{"id":4767,"date":"2011-11-06T11:15:39","date_gmt":"2011-11-06T10:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4767"},"modified":"2011-11-06T20:54:29","modified_gmt":"2011-11-06T19:54:29","slug":"die-torhuter-der-eintracht-ein-abend-im-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4767","title":{"rendered":"Die Torh\u00fcter der Eintracht &#8211; Ein Abend im Museum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Proppevoll war es wieder einmal im Museum der Frankfurter Eintracht, welches gemeinsam mit der Fan- und F\u00f6rderabteilung zur mittlerweile achtzehnten Veranstaltung aus der Reihe Tradition zum Anfassen geladen hatte.<!--more--> Nachdem Hans Tilkowski kurzfristig abgesagt hatte, Egon Loy in Florida weilt und Uli Stein sowie J\u00fcrgen Pahl erst neulich im Museum zu Gast gewesen sind, konnten wir diesmal mit Dr. Peter Kunter, Joachim J\u00fcriens, Thomas &#8222;Gustl&#8220; Ernst und unserer aktuellen Nummer eins, Oka Nikolov gleich vier Torh\u00fcter aufbieten, zudem gesellte sich mit Moppes Petz der aktuelle Torwarttrainer der Eintracht zu der Runde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Der fliegende Zahnarzt, wie Dr. Peter Kunter schon w\u00e4hrend seiner Karriere genannt wurde, kam 1965 \u00fcber Eintracht Wetzlar und den Freiburger FC zur Eintracht. Als Nachfolger von Egon Loy avancierte er bald zum Stammtorh\u00fcter, der zun\u00e4chst\u00a0 jedoch nicht unumstritten war &#8211; so wurde ihm mit Hans Tilkowski ein Mann vor die Nase gesetzt, der im legend\u00e4ren WM-Finale in Wembley 1966 das Tor der Deutschen Nationalmannschaft geh\u00fctet hatte. Kunter nahm die Herausforderung an und lief vor allem nach Abschluss seines Studiums zu gro\u00dfer Form auf. Zuvor jedoch hatte die Eintracht versucht,<a href=\"http:\/\/kid-klappergass.blogspot.com\/2009\/05\/kunters-kundigung.html\" target=\"_blank\"> Kunters Vertrag ebenso wie den von Wolfgang Solz aufzul\u00f6sen<\/a>. W\u00e4hrend Solz den Verein tats\u00e4chlich verlie\u00df, pochte Kunter auf bestehende Vertr\u00e4ge &#8211; und blieb der Eintracht erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Sportlicher H\u00f6hepunkt einer langen Karriere war der Pokalsieg 1974 in D\u00fcsseldorf gegen den HSV. Heute wirkt der Doc, der nach Abschluss seiner aktiven Zeit zwei Jahre als Vizepr\u00e4sident aktiv war (<em>die haben keinen D\u00fcmmeren als mich gefunden<\/em>) mit der Eintracht im Reinen &#8211; und nimmt selbst f\u00fcnf Gegentore wie beim legend\u00e4ren <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1974\/1974-11-16st.html\" target=\"_blank\">5:5 gegen den VfB Stuttgart<\/a> mit Humor. <em>(Hinten habe ich einen kassiert, vorne hat Neuberger einen rein gemacht, dann habe ich wieder einen kassiert.)<\/em> Allerdings hatte er nach seinem Abschied als Vize 10 Jahre lang keinen Fu\u00df ins Waldstadion gesetzt, Einblicke ins Gesch\u00e4ftsgebaren auch von Beratern hatten ihm die Lust genommen. So h\u00e4tte er bei einem Wechsel eines Spielers kr\u00e4ftig mitverdienen k\u00f6nnen &#8211; was er seinerzeit jedoch ablehnte. Heute w\u00fcrde er jedoch \u00fcberlegen, f\u00fcgte er scherzhaft hinzu. Immerhin wurden unter seiner Vizepr\u00e4sidentschaft Spieler wie Cha oder Pezzey an den Main geholt &#8211; und sind wie Kunter selbst unvergessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Eines der denkw\u00fcrdigsten Spiele erlebte die Eintracht 1976 im <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1975\/1976-04-14st.html\" target=\"_blank\">Europapokal der