{"id":17132,"date":"2025-07-28T18:53:20","date_gmt":"2025-07-28T16:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=17132"},"modified":"2025-07-29T11:00:13","modified_gmt":"2025-07-29T09:00:13","slug":"malmoe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=17132","title":{"rendered":"Malm\u00f6, Ystad und Sophie Zelmani."},"content":{"rendered":"<p>Es gibt einige Orte in meinem Leben, die ich aus den verschiedensten Gr\u00fcnden immer mal besuchen wollte \u2013 und Schweden stand ganz weit oben auf der Liste. Schon als Kind wollte ich unbedingt einmal in den Norden. Klar: Pippi Langstrumpf, Bullerb\u00fc, Michel, ABBA und die ikea-eske Freundlichkeit sowie Silvia Sommerlath 1972 pr\u00e4gten meine Generation. Sp\u00e4ter kamen Maj Sj\u00f6wall und Per Wahl\u00f6\u00f6, Henning Mankells Wallander, Lisa Miskovsky, Anna Ternheim, Sophie Zelmani und Saga Nor\u00e9n noch dazu. Einmal mit dem Camper oder mit einem Volvo Kombi durch Schweden zu reisen, davon tr\u00e4umte ich viele Tage \u2013 doch ein Blick in meinen Geldbeutel lie\u00df mich bislang andere Orte anvisieren.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong>Nachtfahrt nach Schweden<\/strong><\/p>\n<p>Im Lauf der Jahrzehnte segelte ich bis Kopenhagen, landete in Oslo, Skien und T\u00f6nsberg und guckte in Helsinki aufs Meer und Fu\u00dfball dazu. Aber Schweden? Fehlanzeige. Bis ich im Fr\u00fchling spa\u00dfeshalber auf Seiten der Deutschen Bahn nach Tickets checkte &#8211; und realisierte, dass eine Bahnfahrt \u00fcber Kopenhagen nach Malm\u00f6 zu diesem Zeitpunkt keine 60 Euro kostete. Ergo buchte ich mir ein g\u00fcnstiges Airbnb f\u00fcr ein paar Tage und freute mich wochenlang auf die Fahrt \u00fcber die \u00d6resundbr\u00fccke, die sp\u00e4testens seit der Nordic-Noir-Serie &#8222;Die Br\u00fccke&#8220; ein weiteres Objekt der Sehnsucht wurde. Und pl\u00f6tzlich verabschiedete ich mich nachts um 1:00 von Pia und wanderte mit meinen Siebensachen zur Haltestelle oberhalb des Nibelungenplatzes und fuhr ein bisschen zu fr\u00fch Richtung S\u00fcdbahnhof. Der Plan sah vor, kurz nach 2:00 Uhr durch die Nacht nach Hamburg zu rollen, um von dort nach Kopenhagen zu fahren und von dort wiederum nach Malm\u00f6.<\/p>\n<p>Nachdem sich der \u00fcbervolle Bahnsteig geleert hatte und die Leute in den mit 90-min\u00fctiger Versp\u00e4tung einfahrenden Zug Richtung Berlin und Prag <a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/00.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17136 alignright\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/00.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/00.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/00-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/00-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a>eingestiegen sind, wartete ich m\u00fcde in der Dunkelheit. P\u00fcnktlich setzte sich mein Zug aus der Schweiz kommend in Bewegung, in einem Wagon lagen die Leute quer auf den Sitzen und pennten &#8211;&nbsp; die Szenerie erinnerte eher an einen Fl\u00fcchtlingstreck als an eine gepflegte Bahnfahrt. In meinem Waggon ging es hingegen gesittet zu&nbsp; &#8211; nur mein reservierter Platz war besetzt. Eine junge Frau, die Kapuze tief ins Gesicht geschoben, Kopfh\u00f6rer auf den Ohren, lehnte an der Scheibe und pennte. Oder tat zumindest so. Ich setzte mich daneben. Da ich eh nicht aus dem Fenster schauen konnte war es mir egal. Das \u00e4ltere Paar gegen\u00fcber wollte nach Hannover.<\/p>\n<p>Wir rollten durch die Nacht, mal d\u00f6ste ich, mal wachte ich, Hanau, G\u00f6ttingen, Hannover, Nienburg, Verden (Aller), Bremen, Harburg zogen vor\u00fcber. Vor&nbsp; Hannover graute der Morgen, ab Hannover setzte ich mich ans Fenster und lie\u00df die fr\u00fchen Stunden vorbei fliegen. Immer wieder verfiel ich in einen leichten D\u00e4mmer. In Hamburg hatte ich eine gute Stunde Zeit, also suchte ich zun\u00e4chst am Hintereingang eine kostenlose Toilette auf, die mich bei meinem letzten Besuch ob ihrer Funktionalit\u00e4t schwer beeindruckt hatte. Diesmal allerdings war sie zum W\u00fcrgen verschissen.