Morgen also steht sie also mal wieder an, die Mutter aller Derbies, wobei die Frage erlaubt sein muss, wer eigentlich der Vater ist. Im Hinspiel konnte die Eintracht den FSV mit 4:0 besiegen, nach 49 Jahren also wieder mal ein Pflichtspiel(sieg) für die Sportgemeinde. Nun kommt es in der Arena zum Rückspiel, alles andere als ein klarer Sieg der Eintracht wäre eine faustdicke Überaschung – aber, man weiß ja, wie das so ist. Neben dem Geschehen auf dem grünen Rasen gibt es natürlich auch wieder Kultur: Ab 11:45 Uhr begrüßen wir auf der Waldtribüne vor dem Museum interessante Gäste. Neben Jürgen „Eimi“ Eimer, Fanbeauftragter und langjähriger Fan des FSV Frankfurt besucht uns diesmal Dietmar Roth. Dietmar Roth kickte von 1987 bis 1997 bei der Eintracht und stand bei unserem letzten großen Triumph 1988 in Berlin auf dem Platz. Von 1997 bis 1998 spielte er beim FSV Frankfurt. Dr. Othmar Hermann wird auf der Waldtribüne wieder einiges zur Geschichte des Derbys erzählen und dann begrüßen wir einen ganz besonderen Groundhopper: Karl-Heinz Pilz, 71, sieht mit dem Derby gegen den FSV Frankfurt seine 1.000 Sportgroßveranstaltung. Kar-Heinz Pilz hat übrigens auch den letzten Punktspielsieg des FSV gegen die Eintracht  live gesehen. Wann das war? Das wird er uns auf der Waldtribüne erzählen.

Derweil hat sich der FSV von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt von der Haupttribüne am Bornheimer Hang verabschiedet. Nach langem Hin und Her scheint es endlich soweit zu sein und der Rest des Stadions wird nun fertig gebaut; wird ja auch Zeit. Ich bin gespannt, wie sich der Hang dann darstellen wird. Immerhin habe ich mich schon als kleiner Bub dort rum getrieben und in den letzten Jahren, als die Eintracht dort in der Regionalliga spielte den Stadionsprecher gegeben. Nun also ist nicht nur der alte Riederwald Geschichte, sondern auch der Bornheimer Hang, wie wir in jahrzehntelang kannten. Anbei ein paar Bilder vom Jetzt.