Pokalsieger<\/a>. Bis ins Halbfinale hatten es die Mannen um Dr. Peter Kunter geschafft und auch das Hinspiel im Waldstadion gegen West-Ham United mit 2:1 gewonnen. Ein erfolgreiches R\u00fcckspiel h\u00e4tte den Einzug ins Finale bedeutet, doch das Unternehmen Endspiel scheiterte. Vielleicht an einer zu defensiven Taktik, vielleicht aber auch an ungeschickter Vorbereitung &#8211; die Anfahrt zum Stadion verz\u00f6gerte sich, der Bus stand im Stau und der Eintracht lief die Zeit davon. Die Spieler zogen sich bereits im Bus um und schon kurz nach Eintreffen der Mannschaft erfolgte der Anpfiff. Stand es zur Halbzeit noch 0:0, so zog West Ham bis zur 77. Minute auf 3:0 davon; Beverungens Anschlusstreffer war zu wenig, die Eintracht war ausgeschieden und West Ham United stand im Endspiel, unterlag aber in Br\u00fcssel dem RSC Anderlecht mit 2:4.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Ein Merkmal Kunters war seine gewaltige Sprungkraft, die er in der Sandgrube am Riederwald mit Bleiweste kr\u00e4ftig trainierte. Als er gegen Ende seiner Karriere dem Kollegen G\u00fcnther Wienhold den Vortritt lassen wollte (ein Verweis auf sein damaliges Alter von 35 Jahren brachte ihm einen freundlichen Blick von Oka ein), sa\u00df er beim Pokalsieg 1975 immerhin noch auf der Bank. Dann musste er doch noch einmal ran: Eine schwere Verletzung Wienholds im Spiel bei Borussia M\u00f6nchengladbach erforderte den erneuten Einsatz des\u00a0 fliegenden Zahnarztes in der Saison 1975\/76. Nach 234 Bundeligaein\u00e4tzen beendete Kunter seine Karriere und f\u00fchlte den Kollegen fortan massivst auf den Zahn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/jueriens.html\" target=\"_blank\">Joachim J\u00fcriens<\/a> kam 1980 aus Herzogenaurach zur Eintracht, aus dem Dorf also in die aufregend gro\u00dfe Stadt zum frisch gebackenen Uefa-Pokalsieger. J\u00fcrgen Pahl und Klaus Funk hatten sich im Jahr zuvor einen hei\u00dfen Kampf um die Nummer Eins geliefert, der gegen Ende der Saison zugunsten von J\u00fcrgen Pahl entschieden schien. Mit J\u00fcriens erschien nun ein junger Konkurrent, der bis zu seinem Abschied 1984 in drei\u00dfig Bundesligaspielen das Tor der Eintracht h\u00fctete. Legend\u00e4r wurde die <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1982\/1983-03-05st.html\" target=\"_blank\">Partie am 05. M\u00e4rz 1983 gegen Bayern M\u00fcnchen, schon im Vorfeld berichtete die Frankfurter Rundschau:\u00a0\u201eAlle Frankfurter sollten \u00f6ffentliche Verkehrsmittel benutzen\u201c, r\u00e4t der Einsatzleiter der Polizei, denn \u201ewer falsch parkt, wird abgeschleppt und zahlt Bu\u00dfgeld.\u201c Vor dem Spiel wird die Polizei erneut auf den Zufahrtswegen zum Waldstadion Kontrollen durchf\u00fchren, und zwar bei den Fu\u00dfballfans, bei \u201edenen der Verdacht besteht, dass sie Schlagst\u00f6cke, Leuchtraketen und Waffen bei sich haben\u201c<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Vor ausverkauftem Haus ging die Eintracht in der 22. Minute durch Nickel in F\u00fchrung. Das w\u00fctende Anrennen der Bayern mit den ehemaligen Eintrachtlern Kraus und Nachtweih scheiterte ein ums andere Mal am pr\u00e4chtig aufgelegten J\u00fcriens, der es auf Grund seiner Leistung in die Elf des Tages des Kicker schaffen sollte. Die gr\u00f6\u00dfte Chance zum Ausgleich f\u00fcr die Bayern hatte Paul Breitner in der 77. Minute auf dem Fu\u00df &#8211; Schiedsrichter Assenmacher wertete einen Zweikampf zwischen Rummenigge und K\u00f6rbel als elfmeterw\u00fcrdig, was Charly K\u00f6rbel nach Spielende wie folgt kommentierte: <em>\u201eDieser Pfiff war eine Unversch\u00e4mtheit.