{"id":4404,"date":"2011-08-19T14:04:47","date_gmt":"2011-08-19T12:04:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4404"},"modified":"2011-08-19T15:29:07","modified_gmt":"2011-08-19T13:29:07","slug":"der-favorit-gewinnt-das-derby-nie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=4404","title":{"rendered":"Der Favorit gewinnt das Derby nie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Zur Frage, ob es sich beim Spiel der Eintracht um ein Derby handele erkl\u00e4rte Stefan Minden, Abteilungsleiter der Fan- und F\u00f6rderabteilung der Eintracht zum Auftakt einer Veranstaltung im Eintracht Museum zum bevorstehenden Derby: Auf diese Frage gibt es zwei klare Antworten. <em>Ja und Nein<\/em>. Ja, weil ein Derby klar ein Duell zweier Vereine einer Stadt ist und Nein, weil eine Rivalit\u00e4t zu Grunde liegen soll, die im Falle Eintracht und FSV seit knapp 50 Jahren nicht mehr gegeben scheint &#8211; von wenigen Ausnahmen abgesehen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies war jedoch nicht immer so &#8211; wie ein <a href=\"http:\/\/kid-klappergass.blogspot.com\/2011\/08\/die-bernemer-und-die-eintracht.html\" target=\"_blank\">Beitrag <\/a>des Herrn und Meisters des <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/\" target=\"_blank\">Eintracht Archivs<\/a> Frank Gotta im Blog von Kid Klappergass eindrucksvoll belegt. Vor allem die Berichterstattung zum Freundschaftsspiel am Hang beim 4:0 des FSV im Jahr 1927 bleibt in lebhafter Erinnerung: Der Kicker schrieb seinerzeit: <em>Vor der Trib\u00fcne, da wo die Sessel der Prominenten stehen, kam es zu erregten und w\u00fcsten Szenen. Galeriemob wetteiferte mit besser angezogenen Leuten im Toben und Randalieren. &#8230; Schlie\u00dflich erschienen drei berittene Schutz-Polizisten. Sie dr\u00e4ngten die Massen ab, da Pferde keinen Unterschied zwischen Blau-schwarz und Rot-wei\u00df kennen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Rot-wei\u00df ist tats\u00e4chlich die Eintracht gemeint, selbst zu Oberligazeiten schm\u00fcckten die Taxifahrer ihre Fahrzeuge mit B\u00e4ndchen, Schwarz-blau die einen, Rot-wei\u00df die anderen. Heutzutage sind Taxis eher selten geschm\u00fcckt &#8211; und Rot-wei\u00df schon gar nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Gast im Museum waren mit Dieter Stinka und Ernst Gunne zwei Spieler, die ihre Jugendjahre gemeinsam in Gelnhausen verbrachten, um dann nach Frankfurt zu wechseln. Dieter Stinka zur Eintracht, mit der er gleich im ersten Jahr Deutscher Meister wurde um anschlie\u00dfend in das Finale des Europapokals der Landesmeister einzuziehen &#8211; und Ernst Gunne zum FSV. Friedel Sp\u00e4th, der \u00fcber Kaiserslautern und den KSC zum FSV kam, hatte 1959 schon sein Ehrenwort gegeben, zur Eintracht zu wechseln, landete jedoch statt dessen beim KSC. Als er Jahre sp\u00e4ter auf einer langen Reise in die USA im Flugzeug dem Eintrachtpr\u00e4sdidenten Rudi Gramlich gegen\u00fcber sa\u00df, sprach dieser mit Sp\u00e4th kein Wort. Ja wir Eintrachtler sind nicht nachtragend. Aber wir vergessen auch nichts. Sp\u00e4th wurde \u00fcbrigens f\u00fcnf lange Jahre lang vom FSV umworben, bis er schlie\u00dflich 1961 dem Werben erlag und doch an den Bornheimer Hang wechselte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle drei, Gunne, Sp\u00e4th und Stinka standen sich im <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1961\/1962-01-27st.html\" target=\"_blank\">letzten Pflichtspiel<\/a> beider Vereine in der Oberliga S\u00fcd gegen\u00fcber, in Zeiten, in denen der FSV Frankfurt, der nach dem Krieg zun\u00e4chst die f\u00fchrende Kraft im Frankfurter Fu\u00dfball gewesen ist, gegen den Abstieg k\u00e4mpfte und am Ende der Saison erstmals absteigen musste. 