{"id":4801,"date":"2011-11-24T14:35:14","date_gmt":"2011-11-24T13:35:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4801"},"modified":"2018-03-29T10:00:26","modified_gmt":"2018-03-29T08:00:26","slug":"london-calling-part-ii-this-is-how-it-feels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4801","title":{"rendered":"London Calling &#8211; Part II &#8211; This is how it feels"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Enjoy the silence.<\/em> Dies ist ein Lied von Depeche Mode, von Phillip Boa gibt es eine Coverversion und mit dieser weckte uns der Wecker im Handy fr\u00fch um halb acht, ein neuer Tag will schlie\u00dflich genutzt werden. <!--more-->Irgendwann im Laufe des Tages sollten auch Andi und Arne zu&nbsp; uns sto\u00dfen, dank mobiler Kommunikationstechnik sollte ein Zusammenkommen ja kein Problem darstellen und so duschten wir und schl\u00e4ngelten in den Fr\u00fchst\u00fccksraum, wo wir von einer freundlichen jungen Dame aus Rum\u00e4nien willkommen gehie\u00dfen wurden. W\u00e4hrend Pia sich f\u00fcr Cornflakes, Toast und Saft entschied, w\u00e4hlte ich die einheimische Variante: Spiegelei, Speck und Bohnen. <em>When in Rome, do as the Romans do.<\/em> Dazu gabs Toast und nat\u00fcrlich Kaffee oder Tee. Morgen werde ich die Variante ohne Bohnen nehmen. Wir fr\u00fchst\u00fcckten in aller Ruhe, plauderten mit der Bedienung, die auch unser Zimmerm\u00e4dchen war und freuten uns auf den Tag. An meinen F\u00fc\u00dfen trug ich selbstverst\u00e4ndlich die Piccadillycircuspumaturnschuhe \u2013 die Stiefel lagen in einer Plastikt\u00fcte auf dem Zimmer und dort sollten sie bis zum letzten Tag auch bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frisch gest\u00e4rkt marschierten wir zur Victoria-Station und nahmen die Underground nach Notting Hill. Die Victoria-Line sollte \u00fcber das Wochenende nicht verkehren, was f\u00fcr uns allerdings erst am Abend ein Thema sein wird, dann wartet Brixton auf uns, doch der Reihe nach. Mind the Gap!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinter der Station Notting Hill Gate liegt die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portobello_Road\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portobello Road<\/a> und dort zieht es den Reisenden zum Portobello Market \u2013 und die Damen in die Gesch\u00e4fte. Man k\u00f6nnte meinen, dass alle die gestern noch am Big Ben fotografierten sich nun hier herumtrieben, \u00fcberall blitzte ein Fotoapparat auf, klickte ein Handy, w\u00e4hrend sich Stand um Stand pr\u00e4sentierte. Gegrillte H\u00fchnchen waren im Angebot, aber man konnte auch alte Fu\u00dfb\u00e4lle oder Cigarettenfu\u00dfballsammelbildchen kaufen, nat\u00fcrlich auch Klamotten und CDs oder weiter unten sogar alte Singles britischer Bands. Bunt bemalte H\u00e4uschen reihten sich an Restaurants und Pubs, ein gesch\u00e4ftiger Trubel beherrschte das Treiben unter einem wolkenlosen blauen Himmel in Notting Hill. Mittlerweile waren auch Andi und Arne in London eingetroffen und wir lotsten sie in die Portobello Road \u2013 und tats\u00e4chlich entdeckten wir die beiden nur wenig sp\u00e4ter im gesch\u00e4ftigen Treiben. Da die beiden erst sp\u00e4ter im Hotel einchecken konnten (sie residierten nur wenige Meter von uns entfernt) trieben wir uns ein wenig im Stadtteil herum, und tranken einen Kaffee, w\u00e4hrend Pia einen Gap-Laden entdeckt hatte. M\u00e4dels werden ohnehin magnetisch davon angezogen werden, aber auch Andi nutzte die M\u00f6glichkeit, sein sp\u00e4rliches Reisegep\u00e4ck ein wenig aufzupeppen; immerhin war er seit Wochen in anderer Mission unterwegs gewesen und direkt von Mei\u00dfen \u00fcber Berlin nach London eingeschwebt. Alsbald sahen wir eine gl\u00fcckliche Pia mit einer Einkaufst\u00fcte in der Hand und die Londoner sahen kurz darauf ein munteres Gr\u00fcppchen in der U-Bahn verschwinden, das kurz darauf wieder an der Victoria Station auftauchte und in den Warwick Way marschierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir uns wiedertrafen hatte sich heraus gestellt, dass die Online-Buchung von Arne nicht wirklich im Hanover-Hotel angekommen war; kurzerhand wurde beide im gegen\u00fcberliegende Airways Hotel einquartiert, das von au\u00dfen zwar m\u00e4chtiger als unser bescheidenes Enrico daher kam und auch einiges teurer war, sich im End aber als ein Laden erwies, der l\u00e4nger als eine Nacht nicht zu gebrauchen ist; Schimmel in der Dusche ist nicht jedermanns Sache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wanderten nun \u00fcber den kleinen Markt den wir schon gestern entdeckt hatten, g\u00f6nnten uns leckere Lammcurries und Kebabs und tigerten dann zu einem Eckladen, der Bierdosen offerierte. W\u00e4hrend Andi sechs Lech Dosen f\u00fcr den Preis von f\u00fcnf erwarb, lungerte ich rauchend vor dem Laden herum und entdeckte einen Aufkleber, der verk\u00fcndete, dass Trinken auf der Stra\u00dfe nicht erlaubt sei und den Verlust des Getr\u00e4nkes sowie von 500 Pfund bedeuten k\u00f6nne. Neben dem Laden hockte ein Gr\u00fcppchen Trinker und k\u00fcmmerte sich nicht darum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir ploppten unsere Dosen, prosteten uns zu und setzten uns Richtung Vauxhall Bridge in Bewegung, derweil ich Arne von dem soeben gelesenen erz\u00e4hlte. Wir schwatzten und lachten und entdeckten einen Autofahrer, der von einem Polizisten angehalten wurde, der wie so viele hier eine leuchtend gelbe Warnweste trug. Und w\u00e4hrend wir noch brav an der Ampel auf gr\u00fcn warteten. kam besagter Cop zu uns und herrschte uns an: <em>Put the can down.<\/em> Es dauerte ein winziges Weilchen, bis der Penny fiel; die Trinker weiter oben waren mutig \u2013 und wir naiv. Wir stellten unsere Bierdosen auf den Boden, einzig Pia konnte die ihrige noch unbemerkt unter der Jacke verstecken. Der Ordnungsh\u00fcter hielt in recht r\u00fcder Art einen Vortrag, wir taten so, als verst\u00fcnden wir nur m\u00e4\u00dfig englisch und alsbald notierte ein freundlicherer Kollege unsere Adressen als Nachweis getaner Arbeit mit der beruhigenden Information, dass wir au\u00dfer dem Verlust der Bierdosen nichts zu bef\u00fcrchten h\u00e4tten. Ansonsten h\u00e4tte uns der Spa\u00df auch schlappe 1,500 <del>Euro<\/del> Pfund kosten k\u00f6nnen. Es ist aber auch ein mieser Job; ich meine wenn du Dope oder Koks konfiszierst, dann kannst du dich und alle deine Kumpels damit bis an das Lebensende versorgen, bei angebrochenen Bierdosen f\u00e4llt das dann schon entschieden schwerer. So ist das Leben im Bezirk Westminster; dr\u00fcben auf der anderen Seite der Vauxhall Bridge in Lambeth geht es dann schon entspannter zu \u2013 und es erwies sich von Vorteil, dass wir sechs f\u00fcr f\u00fcnf erworben hatten; somit teilten wir uns die restlichen Dosen und tranken darauf, dem Ruin von der Schippe gesprungen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derart gest\u00e4rkt liefen wir am s\u00fcdlichen Ufer der Themse in Richtung Modern Tate; vorbei am London Eye, vorbei am Weihnachtsmarkt und erreichten das ber\u00fchmte Museum in der anbrechenden Dunkelheit. W\u00e4hrend bspw. der London Tower oder das London Eye eine sch\u00f6ne Stange Geld Eintritt kosten, haben staatliche Institutionen den Vorteil, dass sie kostenfrei sind; wer mag kann eine Spende hinterlassen. In dem ehemaligen Kraftwerk an der South Bank hat eine bedeutende Kunstsammlung ihr zuhause gefunden; alte Meister sind ebenso zu begutachten, wie hochmoderne Kunst und wir spazierten hinein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der alten meterhohen Turbinenhalle lagen die G\u00e4ste auf dem Boden, gegen\u00fcberliegend wurde ein Super 8 Film auf die gigantische Wand projiziert. W\u00e4hrend Pia sich mit mir in die Abteilung <a href=\"http:\/\/www.tate.org.uk\/servlet\/CollectionDisplays?showid=1258\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Poetry and Dream<\/a> aufmachte, zog es Andi und Arne zur