{"id":4462,"date":"2011-09-14T15:25:16","date_gmt":"2011-09-14T13:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4462"},"modified":"2011-09-14T15:34:04","modified_gmt":"2011-09-14T13:34:04","slug":"tobel-sulz-und-hohe-berge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4462","title":{"rendered":"Tobel, Sulz und hohe Berge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Diesmal beginnt alles im Doktor Flotte; eine Kneipe zwischen Leipziger-, Adalbert- und Gr\u00e4fstra\u00dfe die schon seit Ewigkeiten den Trinkern und verlorenen Seelen eine Heimat bietet. Als ich kurz vor 14 Uhr am Donnerstag den Laden betrete, hocken Marc und Olli schon bei einem Pils, Wanderschuhe an den F\u00fc\u00dfen, die Rucks\u00e4cke liegen auf der Bank bereit.<!--more--> Ich glaube, ich war das letzte Mal zu Studienzeiten hier, Anfang der Neunziger, als wir ganze Nachmittage vebrachten, die Revolution wie auch Weizenbier einzuleiten &#8211; Letzteres hat nachweislich besser funktioniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Chris, der uns abholt, durchfunkt, wollen wir zahlen. Der schlichte Aufruf &#8222;Zahlen&#8220; wird missverstanden, der Wirt beginnt ein Radler zu produzieren &#8211; im letzten Moment sorgen wir f\u00fcr Klarheit, werfen die Rucks\u00e4cke ins Auto und tuckern langsam Richtung Autobahn. Vor uns liegen 500 km, das Ziel in Vorarlberg: Eine Alm in den Bergen noch hinter <a href=\"http:\/\/beverungen.blogspot.com\/2010\/11\/vo-mello-bis-ge-schoppornou.html\">Mellau, Au und Schoppernau.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mir l\u00e4uft der Rotz und ich muss niesen; das liegt daran, dass ich meinen Schlafsack vor der Fahrt ausgesch\u00fcttelt habe und die Hausstaubmilben sich schnurstracks in mir eine neue Heimat gesucht haben. Gesundheit. Danke. Gesundheit. Danke. Gesundheit. Danke. Einer geht noch. Haaaatschi. Danke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fahrt wird munter, wir hangeln uns von Rastst\u00e4tte zu Parkplatz, an Getr\u00e4nken mangelt es nicht und auch nicht am Willen, den Wagen von Gewicht zu befreien. Zur Abwechslung halten wir Ausschau nach Autos, deren Aufschrift an (ehemalige) Eintrachtler erinnert, hier ein Holz, dort ein Roth &#8211; es funktioniert. Bei Sinsheim \u00fcberlegen wir, kurz anzuhalten, fahren aber weiter. Allg\u00e4u, Pf\u00e4ndertunnel und dann gehts die Berge hinauf &#8211; es regnet, langsam schleicht sich die Nacht heran und legt sich \u00fcber den Bregenzerwald.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztes Mal waren die Berge tief eingeschneit &#8211; und der Weg auf die Alm arg beschwerlich; nun ist der Berg gr\u00fcn &#8211; zumindest am Tag &#8211; und neben dem Fu\u00dfweg, den Olli und Marc nehmen, f\u00fchrt ein anderer zur H\u00fctte, der breit genug f\u00fcr den Toyota ist. Wir werfen auch die Gep\u00e4ckst\u00fccke derer, die schon zuvor angekommen sind nebst Lebensmittel in den Wagen, der nun bis oben hin vollgepackt ist und schleichen den Berg hinauf. Trotz Dunkelheit erkennen wir die m\u00e4chtige Umgebung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oben angekommen begr\u00fc\u00dfen wir erst einmal die schon vorher angereisten Petra, Delta, Holger und Maxi und bewundern ein frisch geborenes Kalb. Noch am Morgen geschl\u00fcpft sieht es bereits aus wie ein alter Hase. Hier oben wohnen Kuh und Mensch Seit an Seit, zumindest in den Sommertagen; im Herbst m\u00fcssen die Viecher runter ins Tal; der Hang, der gleichzeitig die Weide ist, ist dann tief verschneit und kein Grashalm spitzt hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durchatmen, in die Berge gucken, Essen fassen. Bis