{"id":17609,"date":"2026-02-12T08:21:59","date_gmt":"2026-02-12T07:21:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=17609"},"modified":"2026-02-12T10:13:29","modified_gmt":"2026-02-12T09:13:29","slug":"muenchen-jo-mei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=17609","title":{"rendered":"M\u00fcnchen &#8211; Jo mei &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen hat mich ja nie wirklich gepackt. Mitte der Achtziger war ich zum ersten Mal dort, damals noch mit meinem Golf\u202f1 \u2013 in dem ich auch \u00fcbernachtete, wir hatten ja nichts. An diese Reise erinnere ich mich nur bruchst\u00fcckhaft: Mein alter Freund Ley war dabei, wir tranken eine Ma\u00df in der Klosterbrauerei Andechs, und ich verbrachte Stunden im Deutschen Museum. Sp\u00e4ter kam ich ein paar Mal zum <a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=12977\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fu\u00dfball<\/a> nach M\u00fcnchen; zuletzt im Rahmen einer Spurensuche, als wir das KZ in <a href=\"https:\/\/museum.eintracht.de\/news\/auf-spurensuche-in-muenchen-und-dachau-147783\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dachau<\/a> besuchten. Pia wiederum kennt die Landeshauptstadt Bayerns bislang ausschlie\u00dflich von Fu\u00dfballspielen. Es wurde also Zeit, M\u00fcnchen noch einmal aus der N\u00e4he zu betrachten<!--more--><\/p>\n<p><strong>Touristen<\/strong><\/p>\n<p>Sobald der neue Fahrplan in Kraft trat, buchten wir zwei ICE-Tickets und sausen am Morgen des 6. Februars mit der U4 Richtung Hauptbahnhof. P\u00fcnktlich wie die Maurer rollt der ICE in Frankfurt ein und setzt sich ebenso just in time in Bewegung. Bei der Sitzplatzreservierung wei\u00df man nie, in welche Richtung der Zug f\u00e4hrt; umso angenehmer, dass er nur sp\u00e4rlich besetzt ist und wir uns im Ruheabteil zwei Fensterpl\u00e4tze in Fahrtrichtung sichern k\u00f6nnen. Gepflegt gleiten wir durch S\u00fcddeutschland, halten lediglich in Aschaffenburg, W\u00fcrzburg und N\u00fcrnberg, ehe wir punktgenau am M\u00fcnchner Hauptbahnhof ausgespuckt werden. Mit unseren Rollkoffern schlurfen wir durch kilometerlange G\u00e4nge zur U-Bahn, die uns nach einer Station am Sendlinger Tor in die Unterwelt entl\u00e4sst. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Hotel \u2013 und wir haben Gl\u00fcck, da wir schon vor der offiziellen Zeit einchecken k\u00f6nnen. Das Personal erscheint&nbsp; wie das Zimmer ausgesprochen freundlich, der Raum liegt fern der Stra\u00dfe nach hinten, und es gibt einen Wasserkocher. Nach Karlsruhe und L\u00fcbeck logieren wir nun zum dritten Mal im Premier Inn \u2013 und werden nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Kaum sind unsere Habseligkeiten verstaut, marschieren wir wieder hinaus auf die Stra\u00dfe. Klassisch dem Tourismus ergeben, ziehen wir zum Marienplatz, lauschen um Punkt zw\u00f6lf dem Glockenspiel und laufen ein paar Schritte weiter zum Dom zu Unserer Lieben Frau, kurz Frauenkirche, mit ihren markanten Kuppeln. Ein in den Boden eingelassener <a href=\"https:\/\/www.muenchner-dom.de\/die-kathedrale\/rundgang\/der-teufelstritt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fu\u00dfabdruck<\/a> wirft Fragen auf &#8211; die auch vor Ort gekl\u00e4rt werden &#8211; er ist des Teufels. Nach einigen Stufen bringt uns ein Aufzug in die H\u00f6he, wo sich tolle Blicke \u00fcber M\u00fcnchen er\u00f6ffnen \u2013 allerdings nicht an der frischen Luft, sondern in einem Raum unterhalb der Kuppel. Im S\u00fcden zeichnen sich hauchzart die Umrisse der Berge ab; auf der n\u00f6rdlichen Seite erkennen wir neben dem BMW-Hochhaus das Olympiastadion und ganz hinten die graue Arena. \u00dcber Monitore lassen sich einzelne Geb\u00e4ude anw\u00e4hlen, wodurch wir uns einen groben \u00dcberblick \u00fcber M\u00fcnchen verschaffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_03.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17614\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_03.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_03.