\u201c<\/em> Gro\u00dfe Sorgen aber brauchte sich K\u00f6rbel nicht zu machen &#8211; denn Joachim J\u00fcriens konnte den Elfmeter von Paul Breitner parieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Das gr\u00f6\u00dfte Erlebnis J\u00fcriens\u2018, zu dessen Zeit die Eintracht von einem reinen Torwarttraining absah, war aber der Auftritt im Europapokal der Pokalsieger1981\/82, als die Eintracht im <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1981\/1982-03-03st.html\" target=\"_blank\">Viertelfinale in London auf die Tottenham Hotspurs<\/a> traf<em>. <\/em>Die Weite des Waldstadions gewohnt, standen die Fans in der White Hart Lane nur wenige Schritte hinter J\u00fcriens, der die Enge und N\u00e4he zun\u00e4chst gar nicht glauben konnte und dachte, dass etwas nicht stimme. Dennoch best\u00e4tigte er eine gro\u00dfartige Atmosph\u00e4re. Die Eintracht schien gleichfalls beeindruckt und unterlag vor 44.000 Zuschauern mit 0:2, eine schwere Hypothek f\u00fcr das R\u00fcckspiel. 41.000 Fans erlebten dann im heimischen Waldstadion eine 2:0 Halbzeitf\u00fchrung und hofften bis zur 81. Minute. Der Anschlusstreffer von Glen Hoddle aber machte alle Tr\u00e4ume zunichte, die Eintracht war ausgeschieden. Diesmal allerdings mit J\u00fcrgen Pahl im Tor. Pahl wiederum blieb im kollektiven Ged\u00e4chtnis nicht nur ob seines Pokalsieges von 1981 und dem Uefa-Cup-Sieg 1980 in Erinnerung, sondern auch wegen des kuriosen Eigentors im Spiel gegen Werder Bremen 1982. Den Anschiss von Trainer Zebec durfte sich \u00fcberraschender Weise aber Ersatztorwart J\u00fcriens abholen, der dann in der zweiten Halbzeit f\u00fcr Pahl eingewechselt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Der Abschied von Joachim J\u00fcriens von der Eintracht nach der spannenden Saison 83\/84, in der die Eintracht erst in den Relegationsspielen den Klassenerhalt schaffte lag nicht zuletzt daran, dass Spieler J\u00fcriens und Trainer Weise nicht auf einen Nenner kamen. Die n\u00e4chste Station von J\u00fcriens war der SSV Ulm &#8211; obgleich er um ein Haar in Wien gelandet w\u00e4re. Die Vertragsverhandlungen erschienen ihm, der ohne Berater angereist war, federleicht, die Bedingungen und das Gehalt stimmten und so stand einem Wechsel nichts mehr im Wege. Bis er sich das Vertragswerk genauer ansah und feststellte, dass er in D-Mark gedacht hatte, die \u00d6sterreicher aber in Schilling &#8211; somit hatte sich das Thema Wien erledigt. 14 Spiele absolvierte er f\u00fcr den SSV Ulm, der nach dem letzten Spieltag abgeschlagen am Tabellenende landete. J\u00fcriens ging zur\u00fcck nach Hessen, spielte bis 1998 in der Region und h\u00fctet heute das Tor der Traditionsmannschaft der Eintracht &#8211; eine Aufgabe, die er demn\u00e4chst irgendwann gegen Oka Nikolov verteidigen muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/ernst.html\" target=\"_blank\">Thomas &#8222;Gustl&#8220; Ernst<\/a> kam 1981 als C-Jugendlicher vom FV Biebrich zur Eintracht, von jenem Verein also, aus dem es auch J\u00fcrgen Grabowski hinaus in die weite Welt gezogen hatte &#8211; keine schlechte Adresse also f\u00fcr einen jungen Torh\u00fcter, an dem auch Mainz 05 interessiert war. Ernst erreichte mit der Eintracht, wovon wir alle tr\u00e4umen; er wurde mit ihr Deutscher Meister &#8211; in der A-Jugend. Und ein Deutscher Meister f\u00e4hrt nat\u00fcrlich stilecht im Museum vor: Mit Familie im Wohnmobil. Verheiratet ist Thomas Ernst \u00fcbrigens mit Kerstin