zeitgen\u00f6ssischen Kunst. Unterwegs begegneten mir nebenbei Pablo Picasso, John Heartfield, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/bilder-brutal-wie-die-welt\/629582.html\">Constant<\/a>, Joseph Beuys und sogar die Millionen <a href=\"http:\/\/www.tate.org.uk\/servlet\/CollectionDisplays?venueid=2&amp;roomid=7097\">Sonnenblumenkerne<\/a> von Ai Weiwei. Nat\u00fcrlich ersetzt so ein Spaziergang nicht einen Vormittag im Museum, im dem man sich sicherlich auch einen ganzen Tag aufhalten kann, aber angesichts der F\u00fclle von Eindr\u00fccken kann alles nur St\u00fcckwerk bleiben, wie im Grunde das ganze Leben nur St\u00fcckwerk ist. Irgendwas verpassen wir immer, irgendwas passiert immer, es ist nur die Frage, wie wir all dies gewichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pia hatte es sich mittlerweile in einem der St\u00fchle vor der Ausstellung bequem gemacht, w\u00e4hrend ich noch einen Abstecher in die Abteilung <a href=\"http:\/\/www.tate.org.uk\/servlet\/CollectionDisplays?venueid=2&amp;showid=2338\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Energy and Process<\/a> absolvierte. Bilder flimmerten vor meinem Auge, hier ist die Moderne zuhause, Kunstkunst \u2013 nicht alles geht an mich, obwohl es schon einen Hauch von Poesie hat, dem Wind beim sanften Zerwirbeln von M\u00fcll zu zusehen. Eine h\u00e4ngende Polyester-Treppe haut mich jedoch nicht vom Hocker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lustig wurde es, als ich mit Andi in einem Raum war, in dem ein Film lief. Kaum hatten wir den Raum verlassen, erklang ein Ton \u2013 und Andi fragte, zu welchem Kunstwerk er wohl geh\u00f6ren m\u00f6ge. Ich deutete auf den Raum den wir soeben verlassen hatte und meinte: <em>vielleicht hier, die Leute str\u00f6men ja alle hierher.<\/em> Darauf Andi: <em>Kann sein, obwohl es hier lauter ist.<\/em> Der Securitymann, der uns dann die Treppen hinab komplimentierte war allerdings kein Bestandteil eines Kunstwerkes, er folgte den Anweisungen, was bei einem Feueralarm zu tun ist und schickte die Besucher nach unten. DAS war Kunst, interaktives Happening unter Einbeziehung der G\u00e4ste. Und wir mittendrin. Vor meinem geistigen Auge spielten sich Szenen der Verzweiflung in einer brennenden Tate ab, Familienangeh\u00f6rige suchen einander, gl\u00fcckliches Wiedertreffen und bitterlicher Abschied. Wo war Pia? Doch das Szenario dauerte nur kurz, auf der dritten Ebene trafen wir uns alle wieder, gesund und munter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir verlie\u00dfen das Museum und wanderten nun in der Dunkelheit zur Millenium Bridge; direkt gegen\u00fcber am anderen Ufer leuchtete St. Pauls und in einiger Entfernung wartete ein japanisches Restaurant auf uns, in dem es sogar noch freie Pl\u00e4tze gab. Gut, der halbe Liter Bier f\u00fcr f\u00fcnf Euro, da muss vorl\u00e4ufig ein kleines gen\u00fcgen, aber immerhin: die Nudeln waren lecker und wir halbwegs satt, so dass wir uns nun Richtung Brixton aufmachen konnten. Mobile Handies k\u00f6nnen ja nicht nur Barcodes scannen oder die H\u00f6he anzeigen, sondern sie dienen auch von Zeit zu Zeit als Stadtplan. Wie so viele folgten wir von nun an dem Handy wie ein W\u00fcnschelruteng\u00e4nger und erreichten tats\u00e4chlich einen Bus der Linie 35 Richtung Brixton Road. Erstmals in meinem Leben sa\u00df ich also in einem dieser legend\u00e4ren knallroten Doppeldeckerbusse, nach wenigen Metern kletterten wir nach oben und sahen aus dem Fenster. Hier war es weniger gelackt, als in den schicken Stadtteilen, in einem Fris\u00f6rladen lie\u00df sich ein Afrokaner die Haare machen, an der n\u00e4chsten Ecke warb ein Nagelstudio um Kundschaft, alles war ein wenig dunkler, ein wenig abgerissener als am Ufer. Hier gibt es andere Probleme, als ein Bier in der \u00d6ffentlichkeit zu trinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein freundlicher Brite erkl\u00e4rte uns, wann wir aussteigen m\u00fcssen und als wir Brixton Station erreichten, einen wirbeligen Platz buntgemischter Nationen, erkl\u00e4rte uns ein weiterer den Weg zur Brixton Academy, dem Ort, in dem wir heute Abend den Auftritt von Carter USM verfolgen w\u00fcrden. Die Academy, die heute unter einem anderen Namen firmiert ist, ein altes Kino mit Kuppelvorbau; die Buchstaben des Namens der Band werden in alter Tradition auf der Leuchtreklame befestigt. <strong>Carter USM 19.11.2011 Sold Out.