsch

    Ich wusste immer schon: Irgendwann darf ich Dich Preisträger nennen. Vollkommen verdient.

    Viele Grüße & weiterhin grandiose Recherchen, Fritsch.

  32. Beve

    Merci beaucoup, auch schön,dass absztrakkt schon den weg hierher gefunden hat ;-)

    es grüßt euer hoffebash-awardler

    beve

  33. ppp

    Und ich dachte immer, die Goldfisch-Franzi wäre Gespielin des rüstigen Herrn Hopp :D.
    Bevis gefällt mir allerdings am besten. Guter Mann. Kritikfähig wie der Gönner.

    • Beve

      jo, bevis hatte einen großartigen auftritt – unvergessen :-)

  34. schusch

    Da der Beitrag ja nominiert ist, hab ich ihn grad nochmal gelesen. Erst ist nicht schlechter geworden. ;-)

  35. Marco

    Mal ganz im ernst? Meinst Du das was Du da schreibst auch wirklich so?

  36. Kindoru

    Wegen einem Interview, das einem nicht gefallen hat in Erwägung ziehen das Abo der 11 Freunde zu kündigen?
    Das sagt schon einiges über den Verfasser dieses Artikels aus.
    Ein würdiger Spox Sportblogger-Meister Kandidat, denn nur dort können unsachliche neiderfüllte Äußerungen aus der zweiten Liga prämiert werden.
    Aber zum Glück interessiert solch belangloses Hoffenheim gebashe kaum jemanden. So ein Blog ist ja mit durchschnittlich 5-8 Kommentaren unter den Beiträgen vergoldete Zeit für den Verfasser.
    Unbekannt und zwar völlig zu recht.

  37. Schnellinger

    Süß wie so eine Nominierung die Neider und Hater anlockt….:-)

    Gleich mal mit abstimmen.

  38. Beve

    Witzig ist auch, dass der eine Kollege mäkelt, dass hier 5-8 Kommentare stehen, während sein Vereinskamerad bei nahezu Null dümpelt. Who cares?

    Na gut, ich freu mich über die Nominierung und über jede Stimme :-)

    Und Marco, ja, ich meine das ernst. Nicht nur ich – wie ersichtlich.

  39. Uwe

    Servus, interessanter Artikel aber für mich dennoch etwas tendenziös und vom Zeitpunnkt her überraschend!

    Vorausschicken muss ich, dass ich gebürtig aus der Kurpfalz bin aber schon ewig nich tmehr dort wohne. Ich bin auch keinesfalls ein Sympathisant dieses „Experimentes“ in Hoffenheim/Sinsheim. Aber ich bin eben doch durch familiäre – und Freundeskreise gut informiert.

    Darum wundert mich vor allem, dass Du dich über Franziska van Almsick wunderst…. Ok, sie wurde jetzt für die Moderation der Sportschau vorgeschlagen und das hat sicher mit diesen besonderen, von Dir angesprochenen, Netzwerken zu tun. Aber andererseits hat Sie Ahnung vom Sport, kann reden (was sie auch schon als Co-Kommentarin unetr Beweis gestellt hat), sieht gut aus, kennt Menschen und wird gekannt. Keine so schlechte Voraussetzungen. Das man aus dem rpivaten Umfeld dann auch mal kritische Stimmen über die nicht eben pflegeleichte Franzi hört, muss da nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein…

    Ihre Affinität zum Fußball ist absolut nicht neu und ihre Vorliebe für den Hopp-Klub auch nicht. Das sagt sie schon einige Jahre! Eben seit sie mit Jürgen B. Harder zusammen ist, der wiederum die sap-Arena in Mannheim mitbaute/-finazierte, deren Geschäftsführer Hopp-Sohn Daniel ist.

    Also unter dem Strich wäre sie für mich durchaus Sportschau-tauglich (schaut ja eh kaum noch jemand wegen Fußball ;-), von mir aus soll sie auch Fan von diesen 1899ern sein und über alle anderen Beziehungsfälle/Netzwerke/Verstrickungen soll sich jeder selbst ein Urteil bilden…

  40. Beve

    hallo uwe, der zeitpunkt des artikels ist wenig überraschend, entstand er doch just zu dieser zeit, als erstmals ein optionales engagement von van almsick in der sportschau gemeldet wurde. dass sie im schwimmsport gut aufgehoben ist, steht außer frage. da die sportschau jedoch fußball-dominiert ist, würde ich es begrüßen, wenn diese von einem fachmann/frau für jenen sport moderiert würde, dessen verflechtungen mit einem einzigen verein, der wiederum „bestens vernetzt“ ist, nicht so augenscheinlich sind. diese zusammenhänge stößen mir übel auf, unabhängig des aussehens und evtl fähigkeiten.

  41. Uwe

    Ok, kann ich nachvollziehen. Wobei ich da nochmal auf meine kleine Anmerkung zurückkomen möchte, dass eben doch ein großer (der größte) teil der Fußbballfans sich bereits am Mittag bei sky informiert und die Sportschau insofern deutlich an Bedeutung verloren hat. Ich jedenfalls habe sie mir schon lange nicht mehr angeschaut…

    Und dass ehemalige Schwimmerinnen durchaus sonst sportlichen Sachverstand haben können, sieht man an Kristin Otto, die ja schon lange im ZDF moderiert.

    • Schnellinger

      Der größte Teil der Fußballfans die ich so kenne treibt sich mittags in Stadien, neudeutsch als Arenen deklariert, herum. Und das man bei Sky informiert werden würde hab ich auch noch nicht feststellen können. Ich dachte da ginge es wie überall auch nur ums Dummbabbeln rund um Fußball. YMMV.

      • Uwe

        Ok, aber wenn ich im Stadion bin, dann kann ich die Sportschau auch nicht sehen – zumindest wenn das Spiel am Samstag ist und der Anfahrtsweg mal wieder ewig lang, wie bei mir fast immer…..

  42. Beve

    Die Sportschau ist im End halb so wild; die Verflechtungen sind es. Leider.

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