{"id":4835,"date":"2011-12-22T17:22:55","date_gmt":"2011-12-22T16:22:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4835"},"modified":"2011-12-23T16:50:16","modified_gmt":"2011-12-23T15:50:16","slug":"besuch-im-dorf-der-facebook-trottel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4835","title":{"rendered":"Besuch im Dorf der Facebook Trottel"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\">Als uns am Samstagmorgen gegen 7:00 Uhr der Wecker des mobilen Telefons mit der seit London lieb gewonnen Melodie von Boas Version von <em>Enjoy the silence<\/em> aus den Tr\u00e4umen riss, galt der erste Blick dem Wetter; immerhin standen knapp 500 km Fahrt vor uns und da macht sich ein Schneesturm nicht besonders gut. <!--more--><img decoding=\"async\" src=\"..\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" name=\"Grafik1\" width=\"1\" height=\"1\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/>Doch noch war alles friedlich und vor allem trocken. Immerhin: Der silberne Golf ist mit Winterreifen best\u00fcckt und wir mit M\u00fctze, Schal und Handschuh und waren somit gegen das gr\u00f6bste Unbill gewappnet. Vor uns lagen vier Tage im Norden; die Eintracht tritt am Montag zum letzten Spiel des eher deprimierenden Fu\u00dfballjahres beim Hamburger Stadtteilclub FC St. Pauli zum Spitzenspiel der Zweiten Liga an &#8211; ein Sieg und die Adler \u00fcberwintern an der Tabellenspitze; bei Unentschieden oder nicht allzu hoher Niederlage jedoch drohte der Rutsch auf Platz drei, immerhin hat die Spvgg F\u00fcrth Union Berlin mit 5:0 abgefidelt. Also auf geht&#8217;s.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der Tag lie\u00df sich sonnig an und wir sausten \u00fcber die Autobahn, keine einzige Baustelle auf der A5, das gabs noch nie. Aus den Lautsprechern pluggerte moderne Indiemusik, Motorama, Carter USM, Klaus &amp; Kinski und in Anspielung auf unser Reiseziel eine ganze nette Version von den 15 Mann auf des toten Manns Kiste; <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eQR68N_xeko\" target=\"_blank\">15 men on the dead mens chest.<\/a> Hohoho and a bottle of rum.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Hinter Hessen verlie\u00df uns die Sonne, ab an und lungerte Schnee auf den angrenzenden Feldern rum, vereinzelte Regentropfen st\u00f6rten nicht gro\u00dfartig und nach knapp viereinhalb Stunden rollten wir \u00fcber die Elbe in Hamburg ein.\u00a0 Unser eigentliches Ziel war ja gar nicht Hamburg, sondern ein kleiner Ort in Schleswig Holstein, nur wenige Kilometer von Hamburg entfernt &#8211; da wir aber gut in der Zeit lagen, galt unser erster Besuch dem Schulterblatt, einer belebten Stra\u00dfe im neuen Stadtteil Sternschanze. Zwischen Rebellion und\u00a0 Gentrifzierung zeigt sich hier das alternative Hamburg, dass gar nicht mehr so alternativ ist. Vor der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Flora\" target=\"_blank\">Roten Flora<\/a> stapelten sich Schlafs\u00e4cke von Obdachlosen, das gesamte Areal aber ist ein El Dorado f\u00fcr Fotografen von Streetart. Graffitis, Fliesen, Tags, Papierbilder, Stencils in rauen Mengen. Wir genehmigten uns im Olympischen Feuer ein Mittagessen und nach einem Ouzo gings weiter auf der B4 Richtung Hasloh. Dort wohnen Freunde von uns, die sich bereit erkl\u00e4rt haben, Pia und mich f\u00fcr ein paar Tage aufzunehmen.<\/p>\n<p><iframe src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/KiuqCTYuRG0\" frameborder=\"0\" width=\"420\" height=\"315\"><\/iframe><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Als wir ankamen, flatterten schon die Fahnen von St. Pauli und der Eintracht am Fahnenmast im Garten &#8211; und dies, obgleich Hausherr Ingo eingefleischter Werder-Fan ist und dies seinem Sohn Enno weiter vererbt hat. Klar aber, dass sie zudem f\u00fcr das Spiel am Montag tendenziell auf Seite der Unangepassten stehen werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Nach einem gro\u00dfen Hallo wurde uns die G\u00e4stekabine gezeigt und das Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ausgeh\u00e4ndigt &#8211; und ich kann euch sagen, dass der Begriff &#8222;Freizeit&#8220; nur sp\u00e4rlich auftauchte. Ein Fragezeichen ergab sich aus dem sonntagabendlichen Punkt <em>Besuch bei Caren, Gerd und Judith<\/em> &#8211; eine rechte Erkl\u00e4rung, was es damit auf sich habe war niemandem zu entlocken.