Pohlmann, die gemeinsam mit ihrer Schwester Deutsche Meisterin mit dem FSV Frankfurt im Frauenfu\u00dfball wurde. Beide wohnten nat\u00fcrlich der Veranstaltung bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1987\/1987-09-17st.html\" target=\"_blank\">Sein erster Bundesligaeinsatz<\/a> blieb ihm in durchaus zwiesp\u00e4ltiger Erinnerung. Die Eintracht hatte am 9. Spieltag der Saison 87\/88 beim FC Homburg anzutreten, der mit 5:15 Toren und vier P\u00fcnktchen das Tabellenende zierte. Sagenhafte 4.500 Zuschauer erlebten eine 1:0 Pausenf\u00fchrung der Eintracht durch Lajos Detari; Torh\u00fcter Hansi Gundelach aber war angeschlagen. Dennoch stand er zu Beginn der zweiten Halbzeit noch immer zwischen den Pfosten &#8211; und Homburg drehte binnen weniger Minuten das Spiel und f\u00fchrte seit der 52. Minute sogar mit 2:1. Zeit f\u00fcr Gundelach zu gehen, der topmotivierte Ernst sprang ab der 54. Minute\u00a0 in die Bresche. Als erste Amtshandlung durfte er den Ball eine Minute sp\u00e4ter aus dem Netz klauben. Homburg f\u00fchrte nun 3:1 und erh\u00f6hte bis zur 67. Minute auf 5:1. Welch ein Desaster f\u00fcr einen jungen Torh\u00fcter, der bei seinem Deb\u00fct innerhalb von 15 Minuten drei Treffer kassieren musste, obgleich auch die lokale Presse sp\u00e4ter best\u00e4tigte, dass Ernst an allen Toren machtlos war. Als Ernst kurz nach dem f\u00fcnften Treffer einen Ball halten konnte, konnte sich Kapit\u00e4n K\u00f6rbel ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wenige Wochen sp\u00e4ter pr\u00e4sentierte die Eintracht mit Uli Stein einen neuen Torh\u00fcter und holte am Ende der Saison zum vierten Mal den DFB-Pokal an den Main. Bis zu seinem Rauswurf kurz vor Ende der Saison 93\/94 absolvierte Stein 224 Bundesligaspiele in Folge f\u00fcr die Eintracht &#8211; harte Zeiten f\u00fcr die Nummer zwei, Thomas Ernst, der erst am 31. Spieltag 93\/94 zu seinem zweiten Ligaspiel f\u00fcr die Eintracht kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Ernsts Spitzname Gustl leitet sich aus einer Begebenheit aus der Kabine ab, als ein Spieler ein Blick von ihm mit dem Ausruf &#8222;Du siehst ja aus wie Gutsav Gans&#8220; bewertete &#8211; wodurch sich sehr schnell die Kurzform Gustl durchsetzte. Gustl profitierte zun\u00e4chst vom Training mit Uli Stein, wobei die Aussicht zu spielen nat\u00fcrlich gering war. <em><\/em>Leise Hoffnung setzte er in das Alter von Uli Stein, und die M\u00f6glichkeit, diesen eines Tages zu beerben. Als Uli seinen Vertrag Jahr um Jahr verl\u00e4ngerte, schienen Ernsts Felle langsam davon zu schwimmen. Erst der Rauswurf Steins offenbarte neue M\u00f6glichkeiten. Das Schicksal von Ernst aber war pl\u00f6tzlich an den 1. FC N\u00fcrnberg verkn\u00fcpft, in dessen Tor Nationaltorh\u00fcter Andi K\u00f6pke seinen Dienst verrichtete. Und jener Club, der am 30. Spieltag gerettet schien, schaffte es, die letzten vier Spiele zu verlieren. Dadurch zog in letzter Minute noch der SC Freiburg in der Tabelle vorbei &#8211; und der 1.FC N\u00fcrnberg war abgestiegen. K\u00f6pke, der weiterhin erstklassig spielen wollte, wechselte f\u00fcr einen Nationaltorh\u00fcter relativ geringe Abl\u00f6sesumme von einer Million D-Mark zur Eintracht. W\u00e4re N\u00fcrnberg drin geblieben, w\u00e4re die neue Nummer eins Thomas Ernst geworden, der aber nach der Verpflichtung von K\u00f6pke die Eintracht verlie\u00df. Noch einmal hinter einem Nationaltorh\u00fcter hoffnungslos auf der Bank zu sitzen, wollte sich Ernst, der \u00fcber einhundert Spiele f\u00fcr die Amateure der