Diesmal hatte ich Glück. Die Terminierung des ersten Heimspiels der Eintracht-Frauen brachte es mit sich, dass das Spiel gegen den 1. FC Köln am Samstagmittag um 12 Uhr angepfiffen wurde. Dies bedeutete für mich, dass ich sowohl die Partie verfolgen als auch im Anschluss gemächlich mit dem Deutschlandticket im Zug nach Bruchsal reisen konnte – immerhin hatte ich seit ein paar Tagen ein Ticket für ein Konzert von ZAZ im Schlossgarten in der Tasche. Und eines für Amy Macdonald einen Tag später dazu. Weiterlesen
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Da wir im Dezember ein paar Tage in Thomas Manns Lübeck weilten und es uns durchaus gefallen hatte, waren wir neugierig auf Lübeck im Sommer. Und da wir sowieso noch Gutscheine für Übernachtungen im Premier Inn am Bahnhof einlösen konnten, buchten wir Ende des Winters ein langes Wochenende in Lübeck. Die Bahnfahrt war zudem recht preiswert – und so stand einer Reise in die Sommerfrische nichts mehr im Weg.
Der Anlass war ein trauriger, F’s Mutter war gestorben und ich wollte der Beerdigung auf dem Tübinger Bergfriedhof beiwohnen – die allerdings für Montagmorgen um 11:00 Uhr angesetzt war. Von daher buchte ich mir über Airbnb ein Zimmer für eine Nacht etwas außerhalb der Altstadt und plante meine Fahrt mit dem 49-Euro-Ticket. Die jeweiligen Anschlüsse sollten eigentlich zu schaffen sein – aber ich war mit der Deutschen Bahn unterwegs – von daher ist es ratsam, sich an das alte Motto von Dante Alighieri aus der Göttlichen Komödie zu halten: „Tu, der du eintrittst, alle Hoffnung ab“. Weiterlesen
Genau 20 Jahre ist es her, seit ich letztmals Prag besuchte. Damals bin ich ohne Gepäck und ohne Fahrrad – es wurde aus dem Auto geklaut – über Pilsen nach Frankfurt getrampt. Ein Lette, oder wars ein Litauer, brachte mich von der Grenze in halsbrecherischer Fahrt an den Kaiserlei, Am gleichen Abend wurden die Griechen, die zuvor die Tschechen eliminiert hatten, Europameister. Diesmal ließ ich vorsorglich mein Fahrrad in Frankfurt, man weiß ja nie. Und fuhr mit der Bahn.











