{"id":4808,"date":"2011-11-24T15:29:08","date_gmt":"2011-11-24T14:29:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4808"},"modified":"2018-03-29T10:00:00","modified_gmt":"2018-03-29T08:00:00","slug":"london-calling-part-iii-victoria-concordia-crescit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4808","title":{"rendered":"London Calling &#8211; Part III &#8211; Victoria Concordia Crescit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Enjoy the silence.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Fr\u00fchst\u00fcck nur bis um viertel nach neun serviert wurde, sch\u00e4lten wir uns nach knapp f\u00fcnf Stunden Schlaf aus dem Bett und schlappten in die Dusche. <!--more-->Mit h\u00e4ngenden Augenlidern sa\u00dfen wir bei Kaffee, Spiegeleiern, Cornflakes und Toast im Fr\u00fchst\u00fccksraum, die Worte der freundlichen Rum\u00e4nin glitten an uns herunter, w\u00e4hrend wir uns gedanklich auf den Tag vorbereiteten. Da Andi und Arne das Hotel fr\u00fch verlassen mussten, trafen wir uns gegen zehn vor dem Domizil der beiden und schlenderten m\u00fcde Richtung Hyde Park. Noch war der Sonntag leicht neblig, in und au\u00dferhalb von uns und so nahmen wir die U-Bahn Richtung Arsenal, um einen Blick auf das dortige Stadion und das angeschlossene Museum zu werfen. Neun Stationen dauerte die Fahrt und wir waren beileibe nicht alleine. Arsenal hei\u00dft die Haltestelle am Stadion, Schilder wiesen schon beim Ausstieg darauf hin, dass bei internationalen Spielen der Genuss von Bier vom Weg der Haltestelle zum Stadion verboten sei, doch auch heute stand uns der Sinn nicht wirklich danach. Ein Aufkleber der Dortmunder Ultras klebte bereits auf der Strecke, wundersamer Weise gesellte sich noch einer der Frankfurter Eintracht dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon nach wenigen Minuten erreichten wir das neue Stadion und marschierten im Nebel \u00fcber eine Br\u00fccke zum Museum; es wird der Tag kommen, an dem wir auch wieder einmal unsere Eintracht hier um Punkte spielen sehen; vorerst aber begn\u00fcgten wir uns mit der Geschichte des Gastgebers. Am Eingang hockte ein \u00e4lterer Kassierer neben einem Securitymann, wir stellten uns als Museumsmitarbeiter der Eintracht vor, verschenkten Pins und erhielten im Gegenzug erm\u00e4\u00dfigten Eintritt zur Historie des mehrfachen englischen Meisters, dessen Motto <em>Victoria Concordia Crescit<\/em> lautet. Victory grows out of harmony. K\u00f6nnte sich die Eintracht hinter die L\u00f6ffel schreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Filme k\u00fcndeten von gro\u00dfen Siegen, so gegen Liverpool zur Zeit eines Charlie George im Highbury, Trikots, Fu\u00dfballschuhe, Pokale \u2013 es gab einiges zu sehen, obgleich uns das Museum recht unstrukturiert vorkam. Der Eintritt kostete f\u00fcr Erwachsen sieben Pfund, da soll noch Mal einer \u00fcber die f\u00fcnf Euro bei der Eintracht meckern. Und da eben jene Eintracht sich in wenigen Minuten anschickte im heimischen Stadion gegen Alemannia Aachen anzutreten, war f\u00fcr uns schon die Zeit gekommen, eine Kneipe zu suchen, die zumindest die Konferenz \u00fcbertr\u00e4gt. Zu diesem Zweck hatte Arne zwei Adressen aus dem Eintracht Forum aufgegabelt, die angeblich deutschen Fu\u00dfball zeigen. Eine davon war ein Bayrisches Brauhaus nur zwei Bahn Stationen von hier entfernt, nahe Old Street. Nach einige Minuten Fahrt und einem kurzen Marsch erreichten wir auch den Laden, in dem sich allerdings die Kellnerin in einer Art Dirndl au\u00dferstande sah, den Projektor zu bedienen. Schweren Herzens verzichteten wir auf Schweinebraten, doch nun war guter Rat teuer. Die Eintracht f\u00fchrte mittlerweile mit 2:0 und wir entschieden uns, mit dem Taxi nach Lambeth zur zweiten Adresse zu fahren; Zeitgeist hei\u00dft der Pub der letzten Hoffnung. Nach ein paar Minuten hatten wir es geschafft und sa\u00dfen zu viert in einem der ger\u00e4umigen schwarzen Wagen und fuhre an einem kleinem H\u00e4ufchen Occupy London vorbei Richtung Themse, \u00fcberquerten diese und