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_03-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_03-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Wettervorhersage verhie\u00df bei Abfahrt nichts Gutes. Umso betr\u00fcbter war ich, als ich auf dem Weg zum Frankfurter Bahnhof feststelle, dass mein Schirm noch im St\u00e4nder steckte \u2013 gottlob schickt sich der Tag an, auf Regen zu verzichten. Wir schlendern weiter zum Odeonsplatz; in der dortigen Feldherrnhalle endet 1923 der sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hitlerputsch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hitlerputsch<\/a>. Der Vormarsch der NSDAP konnte seinerzeit noch gestoppt werden, zehn Jahre sp\u00e4ter sah die Welt anders aus. Leider ist die Feldherrnhalle wegen Renovierungsarbeiten einger\u00fcstet, sodass wir durch die Innenstadt weiter Richtung Viktualienmarkt spazieren, auf dem an einem tr\u00fcben Freitagnachmittag nicht sonderlich viel Betrieb herrscht. Wir g\u00f6nnen uns eine Brezn und eine Leberk\u00e4ssemmel und wandern weiter zur Isar. Gegen\u00fcber thront das Deutsche Museum, das wir f\u00fcr heute rechts liegen lassen. Stattdessen rumpeln wir mit der Stra\u00dfenbahn zum Englischen Garten \u2013 und landen genau an der Eisbachwelle, die heute wenig spektakul\u00e4r vor sich hin pl\u00e4tschert. Weit und breit sind keine Surfer zu sehen, was wom\u00f6glich auch daran liegt, dass die St\u00e4rke der Welle durch Umbauma\u00dfnahmen versehentlich ver\u00e4ndert worden ist und das folgende Drama sich zum <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/eisbachwelle-experten-analysieren-verschwinden,V1rVFfF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politikum<\/a> ausgeweitet hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_04.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17615\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_04.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_04.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_04-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_04-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Wege im Englischen Garten sind matschig, das Spazierengehen macht nur bedingt Spa\u00df; also fahren wir nach einer Weile vom Chinesischen Turm weiter zur M\u00fcnchner Freiheit, suchen uns ein freundliches Caf\u00e9 und w\u00e4rmen uns bei Tee, Cappuccino und Franzbr\u00f6tchen auf. Cappuccino ist \u00fcbrigens die italienische Verkleinerungsform von \u201eKapuze\u201c.<\/p>\n<p>Langsam fordert der Tag seinen Tribut. Wir drehen noch eine wenig spektakul\u00e4re Runde mit der 19 und fahren anschlie\u00dfend zur\u00fcck ans Sendlinger Tor, um eine Weile im Hotel zu chillen \u2013 bis uns der Hunger erneut auf die Stra\u00dfe treibt. Bei Max\u2019s Beef Noodles stehen sie Schlange, bei Andy\u2019s Krablergarten bietet sich das gleiche Bild. Wir haben uns zuvor jedoch entschieden, bei Thai Mama vorbeizuschauen \u2013 und werden nicht entt\u00e4uscht. Ich kl\u00e4re vorab immer die Zutaten, da ich Brokkoli und vor allem Blumenkohl hasse. Die freundliche Bedienung z\u00e4hlt sie auf: Brokkoli, Blumenkohl \u2026<\/p>\n<p>Am Ende sind wir dennoch v\u00f6llig zufrieden und spazieren \u00fcber neonlichtbeschienene, regennasse Wege zur\u00fcck ins Hotel. W\u00e4hrend wir den Reis in uns hineinschaufelten, wurden drau\u00dfen die Stra\u00dfen durch den Regen gewaschen und der Schmutz in die Rinnsteine gesp\u00fclt. Vor Andy\u2019s Krablergarten stehen sie immer noch, ebenso vor Max\u2019s Beef Noodles \u2013 erstaunlicherweise auch dem Hotel gegen\u00fcber am Isar-Krankenhaus. In einem Nebengeb\u00e4ude scheint an diesem Abend eine Veranstaltung stattzufinden; das Geb\u00e4ude ist mit violetten Strahlern angestrahlt. Sp\u00e4ter w\u00fcrgt sich die Eintracht zu einem 1:1 bei Union Berlin. Den 1:0-F\u00fchrungstreffer egalisiert Union durch einen der \u00fcberfl\u00fcssigsten und miserabelst geschossenen Elfmeter aller Zeiten. Es ist einfach der Wurm drin. Wir schlafen ein wenig deprimiert ein.