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gut, dass Arne Tickets reserviert hatte, wir holten die Karten ab und wanderten die Brixton Road hinauf zum <a href=\"http:\/\/www.brixtonjamm.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jamm<\/a>, dem Club, in dem heute die Aftershow-Party stattfinden wird, f\u00fcr die Arne auch Tickets organisiert hatte. Vor dem Eingang war ein Zelt aufgebaut, vor dem Geb\u00e4ude standen etliche Konzertbesucher, rauchten und tranken Bier und vertrieben sich die Zeit bis zur Show. Am Eingang Security, doch auch hier hatte die Reservierung bestens geklappt und so streckten vier Frankfurter resp ein Neuberliner die Arme aus und wir bekamen zu unseren Tourshirts und den Tickets auch ein B\u00e4ndchen f\u00fcr den kommenden Abend. Indiemusik schrammelte durch den dunklen Laden, wir sanken mit einem Bierchen in die Sessel, wippten mit den F\u00fc\u00dfen und sammelten Kraft f\u00fcr die kommenden Stunden. Ein paar Tische waren schon belegt und als Carter USM lief wurde lautstark mitgesungen, die Stimmung war ausgelassen, das Warm Up lief. This is how it feels &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die Zeit gekommen war, besorgten wir uns gegen\u00fcber in einem Laden f\u00fcr alles noch einen Schoppen auf die Hand und tigerten mit vielen andern die Brixton Road hinab zur Academy. Fast jeder trug ein Carter-Shirt, 30 Something, You fat Bastard \u2013 ein bunter Haufen aus vielen Ecken Europas traf sich in London, um einen der seltenen Gigs zu genie\u00dfen \u2013 und wir mittendrin. Der Einlass ging flott, kurzer Sicherheitscheck und schon standen wir in den heiligen Hallen. Am Merchandising organisierte sich Pia noch einen Carter Hoodie, dann gab&#8217;s oben noch ein letztes Bierchen, dazu offerierten knapp bekleidete M\u00e4dels einen J\u00e4germeister f\u00fcr kleines Geld. Wir kamen mit einem HSV Fan aus Hannover in Kontakt, unschwer erkennt man den Deutschen hier am Dialekt und schon suchten Pia und ich unsere Pl\u00e4tze im Oberrang, w\u00e4hrend Andi und Arne sich im Stehplatzbereich einfanden. Kaum hatten wir unsere Pl\u00e4tze eingenommen, zuckte eine Lichterwand und die Herren Jim Bob Morrison und Fruitbat peitschten zum Drumcomputersound ihre Songs ins grelle Licht. Die knallroten Docs des S\u00e4ngers leuchteten wie sein rotes Hemd zur schwarzen Hose bis in den Oberrang. Surfin USM; Bababaaabababbabbabaadaa. Es folgte eine neunzigmin\u00fctige Abfolge der Songs, die zum Teil \u00fcber zwanzig Jahre auf dem Buckel haben und doch so frisch klingen, als seien sie brandaktuell. Die Lichterwand tauchte die B\u00fchne in wei\u00df, Blitze zuckten, die Halle tobte und im Oberrang stand kein Mensch obgleich ein Schild verk\u00fcndete, dass das Stehen streng verboten sei. Vor zwei Jahren hatten Ordner die Stehenden wohl massiv aufgefordert, sich zu setzen \u2013 und erst nach einer Weile den Kampf aufgegeben \u2013 heuer stand alles, sang, klatschte und manch einer konnte sein Shirt nach dem Konzert auswringen. Zwei Mal konnte das Publikum die Band zu einer Zugabe bewegen und nach knapp zwei Stunden war die Show zu Ende, die Jungs verabschiedeten sich und allenthalben sah man gl\u00fcckliche Gesichter. Hier die <a href=\"http:\/\/www.abdou.co.uk\/forum\/viewtopic.php?f=6&amp;t=14146\">Tracklist<\/a> des Konzertes vom 19.11.2011:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Surfin USM<br \/>\nMurder Mile<br \/>\nTulse Hill<br \/>\nBilly Smart Circus<br \/>\nRe Educating Rita<br \/>\nPaupers Grave<br \/>\nWhile You were Out<br \/>\nShoppers Paradise<br \/>\nAnytine Anyplace<br \/>\nLean On Me<br \/>\nLets Get Tatoos<br \/>\nGlam Rock Cops<br \/>\nFalling on a Bruise<br \/>\nSing Fat Lady Sing<br \/>\nDo Re Me<br \/>\nBloodsport<br \/>\nNew Cross<br \/>\nWatershed<br \/>\nImposible Dream<br \/>\nDrop the bomb<\/p>\n<p>Encore:<\/p>\n<p>My Defeatist Attitude &#8211; live string section, Fruity on bass.