{"id":2999,"date":"2011-02-21T03:01:28","date_gmt":"2011-02-21T02:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=2999"},"modified":"2011-03-04T17:09:23","modified_gmt":"2011-03-04T16:09:23","slug":"horror-in-nurnberg-feat-vollidioten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=2999","title":{"rendered":"Horror in N\u00fcrnberg feat. Vollidioten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist Freitag mittag gegen 11:30 Uhr. Irgendjemand hat uns \u00fcber Nacht den Heckscheibenwischer geklaut. Merke ich allerdings erst, als der metallene Wischerarm w\u00e4hrend der Fahrt \u00fcber die Scheibe kratzt. Ein Ger\u00e4usch, dass in dir ein Gef\u00fchl verursacht wie man es \u00e4hnlich nach einem Eintracht-Spiel der letzten Wochen versp\u00fcrt. Der Tag verspricht nicht wirklich fr\u00fchlingshafte Temperaturen &#8211; aber auch keine Unwetter, wir sind wieder unterwegs. Pia, der Golf und ich. Uns begleiten neben British Sea Power und Rainald Grebe auch The Boxer Rebellion sowie David Bowie, Helmut Zacharias, oder eine Band mit dem sch\u00f6nen Namen My heart belongs to Cecilia Winter. Als The National laufen, singt Pia mit:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">It&#8217;s a terrible love and I&#8217;m walking with spiders<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">It&#8217;s a terrible love and I&#8217;m walkin&#8216; in its quiet company<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seltsam, dass eine amerikanische Band \u00fcber die Eintracht dieser Tage schreibt. Seltsam auch, dass jedesmal, wenn von Sade Soldier of love l\u00e4uft, irgendjemand nach seinem Handy greift, um zu schauen, ob eine SMS angekommen ist? Macht mal den Versuch. Hat aber nichts mit der Eintracht zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Autobahn: Vollidioten. Wir taumeln von Stau zu St\u00e4uchen, hinter H\u00f6sbach wird&#8217;s ernst. Deutschland baut sich neu; Stauen f\u00fcr den Frieden. Bei Wertheim Village am Almosenberg reicht es uns; wir verlassen den Highway und rollen auf die B8 &#8211; vorbei an den verkitschten Vollidiotenh\u00e4uschen, in denen wahrscheinlich \u00fcberteuerte Sachen an Vollidioten verkauft werden &#8211; Cluburlaub, Clubeinkaufen, Clubverbl\u00f6den. Wir m\u00fcssen soviel kaufen, dass das Spritgeld wieder raus ist. Shop dich sch\u00f6n. Jetzt im Moment gibt dort \u00fcbrigens Peyman Amin gegen\u00fcber Ferry&#8217;s Bistro Autogramme. Nichts wie hin. (Schreibweise Original). Auch wenn ich nicht wei\u00df, wer das ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholderWir haben andere Pl\u00e4ne, rollen \u00fcber die Bundesstra\u00dfe, ein LKW zieht eine Schlange PKWs hinter sich her, weiter weiter. Kurz vor W\u00fcrzburg geht&#8217;s wieder auf die A3, bei Biebelsried wieder zur\u00fcck auf die Bundesstra\u00dfe. In Kitzingen an der Tanke wird Pias Adlerkarte nicht genommen &#8211; das ist keineswegs pers\u00f6nlich gemeint, das Teil wird vom Leseger\u00e4t einfach nicht erkannt. W\u00fcrde ich derzeit genau so machen. Ein paar Meter dahinter in Mainbernheim scheint das Mittelalter noch lebendig; langgezogene Stadtmauern, steinerne Torb\u00f6gen, malerische T\u00fcrmchen ohne Outletverkauf daf\u00fcr aber mit einglasigen Fenstern. Wir sehen bei unserem Spaziergang zwei Autos. Keinen Menschen. Was gibt&#8217;s zum Mittagessen? Tod mit Ketchup.