landeten in der Black Prince Road direkt vor dem <a href=\"http:\/\/zeitgeist-london.com\/?page_id=9\">Zeitgeist<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zeitgeist ist ein sch\u00f6nes Wort und hier trafen wir auf einen ehrw\u00fcrdigen Pub, der einstmals den Namen Jolly Gardener trug und nun die schwere Gem\u00fctlichkeit der englischen Pubs mit deutscher Leichtigkeit kombinierte. Die Leichtigkeit war in diesem Fall die tadellos deutsch sprechende Kellnerin, die f\u00fcr uns die Leinwand herab lie\u00df und den Beamer anwarf. Wir w\u00e4hlten uns ein Bier aus zig Sorten aus und stellten fest, dass die Eintracht noch immer mit 2:0 f\u00fchrte, w\u00e4hrend der FSV in F\u00fcrth nach allen Regeln der Kunst demontiert wurde. Au\u00dfer uns waren nur wenige G\u00e4ste anwesend und als Auer den Anschlusstreffer f\u00fcr Aachen erzielte, wurde es noch stiller. Das 3:1 im Gegenzug durch Hoffer stellte den alten Abstand wieder her, und unsere Laune dazu. Prompt verk\u00fcrzte die Alemannia auf 3:2 und wir sackten in uns zusammen. Als Funkels Mannen kurz darauf gar den Ausgleich erzielten wurde aus der latenten Depression eine echte, aus der wir Minuten sp\u00e4ter nach Matmours 4:3 br\u00fcllend \u00fcbereinander fielen. Schlusspfiff. Sieg. Wahnsinn. Du sitzt ein paar Hundert Meilen vom Stadion entfernt, wo du zu diesem Zeitpunkt sonst immer bist, denkst an deinen Dad, der wie immer auf seinem Platz sitzt und vor unseren Augen schickt uns die Eintracht durch Wellent\u00e4ler, um am Ende des Tages wieder obenauf zu sein. Zur Belohnung gab&#8217;s wahlweise Burger mit Chips oder K\u00e4sesp\u00e4tzle, die hervorragend schmeckten \u2013 f\u00fcr Arne zumindest so lange, bis er erfuhr, dass sein Flug gecancelt war. Nun begann das hin und her, vor allem weil der soeben gebuchte Ersatzflug nur wenig sp\u00e4ter gleichfalls gestrichen wurde. Da Andi sp\u00e4ter nach Berlin fliegen wollte und nichts gegenteiliges geh\u00f6rt hatte, wanderten wir im Hochgef\u00fchl des Sieges bald \u00fcber die Vauxhall Bridge Richtung Hotel und kurz darauf zur Victoria Station. Wenig sp\u00e4ter verabschiedeten wir uns von den beiden, die mit der Bahn Richtung Heathrow sausten und machten uns auf den Weg Richtung Soho.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den St. James Park, den Piccadilly Circus und vielen kleinen Wegen erreichten wir den weltbekannten Stadtteil, der nun tief im Dunkeln lag und dennoch gut besucht und durch die die Reklamen gut beleuchtet war. Kneipe reihte sich an Kneipe, L\u00e4dchen an L\u00e4dchen, in Chinatown hingen die gebratenen Enten in den Schaufenstern, dort, wo die Stra\u00dfenschilder in englisch und chinesisch verfasst waren. Weiter f\u00fchrte uns der Weg nach Covent Garden, durch kleine Wege wie den Neal&#8217;s Yard oder gro\u00dfe Stra\u00dfen, in denen sich die Gesch\u00e4fte wie an der Perlschnur aufreihten. Bei einer Pizza erholten wir uns von den Fu\u00dfm\u00e4rschen und sammelten Kraft f\u00fcr einen n\u00e4chsten, der uns \u00fcber Soho und den dunklen St. James Park f\u00fchrte, wo wir in der Ferne das London Eye leuchten sahen.&nbsp; Noch einmal liefen wir zur Westminster Abbey und den nachtbeleuchteten Big Ben, wer wei\u00df schon, ob und wann wir diese Monumente wieder sehen w\u00fcrden. Sicher bewacht von unz\u00e4hligen Kameras marschierten wir dann zur\u00fcck ins Hotel und fielen in einen langen traumlosen Schlaf. 4:3, f\u00fcnf Tore in 12 Minuten, das erlebt man auch nicht alle Tage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neblig begann der Tag.