sp\u00e4t in die Nacht hocken wir beisammen, trinken Apfelwein oder Bier und freuen uns am Gel\u00e4nde, das auch in der Nacht eine sp\u00fcrbare Kraft ausstrahlt. Da kommt man schon auf Gedanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen war der Bauer schon beizeiten oben gewesen, um die K\u00fche zu melken und auf die Weide zu lassen. Als ich aufwache bimmeln die Gl\u00f6ckchen der Tiere schon bei jedem Schritt; ein Klingeln, das uns die n\u00e4chsten Tage begleiten wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4t am Morgen fr\u00fcst\u00fccken wir und brechen anschlie\u00dfend zu einer Wanderung auf, die Sonne scheint , als k\u00f6nne sie kein W\u00f6lkchen tr\u00fcben; wir marschieren durch Berg und Tal, landen an einem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6rbersee\" target=\"_blank\">Bergsee<\/a>, in dem ich todesmutig zun\u00e4chst meine F\u00fc\u00dfe und dann mich h\u00f6chstselbst umrundet von neugierigen Forellen im See abk\u00fchle. Weiter geht&#8217;s; bei jeder Biegung wechselt der Blick auf ein Bergpanorama als h\u00e4tte es Gott gemalt; rechter Hand ragt die H\u00f6ferspitze in den Himmel, unser Ziel f\u00fcr den morgigen Tag. Im Tal gl\u00e4nzt eine kleine Kirche, wir rasten an einer Alm, die frischen Ziegen- und auch Bergk\u00e4se anbietet; dazu trinkt der Wanderer Almdudler, Molke oder ein Bier. H\u00f6chst pikant des Etikett des Radlers, frivol gezeichnet hockt ein junges Maderl auf dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger eines Rades. Leider habe ich kein Foto davon, wenn eines auftaucht, stelle ich es hier ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gest\u00e4rkt geht es weiter; Murmeltiere belagern die S\u00fcdh\u00e4nge und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen, am Wegesrand wachsen neben unz\u00e4hligen anderen Pflanzen Siberdisteln und Schirling; Waldarbeiter zers\u00e4gen gef\u00e4llte B\u00e4ume, die per Seilbahn die H\u00e4nge hinab gef\u00fchrt werden, eine Kettens\u00e4ge kreischt und bald erreichen wir nach einem ordentlichen Aufstieg unsere kleine Alm und genie\u00dfen den Blick auf die Berge und einen Schoppen dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Chris sich ans Werk macht, den abendlichen Hirschgulasch vorzubereiten, warten wir auf schusch, der f\u00fcr heute erwartet wird &#8211; und sich auch tats\u00e4chlich \u00fcber die Wege zum Parkplatz unten schl\u00e4ngelt. Und dann wieder wegf\u00e4hrt. Bl\u00f6d nur, dass ich ihn anrufen will, die Nummer aber ohne D-Vorwahl w\u00e4hle und w\u00e4hrend ich noch die neue Nummer eingebe, mittlerweile Olli angerufen hat &#8211; was mir aber entgangen ist. Als ich mich dann bei schusch melde, h\u00e4lt er f\u00fcr mich f\u00fcr bl\u00f6de.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So kanns gehen, zun\u00e4chst ein gro\u00dfes Hallo, dann der Hirschgulasch, w\u00e4hrend sich die Nacht \u00fcber die H\u00fctte legt. Die K\u00fche stehen im Stall, der Mond schickt sich an voll zu werden &#8211; und als er dann stark und hell am Himmel leuchtet, versaut der Kerl das ganze Sternenlicht. Meint Petra und ich gucke verwundert. Als in der Nacht die Erde weiter gewandert ist und der Mond nicht mehr direkt \u00fcber uns leuchtet, wei\u00df ich, was sie gemeint hat. Tausend Punkte glimmen am Himmel und einer blinkt best\u00e4ndig, so dass er hier vor jahren den Namen Blinky erhalten hat. Hallo Blinky, ich geh ins Bett und kaum falle ich auf mein Lager, gleite ich einen langen traumlosen Schlaf. Ab und an bimmelt es von irgendwo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Tag bringt Hitze, ein Fu\u00dfballspiel in Cottbus und einen rufenden