Eintracht absolvierte, nicht antun. Und ebenso denkw\u00fcrdig wie sein erstes Spiel f\u00fcr die Eintracht blieb auch sein letztes. Nur ein Sieg beim 1. FC K\u00f6ln bei gleichzeitigem Punktverlust des KSC in Wattenscheid brachte der Eintracht den Sprung auf den Uefapokalplatz. W\u00e4hrend die Karlsruher wunschgem\u00e4\u00df in Wattenscheid mit 1:5 untergingen, bezwang die Eintracht den FC in K\u00f6ln mit 3:2 und sicherte sich dadurch den f\u00fcnften Rang &#8211; mit Ernst im Tor. Die Fans aber, die wussten, dass bei einem Abstieg der N\u00fcrnberger K\u00f6pke zur Eintracht kommen wird, wussten auch um die Ergebnisse auf den anderen Pl\u00e4tzen &#8211; und als sich der Abstieg des Clubs abzeichnete, skandierten sie den Namen Andy K\u00f6pkes. Bitter f\u00fcr Ernst, der schon seit der Jugend bei der Eintracht kickte und nun seiner Eintracht durch seine Paraden den Einzug in den Uefa-Cup sicherte. Nach dem Schlusspfiff in K\u00f6ln verkr\u00fcmelte sich Gustl ohne mit den Fans zu feiern in die Kabine &#8211; immerhin machte sich eine Delegation von Eintrachtfans noch nach Spielende auf, um ihn zu tr\u00f6sten. Letztlich verabschiedete sich Ernst in der <a href=\"http:\/\/fan-geht-vor.de\/pages\/posts\/ausgabe-26152.php\" target=\"_blank\">Fan geht vor<\/a> von den Fans der Eintracht und verschaffte seiner Entt\u00e4uschung schriftlichen Ausdruck. Nicht zuletzt dadurch blieb er trotz relativ weniger Eins\u00e4tze vielen Eintrachtfans in guter Erinnerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Nach seinem Abschied aus Frankfurt w\u00e4re Ernst beinahe in Saarbr\u00fccken gelandet, die Vertr\u00e4ge waren aufgesetzt, es fehlten allein noch die Unterschriften. Ernst, dessen Urlaub schon l\u00e4nger feststand, beauftragte einen Bevollm\u00e4chtigten und ging in der Gewissheit, einen Verein gefunden zu haben, auf die Reise. Unterwegs erfuhr er jedoch, dass der FCS Abstand von seiner Verpflichtung genommen hatte und statt seiner ein abl\u00f6sefreier Torwart vom SV Meppen verpflichtet wurde. Ernst stand ohne Vertrag da &#8211; und wechselte kurzfristig zum FSV Frankfurt, der unter Trainer Klaus Gerster in der zweiten Liga v\u00f6llig versenkt wurde; auch ein Wechsel des Trainers brachte nicht viel: Am Ende stieg der FSV mit 12:56 Punkten und 39:102 Toren als Tabellenletzter sang- und klanglos ab. Im letzten Spiel, beim 1:7 in Mainz wurde Ernst sogar als Feldspieler eingewechselt. Im Mittelfeld des FSV kickte damals ein junger Mann mit dem Namen Alexander Schur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">\u00dcber Bochum und Stuttgart f\u00fchrte der Weg von Thomas Ernst zum 1.FC Kaiserslautern. Dort beendete er 2006 seine aktive Karriere. Anschlie\u00dfend ging&#8217;s zur\u00fcck zum FSV Frankfurt, wo er ein Jahr als Manager arbeitete, bis es ihn als Vorstandmitglied erneut zum VfL Bochum verschlug, wo er bis Sommer 2011 verantwortlich f\u00fcr den sportlichen Bereich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Schon in der Saison 1998\/99 trainierte <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/petz.html\" target=\"_blank\">Moppes Petz<\/a> die Torh\u00fcter der Frankfurter Eintracht &#8211; und verhalf den Mannen um Kapit\u00e4n Ralf Weber zum spektakul\u00e4ren Klassenerhalt, unvergessen das 5:1 in letzter Sekunde durch Jan Aage Fj\u00f6rtoft gegen den 1.FC Kaiserslautern &#8211; im Tor nat\u00fcrlich Oka Nikolov.