&nbsp;<\/p>\n<p>Ich drehte eine Runde, besorgte mir in einer kleinen Unterf\u00fchrung einen bezahlbaren Kaffee samt Franzbr\u00f6tchen (im Bahnhof h\u00e4tte ich auch das doppelte ausgeben k\u00f6nnen) und wartete bei Wiederkehr an den Gleisen auf die Weiterfahrt. Der Zug war p\u00fcnktlich, Menschen schoben sich auf der Suche nach ihren Pl\u00e4tzen (Reservierung war Pflicht) aufgeregt durch die G\u00e4nge. Ich landete in einem 6er-Abteilung mit einer franz\u00f6sischen Familie. Die drei T\u00f6chter, vielleicht 8, 10 und 12 Jahre alt waren fr\u00f6hliche aber wohlerzogene Kinder, die Mutter vielleicht ein bisschen zu streng, der Vater eher ruhig. Sie ignorierten mich mehr oder weniger, ich hatte meine Ruhe, zog meine Kopfh\u00f6rer auf, h\u00f6rte <em>Lake Geneva<\/em> von Sophie Zelmani&nbsp; und rollte \u00fcber die d\u00e4nischen Inseln und den gro\u00dfen Belt in Richtung Kopenhagen. Das Land wirkte relativ eint\u00f6nig, das regengrau tat ein \u00dcbriges, die Fahrt war angenehm unaufgeregt.<\/p>\n<p><strong>Von Malm\u00f6 nach Pal\u00e4stina<\/strong><\/p>\n<p>In Kopenhagen h\u00fcpfte ich in einen fr\u00fcheren Zug als geplant, hoffte, dass dies in Ordnung ginge und war gespannt auf die \u00d6resundbr\u00fccke &#8211; die ich allerdings kaum sah, da wir unter der Autospur hindurch rollten. Links und rechts Wasser, dazu die st\u00fctzenden Querverstrebungen. Ich war erstmal entt\u00e4uscht, h\u00e4tte es mir aber denken k\u00f6nnen. Hatte ich im TV&nbsp; jemals auf den Autospuren einen Zug fahren sehen? Letztlich stieg ich eine Station vor dem Bahnhof am Triangeln aus, spannte meinen Regenschirm, den mir Pia ans Herz gelegt hatte, auf und lie\u00df mich per Navi Richtung Unterkunft leiten. Mit Schirm in der einen, Koffer in der anderen und dem Navi in der dritten Hand eierte ich zu Fu\u00df durch Malm\u00f6, durch M\u00f6llev\u00e5ngen, mein Viertel f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Multikulturell, viele Kneipen und Restaurants, noch nicht gentifiziert. Eigentlich genau wie ich es mag &#8211; allerdings hingen an vielen Fenstern Pal\u00e4stina-Fahnen &#8211; als Ausdruck von was? Solidarit\u00e4t? Mit den Opfern? Der Hamas? Solidarit\u00e4t mit den israelischen Geiseln sah ich nirgends. Auch nicht mit der Ukraine. Oder den Opfern im Sudan oder anderen Krisenherden. W\u00e4re ich j\u00fcdisch, ich w\u00fcrde mich hier nicht zeigen wollen, ganz anders die Vertreter*innen des Islams. Das ist nicht fair. Das ist seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt nicht fair.&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Gedanken besch\u00e4ftigten mich w\u00e4hrend der ganzen Reise, und klar, die Kinder sind die leidtragenden. Aber man muss leider dazu sagen, dass diese Bilder des Elends gewollt sind. Nicht von Israel. Sonder von der Hamas, ihren Finanziers, um Israel in der \u00d6ffentlichkeit als das Evil zu inszenieren. Um das eigentliche Ziel, die Vernichtung Israels voran zu treiben. Ein Israel, dass nach der Shoa mehr als jede andere Nation das Recht auf Selbstverteidigung hat. Gegen einen vielschichtigen Aggressor, dem das Schicksal der eigenen Leute v\u00f6llig egal ist. Schon immer gewesen ist. In Israel, mal unabh\u00e4ngig von Netanyahu und Konsorten, w\u00e4re der einzige Ort, an dem sich Juden sicher f\u00fchlen k\u00f6nnten. Dank der Hamas, dank dem 7. Oktober auch dort nicht nicht mehr. Nein, es ist nicht gut was in Gaza geschieht. Aber die einseitige Erz\u00e4hlung der Geschichte, basierend auf der Hamas-Propaganda ist nicht die wirkliche Erz\u00e4hlung. Und dass sich Linke mit dieser Erz\u00e4hlung gemein manchen, ist absurd, gipfelnd in <em>Queers for Pal\u00e4stina<\/em>. Ihr Narren.<\/p>\n<p>Meine Unterkunft liegt in einem mehrgeschossigen Haus, als ich dort bin, kommt Patrcio runter und zeigt wie der Eingang funktioniert. Theoretisch g\u00e4be es drei Eing\u00e4nge, praktisch fahren wir in einem Innenhof mit dem Fahrstuhl in die f\u00fcnfte Etage. Ich bin m\u00fcde, verwirrt und kaputt nach der langen Reise. Patricio wohnt auch in der Wohnung, mein Zimmer ist gro\u00df genug auch f\u00fcr zwei, ebenso das Bett. Ich bedanke mich und mache mir einen Tee und lege mich aufs Bett. Hallo Malm\u00f6.