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Hasloh. Eine 3.000 Seelen Gemeinde im Kreis Pinneberg mit Feuerwehr, Sportverein und einer CDU-Vorsteherin, die es geschafft hat, dass der beschauliche Ort im letzten Sommer \u00fcber die Grenzen hinaus bekannt wurde. Hatte zun\u00e4chst die junge Hamburgerin Thessa auf ihrer Facebook Seite aus Versehen \u00f6ffentlich zu einem Sommerfest geladen, das massig <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/facebook-fans-stuermen-geburtstagsparty-im-vorgarten-von-thessa-1692209.html\" target=\"_blank\">Schlagzeilen <\/a>produzierte, woraufhin findige CDUler sofort einen <a href=\"http:\/\/www.news.de\/gesellschaft\/855198047\/minister-wollen-facebook-partys-verbieten\/1\/\" target=\"_blank\">Internetf\u00fchrerschein <\/a>forderten, so setzte Dr. Dagmar Steiner von der \u00f6rtlichen Union noch einen drauf. Um zu zeigen, dass auch im verschnarchten Hasloh die Christdemokraten mit der Zeit gehen, entwickelte sich aus einem Aufruf zum \u00f6rtlichen Sommerfest der CDU eine \u00fcberaus am\u00fcsante Geschichte. Denn Dr. Dagmar Steiner beschloss, die Veranstaltung via Facebook der Welt anzuk\u00fcndigen &#8211; und \u00fcbersah, den Aufruf privat zu halten. Somit waren neben Tausenden von Usern auch die <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/sommerfest-in-hasloh-wie-die-cdu-zur-facebook-party-lud-1705187.html\" target=\"_blank\">Medien <\/a>auf den Plan gerufen &#8211; bis der Veranstalter kapitulierte und das Fest kurzerhand absagte. Die Hamburger Morgenpost sorgte f\u00fcr die sch\u00f6nste Schlagzeile: <a href=\"http:\/\/www.mopo.de\/nachrichten\/cdu-sommerfest-ausser-kontrolle-hasloh-in-aufregung--besuch-im-dorf-der-facebook-trottel,5067140,8669598.html\" target=\"_blank\">Besuch im Dorf der Facebooktrottel.<\/a> Wer heute die Internetseite der <a href=\"http:\/\/www.cdu-hasloh.de\/\" target=\"_blank\">CDU Hasloh<\/a> besucht und einen <a href=\"https:\/\/addons.mozilla.org\/de\/firefox\/addon\/wot-safe-browsing-tool\/\" target=\"_blank\">Wot-Addon<\/a> im Browser installiert hat, dem wird diese Seite als bedenklich gemeldet. Kein Wunder.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Auch nicht schlecht ist die <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/hamburger-taxifahrer-entfuehrt-zwei-frauen-der-kidnapper-mit-der-taxe-1724251.html\" target=\"_blank\">Geschichte <\/a>eines Taxifahrers, der in Hamburg eine Frau aufgegabelt hatte, und diese, nachdem sie sich \u00fcber den Weg beschwert hatte kurzerhand in den Kofferraum sperrte, nach Hause fuhr und sich schlafen legte. Vom Wohnhaus der Facebook-Trottelin bis zur Bleibe des Taxifahrers sind es nur wenige Meter, denn auch der Kollege wohnt in &#8230; Hasloh.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Da kommt man also aus der Hauptstadt des Verbrechens, denkt sich nichts B\u00f6ses und schwuppdiupp landet man in einer Gegend, die so harmlos daher kommt und dennoch mit allen Wassern gewaschen ist. Wir waren von nun an auf der Hut. Ich las <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Millie-London-Dagmar-Chidolue\/dp\/3596803667\" target=\"_blank\">Millie in London<\/a> und ging zum Rauchen brav nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Eigentlicher H\u00f6hepunkt sollte nat\u00fcrlich das Spiel der Eintracht sein, dennoch absolvierten wir einige durchweg interessante Stationen zuvor. Neben einer Weihnachtsparty bei der wir allerhand Neuigkeiten aus dem Dorfleben erfuhren, waren dies der Kauf eines Weihnachtsbaumes, eine Einradvorf\u00fchrung sowie der Besuch eines Chors, bei dem sogar der japanische Text des Queen-St\u00fcckes Teo Torriatte vorgetragen wurde. Sp\u00e4ter verlor Mainz 05 vor unseren Augen in einer Sportbar bei Borussia M\u00f6nchengladbach und somit stand nun der Besuch bei Caren, Gerd und Judith an. Ingo, Pia und ich setzten uns in Bewegung und rollten in die Dunkelheit der Hamburger Nacht. Ein weihnachtlich geschm\u00fccktes Haus am Stra\u00dfenrand beleuchtete ein ganzes Viertel, derweil wir in den Hugh Greene Weg einfuhren. Und da prangte in gro\u00dfen Lettern ARD bzw NDR. Nun d\u00e4mmerte es uns; Ingo hatte Karten f\u00fcr den Sportclub besorgt, das etwas bessere Pendant zum Heimspiel des HR. Obwohl: Seien wir ehrlich, Heimspiel ist keine Sportsendung. Caren, Gerd und Judith sind \u00fcbrigens Moderatoren des NDR: Miosga, Delling und Rakers. Soviel dazu.