<\/p>\n<p><strong>Das Deutsche Museum<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den kommenden Tag entscheiden wir uns f\u00fcr einen Besuch im Deutschen Museum. Erneut bringt uns die Bahn ans Isartor, wir \u00fcberqueren den Fluss und landen nach einigen Metern an der Isar am Eingang. Dort l\u00f6sen wir ein Ticket, verstauen unsere Habseligkeiten und lassen uns treiben. Unten sind jede Menge Flugzeuge ausgestellt; es geht um technische Details, aber auch Anekdoten werden erz\u00e4hlt. Hochinteressant ist die Geschichte der Flugpionierin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marga_von_Etzdorf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marga von Etzdorf<\/a>. Sie fliegt 1931 als erste Frau allein von Deutschland nach Japan. Als sie ein paar Jahre sp\u00e4ter nach Australien fliegen will, wird ihr Flugzeug bei einer Zwischenlandung in Aleppo besch\u00e4digt, woraufhin sie Suizid begeht. An Bord hat sie unerlaubterweise ein Maschinengewehr.<\/p>\n<p>Das Museum ist riesig; die Themenbereiche sind an einem Tag nicht ad\u00e4quat abzuarbeiten \u2013 aber man kann sich hier prima die Zeit vertreiben. Von der Decke h\u00e4ngt ein Foucaultsches Pendel herab und verdeutlicht die Erdrotation. Optik oder Br\u00fccken, Landwirtschaft oder Musik, Eisenbahn oder Roboter \u2013 die Themenvielfalt ist extrem vielschichtig. Dabei sind im Laufe der Jahre etliche Abteilungen geschlossen oder ausgelagert worden. Nach f\u00fcnf Stunden verschwimmen mir die Sinne, und ich treffe mich mit Pia, die schon fr\u00fcher die Segel gestrichen hat, am G\u00e4rtnerplatz. Ein Demonstrationszug mutma\u00dflicher Schwurbler defiliert an uns vorbei; vorgeblich sind sie f\u00fcr \u201eFrieden\u201c, begleitet von mehr Polizei als Teilnehmern. Dem Wahnsinn sind heutzutage offenbar keine Grenzen mehr gesetzt. Einer hat zwei Kinder an den H\u00e4nden und dazu ein Schild mit der Aufschrift: \u201eRussland hat sch\u00f6ne Frauen\u201c. Auf der R\u00fcckseite ist \u201ePutin ist tierlieb\u201c zu lesen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_15.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17625 alignleft\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_15.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_15.jpg 524w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_15-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/a>Die Zeiten sind irre. Irre gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Menschen im Iran. F\u00fcr sie l\u00e4uft sp\u00e4ter ein Demozug durchs Glockenbachviertel. Wir laufen ein paar Meter mit und wandern dann durch den Stadtteil mit vielen Lastenr\u00e4dern, Kneipen und L\u00e4den. Gentrifiziert vom Feinsten: 50 m\u00b2 f\u00fcr 1.500 Euro warm scheinen fast g\u00fcnstig. Hie und da weht ein kleiner Hauch Schanze durch das Viertel. Abends l\u00e4uft im TV ein Bericht \u00fcber eine Demo gegen \u00fcberh\u00f6hte Mieten, die wir gar nicht mitbekommen haben. Wenn du einen Beruf aus\u00fcbst, der die Gesellschaft am Laufen h\u00e4lt (nein, kein Content-Creator), als Verk\u00e4uferIn, ErzieherIn, ZahntechnikerIn etc., bist du aufgeschmissen, wenn du eine Wohnung brauchst. Das ist in Frankfurt \u00e4hnlich. Und das liegt nicht an den Fl\u00fcchtlingen oder einem \u201e\u00fcberhitzten Markt\u201c, sondern einzig und allein an denjenigen, die in der kapitalisierten Welt Wohnungen als Geldanlagen inszenieren und damit durchkommen \u2013 an der Gier der Vermieter und an einer Politik, die dem zu wenig entgegensetzt.<\/p>\n<p>Abends sitzen wir im M\u00fcnchen 72, essen Schnitzel und K\u00e4sesp\u00e4tzle und laufen durchs Glockenbachviertel heim. Freddy Mercury treffen wir dabei leider nicht. Er hat ja eine Zeit lang mit Barbara Valentin hier gewohnt. Die Leute vor Andy\u2019s Krablergarten und vor Max\u2019s Beef Noodles warten immer noch.