{"id":3791,"date":"2011-04-17T12:46:42","date_gmt":"2011-04-17T10:46:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=3791"},"modified":"2011-04-17T12:52:27","modified_gmt":"2011-04-17T10:52:27","slug":"heimspiel-in-sinsheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=3791","title":{"rendered":"Heimspiel in Sinsheim"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Da mir Dominik von den Kumpanen noch unter der Woche beim gro\u00dfen Anton H\u00fcbler Abend zwei Tickets mitgebracht hatte, hie\u00df es am Samstagmorgen wieder einmal: Pia, Beve, Golf, aufstehen &#8211; es geht los. Das hie\u00df es auch f\u00fcr Christian, den wir um halb elf am Alleenring aufgabelten und so rollten wir guter Dinge \u00fcber die Miquelallee und die A66 in Richtung A5, Richtung S\u00fcden. Der Tag versprach verhei\u00dfungsvoll zu werden, die Sonne begann, uns zu begleiten und aus dem Autoradio pluggerte der Soundtrack zum erhofften Ausw\u00e4rtssieg in Sinsheim: <a title=\"Recharge &amp; Revolt\" href=\"http:\/\/www.nme.com\/nme-video\/the-raveonettes---recharge--revolt-music-video\/817850933001\" target=\"_blank\">The Raveonettes<\/a>, <a title=\"Br\u00fcder\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qkTRamZ0PsQ\" target=\"_blank\">Rummelsnuff <\/a>oder die<a title=\"You Tube Unblocker\" href=\"http:\/\/youtubeunblocker.co.uk\/\" target=\"_blank\"> Black Eyed Peas<\/a>, deren Song<a title=\"You Tube Unblocker\" href=\"http:\/\/youtubeunblocker.co.uk\/go.php?a=91268d9fe3eBv8inzcdYzkvnTqbo3VhpTW6Y2chM3O1C2x9FzcSLwO2HTyvGSVzp3WhM2uypw1ypayhM3Wk&amp;b=0&amp;f=norefer\" target=\"_blank\"> <\/a><a title=\"I gotta feeling\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WwRo0iCvoYE&amp;feature=related\" target=\"_blank\">I gotta feeling <\/a>vor gar nicht so langer Zeit, einen interessanten Flashmob auf die Beine stellte. Jetzt bin ich weder ein Fan von Flashmobs noch von den Black Eyed Peas, aber diese Szenerie fand ich schon beeindruckend. Zum Ausgleich rockten sp\u00e4ter die Foo Fighters. Leider muckte dann der CD-Player und weigerte sich beharrlich, die letzten Lieder einer CD abzuspielen; so musste ich schweren Herzens auf Rainald Grebes Version des Goldenen Zitronen Klassikers <a title=\"F\u00fcr immer Punk\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fCbq40M_Ti0\" target=\"_blank\">F\u00fcr immer Punk<\/a> verzichten. 14 Kilometer Baustelle bis Darmstadt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir passierten den Parkplatz Fuchsbuckel, weiter ging&#8217;s \u00fcber Wiesloch Rauenberg, vorbei an Weinh\u00e4ngen mittenmang nach Sinsheim &#8211; im beschaulichen Kraichgau, wie es so sch\u00f6n hei\u00dft. Noch als wir \u00fcber die Hauptstra\u00dfe rollten, sprach eine Stimme laut und deutlich:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Chucks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Orange.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wusste sofort, was los war und konnte es kaum glauben. Pia hatte aus dem fahrenden Wagen in einem Schuhgesch\u00e4ft die Schuhe entdeckt, derenwegen sie beinahe schon ins Ausland geflogen w\u00e4re, da sie in unseren Breitengraden eher selten sind. <em>Aus dem fahrenden Auto.<\/em> Damit stand der erste Programmpunkt des Tages fest. Wir parkten den Golf auf einem Parkplatz ein paar Meter neben der Hauptstra\u00dfe &#8211; und schauten auf die Versicherungsagentur Gramlich. Ob dies jetzt f\u00fcr Frankfurter ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war, blieb abzuwarten. Ich betete, dass die Chucks in Pias Gr\u00f6\u00dfe vorr\u00e4tig sind, die Entt\u00e4uschung w\u00e4re zu grob, wir flogen ins Schuhgesch\u00e4ft neben der Metzgerei Dick &#8211; na sowas &#8211; und stellten mit einem Blick fest: die Gr\u00f6\u00dfe ist vorhanden. Exakt einmal. Und sie passten. Ein sch\u00f6ner Tag. Die Welt steht still, ein sch\u00f6ner Tag. Chucks. In Orange. 