&nbsp; Enjoy the silence fiel diesmal aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pia war schon ein paar Minuten fr\u00fcher wach; immerhin galt es, unsere Siebensachen zusammen zu packen und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck das Zimmer zu verlassen. Ein letztes Mal orderte Pia ihre Flakes samt Orangensaft, w\u00e4hrend ich meine Spiegeleier mit Speck futterte, und einen Kaffee nach dem anderen trank. Ein letzter Weg zum Zimmer, und schon stellten wir unser Gep\u00e4ck in den Fr\u00fchst\u00fccksraum, verabschiedeten uns von der freundlichen Bedienung, versprachen wieder zu kommen, gaben den Schl\u00fcssel an der Rezeption ab und brachen erneut auf in die Stadt, die uns die letzten Tage verschluckt hatte. In der Hand trug ich die T\u00fcte mit meinen alten Red Wings &#8211; die Zeit des Abschieds war gekommen, sechzehn Jahre lang hatten sie mich begleitet, doch einmal ist alles vorbei \u2013 obwohl, eigentlich waren sie ja noch ganz gut \u2026 aber ein Gedanke an die schmerzenden F\u00fc\u00dfe vom vergangenen Freitag brachte die Entscheidung. Ich stellte sie an einem Zaun ins Geb\u00fcsch, bedankte mich bei ihnen und verabschiedete mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Blick voraus gings zum Hyde Park, in dem nicht allzuviel los war. Wir spazierten an der Serpentine entlang, vereinzelt wurden die Wasserv\u00f6gel gef\u00fcttert, die ein mords Theater machten, neblig ruhig zogen wir unsere Bahn, ab und an wurden Hunde ausgef\u00fchrt, ab und an joggte ein Londoner seines Wegs, w\u00e4hrend unter einem Buschrondell ein Obdachloser die Nacht verbracht hatte und noch schlief. Weitl\u00e4ufig streckte sich der Park eher unspektakul\u00e4r bis zur Br\u00fccke, an der wir Richtung Speakers Corner abknickten, der von allen guten Geistern verlassen eher ein Ort der Stille schien. \u00dcber die Oxford Street erreichten wir die Carnaby Street, erinnerten uns an Swinging London &#8211; wir nuckelten damals allerdings noch am Fl\u00e4schchen &#8211; und durchquerten Soho diesmal im Hellen. Wir guckten in einzelnen L\u00e4den nach h\u00fcbschen Kleidungsst\u00fccken f\u00fcr Pia und wurden sogar hie und da f\u00fcndig. Dann zogen wir erneut durch Chinatown, kauften uns in Covent Garden eine riesige Portion Fish &#8217;n&#8216; Chips und genossen das traditionelle englische Essen gemeinsam mit einer Schar Tauben, die schmerzfrei auf ihren Anteil hoffte. Bis ins British Museum schafften wir es dann, bewunderten die m\u00e4chtige Halle, \u00e4gyptische Mumien und Uhren aus aller Welt und aus allen Zeiten, bis die Zeit dr\u00e4ngte und wir nach einem Kaffee in Holborn \u00fcber den Trafalgar Square wieder im St James Park landeten. Die grauen Eichh\u00f6rnchen kamen neugierig angeflitzt und fra\u00dfen anderen Besuchern aus der Hand, wir aber hatten nichts f\u00fcr sie \u00fcbrig und marschierten \u00fcber die Buckingham Place Road Richtung Hotel; entstanden aber zuvor noch einige Souvenirs, wie es sich f\u00fcr ordentliche Touristen geh\u00f6rt. Wenig sp\u00e4ter am Eccleston Square standen meine Stiefel noch am gleichen Fleck, allerdings hatte sie jemand in der Hand gehalten, die Schuhe standen nun mit der Spitze nach innen und somit war mein Geist gebannt und ich konnte in Frieden fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da wir keinen Schl\u00fcssel mehr hatten klingelten wir ein letztes Mal am Hotel und aus dem kleinen Lautsprecher schepperte das gekannte: <em>Receptscheeeeen. Cam iiiin<\/em>. Die asiatische Mitarbeiterin hatte \u00fcber das Wochenende frei und ihre Zeit damit verbracht, die vom Nachwuchs unter Wasser gesetzte Wohnung auf Vordermann zu bringen. Einem herzlichen Abschied folgte das Klackern des Trollys auf dem Gehweg zur Victoria Coach Station, ein Bus nach Stansted wartete dort schon. Obgleich wir eigentlich f\u00fcr den n\u00e4chsten gebucht hatten, konnten wir mitfahren, allerdings nicht nebeneinander sitzen und ehe wir uns versahen, rollten wir am Westminster Abbey, am Big Ben und am London Eye vorbei. Eine Weile ging es an der Themse entlang, dann leuchteten die Fenster der B\u00fcrohochh\u00e4user in die Dunkelheit, m\u00e4chtig staute sich der Feierabendverkehr, der sich erst auf der Autobahn lichtete. Erstmals vermisste ich meinen MP3 Player, den ich voller Absicht im Golf zur\u00fcck gelassen hatte, so lie\u00df ich die Reise noch einmal Revue passieren, bis wir nach 85 Minuten den Airport erreichten. Einer letzten Cigarette auf britischem Boden folgte die Gep\u00e4ckaufgabe und der Blick