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter geht&#8217;s. Drinnen Musik und drau\u00dfen Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erreichen N\u00fcrnberg gegen halb vier, leichter Nieselregen begleitet uns als wir zwischen City und Stadion im Stadtteil Galgenhof einen Parkplatz finden &#8211; bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts parkten hier jedoch keine silbernen Golfs; ein Galgen verabschiedete die S\u00fcnder, auch die Ungl\u00fccklichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_1_placeholder Der Stadtteil wird durch die Bahnlinie von der Innenstadt getrennt, einen Falkplan haben wir nicht &#8211; aber einen gro\u00dfen Autoatlas; ich mache ein Foto vom Innenstadtbereich N\u00fcrnberg und fortan tragen wir ein mobiles Navigationsger\u00e4t mit uns. Wir wandern durch den Bahnhof, entdecken eine auf Platte aufgezogene Modelleisenbahn und lassen sechs Z\u00fcge f\u00fcr 50 Cent kreisen; die Welt in einem Glaskasten &#8211; Figuren sitzen ein Leben lang unter einem Sonnenschirm, w\u00e4hrend die Bahn sie umrundet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Altstadt N\u00fcrnberg. Kirchen und Bratw\u00fcrste stehen f\u00fcr die Historie, Kaufhof und die M\u00fcller Drogerie f\u00fcr die Gegenwart. Es ist feuchtkalt, wir lassen uns zum Hauptmarkt treiben, suchen eine B\u00e4ckerei die wir nicht finden, entdecken einen nahezu historischen ngg_shortcode_2_placeholderFris\u00f6r, den wir nicht gesucht haben und bewundern die Fleischerbr\u00fccke, die schon Jahrhunderte auf dem Buckel hat und ein wenig an Venedig erinnert. Sp\u00e4ter sitzen wir im Gasthaus Andechs und g\u00f6nnen uns ein Dunkles; dazu gibt&#8217;s wahlweise Schweinebraten oder Rahmschwammerl. Am Tisch gegen\u00fcber sitzen ein paar N\u00fcrnberger vom Gute Laune Fanclub Schwabach, trinken Bier und essen zu Abend; unauff\u00e4llig, harmlos. Dennoch f\u00e4llt mir auf, wie bescheuert ein Fu\u00dfballtrikot bei einem erwachsenen Mann aussieht. V\u00f6llig egal was dort drauf steht. Richtig albern wird es erst, wenn Reklame f\u00fcr ein Etwas gelaufen wird, das mit Fu\u00dfball nichts zu tun hat. Das Essen schmeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_3_placeholderMittlerweile hat sich Ina gemeldet, die noch zwei Karten f\u00fcr uns hat; von ihr erfahren wir, dass das Spiel sp\u00e4ter angepfiffen wird &#8211; auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens. Wir haben Zeit; marschieren in der anbrechenden Dunkelheit zum Auto zur\u00fcck, trinken noch einen Schluck Tee und \u00fcberlegen, noch ein paar Meter n\u00e4her Richtung Stadion zu fahren, auf dass der R\u00fcckweg k\u00fcrzer wird. Aber das optionale Verkehrsaufkommen l\u00e4sst uns laufen, keine Lust, im Stau zu stehen oder keinen Parkplatz zu finden. Wir laufen, kaum ein Auto begegnet uns &#8211; daf\u00fcr aber bis dicht zum gro\u00dfen Park und Dutzendteich jede Menge Parkpl\u00e4tze. Was soll&#8217;s, der Fu\u00dfballverkehr scheint sich von der anderen Seite zu n\u00e4hern, der Messeverkehr ein Ende zu haben. Bislang w\u00fcrde kein Mensch auf die Idee kommen, dass hier in der N\u00e4he ein Bundesligaspiel stattfinden wird. Auch ist niemand im Park unterwegs &#8211; au\u00dfer uns zwei warm eingepackten Frankfurtern. In der Ferne glei\u00dft Flutlicht. Erst auf dem gro\u00dfen Messeparkplatz entdecken wir menschliches Leben &#8211; Vollidioten mit gro\u00dfen Autos geben Vollgas, andere werden von den Ordnern eingewiesen. Wir schlagen uns in den Wald, erreichen die Arena und umrunden das Frankenstadion, dessen Tr\u00e4ger noch immer blau sind. Verbl\u00fcffend, denn diese Farben haben nichts mit dem Club zu tun. So etwas kennen wir von zuhause aber auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am G\u00e4steeingang treffen wir Ina, sie gibt uns die Tickets und erkl\u00e4rt, dass die Busse f\u00fcnf Stunden gebraucht h\u00e4tten &#8211; von Frankfurt nach N\u00fcrnberg &#8211; oh heiliger Golf, danke, dass es dich gibt, verlass uns nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_4_placeholderDer Einlass geht flott &#8211; es ist nicht mehr allzulange hin bis zum Anpfiff. Ein Gitter verhindert den Weg aus dem G\u00e4stebereich hinaus, Begegnungen sollen vermieden werden. Wir quetschen uns in den Block, treffen Holger und Ruth, Kine und Jens und finden einen Platz mit vern\u00fcnftgem Blick. Dort stehen wir und harren der Dinge die kommen werden. Noch vor dem Einlaufen pr\u00e4sentieren die N\u00fcrnberger eine Choreo (Gemeinsam mit Herzblut zum n\u00e4chsten Sieg) w\u00e4hrend die Frankfurter ein bisschen leuchten. Im Block macht es auch Bumm. Kommt demn\u00e4chst eine Rechnung ins Haus &#8211; bezahlbar, man hat ja Pr\u00e4mien gespart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Feuerwerk wird auf den Pl\u00e4tzen gesungen und supportet. H\u00e4nde spreizen, klatschen &#8211; Sternenhimmel und so. Die Eintracht spielt ohne Amanatidis in der Anfangsformation, daf\u00fcr aber mit Heller und Altintop, Rode und Vasoski. Ansonsten kennen wir die Pappenheimer noch vom letzten Kick; Franz nun als rechter Verteidiger. Es geht los, schon halte ich die Luft an &#8211; Vasoski hat einen N\u00fcrnberger im Strafraum behindert. War&#8217;s Foul? Nein sagt Schiri Kinh\u00f6fer. Hin und her rennen die Kicker, mein Nachbar fuchtelt mir mit den H\u00e4nden im Gesicht rum, singt alles mit, was vorgegeben wird. Manchmal glaube ich, die kicken da unten absichtlich so schlecht, damit das Fangehampel endlich mal aufh\u00f6rt. Mein Nachbar zur Linken bl\u00f6kt alle f\u00fcnf Minuten irgendwas von schwul, ein anderer pl\u00e4rrt alle drei Minuten spiel den Ball ab &#8211; v\u00f6llig egal, ob der ballbesitzende Spieler diesen unter Kontrolle hat oder nicht. Als Heller den Ball vert\u00e4ndelt kreischt einer K\u00f6hler. Der spielt aber im Moment gar nicht, Meier auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unverdrossen singt die Kurve, wie immer kann man daran nicht ablesen, was auf dem Platz gerade passiert. Ich will Fu\u00dfball gucken. Unten spielt Chandler f\u00fcr N\u00fcrnberg. Ich habe den jungen Mann mit der 26 oft am Riederwald kicken sehen, U19, U23. Jetzt spielt er gegen die Eintracht &#8211; freut mich f\u00fcr den Jungen, es gepackt zu haben. Der Stadionsprecher hingegen bl\u00f6kt alle naslang ins Mikro Auf geht&#8217;s; vielleicht ist er der Grund f\u00fcr den Fanschwund trotz des Erfolges, den eine Tageszeitung in N\u00fcrnberg konstatierte. Eine Schlagzeile, die ich mir f\u00fcr die Eintracht w\u00fcnsche. Das Spiel wogt hin und her und ich \u00fcberlege, was passiert, wenn Frankfurts Trainer den Spieler Amanatidis in der 87. Minute einwechseln w\u00fcrde. Dann h\u00e4lt Nikolov sensationell einen Kopfball des eigenen Verteidigers Russ. Es bleibt beim 0:0. Andere Szenen, die ich behalten habe, waren ein Zweikampf des N\u00fcrnbergers Wolf mit Schwegler, woraufhin Franz grantig wurde und ein Foul von Ochs am N\u00fcrnberger Torwart. Hab aber vergessen, in welcher Halbzeit dies war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur zweiten H\u00e4lfte wird der Block voller. Der Stadionsprecher gibt wie gehabt den Animator, die N\u00fcrnberger Fans wedeln mit Fahnen, die Frankfurter durften ja keine mitnehmen &#8211; singen aber, denn Maddin erkl\u00e4rt, dass wir ja alle hier w\u00e4ren, um die Eintracht zu unterst\u00fctzen. Ich denk mir, n\u00f6, ich will Fu\u00dfball gucken. Dann schie\u00dft Rode ein Tor, das hat er toll gemacht. Kurzer Jubel, Bierbecherwurf &#8211; doch schon scheint klar, das Ding z\u00e4hlt nicht. Kriegen fast alle mit. Ein paar raffen es erst sp\u00e4ter, m\u00fcssen noch Feuerwerk z\u00fcnden. Sieht doof aus, nachdem das Tor nicht z\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer ruhigen Minute denke ich: mal schauen, ob es 0:0 ausgeht, das habe ich n\u00e4mlich getippt. Batsch. 