<br \/>\nThis Is How It Feels &#8211; live string section<br \/>\nTube Station At Midnight<br \/>\nSheriff Fatman<br \/>\nGI Blues<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Der Hunger trieb uns ein paar Meter Richtung Brixton Station hinunter, die nun ums\u00e4umt war von Konzertbesuchern, Grasdealern, Junkies und Nachtschw\u00e4rmern aus allen Herren L\u00e4ndern. W\u00e4hrend KFC langsam seinen Laden schloss und damit auch die Toiletten,&nbsp; blieb auf der anderen Seite nur noch das gro\u00dfe M. Da mein Hunger mich zu einem gut bewachten Laden nebenan trieb und dabei ein paar Dosen Carlsberg abfielen zogen Pia, Andi und Arne zum M. Als ich wiederkam herrschte dezente Aufregung, da der gro\u00dfe schwarze Security Mann den Gang zur Toilette verweigert hatte und auch ein ihm eilends auf dem Boden kredenzter Burger nicht zu einer \u00c4nderung seiner Haltung bewog, entsponn sich ein Palaver dem ich mich alsbald wieder entzog, um eine neue Ladung Carlsberg zu holen. Neben allerlei zwielichtigen Gestalten orderte ich f\u00fcr die Crew noch ein paar Dosen, w\u00e4hrend sich die Situation allm\u00e4hlich zuspitzte. Andi zuckte zwar noch ein paar Mal, aber dann dackelten wir doch ab Richtung Jamm und feierten bis sp\u00e4t in die Nacht; <em>London Calling, Panic, Love will tear us apart<\/em> \u2013 die Musik machte Laune, irgendwo dampfte ein Joint, einer schlief an der Tanzfl\u00e4che w\u00e4hrend hinten in der Halle eine Carter-Coverband aus Japan namens Clinton USM vor versammelter Meute gro\u00df aufspielte; sie hatten sich auf einer Videoplattform pr\u00e4sentiert, wurden entdeckt und waren nun schon mehrmals im Jamm zu Gast, es muss ein gro\u00dfes Erlebnis f\u00fcr die Jungs, sein; eben noch im heimischen Wohnzimer &#8211; und jetzt in Brixton vor ein paar Hundert Leuten zu spielen. Die Zeit kreiselte, die Helden wurden m\u00fcde und nachts um drei cruisten wir in einem privaten Taxi durch die Nacht und landeten wohlbehalten im Warwick Way. Pia und ich zogen ins Hotel, w\u00e4hrend Andi und Arne sich noch die paar Meter ins Airways vork\u00e4mpfen mussten. Sp\u00e4t ist&#8217;s geworden und erlebnisreich, so dass wir rechtschaffen m\u00fcde in die Kojen fielen. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xUjMZ8Ee8ac\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">This is how it feels to be lonely, this is how it feels to be small, this is how it feels, when your word means nothing at all &#8230; <\/a>(ab 4:02)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So, und nachher spielt die Eintracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Enjoy the silence. Dies ist ein Lied von Depeche Mode, von Phillip Boa gibt es eine Coverversion und mit dieser weckte uns der Wecker im Handy fr\u00fch um halb acht, ein neuer Tag will schlie\u00dflich genutzt werden.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4802,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19,2175,10,12],"tags":[956,953,957,950,958,947,960,952,959,954,955],"class_list":["post-4801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auswarts","category-london","category-photographie","category-wortwelt","tag-bier","tag-brixton","tag-brixton-academy","tag-carter-usm","tag-jamm","tag-london","tag-london-eye","tag-notting-hill","tag-portobello-road","tag-tate-modern","tag-vauxhall-bridge","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4801"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12904,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801\/revisions\/12904"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}