<\/p>\n<p><strong>Olympiapark<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag checken wir fr\u00fch aus, k\u00f6nnen unser Gep\u00e4ck aber dankenswerter Weise im Hotel lassen. Wir fahren \u00fcber die Isar und schlendern \u00fcber die Maximiliansbr\u00fccke zur\u00fcck in die Stadt. Dort entdecken wir neben einer Pumuckl-Ampel auch eine B\u00e4ckerei, in der wir solide fr\u00fchst\u00fccken, und wandern weiter \u00fcber die Maximilianstra\u00dfe. Gucci, Cartier, Ralph Lauren, Dior. Keine Ahnung, was all die Leopolds, Maximilians und Ludwigs daran finden; \u00fcberhaupt geht mir dieses Abfeiern der K\u00f6nige und Prinzregenten auf die Nerven \u2013 samt ihrer Prachtbauten und dem ganzen Pomp. Wir sto\u00dfen unterwegs auf eine Michael-Jackson-Gedenkst\u00e4tte vor dem Bayerischen Hof, werfen einen Blick ins Hofbr\u00e4uhaus, entdecken dort die ersten Fans des FC Bayern, der heute gegen Hoffenheim kicken wird, und nehmen anschlie\u00dfend die Bahn in Richtung Olympiapark.<\/p>\n<p>Die Blicke aus dem Fenster gefallen, wir rasseln durch die Maxvorstadt, verlassen die 20 am Olympiapark West und laufen von dort ein paar Meter bis zum Olympiastadion, das sich verschlossen gibt wie Philip Marlowe. Die Olympischen Spiele 1972 waren wunderbare Spiele. Die \u00c4sthetik \u2013 auch die der Sportst\u00e4tten \u2013, die Plakate, die ikonischen Piktogramme, der Dackel Waldi. Heide Rosendahl, Ulrike Meyfarth, Mark Spitz, Shane Gould. Der Gegenentwurf zu Berlin 1936, den NS-Spielen. Und dann der Albtraum: das Olympia-Attentat vom 5. September 1972, die Entf\u00fchrung und Ermordung der israelischen Sportler durch pal\u00e4stinensische Terroristen.<\/p>\n<p>Heute l\u00e4dt das weitr\u00e4umige Gel\u00e4nde zum Flanieren ein. Der Olympiaturm ist leider geschlossen, nicht aber der Aussichtsh\u00fcgel, den wir Schritt f\u00fcr Schritt erklimmen. Als wir in M\u00fcnchen ankamen, standen wir oben auf dem Dom und lie\u00dfen den Blick schweifen; jetzt stehen wir im Norden und blicken gewisserma\u00dfen zur\u00fcck. Ja, M\u00fcnchen, wir verstehen uns jetzt ein bisschen besser.<\/p>\n<p>Ein letzter Weg l\u00e4sst uns durch die Maxvorstadt treiben, durch das unaufgeregte St.-Benno-Viertel. Dort in der Kirche entz\u00fcndet Pia ein Kerzlein, und wir wandern ein letztes Mal zur\u00fcck zum Hotel. Als wir mit unseren Koffern die Sonnenstra\u00dfe entlangrollen, warten schon wieder Menschen bei Max\u2019s Beef Noodles. Ob es stets die gleichen sind?<\/p>\n<p>Unser Zug ist p\u00fcnktlich, im Ruheabteil kehrt langsam Ruhe ein, und gepflegt rollen wir \u00fcber Augsburg, Ulm, Stuttgart und Mannheim heimw\u00e4rts in die Dunkelheit nach Frankfurt. Der Zug wird nach Berlin weiterfahren \u2013 sollen andere diese Geschichte erz\u00e4hlen, unsere endet hier vorl\u00e4ufig. Wir erwischen gerade so die U4, steigen an der Konstablerwache um, treffen einen ehemaligen Arbeitskollegen und rollen gemeinsam die Friedberger hoch. Nordend, du hast uns wieder. Vielleicht fahren wir noch einmal im Sommer nach M\u00fcnchen. Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Jo mei.<\/p>\n<div id=\"metaslider-id-17629\" style=\"width: 100%;\" class=\"ml-slider-3-109-0 metaslider metaslider-flex metaslider-17629 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default-base\" role=\"region\" aria-label=\"M\u00fcnchen\" data-height=\"525\" data-width=\"700\">\n    <div id=\"metaslider_container_17629\">\n        <div id=\"metaslider_17629\">\n            <ul aria-live='off' class='slides'>\n                <li style=\"display: block; width: 100%;\" class=\"slide-17643 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2026-02-12 07:47:23\" data-filename=\"M_01.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_01.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-17629 slide-17643 msDefaultImage\" title=\"M_01\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; width: 100%;\" class=\"slide-17640 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2026-02-12 07:47:22\" data-filename=\"M_05.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/M_05.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-17629 slide-17640 msDefaultImage\" title=\"M_05\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; 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