<\/p>\n<p><strong>Die \u00d6resundbr\u00fccke<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17148 alignleft\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01.jpg\" alt=\"\" width=\"561\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-676x506.jpg 676w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-698x524.jpg 698w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-620x465.jpg 620w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/01-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/a>In der Nahverkehrsapp Sk\u00e5netrafiken checke ich die Verbindung in Richtung der \u00d6resundbr\u00fccke und stelle fest, dass es vom Platz unten eine direkte Verbindung bis zu einem Aussichtspunkt gibt, von dem der Blick ein sch\u00f6ner sei. So besorge ich mir ein 24 Stunden-Ticket f\u00fcr 64 schwedische Kronen und wandere vor zum M\u00f6llev\u00e5ngstorget. Dort nehme ich den 14er Bus und fahre durch Malm\u00f6, passiere ein Stadion, schaukel durch Vororte bis zur Strandengatan. Zwei Haltestellen vor der Endstation steige ich aus &#8211; und blicke auf den \u00d6resund. Linker Hand zieht sich die Br\u00fccke mit den markanten Spitzen und verschwindet winzig klein im Wolkengrau der Ferne nahe D\u00e4nemark. Ein erhabener Anblick.<\/p>\n<p>Jetzt ist wenig los. Von einem Steg, der ins Wasser f\u00fchrt, springen Menschen zum Baden ins Meer, der vergangene Regen h\u00e4ngt noch \u00fcber der Szenerie &#8211; und meinen Gedanken nachh\u00e4ngend schlendere ich weiter Richtung Br\u00fccke, vorbei an Kajakverleih und Rettungsringen. Ich passiere einen Campingplatz voller Wohnmobile, die hier dicht an dicht stehen und folge einem Weg, der mich zu einer Aussichtsplatform f\u00fchrt. Vereinzelte Touristen stehen hier und fotografieren. Just als ich mich n\u00e4here, f\u00e4hrt unten ein belgischer Reisebus auf den Parkplatz und spuckt eine Reisegruppe fr\u00f6hlicher Senioren aus, die wenig sp\u00e4ter oben einlaufen und die beste Fotoposition suchen. Vorbei ist&#8217;s mit der Ruhe. Aber ich habe mir einen weiteren Lebenstraum erf\u00fcllt. Wenn auch die Fahrt \u00fcber die Br\u00fccke kein Highlight war, die N\u00e4he hier ist es auf jeden Fall.<\/p>\n<p>Das Bistro am Campingplatz ist relativ teuer, so dass ich mit dem 14er Bus wieder zur\u00fcck an den M\u00f6llev\u00e5ngstorget fahre und dort in einer Pizzeria einen \u0106evap\u010di\u0107i-Burger bestelle. Im Supermarkt ein paar Schritte weiter hole ich mir noch Proviant und spaziere am Folketspark vorbei gem\u00fctlich in die Unterkunft. Doch weder durch Eingang eins noch durch Eingang zwei komme ich zum Fahrstuhl. Ich laufe die Treppen nach oben &#8211; und lande im vierten Stock. Ich muss aber in den f\u00fcnften. Der \u00fcber dieses Treppenhaus nicht zug\u00e4nglich ist. Also geht es per pedes wieder nach unten. Im n\u00e4chsten Treppenhaus geht es wieder zu Fu\u00df nach oben. Ich lande vor meiner Wohnungst\u00fcr. Gegen\u00fcber grinst mich die Fahrstuhlt\u00fcr an. Ich bin verwirrt. Leider wird das Spiel England Italien nicht im schwedischen TV \u00fcbertragen und ZDF klappt auch nicht. So h\u00f6re ich die Radioreportage auf WDR und schlafe todm\u00fcde ein. Dass England durch ein Tor kurz vor Schluss gewinnt, bekomme ich gar nicht mehr mit.<\/p>\n<p><strong>Gamla Staden<\/strong><\/p>\n<p>Fr\u00fch am Morgen entdecke ich das Geheimnis des Aufzuges: Er befindet sich im Innenhof des dritten Eingangs. Hatte ich in meiner Mattigkeit bei Ankunft nicht wirklich abgespeichert. An der Ecke befindet sich ein antifaschistisches Zenntrum, auch hier alles voller Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4t oder besser Israelhass. Ich verklebe einen von Sonnys Stickern und nehme einen Bus, der mich \u00fcber den Hauptbahnhof an den \u00d6resund bringt. Hinter mir ragt das neueste Wahrzeichen Malm\u00f6s in die H\u00f6he: der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turning_Torso\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Turning Torso<\/a>, vor mir liegt das Wasser &#8211; und im Wasser ein kleiner Leuchtturm. Nebenan versucht ein Angler sein Gl\u00fcck. Ich schlendere den Uferweg