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Am Empfang gab&#8217;s f\u00fcr lau Jever oder Orangensaft, im Foyer zeigten Fernseher laufende Sendungen der angeschlossenen Rundfunkanstalten w\u00e4hrend peu a peu die anderen Besucher eintrudelten, doch wie zu erwarten, blieben Pia und ich die einzigen Eintrachtler.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Sendung wurde in Studio 3 aufgezeichnet, Tausende Lampen hingen an der Decke, Helferlein waren damit besch\u00e4ftigte, die Besucher auf ihre Pl\u00e4tze zu geleiten, und alsbald hockten wir in einem Ecklein und betrachteten den Moderator Alexander Bommes, der uns gut gelaunt und wohltemperiert auf die Sendung vorbereitete. Studiogast war Mladen Petric, dem unaufgeregt und sachlich so manche Erkenntnis entlockt wurde und wieder einmal wurden wir belehrt, dass die Volkerhirthtisierung des Sportgeschehens nicht zwangsl\u00e4ufig sein muss. Es geht auch in gut.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der n\u00e4chste Tag f\u00fchrte uns mit der S-Bahn nach Altona und von dort \u00fcber die Reeperbahn zur Elbe. \u00dcberall waren schon Eintrachtler unterwegs, Andreas zog es ins Beatles-Museum, Arno auf eine F\u00e4hre und wir marschierten am Fluss entlang und lie\u00dfen uns den Wind um die Nase wehen. Sp\u00e4ter spazierten wir \u00fcber das Millerntor und den Weihnachtsmarkt an der Reeperbahn Richtung Schanzenviertel, futterten Sardinen und Pastizio und trafen uns mit Ingo und Enno in der Kleinen Pause. Gest\u00e4rkt mit einem Astra gings dann zum Stadion. Ingo hatte f\u00fcr uns schicke Pl\u00e4tze auf der Haupttrib\u00fcne besorgt, direkt an der Ecke zum G\u00e4steblock. Nachdem die Morgenlekt\u00fcre noch gezeigt hatte, dass die Mannschaft von St. Pauli den Frankfurtern den Schneid durch Einsatz abkaufen wollte, w\u00e4hrend die Eintrachtler eher larmoyant \u00fcber die lange Saison klagten, waren wir nicht wirklich siegesgewiss.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Beeindruckend ist der Innenraum der neuen Trib\u00fcne am Millerntor. Geschm\u00fcckt mit Kunstwerken jeglicher Couleur, zeigte sich wieder, dass Orte in denen Fu\u00dfball gelebt wird keineswegs steril und einfallslos daher kommen m\u00fcssen, die Trib\u00fcne wirkte schon fast wie ein kleines Museum. Nat\u00fcrlich haben wir unser Museum und nat\u00fcrlich stellen bei der Eintracht die Fans jede Menge auf die Beine, dennoch bleibt festzuhalten, dass der Empfang hier im Norden durchaus was hat.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Nach dem Abspielen der ersten Strophe von <em>Im Herzen von Europa<\/em>, fackelten die Frankfurter ein paar Bengalos ab, die St. Paulianer entrollten einen Megajoint und lie\u00dfen ihn dampfen, darunter ein Spruchband: <em>Montag weghaschen<\/em>. Oder: <em>Montags k\u00f6nnt ich kotzen<\/em>. Dies bezog sich nat\u00fcrlich auf die Ansto\u00dfzeiten der Zweiten Liga, die in der Tat vor allem f\u00fcr Ausw\u00e4rtsreisende suboptimal sind.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ren\u00e9 marschierte an der Au\u00dfenlinie entlang und fotografierte, w\u00e4hrend wir verwundert feststellten, dass Matmour im Gegensatz zu Gekas von Beginn an auflief. Leider dauerte dieser Zustand nicht allzulange, nach knapp einer halben Stunde verletzte sich Matmour und f\u00fcr ihn kam der winkende Grieche, was meine Laune durchaus verschlechterte. Der Eintracht-Support war eher m\u00e4\u00dfig, obgleich der G\u00e4steblock ganz ordentlich gef\u00fcllt war, von Zeit zu Zeit gellten St. Pauli Rufe durchs Stadion, das mit \u00fcber 24.000 Zuschauern ausverkauft meldete. Und es kam, wie es kommen musste; die Eintracht erspielte sich zwar die ein oder andere Chance, das Tor aber machte St. Pauli nach