0:4 unterlagen die Bornheimer der Frankfurter Eintracht &#8211; Sp\u00e4th hatte zwei gute Chancen vergeben und der Eintrachtler Sch\u00e4mer zwei Tore erzielt. Jener Lothar Sch\u00e4mer, der im August 1963 beim 1:1 gegen Lautern das erste Tor f\u00fcr die Eintracht in der Bundesligahistorie erziele sollte. Die weiteren Torsch\u00fctzen waren Ernst Kreuz und Dieter Stinka. <a href=\"http:\/\/eintracht-archiv.de\/1961\/1962-04-15tb.html\" target=\"_blank\">Den Abstieg des FSV besiegelte jedoch ein 0:1 in Hof am allerletzten Spieltag,<\/a> ein Unentschieden h\u00e4tte gereicht, Sp\u00e4th wiederum eine glasklare Chance vergeben. Das Rostock des FSV hei\u00dft also Bayern Hof.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spricht man die Helden von einst auf die Rivalit\u00e4t jener Tage an, so schimmert durch, dass der nat\u00fcrliche Feind des Frankfurters im Grunde der Offenbacher ist, obgleich im Stadtderby durchaus eine gewisse Brisanz lag, die auch von den Zuschauern in die Spiele hinein getragen wurde. So mussten die Fans des FSV nach dem Abstieg in der Zeitung eine Todesanzeige zum Anlass entdecken, aufgegeben von Fans der Frankfurter Eintracht. Manchmal ging es jedoch auch recht harmonisch zur Sache, wie ein Zitat von Ludwig Dotzert aus dem Jahr 1961 belegt:<em> Im Reservespiel erreichte die gegenseitige Toleranz ein derartiges Ausma\u00df, da\u00df es die Bornheimer widerspruchslos \u00fcber sich ergehen lie\u00dfen, als ihnen die Riederw\u00e4lder nach dem Wechsel vier Minuten lang mit zw\u00f6lf Mann auf den Leib r\u00fcckten. Erst dann merkte Linksau\u00dfen Meyer, da\u00df er zuviel an Bord war und verkroch sich eilends unter der Brause.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer wei\u00df, wie sich die Historie beider Vereine entwickelt h\u00e4tte, w\u00e4re nicht ein Zerw\u00fcrfnis zwischen dem FSV-Trainer Bogdan Cuvaj und den Vereinsoberen des FSV anno 1958 dazwischen gekommen. Der jugoslawische Nationalspieler Ivica Horvath hatte schon seine Zusage gegeben, zum FSV zu wechseln &#8211; als jedoch bekannt wurde, dass Trainer Cuvaj sein Amt niederlegen w\u00fcrde, entschied sich der baumlange Stopper um und &#8211; wechselte zur Eintracht. Diese wiederum wurde in der folgenden Saison S\u00fcddeutscher Meister und holte anschlie\u00dfend gar die Deutsche Meisterschaft &#8211; im grandiosen Finale gegen die Offenbacher Kickers &#8211; deren Trainer nun Bogdan Cuvaj war. Dessen Vorg\u00e4nger, Paul Osswald, aber war nun Trainer der siegreichen Eintracht. Horvath, der von allen Meisterspielern noch heute als Garant f\u00fcr den Titel genannt wird, stand im Endspiel jedoch nicht auf dem Platz. Eine schwere Verletzung gepaart mit einer Erkrankung nach dem Endrundenspiel gegen K\u00f6ln sorgte f\u00fcr das vorzeitige Karriereende eines gro\u00dfartigen Spielers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der FSV jedoch verschwand im Mittelma\u00df. Ein ger\u00fcttelt Ma\u00df Schuld trugen die Verantwortlichen auch zu Beginn der Sechziger Jahre, die aus dem FSV ein Leichtathletikverein machen wollten &#8211; und mit Armin Hary ein Aush\u00e4ngeschild der Leichtathleten verpflichteten. So h\u00e4tte zur Einf\u00fchrung der Bundesliga selbst ein Ligaverbleib 61\/62\u00a0 nicht gereicht, um einen der begehrten 16 Pl\u00e4tze zu erreichen; zu schwach schnitt der FSV in den letzten Oberligajahren ab. In der Saison 62\/63 holten die Bornheimer zwar den Titel in der zweiten Liga &#8211; der jedoch wenig wert war; ein Aufstieg in die neu gegr\u00fcndete Bundesliga war von anderen Faktoren abh\u00e4ngig geworden; entscheidend waren die Platzierungen der letzten Oberligajahre. Immerhin trat der FSV am Bornheimer Hang in der Regionalliga auch gegen Bayern M\u00fcnchen an; die Herren Beckenbauer, Maier und M\u00fcller gaben sich die Ehre und konnten in Bornheim nicht gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie \u00fcberhaupt Bornheim der Mittelpunkt des Frankfurter Fu\u00dfballlebens war. Billy Ott, der nicht nur im Museum der Eintracht arbeitet und Besucher durch die Historie der Eintracht f\u00fchrt, sondern seine gesamte Jugend beim FSV verbracht hatte, um dann zur Eintracht zu wechseln, erinnert sich, dass es f\u00fcr einen FSVler