entlang und bin mehr oder minder allein. Ein Regenschutt \u00fcberrascht mich just, als ich mit Pia telefoniere, doch ich habe Gl\u00fcck und kann mich unterstellen. Dann klart es auf. Im Hintergrund erhebt sich ein neueres, gehobenes Wohnviertel in <i>V\u00e4stra Hamnen<\/i>, dem westlichen Hafengebiet von Malm\u00f6 &#8211; doch es wirkt nicht ganz so steril wie vergleichbare Ecken in Frankfurt etwa am Westhafen. Aber es ist hie wie dort nichts f\u00fcr den \u00fcberschaubaren Geldbeutel. Ich trinke einen Espresso mit Blick auf den \u00d6resund und laufe weiter bis zum Kanal. Dort verlasse ich das Ufer und schlendere an Wasserwegen entlang durch einen weitr\u00e4umigen Park, in dem eine Windm\u00fchle Fotograf*innen lockt &#8211; bis ich an einer Falafelbude raste und mich dann weiter am Kanal in die Altstadt (Gamla Staden) aufmache. Den Weg durch die Stadtmitte hebe ich mir f\u00fcr den Mittag auf. Es ist mittlerweile recht sommerlich. Malm\u00f6 ist eine Fahrradstadt, breite Radwege zwingen auch den Fu\u00dfg\u00e4nger zur Vorsicht. Aber in all der Zeit schien mir der Umgang miteinander recht gelassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17162 alignright\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16.jpg\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"265\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/16-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/a>Und so treibe ich wenig sp\u00e4ter durch Malm\u00f6s Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Am gro\u00dfen Platz werden Kinder mit einem Theaterst\u00fcck bespa\u00dft \u2013 Sommertreiben auf den Stra\u00dfen, die Menschen treiben durch die Gassen, sitzen in Caf\u00e9s oder essen Eis. Erschreckend teuer ist das Porto f\u00fcr &#8217;ne Postkarte \u2013 fast f\u00fcnf Euro wollen sie hier daf\u00fcr haben. Weiter hinten sammeln sich Menschen, um f\u00fcr Freiheit f\u00fcr Pal\u00e4stina zu demonstrieren. Teddyb\u00e4ren liegen auf einem Tuch, ein Mann bestreicht sie mit roter Farbe. Eine junge Schwedin dekoriert mit einem Kind das Grauen symbolisierende \u2013 pittoresk. Durch den Folkets Park wandere ich nach Hause, Kinder spielen \u2013 ein st\u00e4dtisches Idyll, in dem Muslime und Schweden und beides in einem friedlich zusammenleben \u2013 so will es scheinen. Am Abend verlieren die deutschen Frauen ungl\u00fccklich in der Verl\u00e4ngerung gegen Spanien, ich kann das Spiel im Fernseher schauen. Es ist der Tag nach Ozzy Osbournes Tod.<\/p>\n<p><strong>Ystad<\/strong><\/p>\n<p>Einmal auf den Spuren Wallanders wandeln &#8211; auch dies war ein Lebenstr\u00e4umchen und heute sollte es es soweit sein. An der Info im Bahnhof erfahre ich, dass das 24 Stunden Ticket bis Ystad f\u00fcr die gesamte Region gilt und nicht nur f\u00fcr die Hin- und R\u00fcckfahrt. So fahre ich fr\u00f6hlich in einem der lila Z\u00fcge eine gute dreiviertel Stunde durch Schonen, bis ich im Bahnhof von Ystad lande.&nbsp; Mein erster Weg f\u00fchrt mich zur Touristeninfo. Auf dem Platz davor fehlt das Y bei den gro\u00dfen Buchstaben, so dass in gelben Lettern nur STAD in der Sonne leuchtet. In der Touristeninfo besorge ich mir einen Stadtplan als mein Blick auf ein orangenes Plakat mit Ank\u00fcndigungen f\u00e4llt. Und ich lese mit Sophie Zelmani im Ohr, dass diese heute in L\u00f6derup auftreten wird. Was auch immer das heisst. Karten sind noch online erh\u00e4ltlich &#8211; und ein Bus w\u00fcrde mich von Ystad binnen 45 Minuten in den Ort bringen. Und sp\u00e4testens um 22:37 wieder zur\u00fcck. So besorge ich mir ein Ticket, freue mich auf das Abenteuer heute Abend und wundere mich, wie sich manchmal die Dinge f\u00fcgen.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/21.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17167 alignleft\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/21.