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Moppes Petz, der seinen Spitznamen von seinen Br\u00fcdern schon wenige Tage nach seiner Geburt erhielt, ist im Grunde ein Mainzer Urgestein. Von 1978 bis 1995 h\u00fctete er das Tor des FSV Mainz 05 sowohl in der Oberliga als auch in der Zweiten und ist auch noch heute ein gern gesehener Gast beim Nachbarverein, dessen gr\u00f6\u00dfter Konkurrent zu Petz&#8216; Zeiten aus der eigenen Stadt kam. W\u00e4hrend sich Fu\u00dfball in Mainz damals weitestgehend unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit abspielte, erfreuten sich die Ringer des ASV Mainz 88 gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit. Dem eher ungl\u00fccklichen Abschied bei Mainz 05 erfolgte ein Engagement als Torwarttrainer beim SV Wehen, den er gegen Saisonende auch als Gesamtcoach trainierte. Dort traf er auf Bruno H\u00fcbner &#8211; und auch auf Thomas Zampach, der erst sp\u00e4ter auf die ganz gro\u00dfe Fu\u00dfballb\u00fchne zur\u00fcckkehrte &#8211; als Fu\u00dfballgott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Der Trainerwechsel von Ehrmantraut \u00fcber Fanz zu J\u00f6rg Berger brachte f\u00fcr Moppes Petz das Aus bei der Eintracht, Berger brachte mit\u00a0dem ehemaligen Nationaltorh\u00fcter der DDR, Ren\u00e9 <em>M\u00fcller<\/em> einen eigenen Torwarttrainer mit. Petz, kehrt als Au\u00dfendienstmitarbeiter eines Getr\u00e4nkeherstellers zur\u00fcck und lie\u00df sich f\u00fcrderhin f\u00fcr weitere Projekte stets freistellen. So war er neben Oliver Reck zweiter Trainer beim MSV Duisburg, der im Sommer 2011 ins DFB-Pokalfinale einzog und so trainierte er den von Felix Magath vom Mannschaftstraining des VfL Wolfsburg suspendierten Simon Jentzsch an den Wochenenden. Immerhin bereitete er Jentzsch so auf, dass er bis heute im Tor des Bundesligisten FC Augsburg steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Kontakt zu Bruno H\u00fcbner aber auch zu Armin Veh, der Moppes Petz schon ein viertel Jahrhundert kennt, kam Petz als Nachfolger von Andreas Menger zur\u00fcck zur Frankfurter Eintracht. Diesmal allerdings beinhaltet die Arbeit einen Vollzeitjob, Petz alter Arbeitgeber muss sich also noch ein Weilchen gedulden, denn ob und wann er zur\u00fcckkehrt, ist v\u00f6llig ungewiss, die Eintracht braucht ihn. Kaum jemand kannte Petz hier bei der Eintracht als er im Sommer 2011 verpflichtet wurde, selbst die Arbeit in der Saison 98\/99 war in Vergessenheit geraten &#8211; nach dem Auftritt im Museum allerdings wussten die Eintrachtler, wer Moppes Petz ist und werden ihn so schnell nicht wieder vergessen. Mit Humor, Sachverstand und einer lebendigen Historie hat sich der Mann aus Mainz trotz seiner zweifelhaften Herkunft in die Herzen der Eintrachtler gearbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/nikolov.html\" target=\"_blank\">Oka Nikolov<\/a> war erstmals ein Spieler des aktuellen Kaders im Rahmen der TZA im Museum zu Gast. \u00dcber Charly K\u00f6rbel kam Oka 1991 von Darmstadt 98 zur Frankfurter Eintracht &#8211; und das, obgleich das Fanherz des Torh\u00fcters f\u00fcr den 1.FC K\u00f6ln schlug. In einer Zeit, in der Uli Stein die klare Nummer Eins und Thomas Ernst die klare Nummer Zwei war, hielt der junge Nikolov f\u00fcr den Nachwuchs der Eintracht was zu halten war &#8211; und sp\u00fcrte die Hierarchie am eigenen Leib. Uli Stein fl\u00f6\u00dfte nicht nur ob seiner Leistung Respekt ein, sondern hatte f\u00fcr den Nachwuchs keinen H\u00e4ndedruck und keinen Blick parat. Das Schicksal Okas aber wollte, dass er nach der Entlassung von Stein im April 1994 erstmals auf der Bank der Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt sa\u00df