39,95 Euro. Bezahlt mit der Adlercard. Und jetzt kommt ihr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholderDie Chucks landeten im Kofferraum und wir spazierten durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Sinsheims. Obgleich die Sonne durch die W\u00f6lklein lugte, war es doch recht frisch. Von irgendwo schwappten Frankfurter Fanges\u00e4nge zu uns her\u00fcber, an einem sonnigen Pl\u00e4tzchen lie\u00dfen es sich Donna und Pferd gut gehen, ein paar Meter dahinter sa\u00df Roland mit ein paar Kumpels und noch ein paar Meter weiter stie\u00dfen wir auf die Kneipe am Fluss, in der wir <a title=\"Heimspiel in Sinsheim 2009\" href=\"http:\/\/beverungen.blogspot.com\/2009\/12\/heimspiel-in-sinsheim-oder-so.html\" target=\"_blank\">beim letzten Spiel <\/a>der Eintracht so freundlich begr\u00fc\u00dft wurden. Dies Jahr allerdings wummerten deutsche Schlager aus den installierten Boxen, Traum von Amsterdam, interpretiert im immergleichen ubb-ubb-ubb-Sound. Tanzen die in Mallorca eigentlich immer zum gleichen Lied &#8211; seit zehn Jahren? Dort, wo der gleiche Fris\u00f6r jedem die gleiche Frisur verpasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie auch immer, die Elsenz floss beharrlich Richtung Neckargem\u00fcnd, wir verlie\u00dfen den Ort des Grauens und entdeckten am Rande der Innenstadt eine Pizzeria mit Sommergarten. Ein Gr\u00fcppchen Frankfurter sa\u00df am Nebentisch, ansonsten beschien die Sonne den Hinterhof malerisch umrankt von alten Mauern und Gr\u00fcnpflanzen &#8211; wie gemacht f\u00fcr Senioren wie wir. Wir orderten Getr\u00e4nke und Pizza; die Pizza gro\u00df &#8211; was will man f\u00fcr 5,90 schon erwarten. Die Antwort kam wenig sp\u00e4ter in Form von wagenradgro\u00dfen Teigfladen, die woanders als Familienpizza durchgehen. Zu allem Erstaunen schmeckten die Pizzen vorz\u00fcglich und somit wanderten wir mit kugelrunden B\u00e4uchen in Richtung Stadion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">War in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone noch wenig Polizei zu sehen, so \u00e4nderte sich dies am Bahnhof und als wir durch eine nahezu mittelalterliche Unterf\u00fchrung marschierten, waren wir endg\u00fcltig im Fu\u00dfball angekommen. Die ersten Ultras wurden kontrolliert. Hoffenheimer Ultras wohlgemerkt, f\u00fcnf Cops standen um f\u00fcnf Buben rum, einer der Staatsdiener filmte mit einer Kamera am Stock das Geschehen &#8211; das Ganze hatte was von einer Playmobilszenerie. Sp\u00e4ter an einer Tankstelle fragten wir die Bedienung, ob hier immer so ein Polizeiaufgebot w\u00e4re, wobei sie uns zuraunte: Eigentlich nicht. Aber heute &#8230; und jetzt wurde es beinahe verschw\u00f6rerisch &#8230; sind doch die Frankfurter hier. Oha. Meistens geht mir der Frankfurter Ruf des Asozialen auf die Nerven, heute aber freute ich mich dar\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind die B\u00f6sen. Die b\u00e4rtigen Mexikaner im Nonnenkloster. Ein Dorf in Angst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Polizisten setzten jedoch die Grundordnung durch. Dies vorwiegend bis ausschlie\u00dflich bei Einheimischen, die die Anwesenheit der Frankfurter Anarchisten ausnutzte, ihrerseits \u00fcber die Str\u00e4nge zu schlagen &#8211; und neben dem B\u00fcrgersteig liefen. Die Ordnungsmacht stellte sogleich unmissverst\u00e4ndlich die \u00f6ffentlich rechtliche Ordnung wieder her: &#8222;Du l\u00e4ufst auf dem B\u00fcrgersteig oder siehst heute kein Fu\u00dfball im Stadion.&#8220; Schimpfend gehorchten die braven Hoffenheimer vom <a title=\"Fanclub Neckartal\" href=\"http:\/\/www.fanclub-neckartal.de\/\" target=\"_blank\">Fanclub Neckartal<\/a> dem unrasierten Polizisten, der den Prototyp verachtensw\u00fcrdiger Machtinterpretation darstellte. Er sah sich wahrscheinlich in der Rolle des furchtlosen Gesetzesh\u00fcters, der unter Einsatz seines Lebens die Demokratie gerettet hat, ich sah ihn eher, wie er einen Dreij\u00e4hrigen mit vorgehaltener Waffe zwingt, ein Bonbonpapierchen aufzuheben. Gro\u00dfe Leistung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Messegel\u00e4nde Sinsheims fand zeitgleich zum Fu\u00dfball eine gro\u00dfe