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/21.jpg 525w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/21-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Ich lade mir eine &#8222;Wallander App&#8220; herunter, mit deren Hilfe ich auf den Spuren Wallanders durch Ystad navigieren kann, auf dem Platz bricht eine Gruppe zu einer \u00f6ffentlichen F\u00fchrung auf und mir wallandert es gerade ein bisschen zu viel. So beschlie\u00dfe ich, das Theater aufzusuchen, das in der <span data-huuid=\"5165670964920816322\">Verfilmung <em>Die Cellospielerin<\/em><\/span><em>&nbsp;<\/em>eine tragende Rolle spielt, um mich anschlie\u00dfend treiben zu lassen. Ystad in wirklich putzig,&nbsp; gepr\u00e4gt von kleinen bunten H\u00e4uschen und Blumen vor den T\u00fcren; einem Marktplatz auf dem bei einer Promoaktion zuckerfreier Schweppes in Dosen verteilt wird und einer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit allerlei Tand im Angebot. Ich such noch Wallanders einstige Wohnung in der Mariagatan 10 auf &#8211; doch suche ich den Namen <em>Wallander<\/em> vergeblich an der Klingel. Stimmt, er wohnte ja am Ende in &#8230; L\u00f6derup, wo heute Abend Sophie Zelmani konzertieren wird. Das ist doch alles kein Zufall mehr.<\/p>\n<p>Bei Nong&#8217;s Wohnwagen-Thai-Imbiss besorge ich mir ein Pad Krapao und komme mit einem \u00e4lteren Schweden ins Gespr\u00e4ch. Er spricht gut Deutsch, hatte eine Freundin in Lindau (Sie ist verheiratet und sie sehen sich jetzt seltener) und neulich in Wetzlar seine Leica-Kamera reparieren lassen. Seltsam, alle Deutschen finden Schweden <span class=\"ILfuVd\" lang=\"de\"><span class=\"hgKElc\"><b><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lagom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lagom<\/a> &#8211; <\/b>aber niemand spricht schwedisch.<\/span><\/span><\/p>\n<p>Ich drehe noch eine Runde durch die Gassen Ystads und drehe dann ab Richtung Ostsee. Wenn ich hier ins Wasser falle w\u00fcrde, k\u00e4me ich auf der anderen Seite in Usedom an. Ich ziehe es vor, in Schweden zu bleiben und wandere langsam vor zum Bahnhof. Von dort f\u00e4hrt der Bus nach L\u00f6derup. In jedem Bus finden sich USB Anschl\u00fcsse, auch in Malm\u00f6 kannst du dein Handy im Bus laden. Wir fahren los, vorbei am Campingplatz Ystads, weiter die 9 entlang, im Hintergrund blitzt die Ostsee durch, bis die Stra\u00dfe abbiegt und wir \u00fcbers Land fahren. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%B6derup\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">L\u00f6derup<\/a> ist ein kleiner Ort, um die 600 Menschen leben hier. Da ich gut in der Zeit bin, steige ich noch nicht aus, sondern fahre weiter bis zur Endstation in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simrishamn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Simrishamn<\/a> im S\u00fcdosten und schaue mich ein bisschen um. Auf dem R\u00fcckweg erwische ich aus Versehen den falschen Bus &#8211; der zwar auch nach Ystad f\u00e4hrt, aber eben nicht \u00fcber L\u00f6derup. Aber es gibt einen Knotenpunkt und so steige ich auf der Landstra\u00dfe aus, wechsele die Stra\u00dfenseite und nach wenigen Minuten kommt der gew\u00fcnschte Bus und bringt mich ans Ziel.<\/p>\n<p><strong>Sophie Zelmani in L\u00f6derup<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"299\" data-end=\"886\">Der Ort ist wirklich \u00fcberschaubar. Ein Auto \u00fcberholt mich z\u00f6gerlich \u2013 es scheint, als hielten die Insassen Ausschau nach der Location, die laut meinem Navi 300 Fu\u00dfmeter von der Haltestelle entfernt liegen muss. Ich biege nach ein paar Metern in die n\u00e4chste Stra\u00dfe ein, eher ein besserer Feldweg, der geradewegs ins Feld f\u00fchrt. Vor dem letzten Haus parken einige Autos. Ich laufe weiter und blicke auf ein schmiedeeisernes Tor mit Plakaten. Dahinter stehen zwei M\u00e4nner an einem Holzkohlegrill, daneben ein alter Wohnwagen. Im Garten sitzen Menschen an Tischen. Ich habe Bullerb\u00fc gefunden.<\/p>\n<p data-start=\"888\" data-end=\"1712\">Das Konzert findet in einem dahinterliegenden Geb\u00e4ude statt. Die B\u00fchne ist bereits mit Instrumenten best\u00fcckt, verschiedene Tische und St\u00fchle stehen kreuz und quer im Raum, in einer Ecke werden Lebensmittel und Getr\u00e4nke verkauft \u2013 das Ganze hat den Charme einer schwedischen Dorfschule. Ich bin entz\u00fcckt. Am Grill hole ich mir eine Bratwurst, die ich drinnen mit Karte zahlen kann, trinke ein alkoholfreies Bier dazu und bin gespannt, ob es eine Vorband gibt \u2013 immerhin sollte ich den letzten Bus nach Ystad erwischen. Ich setze mich in die zweite Reihe. Punkt 20:00 Uhr betritt ein einheimischer Ansager die B\u00fchne, h\u00e4lt eine kurze Ansprache und bittet um einen warmen Applaus f\u00fcr &#8230; Sophie Zelmani. Ich werde das Konzertende erleben und p\u00fcnktlich an der Haltestelle sein \u2013 Zelmani ist nicht Springsteen. So viel ist sicher.