und sich\u00a0 in den beiden Jahren danach hinter Andy K\u00f6pke als Nummer Zwei etablierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten Bundesligaeinsatz kam es am 5. Spieltag der Saison 95\/96 im Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern, die Eintracht bezwang die Pf\u00e4lzer mit 3:1. Immerhin brachte es Nikolov auf vier Eins\u00e4tze in einer Spielzeit, die v\u00f6llig \u00fcberraschend mit dem erstmaligen Abstieg der Eintracht aus der Bundesliga endete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Dieser Abstieg zog nicht nur massive Ver\u00e4nderungen an der Vereinsspitze nach sich, sondern brachte auch den Wechsel von Andy K\u00f6pke nach Marseille und dadurch den Sprung Nikolovs zum Stammtorh\u00fcter der Eintracht. Bis heute stand Oka trotz wechselnder Konkurrenz in 351 Spielen in Liga eins und zwei im Tor der Diva, damit hat er sich den Titel des Rekordtorh\u00fcters redlich verdient; Egon Loy absolvierte 278 Spiele, Dr. Peter Kunter 234 und Uli Stein 224. Das 350. Spiel erlebte Nikolov vor heimischer Kulisse am 23.10.2011 beim 3:0 gegen den MSV Duisburg &#8211; schon w\u00e4hrend des Spiels feierte die Kurve den Bub aus dem Odenwald mit Sprechch\u00f6ren, was Nikolov dankend zur Kenntnis nahm. <em>Aber ich kann ja schlecht w\u00e4hrend des Spiels aus meinem Tor raus kommen, um zu feiern.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Wenig \u00fcberraschend z\u00e4hlen die beiden spektakul\u00e4rsten Spiele der letzten Jahre auch zu den H\u00f6hepunkten in Nikolovs Karriere, das 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern und das 6:3 gegen den SSV Reutlingen, w\u00e4hrend die Tiefpunkte nat\u00fcrlich die Abstiege waren. Und nat\u00fcrlich erinnert sich ein Torh\u00fcter an besonders dem\u00fctigende Gegentore, so wie an das 0:1 in Freiburg, als die Eintracht nicht nur von Schiedsrichter Fr\u00f6hlich verpfiffen wurde, sondern zum allem \u00dcberfluss auch noch einen vermeidbaren Treffer kassierte; Oka lie\u00df den Ball durch die Beine gleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Oka, dessen Vertrag allem Anschein nach bis 2013 verl\u00e4ngert wird, empfand als h\u00e4rtesten Konkurrent Dirk Heinen, der sich sp\u00e4ter allerdings selbst aus dem Tor der Eintracht hinaus katapultierte. Obgleich Heinen unter Magath die klare Nummer Eins gewesen war und auch unter Dohmen und Rausch gesetzt schien, wollte er die Eintracht 2001 in Richtung M\u00f6nchengladbach verlassen. Nikolov eroberte sich den Platz im Tor zur\u00fcck &#8211; und als sich der Wechsel Heinens zerschlug, hatte Oka dennoch die Nase vorn. Heinen wechselte dann im Februar 2002 in die T\u00fcrkei und kehrte 2003 zum VfB Stuttgart in die Bundesliga zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Nikolov, dem von Torwarttrainer Moppes Petz bis heute sowohl eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschmeidigkeit als auch konzentriertes Arbeiten beim Training attestiert wird, bekennt sich dazu, in den letzten Jahren das Privileg eines Torwartes in den h\u00f6chsten Ligen mehr denn je zu genie\u00dfen, ob auf der Bank oder dem Platz, wobei nat\u00fcrlich die Rolle als Nummer Eins favorisiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Als Rolf Dohmen im Winter 2001 f\u00fcr Magath den Trainerposten \u00fcbernahm, setzte er Nikolov trotz erfolgreicher Spiele nach Gesundung Heinens auf die Bank, erstmals platzte Nikolov der Kragen und er \u00e4u\u00dferte sich den Medien gegen\u00fcber hochemotional, sprach sogar von