Ausstellung historischer Traktoren statt, ab und an z\u00f6ckelten seltsame Fahrzeuge an uns vorbei und passten weit besser hierher als die Fu\u00dfballinszenierung ein paar Meter dahinter. Klar, es sieht auf den ersten Blick aus, wie \u00fcberall. Menschen in Trikots und Fanschals marschieren in eine auf die Wiese gestellte Arena, Polizeiautos stehen zwischen irgendwelchen Z\u00e4unen herum, Reklame springt dir von irgendwo ins Gesicht, dazu gibt es Stadionheftchen, Wurst und was zu trinken. Gegen\u00fcber der Autobahn erkennen wir das Technikmuseum mit den markanten Concordes, wir verabschieden uns f\u00fcrs Erste von Christian, der eine Karte hinter dem Tor erhalten hatte, treffen auf Flo, der mit uns seine Sitzplatzkarten gegen Steher tauschen will &#8211; wir lassen uns beinahe drauf ein, bis wir erkennen, dass die Sitzpl\u00e4tze nicht nebeneinander sind. Also doch stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sinnfreie Z\u00e4une trennen den direkten Durchgang zum Treppenaufgang f\u00fcr G\u00e4ste, der schon recht voll ist. \u00dcberall bekannte Gesichter; hier Steff und Malte, dort Ina, Andr\u00e9 und Sandy, Marc und Oli &#8211; wir quatschen und schieben uns langsam Richtung Eingang und dann den vollen Block hoch. Irgendwann bleiben wir stehen, Massen str\u00f6men die Treppen nach oben, aber irgendwie arrangiert sich alles ohne gro\u00dfe Worte. Am Rande des Spielfeldes wackelt eine aufblasbare Figur, auf dem Platz werden gro\u00dfe Fahnen geschwungen &#8211; und dann geht es los. Vom ersten Moment an supportet die Eintrachtkurve &#8211; und macht bis zum Abpfiff weiter. Die Eintracht mit Ochs statt Kittel und K\u00f6hler f\u00fcr den verletzten Tzavellas spielt flott mit, erarbeitet sich Chancen, die Hoffenheims gro\u00dfartiger Keeper Starke allesamt zunichte macht. Gekas, Meier, Schwegler &#8211; kein Eintrachtler sollte w\u00e4hrend der gesamten 90 Minuten trotz bester Chancen treffen. Die TSG Hoffenheim hingegen, die wie schon w\u00e4hrend der gesamten Saison kaum einen gescheiten Ball spielt, wird von einer zun\u00e4chst schweigenden Masse beobachtet &#8211; bis das verw\u00f6hnte Publikum tats\u00e4chlich das Team auspfeift. Da l\u00e4uft schon die zweite Halbzeit, wir hatten uns zu Kine, Marc, Ruth und Schusch vorgek\u00e4mpft und konnten es nicht fassen, dass F\u00e4hrmann einen scharf geschossenen Ball in die Mitte des Strafraumes abklatschte, den der eingewechselte Firmino zum F\u00fchrungstreffer abstauben konnte. Da musste Maik Franz schon zuschauen; wie im Hinspiel hatte Mlapa ihn vom Platz getreten, ohne daf\u00fcr nennenswert bestraft zu werden. Die restlichen Minuten hatte man nicht gro\u00df den Eindruck, als fightete die Eintracht um ihre Existenz, folgerichtig blieb es beim 1:0 &#8211; die Kurve klatschte. Kein b\u00f6ses Wort fiel. Es war sowieso erstaunlich, wie viele Menschen schon w\u00e4hrend des Spiels, als die Eintracht noch nicht zur\u00fcck lag und der Sternenhimmel inszeniert wurde, nicht auf den Platz sondern auf den Gesang bzw die Interpreten schauten. Recht so. Es gibt wichtigeres als Fu\u00dfball.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart gewann in K\u00f6ln, Wolfsburg und St. Pauli teilten sich die Punkte &#8211; und wir guckten in die R\u00f6hre, v\u00f6llig unn\u00f6tig &#8211; zumal sich sp\u00e4ter herausstellte, dass das Tor des Tages abseits war. Kann passieren. Dass jedoch das gesamte Mittelfeld der Eintracht seit Monaten nicht bundestauglich ist, das sollte eigentlich nicht passieren. Dass seit Monaten, egal ob Ulreich, Wiese oder Starke die Torh\u00fcter der Gegner die jeweiligen Teams im Spiel halten, w\u00e4hrend unsere ebenfalls die Gegner im Spiel halten auch nicht. Dass ich sie hasse, die langen B\u00e4lle auf unseren Mittelst\u00fcrmer, dass ich die winkende 21 nicht mehr sehen kann und dessen Spielweise im Zusammenhang mit dem Spielverst\u00e4ndnis der Eintracht im Jahr 2011 als eine der Grundursachen f\u00fcr den Niedergang ausmache, sei hier nur am Rande erw\u00e4hnt. Dass der Trainer Daum und