<a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17171 alignright\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25.jpg\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a><\/p>\n<p data-start=\"1714\" data-end=\"2496\">Zuerst betritt die Band die B\u00fchne, dann kommt Sophie in einem blauen Kleid und Cowboystiefeln. Die Musik ist vorwiegend ruhig: Gitarre, Schlagzeug und Bass \u2013 von Zeit zu Zeit greift auch Zelmani zur Gitarre. <em data-start=\"1922\" data-end=\"1931\">Dreamer<\/em>, <em data-start=\"1933\" data-end=\"1945\">Travelling<\/em>, Songs aus ihrem letzten Album wie <em data-start=\"1981\" data-end=\"1998\">Back to the Sea<\/em> oder <em data-start=\"2004\" data-end=\"2017\">Lake Geneva<\/em>, dazu <em data-start=\"2024\" data-end=\"2036\">Going Home<\/em> \u2013 ein Potpourri aus den letzten 30 Jahren wird unaufgeregt zelebriert, garniert von Ansagen, die \u2013 im Gegensatz zum Karlsruher Konzert vor zwei Monaten \u2013 diesmal wenig verwunderlich auf Schwedisch sind. Das Publikum goutiert es, ich ebenso. Nach einer Zugabe und 100 Minuten Spielzeit ist der Zauber vorbei. Sophie und die Musiker unterhalten sich mit den G\u00e4sten \u2013 ich hingegen werfe einen letzten bewundernden Blick auf das Szenario und verlasse das Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p data-start=\"2498\" data-end=\"2899\">Die Wartezeit an der Bushaltestelle in L\u00f6derup wird digital angezeigt. Mit mir warten ein paar Jugendliche auf den letzten Bus, der p\u00fcnktlich anrollt und mich in der schwedischen Nacht verschwinden l\u00e4sst. Auch die violette Bahn in Ystad ist p\u00fcnktlich, sodass ich kurz nach Mitternacht in Malm\u00f6 einfahre und einen kurzen Busride sp\u00e4ter vor meiner Haust\u00fcr stehe. Das war ein sch\u00f6ner Tag in meinem Leben.<\/p>\n<p data-start=\"322\" data-end=\"341\"><strong data-start=\"322\" data-end=\"341\">Zur\u00fcck in Malm\u00f6<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"343\" data-end=\"1116\">Am letzten Tag in Malm\u00f6 setze ich mir drei Ziele, die mich allesamt ein wenig entt\u00e4uschen. Das Malm\u00f6hus, also das Schloss, sieht von au\u00dfen zwar imposant aus \u2013 im Innenhof macht es jedoch nicht viel her. Wer wei\u00df, wie das dazugeh\u00f6rige Museum leuchtet; ich spare mir den Eintritt und suche stattdessen die relativ neue Markthalle auf \u2013 eine weitere Entt\u00e4uschung. Ein paar St\u00e4nde, relativ teuer, in einem unspektakul\u00e4ren Bau \u2013 das war\u2019s. So treibe ich durch die City und den Park Richtung Unterkunft. Im Park ist alles f\u00fcr das abendliche Konzert von Alphaville vorbereitet. Schwarze Stoffbahnen an den Absperrungen sollen nicht zahlenden Zuh\u00f6rer*innen den Blick auf die B\u00fchne verwehren. Eine Karte kostet knapp 50 Euro \u2013 so klasse finde ich die Band nun auch wieder nicht.<\/p>\n<p data-start=\"1118\" data-end=\"1864\"><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/32.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-17178 alignleft\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/32.jpg\" alt=\"\" width=\"489\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/32.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/32-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/32-676x499.