{"id":7158,"date":"2014-06-19T10:25:20","date_gmt":"2014-06-19T08:25:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=7158"},"modified":"2014-06-19T10:30:02","modified_gmt":"2014-06-19T08:30:02","slug":"montag-23-juni-stolpersteinverlegung-und-denkmaleinweihung-im-gedaechtnis-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=7158","title":{"rendered":"Montag, 23. Juni: Stolpersteinverlegung und Denkmaleinweihung &#8222;im ged\u00e4chtnis bleiben&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201e50 Jahre Eintracht\u201c ist der Titel einer kleinen, silberfarbenen Brosch\u00fcre, die unser Verein 1949 verfasste. Auf \u00fcber 80 Seiten wird die Geschichte der Eintracht von den Anf\u00e4ngen bis zu jenem Jahr 1949 erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Seite 14 gedenkt man den Verstorbenen des Vereins, und zu den \u201eunvergesslichen Namen\u201c geh\u00f6rt auch Walter Neumann. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums werden auch zahlreiche Mitglieder mit Ehrennadeln ausgezeichnet. Die Eintracht sendet auch eine der goldenen Ehrennadeln an Charlotte Newman in Blackburn. Einige Wochen sp\u00e4ter bedankt sich Charlotte schriftlich f\u00fcr die Ehre, und beim Lesen des Briefs bekommt man heute noch eine G\u00e4nsehaut:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eBlackburn, 20. 01. 1950<br \/>\nIch bin wirklich ganz ger\u00fchrt \u00fcber die gro\u00dfe Freundlichkeit, da\u00df die Eintracht mir im Andenken an meinen Mann die goldene Ehrennadel geschickt hat. Ich w\u00fcnschte nur, er h\u00e4tte das selbst noch erleben k\u00f6nnen. So danke ich Ihnen und den ma\u00dfgeblichen Herren. M\u00f6gen die n\u00e4chsten 50 Jahre der Eintracht denselben Aufstieg bringen, der sie in der Vergangenheit an die Spitze deutscher Sportvereine brachte. Als ich im September in Frankfurt a.M. war und nach so vielen schweren Jahren zum ersten Male die Eintracht wieder spielen sah, als mir die Herren Stubb und Kirchheim im Namen des Vorstandes einen Blumenstrau\u00df \u00fcberreichten, war ich derart \u00fcberw\u00e4ltigt von Gef\u00fchlen, da\u00df es mir unm\u00f6glich war, mich seinerzeit pers\u00f6nlich zu bedanken. Ich hole dieses hiermit nach. Wir alle haben in den letzten 17 Jahren Schwerstes erleben m\u00fcssen. Beim Lesen Ihrer Festschrift kamen so viele frohe und vergn\u00fcgte Erinnerungen zur\u00fcck, da\u00df die schlimmsten Jahre momentan unwirklich erscheinen. M\u00f6ge der Sport wie in der Vergangenheit v\u00f6lkervers\u00f6hnend wirken. Hier in England sind wir getreue Anh\u00e4nger der Blackburn-Rovers geworden, die den alten Eintrachtlern nicht unbekannt sind. Nochmals meinen aufrichtigsten Dank. Ich versehe, in welchem Sinn mir die Nadel geschickt wurde. Ihre Charlotte Newman.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Charlotte Newman,die \u201egetreue Anh\u00e4ngerin der Blackburn-Rovers\u201c, ist eigentlich Eintrachtlerin durch und durch. Denn bis zur Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten wohnte die Familie in Frankfurt, und Walter, ihr Mann, war einer der ganz gro\u00dfen F\u00f6rderer unserer Eintracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Walter Neumann wurde am 13. Dezember 1892 in Friedberg geboren. Von 1908 bis 1912 spielte der begeisterte Fu\u00dfballer bei Phoenix Karlsruhe in der Reservemannschaft, im ersten Weltkrieg zog er sich eine schwere Augenverletzung zu, die das Ende seiner fu\u00dfballerischen Karriere bedeutete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Walter_Neumann.jpg\" src=\"http:\/\/www.eintracht-frankfurt-museum.de\/cms\/media\/50JahreGlasgow\/Walter_Neumann.jpg\" width=\"276\" height=\"461\" align=\"right\" \/>In Frankfurt ist Walter Neumann Mitinhaber der Schuhfabrik J. &amp; C. A. Schneider, stadtbekannt unter dem Namen \u201eSchlappeschneider\u201c. Genaugenommen sind der \u201eSchlappenschneider\u201c zwei Unternehmen. J. &amp; C. A. Schneider betreiben in der Mainzer Landstra\u00dfe 281 \u2013 290 die Fabrikationen von Sommerschuhen, Haus-, Turn- und