Abgang. <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/sport\/fussball\/Nikolov-will-Eintracht-Frankfurt-im-Sommer-verlassen_aid_311365.html\" target=\"_blank\">F\u00fcr mich war die Nicht-Ber\u00fccksichtigung wie ein Schlag ins Gesicht. Das war es wohl f\u00fcr mich bei der Eintracht, ich muss weg hier&#8220;, erkl\u00e4rte der 26 Jahre alte mazedonische Nationalkeeper<\/a>. Ein Fehler, wie er heute zugibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Ein Wechsel stand f\u00fcr Nikolov mehrmals zur Debatte, in guter Erinnerung blieb das Angebot aus Dallas im Winter 2010. Einzig Michael Skibbe ist es zu verdanken, dass Oka die Eintracht letztlich doch nicht verlie\u00df &#8211; wobei nicht ganz gekl\u00e4rt werden konnte, <em>was<\/em> Skibbe versprochen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Egal ob Schmitt, Heinen, Pr\u00f6ll, Zimmermann, F\u00e4hrmann oder Ke\u00dfler &#8211; am Ende hie\u00df die Nummer Eins im Tor der Eintracht meist Oka Nikolov. Das lag nicht nur daran, dass er mit den Trainern gerne mal einen Kaffee trinken ging, wie Oka scherzhaft anf\u00fcgte oder an Verletzungen der Konkurrenten, sondern vor allem daran, dass Nikolov trotz des ein oder anderen Lapsus stets an sich glaubte und im Training punktgenau arbeitete und auf seine Chance vorbereitet war. Und somit deuten alle Zeichen daraufhin, dass im Sommer 2012 der vierte Aufstieg in die Bundesliga ansteht und in der darauf folgenden Saison die Frankfurter Eintracht erneut mit dem ewigen Oka ins Rennen geht. Es w\u00e4re seine 17. Saison als Profi. Mehr d\u00fcrfte nur Rekordbundesligaspieler Charly K\u00f6rbel auf dem Buckel haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Zum Abschluss der Veranstaltung &#8211; auf den Tag genau vier Jahre nach dem legend\u00e4ren 0:0 der Eintracht in M\u00fcnchen, als Nikolov im Alleingang den Punkt rettete, wurde Oka noch gefragt, weshalb die Spieler nach Abpfiff relativ distanziert gegen\u00fcber den Fans auftreten w\u00fcrden. Oka relativierte dies zum Einen und wies daraufhin, dass die Mannschaft regelm\u00e4\u00dfigen zur Kurve kommen w\u00fcrde &#8211; vielleicht nicht so enthusiastisch nach vergeigten Partien, zeigte sich aber erstaunt, dass eine intensivere N\u00e4he durchaus gew\u00fcnscht wird, eine N\u00e4he, die auch daraus besteht, dass die Mannschaft <strong>in<\/strong> die Kurve marschiert. M\u00f6ge die Saison 2011\/12 noch viele Anl\u00e4sse daf\u00fcr bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Fotos: Pia Geiger<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Artikelbild: <a href=\"http:\/\/www.blog-g.de\/torwaechter.html\" target=\"_blank\">Stefan Krieger<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Proppevoll war es wieder einmal im Museum der Frankfurter Eintracht, welches gemeinsam mit der Fan- und F\u00f6rderabteilung zur mittlerweile achtzehnten Veranstaltung aus der Reihe Tradition zum Anfassen geladen hatte.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4776,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[89,109,177,929,927,392,928],"class_list":["post-4767","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-eintracht-frankfurt","tag-dr-peter-kunter","tag-eintracht-frankfurt-museum","tag-fufa","tag-joachim-juriens","tag-moppes-petz","tag-oka-nikolov","tag-thomas-ernst","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4767"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4778,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4767\/revisions\/4778"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}