einer Ecke. Langsam wurde es kalt und ungem\u00fctlich und auch die zweite Halbzeit brachte wenig erbauliches, obgleich Pauli zu schwimmen schien. Pia meinte daraufhin: Pass auf, gleich f\u00e4llt das 2:0. Ecke Eintracht, der Ball kommt zu Bartels, der sprintet \u00fcber das halbe Feld, schiebt die Kugel nach innen und prompt f\u00fchrte St. Pauli mit 2:0, man h\u00e4tte wetten sollen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Caio kam sp\u00e4ter f\u00fcr K\u00f6hler und was das Ersch\u00fctternste war: er mutierte zum besten Mann in den letzten Minuten, verteilte das B\u00e4llchen, schoss ein paar Mal und konnte doch die Niederlage nicht abwenden. Zwischendrin wurde Schwegler noch aus der Hamburger Kurve beworfen, konnte aber weiter spielen &#8211; ein Sportsmann sozusagen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Statt auf Platz Eins rutschte die Eintracht auf drei ab, punktgleich mit dem heutigen Gegner und Paderborn und d\u00fcrfte mit Leistungen wie dieser es schwer haben, das Ziel, den direkten Wiederaufstieg zu erreichen; zu wenig Leidenschaft, zu wenig unbedingter Wille und zudem keine Varianten in der Hinterhand, um das phasenweise ideenlose Spiel aus dem Mittelfeld zu peppen. Schwegler sagte nach dem Abpfiff:<a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/fnp\/sport\/special-eintracht\/schwegler-darueber-muessen-wir-sprechen_rmn01.c.9457300.de.html\" target=\"_blank\"> Ich glaube nicht, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat, sondern die, die besser zusammmen gestanden und mehr als Mannschaft agiert hat<\/a>. Damit hat er v\u00f6llig Recht und auch schon einen der Gr\u00fcnde genannt, weshalb die Eintracht 2011 es kaum schafft, eine Basis mit der Anh\u00e4ngerschaft herzustellen: Wer sich nicht mit dem Team und dem Adler identifiziert, den haben wir auch nicht lieb.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Bedr\u00f6ppelt verlie\u00dfen wir das Stadion, fuhren durch die dunkle und frostige Nacht Richtung Hasloh und w\u00e4rmten die Beine mit einem Blick auf Arnd Zeiglers wunderbare Welt des Fu\u00dfballs, in der wir die sensationell vergebene Chance der F\u00fcrthers Prib gegen die Eintracht bestimmt f\u00fcnf Mal gezeigt bekamen; wenigstens etwas. Der gleiche Prib, der vorgestern beim Pokalderby in N\u00fcrnberg den Siegtreffer f\u00fcr die F\u00fcrther erzielte.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Am Dienstagmorgen verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und brachen auf Richtung Hamburg. Einem letzten Fr\u00fchst\u00fcck in St. Pauli im Cafe Absurd folgte eine Fahrt durch Regenschauer und Schneefall, die Scheibenwischer schwappten ununterbrochen \u00fcber die Scheibe und als wir auf die A661 wechselten, ging das Wischwasser zur Neige. Im Blindflug segelten wir zur Tanke an der Friedberger, f\u00fcllten Wasser nach und entdeckten, dass sich der \u00d6ldeckel verabschiedet hatte. Nun denn, wir hatten Gl\u00fcck, allzuviel \u00d6l war wohl nicht rausgespritzt und so rollten wir brav ins dunkle Nordend. H\u00e4tten wir das Programm f\u00fcr das Wochenende nur ernster genommen: Dort stand schon am Samstag zu lesen: Montag 20:15 &#8211; 22:00 &#8211; Heimsieg feiern.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als uns am Samstagmorgen gegen 7:00 Uhr der Wecker des mobilen Telefons mit der seit London lieb gewonnen Melodie von Boas Version von Enjoy the silence aus den Tr\u00e4umen riss, galt der erste Blick dem Wetter; immerhin standen knapp 500 km Fahrt vor uns und da macht sich ein Schneesturm nicht besonders gut.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4837,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[9,12],"tags":[976,1823,973,977,974,975],"class_list":["post-4835","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-eintracht-frankfurt","category-wortwelt","tag-cdu","tag-eintracht-frankfurt","tag-fc-st-pauli","tag-hamburg","tag-hasloh","tag-millerntor","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4835"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4840,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835\/revisions\/4840"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}