Sportschuhen und die Anfertigung von Herrengamaschen. Adler &amp; Neumann, eine Spezialfabrik f\u00fcr Kamelhaarschuhe, ist in der Mainzer Landstra\u00dfe 251 ans\u00e4ssig. Inhaber der Firma Schneider sind die Br\u00fcder Fritz und Lothar Adler, ihr Cousin Walter Neumann ist stiller Teilhaber der Firma. Die Firma Adler &amp; Neumann wird von allen dreien geleitet. Die Superlative \u00fcber die Firma Schneider schwanken zwischen \u201egr\u00f6\u00dfte Schuhfirma des Kontinents\u201c und \u201eGr\u00f6\u00dfte Schuhfirma der Welt\u201c, pro Tag werden bis zu 75.000 paar Schuhe produziert. Mehr als 3.000 Angestellte, im Volksmund \u201eICASianer\u201c genannt, verdienen in den Fabrikationsanlagen ihr Geld. \u201eSchlappeschneider\u201c-Schuhe werden nach Gro\u00dfbritannien, Belgien, D\u00e4nemark, Norwegen, Schweden und in die Niederlande exportiert.<br \/>\nWalter Neumann, der \u201eSchlappe-Stinnes\u201c, ist gro\u00dfer Eintracht-Anh\u00e4nger, er unterst\u00fctzt den Verein mit viel Engagement. In der Festschrift \u201e50 Jahre Eintracht\u201c von 1949 wird r\u00fcckblickend berichtet: \u201eDer Mann, der die Eintracht f\u00fchrte, ohne auf dem Stuhl des Pr\u00e4sidenten zu sitzen, hie\u00df Walter Neumann. Er besa\u00df eine unb\u00e4ndige Lebenslust, aber sobald es um den Verein ging, wurde es bei ihm ernst.\u201c Neben der finanziellen Unterst\u00fctzung des Vereins bietet der \u201eSchlappeschneider\u201c\u00a0 Spielern der Eintracht sichere Arbeitspl\u00e4tze mit flexiblen Arbeitszeiten an und hat damit\u00a0 ma\u00dfgeblichen Anteil am wachsenden sportlichen Erfolg des Vereins Ende der 1920er Jahre. Offiziell unterliegen Fu\u00dfballer dem Amateurstatus und erhalten von den Vereinen kein Geld. Verst\u00f6\u00dfe gegen das Amateurstatut sind\u00a0 zwar ein offenes Geheimnis, werden aber bei Bekanntgabe vom Verband hart bestraft. So gehen die Vereine dazu \u00fcber, talentierte Fu\u00dfballer mit dem Angebot von Arbeitspl\u00e4tzen zu locken. Dass die Eintrachtler, die beim Schlappeschneider arbeiteten, keinen besonders anstrengend Job hatte, best\u00e4tigte einst die Ehefrau von Nationalspieler Franz Sch\u00fctz, der mit der Eintracht 1932 im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft stand: \u201eDer Franz war auch ein ICASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.\u201c<br \/>\nGemeinsam mit Fritz &amp; Lothar Adler und dem Eintracht-Schatzmeister Hugo Reiss, f\u00fcr den die Eintracht bereits 2011 Stolpersteine verlegt hat, sorgt Walter Neumann daf\u00fcr, dass talentierte Fu\u00dfballer bei der Eintracht unterkommen \u2013 ihr Geld verdienen sie beim Schlappeschneider. Von der Mannschaft, die 1932 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen die M\u00fcnchner Bayern mit 0:2 verliert, k\u00f6nnen wir mittlerweile 10 ICASianer nachweisen \u2013 quasi eine Firmenmannschaft!<br \/>\nWalter Neumann sorgt nicht nur f\u00fcr Jobs, er unterst\u00fctzt den Verein und auch die Spieler auch finanziell. Zum Gewinn der Main-Meisterschaft 1927 erhalten die Spieler von ihm beispielsweise eine Goldene Taschenuhr mit Gravur. Zur gro\u00dfen 30-Jahres Feier 1929 organisiert er mit Max Neumann einen bekannten Operns\u00e4nger, der bei der Feier auftritt. Das f\u00e4llt sehr leicht, denn Max ist sein Cousin.\u00a0 Walter begleitet das Team, er organisiert Feiern \u2013\u00a0 mit dabei sind immer seine Frau Charlotte und die Kinder Hans und Manon. Charlotte dichtet hin und wieder sogar f\u00fcr ihre Eintracht. Per Telegramm gratulierte sie im Dezember 1932:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eHurra gewonnen gratuliere von Herzen<br \/>\nHab vom Daumendr\u00fccken direkte Schmerzen<br \/>\nJetzt weiter auf den Ersten voran<br \/>\nEs lebe die Eintracht \u2013 Lotte Neumann\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Walter und Charlotte in der Loge des Riederwald-Stadions die Spiele der Eintracht beobachten, spielt Tochter Manon lieber hinter der Trib\u00fcne mit ihrer Freundin Hilde, oder die beiden pfl\u00fccken zusammen Blumen. Hilde Kremer, die bis heute in Frankfurt wohnt, erinnerte sich einmal in einem Interview: \u201eWir waren sechs oder sieben Jahre alt und gut befreundet. Die Manon habe ich immer bewundert. Die Neumanns waren sehr wohlhabend, und mein Vater war Beamter \u2013 so schick wie die Manon war ich nie angezogen. Das habe ich mir immer gew\u00fcnscht, so t\u00e4te ich auch gerne aussehen.