Berg. Es ist vielleicht einer der letzten Sommertage, unser Gep\u00e4ck ist leicht, als wir aufbrechen, die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6ferspitze\" target=\"_blank\">H\u00f6ferspitze <\/a>zu erklimmen &#8211; es geht bergauf. An der n\u00e4chsten Alm lassen wir ein paar Handt\u00fccher zur\u00fcck, ganz in der N\u00e4he rauscht ein Tobel &#8211; und dort wollen wir nach der Tour baden oder zumindest duschen. Tobel nennt man die karstigen Abg\u00e4nge, durch die das Bergwasser von oben ins Tal rauscht &#8211; manchmal rechte Rinnsale, manchmal rei\u00dfend wie eine Wildsau deren Junge bedroht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weg ist anstrengend, Meter um Meter marschieren wir in die H\u00f6he. Knapp 700 H\u00f6henmeter sind zu bew\u00e4ltigen, das mag f\u00fcr den ge\u00fcbten Wandersmann ein Klacks sein, wir Stadtkinder aber kennen nur den Lohrberg &#8211; und dort hinauf wird geschlendert. Kine versorgt Petra mit SMS aus dem Stadion der Freundschaft. Cottbus f\u00fchrt mittlerweile mit 1:0. Nach der n\u00e4chsten Alm wird es noch steiler, aus dem Weg wird eine Art Tritt den wir Schritt f\u00fcr Schritt \u00fcberwinden. Cottbus f\u00fchrt 2:0. Wieder erreichen wir eine Alm, die Blicke hinauf zeigen uns, dass der Gipfel wartet. Schwere Stahkonstruktionen sind im Berg verbaut, um die Lawinengefahr f\u00fcr die T\u00e4ler zu mindern. Es muss eine Heidenarbeit sein, die Teile am Hang zu montieren. Cottbus f\u00fchrt 3:2.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzten Meter werden zur Qual, jeder ist mit seinen Gedanken besch\u00e4ftigt, Schwei\u00df l\u00e4uft in die Augen, nach wenigen Schritten folgt eine Pause; durchatmen und manchmal scheint es, der Gipfel wandert weg von dir je n\u00e4her du ihm kommst. Immerhin, pl\u00f6tzlich t\u00f6nt es hinter mir: <em>Und schon wieder ungeschlagen SGE.<\/em> 3:3. Das kann was werden mit dem Aufstieg. Hier wie Dort. Tats\u00e4chlich. Kurz unterhalb des Gipfels starrt eine <a href=\"http:\/\/www.kunsthaus-bregenz.at\/horizonfield\/html\/projekt.htm\" target=\"_blank\">nackerte mannshohe Bronzefigur<\/a> wie ein vergessener Wanderer \u00fcber die T\u00e4ler. Der rechte Platz f\u00fcr eine l\u00e4ngere Pause. Erneutes Durschnaufen. Und weiter geht&#8217;s; Schritt f\u00fcr Schritt; noch f\u00fcnf Lawinengitter, noch vier. Pause. Noch drei. Pause. Nur noch zwei; noch eines &#8211; und dann haben wir es geschafft, wir stehen auf dem Gipfel am Kreuz und blicken rundum. Oben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist die Belohnung f\u00fcr die M\u00fchen, rechter Hand f\u00fchrt ein schmaler Grat in Richtung einer Alm, rundum erheben sich die Berge in den blauen Himmel; Adler kreisen in luftiger H\u00f6he und wir entdecken sogar den gestrigen See, der nat\u00fcrlich heute noch immer da ist. Delta denkt sich <em>Zeit f\u00fcr ein gutes Buch<\/em> und der Rest guckt in die Luft und genie\u00dft die Aussicht und den Stolz, es geschafft zu haben. Wir tragen uns in das Gipfelbuch ein und marschieren nach einer Weile wieder zur\u00fcck &#8211; auch der Abstieg ist heikel. Doch mit jedem Schritt f\u00fchlen wir uns sicherer und bald h\u00fcpfe ich hinunter wie ein junges Reh. Oder wie hei\u00dft das Tier mit dem R\u00fcssel?