quasi Pflicht war, in Bornheim zu wohnen. Und wehe, ein Eintrachtler und ein FSVler begegneten sich auf der Stra\u00dfe. Einer musste dann die Stra\u00dfenseite wechseln. Ernst Gunne und Friedel Sp\u00e4th wohnten selbstverst\u00e4ndlich in Bornheim, doch auch Dieter Stinka oder Egon Loy von der Eintracht hatten dort ihr zuhause &#8211; und sp\u00e4ter auch Dietrich Weise, der Trainer der Eintracht, mit der er 1974 und 1975 den DFB-Pokal holen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Bundesligaspiel der Eintracht stand ein Spieler auf dem Platz, der im Jahr des gro\u00dfen Triumphes 1959 ebenfalls einen Titel holte &#8211; und gleichfalls im Museum zu Gast war. Mit 17,5 Jahren errang Horst &#8222;Schotte&#8220; Trimhold mit Schwarz-Wei\u00df Essen den DFB-Pokal. Das Talent des jungen Esseners blieb nicht lange unentdeckt; Eintracht Pr\u00e4sident Rudi Gramlich war einer der ersten, der versuchte, Trimhold zum Vereinswechsel zu \u00fcberzeugen. Mit einem Geldkoffer in der Hand tauchte er im Hause Trimhold auf. Trimhold, dem kurz darauf auch andere Angebote ins Haus flatterten, lie\u00df den Koffer zun\u00e4chst unangetastet &#8211; und schaute sich das Angebot von Preu\u00dfen M\u00fcnster an; eine Eigentumswohnung im Wert von 200.000 Mark schien ein gewichtiges Argument. Da aber allem Augenschein nach diese Wohnung gleich f\u00fcnf Spielern versprochen wurde, entschied sich Trimhold f\u00fcr die Eintracht &#8211; und \u00f6ffnete in Anwesenheit seiner Geschwister den Koffer, um die Scheine zu z\u00e4hlen. Auch die Eintracht hatte sich gro\u00dfz\u00fcgig gezeigt, 60.000 Mark waren ein gro\u00dfer Batzen Geld, den Trimhold nicht m\u00fcde wurde zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch beim Pokalsieg 1959 belief sich die Siegpr\u00e4mie auf 200 Mark f\u00fcr den jungen Mann. 160 Mark gar betrug das Anfangsgehalt bei Schwarz Wei\u00df Essen. Trimhold sollte seinen Einstand geben, wartete jedoch auf den Eingang des ersten Gehaltes. Da sich dies verz\u00f6gerte und seine Mitspieler stets vergeblich warteten, so galt Trimhold zun\u00e4chst als geizig &#8211; bis das erste Gehalt eintrudelte. Schnurstracks marschierte Trimhold zum n\u00e4chsten Laden und kaufte &#8211; elf Tafeln Ritter Sport Schokolade, die er in der Kabine verteilte. Fortan hatte er seinen Spitznamen weg: Der Schotte. Als er zur Eintracht wechselte, da wussten die Frankfurter schon: <em>Da kommt der Oberschotte.<\/em> Immerhin: w\u00e4hrend die Eintracht nach der ersten Bundesligasaison Dritter wurde und das Pokalfinale erreichte, stieg Preu\u00dfen M\u00fcnster als vorletzter ab &#8211; und nie wieder auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seinen Jahren bei der Eintracht wechselte Trimhold 1966 zum frischgebackenen Europapokalsieger Borussia Dortmund und 1971 zum Ausklang seiner Karriere zum FSV, mit dem er 1972 Deutscher Amateurmeister wurde. Zu den Endrundenspielen reiste er kurzfristig aus dem Urlaub an, so auch beim Finale in Neuwied gegen Marl\/H\u00fcls. Und noch ehe er sich versah, spielte er einen Fehlpass der zum 0:1 f\u00fchrte. In der letzten Minute allerdings erzielte er den 2:1 Siegtreffer f\u00fcr den FSV.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zimmerkamerad bei seinen Tagen bei der Eintracht war Oskar Lotz, der von Offenbach zur SGE kam und 97 Bundesligaspiele f\u00fcr die Eintracht bestreiten sollte. 1966\/67 lieferte sich die Frankfurter mit der Braunschweiger Eintracht ein Kopf an Kopf-Rennen um den Titel. Erst ein 0:3 in Braunschweig warf die Frankfurter endg\u00fcltig aus dem Titelrennen. Braunschweig wurde mit nur 27 Gegentoren Meister; die SGE Dritter. Diese Platzierung sollte die Frankfurter Eintracht in der gesamten Bundesligahistorie nur noch zwei Mal erreichen. 1975 mit Dietrich Weise als Trainer und 1992, wor\u00fcber wir betr\u00fcbt den Mantel des Schweigens legen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Erich Ribbeck bei der Eintracht das Zepter \u00fcbernahm, verlor Lotz ein wenig den Spa\u00df am Fu\u00dfball: <em>Wir sollten laufen &#8211; ich wollte spielen, das ging nicht gut.