\u201c Hilde Kremer erinnert sich auch, dass Walter Neumann viel f\u00fcr die bed\u00fcrftige Bev\u00f6lkerung Frankfurts tat. \u201eMein Vater war ja beim Wohlfahrtsamt der Stadt Frankfurt in der Heiligkreuzgasse, wo heute Johnny Klinke sein Lokal Tigerpalast hat. Da kamen die Leute und haben gebettelt, ob man nicht einen Zuschuss kriegen kann. Und da hat der Neumann vor Weihnachten immer einen ganzen Lieferwagen voll Hausschuhe geschickt. Mein Vater hat die dann die Leute anprobieren lassen, und die sind gl\u00fccklich mit den Hausschuhen nach Hause gegangen. Das lief alles \u00fcber die Eintracht.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"neumanns_t__chterchen.jpg\" src=\"http:\/\/www.eintracht-frankfurt-museum.de\/cms\/media\/50JahreGlasgow\/neumanns_t__chterchen.jpg\" width=\"457\" height=\"280\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten 1933 endet das tolle Eintracht-Leben f\u00fcr die Neumanns, denn die Familie ist j\u00fcdischen Glaubens. Ingeborg Wilcke, die Stieftochter unseres ehemaligen Schatzmeisters Hugo Reiss, erinnerte sich in einem Interview einst an die fr\u00f6hlichen Abende nach Eintrachtspielen, die pl\u00f6tzlich sehr ernst wurden. \u201eNat\u00fcrlich wurde da auch \u00fcber Politik geredet \u2026, da gab es oft hitzige Diskussionen. Walter Neumann machte sich keine Illusionen: `Wir m\u00fcssen auswandern, es hat keinen Zweck mehr`, res\u00fcmierte er oft.\u201c Ingeborg Wilcke erinnert sich, dass die anderen G\u00e4ste dann gesagt h\u00e4tten \u201eAch bewahr, der Hitler h\u00e4lt sich ein Jahr, dann ist der Spukt vorbei.\u201c<br \/>\nDoch der \u201eSpuk\u201c ist nach einem Jahr nicht vorbei, und bereits Ende 1933 muss Walter Neumann unter Druck seine Anteile an der Firma \u201eAdler &amp; Neumann\u201c verkaufen. Am 20. Februar 1934 wird er um 13.40 Uhr von der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen eines \u201eDevisenvergehens\u201c verhaftet und ins Gerichtgef\u00e4ngnis verbracht. Zwar wird er bereits einen Tag sp\u00e4ter wieder entlassen, das Erlebte d\u00fcrfte aber ein Grund daf\u00fcr gewesen sein, dass er im Oktober 1935 mit seiner Familie nach Amsterdam auswandert. F\u00fcr sein festgestelltes Verm\u00f6gen in H\u00f6he von 136.011 RM muss er Reichsfluchtsteuer in H\u00f6he von 34.003 RM bezahlen. Da die Reichsfluchtsteuerstelle des Finanzamts Frankfurt bei einer Pr\u00fcfung jedoch feststellt, dass die Teilhaber der Firma Schneider \u201eh\u00f6here Gewinne als seither bekannt\u201c erwirtschafteten, wird gegen Walter Neumann am 15. Mai 1937 ein \u201eSicherheitsbescheid\u201c verh\u00e4ngt. Eine Nachforderung in H\u00f6he von 9.595 RM wird am 20. September 1937 beglichen. Zu dieser Zeit ist die Familie Neumann bereits in Sicherheit. Im Juni 1936 waren die Neumanns erneut umgezogen, diesmal nach England. Anfangs wohnen sie in der Regent-Street in London, sp\u00e4ter ziehen sie nach Blackburn. Mit Wirkung vom 22. M\u00e4rz 1938 wird der Familie vom Minister des Innern auf Grund des \u00a7 2 des Gesetzes \u00fcber den Widerruf von Einb\u00fcrgerungen und die Aberkennung der Deutschen Staatsangeh\u00f6rigkeit die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft entzogen. Im Antrag auf die Aberkennung der Reichsangeh\u00f6rigkeit der Familie Neumann schreibt die Gestapo Frankfurt am 19. Oktober 1937 an die Kollegen in Berlin: \u201eNeumann hat durch sein volkssch\u00e4dliches Verhalten bewiesen, dass er nicht wert ist, die deutsche Reichsangeh\u00f6rigkeit zu besitzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der neuen Heimat Blackburn nennt sich die Familie fortan \u201eNewman\u201c. Walter gr\u00fcndet eine neue Firma namens \u201eNewman`s Slippers Ltd.