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sobald wir an der H\u00fctte angekommen sind, wo wir unsere Handt\u00fccher gelagert haben, schnappen wir uns diese und marschieren zum Tobel, den wir uns zum Wellnessbereich erkoren haben. Leider st\u00fcrzt das Bergwasser nicht in rauen Mengen ins Tal, doch wir entdecken ein geeignetes Pl\u00e4tzchen f\u00fcr eine Bergdusche. W\u00e4hrend die einen skeptisch den gro\u00dfen Zeh ins Wasser tauchen rei\u00dfen sich die anderen die Klamotten vom Leib und halten prustend den Kopf unter das eisige Wasser; Urschreie ert\u00f6nen doch alsbald folgt ein wohliges Kribbeln und es scheint, als reinige das Bergwasser nicht nur von Au\u00dfen. Derart gepusht gehts zur\u00fcck zur Alm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unten angekommen macht sich Holger ans Werk das Abendessen zu zubereiten, es gibt Rouladen nach Art des Berges, wir futtern, trinken und genie\u00dfen von Zeit zu Zeit die Aussicht, den vollen Mond und schwatzen dabei \u00fcber Gott und die Welt bis einer nach dem anderen still und leise in der Koje verschwindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Morgen ist f\u00fcr mich Mittag. W\u00e4hrend sich Olli noch einmal den Berg hinauf gewagt hat, bauen die anderen steinerne Staud\u00e4mme am schon gestern besuchten Tobel, dem Sulztobel. Ich schlafe den Schlaf des Gerechten, niemand weckt mich und so erwache ich erst, als schusch schon wieder zur\u00fcckkehrt. Ganz langsam scheint sich die Wetterlage zu \u00e4ndern, eine leichte Brise kommt auf und wir beginnen, unsere Sachen f\u00fcr die Fahrt zu packen. Ein letzter Blick und schon f\u00e4hrt Chris den Toyota mit dem Gep\u00e4ck ins Tal hinunter; wir laufen hingegen den Berg bis hinab zum Bauern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort angekommen begleichen wir unsere Rechnung, bekommen noch einen Kaffee und st\u00e4rken uns mit einem St\u00fcck selbstgebackenen Kuchen bis es an der Zeit ist, die Berge zu verlassen. schusch verabschiedet sich Richtung M\u00fcnchen, wir fahren den gekannten Weg: Schr\u00f6cken, Schoppernau, Au, Mellau &#8211; die Orte ziehen an uns vorbei, in der Bregenzerach wird geangelt, w\u00e4hrend die K\u00fche gelangweilt und glockenl\u00e4utend auf den Wiesen der D\u00e4mmerung harren. Ein letzter Bergblick, ein letzter Rast und schon landen wir hinter dem Pf\u00e4ndertunnel wieder auf der Autobahn in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es regnet; aus dem Autoradio erklingt Iggy Pops <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zah7-rxBYnk\" target=\"_blank\">Candy<\/a>, auch Udo Lindenberg gibt sich mit Inga Humpe die Ehre: <a href=\"http:\/\/vimeo.com\/28219949\" target=\"_blank\">Ein Herz kann man nicht reparieren<\/a> t\u00f6nt es aus den Lautsprechern; wir verlassen das Allg\u00e4u w\u00e4hrend Deutschlands Basketballer auch die letzte Chance f\u00fcr eine Olympiateilnahme gegen Litauen verspielen, passieren W\u00fcrzburg, halten hie und da an einer Rastst\u00e4tte und nach sechs Stunden Fahrt verl\u00e4sst uns Olli in Bad Vilbel. Am Alleenring ist auch f\u00fcr mich Endstation; ich verabschiede mich von Chris und Marc, die weiter nach Bockenheim fahren. Mit meiner Tasche \u00fcber der Schulter marschiere ich zu Pia, die noch wach ist. <em>Und, wie war&#8217;s<\/em> fragt sie. <em>Sch\u00f6n war&#8217;s<\/em> meine ich und gucke auf meine Schuhe, die nicht nur aussehen wie ein Kuhstall, sondern genau so riechen. Aber sch\u00f6n war&#8217;s wirklich, droben auf dem Berg. Auch wenn ich jetzt schon zum zweiten Mal keine Gams entdecken konnte. Wom\u00f6glich gibt&#8217;s die hier gar nicht. Wie Pelikane &#8211; die extrem schnell wachsen und bei der Geburt recht h\u00e4sslich sind. Aber dies ist ein anderes Thema<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal beginnt alles im Doktor Flotte; eine Kneipe zwischen Leipziger-, Adalbert- und Gr\u00e4fstra\u00dfe die schon seit Ewigkeiten den Trinkern und verlorenen Seelen eine Heimat bietet. 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