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><\/a>Zuhause packe ich meine Badehose und ein Handtuch ein und fahre mit dem Bus hinaus an den Malm\u00f6er Strand \u2013 den Ribersborgsstranden, oder Ribban, wie die Einheimischen sagen. W\u00e4hrend vorgestern kaum jemand am Ufer des \u00d6resund unterwegs war, bietet sich nun ein v\u00f6llig anderes Bild. Schon auf den Parkpl\u00e4tzen drehen Wohnmobile ihre Runden auf der vergeblichen Suche nach einer L\u00fccke. Am Strand und auf den Stegen wimmelt es von Menschen. Kinder h\u00fcpfen jauchzend ins Wasser \u2013 damit hatte ich Naivling nicht gerechnet. Also nehme ich den n\u00e4chsten Bus zur\u00fcck, doch auch dort, wo ich vorgestern noch in aller Seelenruhe meinen Espresso trank, herrscht nun Halligalli. Sogar der eine oder andere Porsche parkt jetzt mit offenem Kofferraum auf den Wegen.<\/p>\n<p data-start=\"1866\" data-end=\"2130\">Immerhin finde ich nach einem kurzen Spaziergang einen ruhigen Platz auf den Steinen neben dem Weg \u2013 mit sch\u00f6nem Blick auf das glitzernde Wasser. Die Menschen auf dem Steg erscheinen als stumme Silhouetten, am Horizont zieht sich die \u00d6resundbr\u00fccke nach Kopenhagen.<\/p>\n<p data-start=\"2132\" data-end=\"2886\">Am Abend habe ich zwei M\u00f6glichkeiten zur Auswahl. Einerseits k\u00f6nnte ich in den Park gehen und Alphaville lauschen \u2013 entweder vor der Absperrung oder jetzt f\u00fcr etwas \u00fcber 30 Euro dahinter. Andererseits k\u00f6nnte ich auch noch einmal an den Ort fahren, wo am Dienstag alles begann \u2013 nah an der Br\u00fccke. Ich entscheide mich f\u00fcr Letzteres, nehme nach einem Imbiss den Bus und fahre wie neulich Richtung Campingplatz. Zwei Stationen vorher steige ich aus. Doch wo ich eben noch quasi allein unterwegs war, erweist sich diese Stelle am Ufer nun als Hotspot der muslimischen Community Malm\u00f6s. In gro\u00dfen Gruppen sitzen Frauen mit Kopft\u00fcchern mit ihren Kindern beisammen, daneben die M\u00e4nner. Von Zeit zu Zeit ziehen Qualmwolken und der Geruch von Gegrilltem \u00fcber die Wiese.<\/p>\n<p data-start=\"2888\" data-end=\"3481\">Ich werfe auf einem Steg letzte Blicke auf die Br\u00fccke \u2013 doch als sich meiner Einsamkeit schnatternd zwei M\u00e4nner n\u00e4hern, kehre ich um und nehme am Campingplatz den Bus zur\u00fcck. Nur wenige Menschen steigen hier ein. Das \u00e4ndert sich an der n\u00e4chsten Station. Eine gro\u00dfe Gruppe Kinder entert schreiend den Bus, die M\u00fctter \u2013 religi\u00f6s eindeutig identifizierbar \u2013 folgen. Telefonate, Filme \u00fcber Lautsprecher: Action. Sp\u00e4ter steigen einige Schwed*innen dazu. Irgendwann ger\u00e4t eine \u00e4ltere Schwedin mit einer jungen Muslima aneinander. Unter der freundlichen Oberfl\u00e4che brodelt es \u2013 doch es eskaliert nicht. Peu \u00e0 peu leert sich der Bus.<\/p>\n<p data-start=\"3483\" data-end=\"4171\">Schon vor dem Park dringen die T\u00f6ne des Konzerts an mein Ohr. Rund um die Absperrung sitzen die Malm\u00f6er*innen einzeln oder in Gruppen, trinken Wein oder Bier, rauchen und lauschen der Musik. Ich stelle mich dazu, erhasche einen Blick \u00fcber die Absperrung und ziehe mich dann etwas abseits zur\u00fcck. Die Musik gef\u00e4llt nicht nur mir: Als kurz vor Ende <em data-start=\"3825\" data-end=\"3847\">Sounds Like a Melody<\/em> und <em data-start=\"3852\" data-end=\"3867\">Forever Young<\/em> angestimmt werden, kennt die Begeisterung keine Grenzen. Handys werden gez\u00fcckt, T\u00e4nze getanzt \u2013 w\u00e4hrend die Sonne langsam versinkt und sich die Nacht \u00fcber die Stad legt. Als ich im Dunkeln durch den Park schlendere, erkenne ich die bunte Nachtbeleuchtung. Neonherzen weisen den Weg \u2013 so hat der Tag doch noch eine freundliche Wendung genommen.<\/p>\n<p><strong>Die Heimfahrt. Bis Kassel ganz okay.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mein Gep\u00e4ck hatte ich schon am Abend zuvor gepackt. Jetzt werfe ich die restlichen Habseligkeiten in meinen kleinen orangenen Rollkoffer, <a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/34.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17146 alignright\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/34.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/34.