\u201c W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs beliefert die Firma hohe Offiziere der US-Armee \u2013 so tragen etwa General Eisenhower und General Doolittle Schuhe aus Neumanns Kollektion. \u201eNewman`s Slippers Ltd.\u201c wird auch international erfolgreich: Bald stammen 40 Prozent der Schuhexporte Gro\u00dfbritanniens aus dessen Produktion. Walter Neumann ist ein prominentes Mitglied der J\u00fcdischen Gemeinde und findet bei den Blackburn Rovers seine neue sportliche Heimat. Ein \u00e4hnliches Engagement wie am Riederwald gibt es in Blackburn aber nicht. Sein Sohn Hans, der sich nun \u201eJack\u201c nennt, erbt die Fu\u00dfballbegeisterung nicht. Er interessiert sich f\u00fcr Motorsport und wird erfolgreicher Rennfahrer.<br \/>\nNach einer schweren Krankheit verstirbt Walter Neumann am 3. September 1948. Am Tag der Beerdigung bleibt\u00a0 \u201eNewman`s Slippers Ltd.\u201c geschlossen. Trotzdem haben sich viele Angestellte am Werksgel\u00e4nde versammelt, um dem Firmenbesitzer die letzte Ehre zu erweisen. Der feierliche Trauerzug zum Friedhof f\u00fchrt am Firmengel\u00e4nde vorbei. In Blackburner Zeitungen werden Walter Neumann Nachrufe gewidmet, in denen auch sein Engagement f\u00fcr die Eintracht W\u00fcrdigung findet.<br \/>\nLotte Neumann besucht ihre alte Heimat im September 1949, vermutlich verfolgt sie das 2:2 gegen den 1. FC N\u00fcrnberg am 10. September 1949. Einige Monate sp\u00e4ter senden die Verantwortlichen der Eintracht die goldene Ehrennadel und die Festschrift nach Blackburn, f\u00fcr die sich Lotte so ergreifend bedankt. Lotte Neumann verstirbt im August 1959 in Blackburn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Familie Newman gibt es aber weiterhin in Blackburn, auch die Firma existiert noch. Geleitet wird sie heute von Michael Newman, einem Enkel von Walter und Charlotte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Am 23. Juni beteiligt sich das Eintracht-Museum bereits zum sechsten Mal an den Stolpersteinverlegungen in Frankfurt. 2014 erinnern wir an Charlotte und Walter Neumann, die unseren Verein als gro\u00dfe M\u00e4zene in den 1920er Jahren unterst\u00fctzt haben. Die Stolpersteinverlegung, zu der wir Sie recht herzlich einladen, startet um 16.30 Uhr in der Kennedyallee 89. Wir freuen uns, dass mit Michael Newman und seiner Familie erstmals auch Angeh\u00f6rige von Charlotte und Walter vor Ort sein werden. Michael Newman kommt aus seiner Heimat Blackburn extra zur Zeremonie angereist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Direkt nach der Stolpersteinverlegung laden wir Sie zu einer kleinen Feierstunde in das Eintracht Frankfurt Museum in der Commerzbank-Arena ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und wir freuen uns auf Michael Newman und seine Familie. Au\u00dferdem kommt auch Hilde Zimmer, die als Kind mit Manon am Riederwald gespielt hat.\u00a0 Zu Gast sind auch Vertreter des Frankfurter Fanprojekts. Das Fanprojekt hat im Rahmen des Projekts \u201eim ged\u00e4chtnis bleiben\u201c an der Errichtung eines Denkmal auf dem Stadiongel\u00e4nde mitgearbeitet. Die beindruckende Skulptur, die an die vielen vergessenen Fu\u00dfballanh\u00e4nger erinnert, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden, wird gegen 19.00 Uhr eingeweiht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir w\u00fcrden uns sehr freuen, Sie am 23. Juni um 16.30 Uhr in der Kennedyallee 89 und um 18.00 Uhr dann im Museum begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Text und Fotos: <a href=\"http:\/\/www.eintracht-frankfurt-museum.de\/cms\/pages\/posts\/montag-23.-juni-stolpersteinverlegung-und-denkmaleinweihung-im-gedaechtnis-bleiben613.php\" target=\"_blank\">Eintracht Frankfurt Museum<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e50 Jahre Eintracht\u201c ist der Titel einer kleinen, silberfarbenen Brosch\u00fcre, die unser Verein 1949 verfasste. 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