<\/em> Sprachs und wechselte zur Saison 69\/70 zum FSV Frankfurt, f\u00fcr den er noch zwei Jahre spielte. Anschlie\u00dfend trainierte er sogar die neu gegr\u00fcndete Frauenfu\u00dfballmanschaft der Bornheimer &#8211; und hatte seinen Spa\u00df mit den Frauen, die sich Jahre sp\u00e4ter anschickten, den Frauenfu\u00dfball in Frankfurt aber auch in Deutschland zu dominieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Matthias Hagner wechselte 1991 von Burgsolms zur Eintrachtjugend und schaffte von dort den Sprung in den Profikader. Erstaunt war der Junge aus Hessen schon, als er zur B-Jugend eines Bundesligisten wechselte, um in der Umkleidekabine zun\u00e4chst die Kakerlaken zu verscheuchen &#8211; der Riederwald, Heimat der Eintracht war ebenso in die Jahre gekommen wie der Bornheimer Hang nur wenige Meter davon entfernt. Sein gr\u00f6\u00dftes Spiel im Trikot der Eintracht absolvierte Hagner sicherlich in der Saison 95\/96, als er beim viel umjubelten 4:1 gegen den FC Bayern zwei Tore erzielen konnte. Am Saisonende stand jedoch der erste Abstieg f\u00fcr die Eintracht aus dem Oberhaus. Hagner wechselte zum VfB Stuttgart, mit dem er 1997 Pokalsieger wurde und \u00fcber die Stationen M\u00f6nchengladbach und F\u00fcrth landete er beim FSV in der Hessenliga, um den Spa\u00df am Fu\u00dfball wieder zu gewinnen, der ihm in F\u00fcrth abhanden gekommen war. Nach einer Zwischenstation beim 1.FC Saarbr\u00fccken kehrte er erneut nach Bornheim zur\u00fcck und trug seinen Teil dazu bei, dass sich der FSV nach mageren Oberligajahren wieder berappelte und nunmehr im vierten Jahr ununterbrochen in der Zweiten Liga spielt. Dort, wo er am Sonntag einen Tag nach seinem 112. Geburtstag auf die Frankfurter Eintracht trifft, die noch vor einem halben Jahr als etablierter Bundesligist galt. Und nun steht nach 49 Jahren wieder einmal ein Pflichtspiel beider Teams auf dem Programm; Heimspiel des FSV im Stadion. Erwartet wird die gr\u00f6\u00dfte Kulisse, die der FSV jemals bei einem Heimspiel begr\u00fc\u00dfen durfte. Mit dabei sind Patric Klandt, Alex Huber und Yannick Stark, die allesamt f\u00fcr den FSV spielen &#8211; in der Jugend jedoch f\u00fcr die Eintracht am Start waren. Huber erzielte f\u00fcr die Eintracht sogar ein Tor im Uefa-Cup &#8211; damals beim 1:1 in Vigo. Eben war&#8217;s doch erst gewesen und doch ist&#8217;s Ewigkeiten her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch l\u00e4nger her sind die Spiele in den ersten Jahren nach Ende des zweiten Weltkrieges, als Frankfurt zerst\u00f6rt und die Stadt am Boden war. Sowohl der FSV als auch die Eintracht geh\u00f6rten schon in der ersten Saison der Oberliga S\u00fcd an \u2013 und Bornheim etablierte sich als f\u00fchrendes Frankfurter Team. Doch eine Schlagzeile aus der damaligen Zeit findet sich immer wieder: <em>Der Favorit gewinnt das Derby nie<\/em>. Erst Mitte\/Ende der F\u00fcnfziger Jahre setzte sich der Favorit dauerhaft durch, das war die Frankfurter Eintracht \u2013 und ganz ehrlich w\u00e4re ich nicht b\u00f6se, wenn es so bliebe. Auch wenn ich dem FSV sonst gerne die Daumen dr\u00fccke; am Sonntag gibt es nur eines: <strong>Eintracht<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fotos stammen allesamt von Pia Geiger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Bilder der Veranstaltung von Sabina aka womeninblack findet ihr <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.2046698285218.2108281.1177246814&amp;l=e80b37b4c1&amp;type=1\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Frage, ob es sich beim Spiel der Eintracht um ein Derby handele erkl\u00e4rte Stefan Minden, Abteilungsleiter der Fan- und F\u00f6rderabteilung der Eintracht zum Auftakt einer Veranstaltung im Eintracht Museum zum bevorstehenden Derby: Auf diese Frage gibt es zwei klare Antworten. Ja und Nein. 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