nicht mehr Skibbe hei\u00dft, erkennt man an den Interviews\u00a0 &#8211; nicht aber auf dem Platz. Ehrlich, mir ist es im Moment beinahe wurscht, ob die Eintracht absteigt; immerhin br\u00e4uchte ich ein paar der Pfeifen dann auf dem Platz nicht mehr zu sehen, die im Falle des Klassenerhaltes noch einen Vertrag bis 2012 besitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich starrte nach Abpfiff in einen imagin\u00e4ren Tunnel, hinter mir schimpfte es \u00fcber das Hoffenheimer Totentheater, das sich hier \u00fcber 90 Minuten abgespielt hatte. Klar, so einen Verein braucht kein Mensch in der Bundesliga &#8211; aber mich besch\u00e4ftigte die deprimierende Situation der Eintracht weit mehr. Die Leute hier sind gl\u00fccklich; ein <a title=\"Manchmal doch nicht\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,756464,00.html\" target=\"_blank\">ehrenwerter <\/a>Milliard\u00e4r hat sich ein Spielzeug hingestellt, es wird Bundesliga simuliert, statt Museum und Trecker-Ausstellung haben die Menschen hier noch eine weitere Abwechslung und wenn man Geld hat, l\u00e4sst es sich rundum leben; es ist gr\u00fcner und ruhiger als woanders und es gibt Internet. Wenn es der ruhmreichen Eintracht nicht gelingt, diesen Verein in sechs Spielen auch nur einmal zu schlagen, verbietet sich jeglicher Hochmut. Auch wenn die Fans noch so toll singen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der R\u00fcckweg f\u00fchrte uns \u00fcber die Landstra\u00dfe nach Hoffenheim, ein paar Kilometer entfernt vom Arenagehassel, liegt der Ursprung eines Dorfvereines, der bis vor wenigen Jahren gegen Zuzenhausen oder Sinsheim spielte. Kaum ein Fremder kommt hierher, wenn Bundesliga ansteht; keine Mark wird hier Samstagsmittags mehr umgesetzt, wenn Dortmund, Schalke oder Frankfurt zu Gast ist. Am Ortseingang liegt die hochgelobte Nachwuchsakademie; ein paar Jugendliche kicken aufs Tor; im Fitnessraum oben wird Fu\u00dfballtennis gespielt &#8211; f\u00fcr Jugendliche muss es ein Traum sein, hier zu kicken, wenn nicht gerade die Versuchungen des Lebens locken. Am anderen Ende des Ortes ragen die Flutlichtmasten des Dietmar-Hopp-Stadions aus dem Wald. Wir parkten am Rande des Fu\u00dfweges und marschierten hoch zum Stadion, Aufkleber pappen an den Lichtmasten. 1999 wurde dieses Stadion gebaut; zuvor stand hier ein Sportplatz und erlebte Jahrzehntelang den Fu\u00dfball, der eigentlich hierher geh\u00f6rt. Heute kickt hier die zweite Mannschaft der TSG in der vierth\u00f6chsten Spielklasse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wanderten zur\u00fcck zum Golf und verlie\u00dfen Hoffenheim. \u00dcber die Landstra\u00dfe tuckerten wir \u00fcber Bammental und Neckargem\u00fcnd am abendlichen Neckar entlang Richtung Heidelberg und von dort auf die A5 nach Frankfurt. Da der CD-Player im Golf weiterhin die Angewohnheit hat, CDs nicht mehr bis zum Ende abzuspielen, h\u00f6rten wir notgedrungen SWF3. Bremen kickte 1:1 gegen Schalke derweil Christopher Cross&#8216; Klassiker Ride like the wind leicht aufgepimpt aus den Lautsprechern pluggerte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">A5, Miquelallee, Ginnheimer Spargel, G\u00fcnthersburgallee. Wir verabschiedeten uns von Christian und waren uns einig: es war ein sch\u00f6ner Tag gewesen &#8211; so man einmal von der Zeit zwischen 15:30 und 17:20 absieht. Es dauerte ein Weilchen, bis wir einen Parkplatz gefunden hatten; wir r\u00e4umten den Golf aus. Ich trug in einer Plastikt\u00fcte die Reste der Pizza.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pia aber trug in den H\u00e4nden: Chucks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Orange.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Runtergesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da mir Dominik von den Kumpanen noch unter der Woche beim gro\u00dfen Anton H\u00fcbler Abend zwei Tickets mitgebracht hatte, hie\u00df es am Samstagmorgen wieder einmal: Pia, Beve, Golf, aufstehen &#8211; es geht los. 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