in die L\u00e4den in Stansted. Hinter der Passkontrolle hatten wir noch ein bisschen Zeit, noch war das Gate nicht bekannt, und so tauschten wir die letzten Pfund gegen einen Tee und einen Schl\u00fcsselanh\u00e4nger. Dann hie\u00df es: Gate 42. Etwas mehr als eine halbe Stunde verharrten wir geduldig in der Schlange, sahen durch das Fenster den Flieger anrollen und die G\u00e4ste aussteigen, die nun einige Tage London vor sich hatten. Dann hie\u00df es: <em>Alles einsteigen<\/em>; diesmal waren einige dabei, die die bevorzugte Behandlung gebucht hatten, doch da der Flieger nicht ausgebucht war, gab es f\u00fcr alle einen Sitzplatz und Raum in der Gep\u00e4ckablage dazu. P\u00fcnktlich rollte der Flieger an, erhob sich in die Luft und nach dem \u00fcblichen Gequassel der Crew vertiefte ich mich in den Reisef\u00fchrer, w\u00e4hrend Pia so langsam die \u00c4uglein zu fielen. Sanft die Landung in Hahn, flott der Abgang, rasch die Einreise; auch der Trolly lag schon auf dem F\u00f6rderband und so marschierten wir nur wenig sp\u00e4ter klackernd durch die Dunkelheit zum Parkplatz, wo der Golf schon mit gefrorenen Scheiben wartete. Wir warfen das Gep\u00e4ck in den Kofferraum, kratzen die Scheiben sauber und schon schnurrte der silberne Golf \u00fcber die Schnellstra\u00dfe Richtung Autobahn, aus den Lautsprecher sangen Cure <em>The same deep water as you<\/em> und die Wombats kn\u00f6delten:&nbsp;<em> Let&#8217;s dance to joy division, and celebrate the irony, everything is going wrong, but we&#8217;re so happy, let&#8217;s dance to joy division, and raise our glass to the ceiling, \u00b4cos this could all go so wrong, but we&#8217;re just so happy, yeah we&#8217;re so happy, <\/em>w\u00e4hrend sich der Nebel \u00fcber die Stra\u00dfen im Hunsr\u00fcck legte und eine Sternschnuppe am Himmel entlang sauste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Soundtrack London 2011<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-1hrznPdsjk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Sound &#8211; Counting the days <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.dailymotion.com\/video\/x8ti9_snow-patrol-chasing-cars_music\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Snow Patrol \u2013 Chasing Cars<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Phillip Boa \u2013 Enjoy the silence<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ll1UZyTPL78&amp;feature=related\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carter USM \u2013 Prince in a Paupers Grave<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gz9KzIJv4Qg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carter USM \u2013 Surfin USM <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uZw9tuUDr0A\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carter USM \u2013 While You Were Out<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xUjMZ8Ee8ac\">Carter USM \u2013 This is how it feels<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mwbHTGTer2g&amp;feature=related\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Clash &#8211; London Calling<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.dailymotion.com\/video\/x1753b_joy-division-love-will-tear-us-apar_music\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joy Division \u2013 Love will tear us apart<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9AlH2oYedfk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Smiths \u2013 Panic<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V35cxutR7gc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Cure \u2013 The same deep water as you<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ObXlNlMxLnY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Wombats \u2013 Let&#8217;s dance to Joy Division<\/a><\/p>\n<p><iframe src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/0VVJmFt3gsI\" frameborder=\"0\" width=\"400\" height=\"233\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Enjoy the silence. 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