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/34-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/34-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a>lege den Schl\u00fcssel auf den K\u00fcchentisch und mache mir noch einen letzten Tee. Dann ziehe ich \u2013 etwas zu fr\u00fch \u2013 die T\u00fcr ins Schloss, besorge mir im Coop noch etwas Reiseproviant und mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Eine Bahn fr\u00fcher als geplant rausche ich erneut \u00fcber die \u00d6resundbr\u00fccke nach Kopenhagen, drehe dort noch eine kleine Runde und sitze p\u00fcnktlich im Zug nach Hamburg. Da ein anderer Wagen als geplant als Wagen 8 gef\u00fchrt wird, f\u00e4llt meine Reservierung am Tisch flach. Also setze ich mich auf meinen reservierten Platz Nummer 32. Eine junge Frau setzt sich neben mich \u2013 dann kommt die Durchsage, dass alle Reservierungen aufgehoben sind. Wir verteilen uns im recht leeren Wagen auf genehmere Pl\u00e4tze. Ich h\u00f6re Musik und blicke auf den Gro\u00dfen Belt. Kurz vor Deutschland steigt eine Familie zu und beharrt auf ihren reservierten Pl\u00e4tzen im falschen Wagen. Ich setze mich um.<\/p>\n<p>Von vornherein war meine geplante R\u00fcckreise ge\u00e4ndert worden \u2013 der Zug f\u00e4hrt nicht bis zum Hamburger Hauptbahnhof, sondern nur bis Altona. Die Zugbindung war aufgehoben. Es besteht jedoch die M\u00f6glichkeit, trotz der S-Bahn-Fahrt von Altona, den Zug nach Frankfurt p\u00fcnktlich zu erreichen. Alternativ w\u00fcrden jeweils ein und zwei Stunden sp\u00e4ter noch Z\u00fcge fahren. Ich sah mich gedanklich schon bei Schorsch in St. Pauli eine Currywurst essen. Doch p\u00fcnktlich auf die Minute rollen wir in Altona ein. Die erste S-Bahn verpasse ich, die zweite nimmt mich mit, zuckelt ein bisschen zu langsam Richtung Bahnhof. Ein Halt. Ein Sprint. Geschafft. Ich sitze auf meinem Platz im Zug, eine Mutter mit zwei Kids um mich herum, und ich frage mich, weshalb es mir so selten gelingt, einen Platz mit einem normalen Fenster zu reservieren. Wieder besteht ein Viertel des Fensters aus grauer Wand.<\/p>\n<p>Hannover, G\u00f6ttingen, Kassel \u2013 die Fahrt verl\u00e4uft reibungslos. In 90 Minuten werde ich in Frankfurt sein. Geplante Ankunft: 19 Uhr. Doch die Ansagen machen mich stutzig. Hier Personen auf der Fahrbahn, dort ein Noteinsatz. Phasenweise geht nichts mehr. Dann eine Umleitung. Zwei Stunden sp\u00e4ter bin ich in Darmstadt-Kranichstein. Schon l\u00e4nger wird kostenloses Wasser verteilt, Menschen schleppen das Zeug kistenweise durch den Zug. Egelsbach.<\/p>\n<p>Um 21:18 Uhr, 138 Minuten nach der geplanten Ankunft, steige ich aus \u2013 und hasse die Bahn. Die Z\u00fcge, die eine bzw. zwei Stunden sp\u00e4ter aus Hamburg losgefahren sind, rollen mehr oder minder zeitgleich ein. Ich nehme die U4 bis zur Konstablerwache, springe in die ankommende 12 und ratter ins Nordend. Als sich die T\u00fcr \u00f6ffnet, blicke ich in Pias lachendes Gesicht. Ich bin wieder zu Hause. Und habe sie vermisst.<\/p>\n<div id=\"metaslider-id-17145\" style=\"width: 100%;\" class=\"ml-slider-3-108-0 metaslider metaslider-flex metaslider-17145 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default-base\" role=\"region\" aria-label=\"Malm\u00f6\" data-height=\"525\" data-width=\"700\">\n    <div id=\"metaslider_container_17145\">\n        <div id=\"metaslider_17145\">\n            <ul aria-live='off' class='slides'>\n                <li style=\"display: block; width: 100%;\" class=\"slide-17216 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2025-07-28 18:46:12\" data-filename=\"03.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/03.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-17145 slide-17216 msDefaultImage\" title=\"03\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; width: 100%;\" class=\"slide-17217 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2025-07-28 18:46:22\" data-filename=\"02.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/02.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-17145 slide-17217 msDefaultImage\" title=\"02\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; 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Schon als Kind wollte ich unbedingt einmal in den Norden. Klar: Pippi Langstrumpf, Bullerb\u00fc, Michel, ABBA und die ikea-eske Freundlichkeit sowie Silvia Sommerlath 1972 pr\u00e4gten meine Generation. 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