1:0 f\u00fcr N\u00fcrnberg. Schieber hatte einen Freisto\u00df aufs Tor gezwirbelt und Oka den Oka gegeben. Dann wird bei der Eintracht gewechselt &#8211; mit der Folge, dass Amanatidis nun von Ochs die Kapit\u00e4nsbinde bekommt und sich K\u00f6hler und Tzavellas \u00fcber den Haufen rennen. Irgendwann verliert Altintop den Ball. Schei\u00df-T\u00fcrke ruft einer \u00fcber uns. Pia dreht sich um, h\u00e4lt dagegen. Der Rest schweigt. Dem 2:0 folgt noch das 3:0 &#8211; dann der Abpfiff. Es schneit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_5_placeholderDie Spieler n\u00e4hern sich z\u00f6gerlich der Kurve, Vereinzelte der fiesen Frisuren- und merkw\u00fcrdigen Turnschuhtr\u00e4ger auf den R\u00e4ngen bl\u00f6ken Texte von Hurens\u00f6hne und Wichser, das gef\u00e4llt den Fu\u00dfballern nicht und sie kehren wieder um. Das sechste Spiel im Jahr 2011. 0:11 Tore, von 18 m\u00f6glichen Punkten hat die Eintracht nur einen geholt &#8211; Grund f\u00fcr \u00dcbermut haben einzig die Clubfans. Die Frankfurter schauen neidisch nach Bochum, dort hat der einstige Kollege Korkmaz seinen zweiten Treffer erzielt. Auf der Anzeigetafel in N\u00fcrnberg sehen wir noch einmal die Treffer des Clubs. Wunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konsterniert verlassen wir das Stadion, laufen durch den Schneeregen Richtung S-Bahn; zwei Meter vor dem Tunnel schl\u00fcpfen Polizisten aus dem Nichts, bilden eine Kette vor uns und versperren den Weg. Oben auf den Plattformen seien zuviele Menschen. \u00dcber uns der Schnee, neben uns Massen von N\u00fcrnbergern, die davon erz\u00e4hlen, dass die Frankfurter sich montags abends frei nehmen sollen, vor uns eine Polizeikette. Der richtige Zeitpunkt f\u00fcr einen spontanen Amoklauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_6_placeholderEtwas sp\u00e4ter gibt die Polizei den Weg frei, es geht hoch auf die Gleise. Trunken vor Freude wollen ein paar N\u00fcrnberger eine U-Bahn nach Auschwitz bauen. Als ich meinen Mund aufmache, h\u00e4lt mich Pia zur\u00fcck. Um dann selbst f\u00fcr Ordnung zu sorgen. Die Umstehenden glotzen bl\u00f6de. Wer nicht h\u00fcpft, der ist ein F\u00fcrther. Leckt mich ihr Vollidioten. Als die S-Bahn kommt und die T\u00fcren sich \u00f6ffnen, dr\u00fcckt die Masse Mensch wie Tiere hinein, in Duisburg wird&#8217;s nicht anders gewesen sein. Der Zug setzt sich in Bewegung, sie singen und patschen mit den H\u00e4nden an die Verkleidung. Ich w\u00fcnschte, ich w\u00e4re woanders. Im Hauptbahnhof noch einmal Gedr\u00e4nge, Geschiebe &#8211; wir halten uns fest, entrinnen dem Fu\u00dfballgehassel, raus in die K\u00e4lte, zur\u00fcck zum Auto, Galgenhof. Zur\u00fcck gehts flott, der Golf schnurrt, bald h\u00f6rt es auf zu schneien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">It&#8217;s a terrible love and I&#8217;m walking with spiders<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">It&#8217;s a terrible love and I&#8217;m walkin&#8216; in its quiet company<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u0Ivw0CJCQs<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Freitag mittag gegen 11:30 Uhr. Irgendjemand hat uns \u00fcber Nacht den Heckscheibenwischer geklaut. Merke ich allerdings erst, als der metallene Wischerarm w\u00e4hrend der Fahrt \u00fcber die Scheibe kratzt. 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