{"id":16805,"date":"2024-11-11T17:17:04","date_gmt":"2024-11-11T16:17:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16805"},"modified":"2024-11-11T22:13:55","modified_gmt":"2024-11-11T21:13:55","slug":"kari-bremnes-in-skien-norwegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16805","title":{"rendered":"Kari Bremnes in Skien, Norwegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Die Musik der norwegischen S\u00e4ngerin <a href=\"https:\/\/www.karibremnes.no\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kari Bremnes<\/a> entdeckte ich zuf\u00e4llig \u2013 oder war es Neugier, da es Zuf\u00e4lle kaum gibt? Ich schaute seinerzeit auf Spotify, ob die von mir gesch\u00e4tzte <a href=\"https:\/\/karirueslatten.com\/\">Kari Ruesl\u00e5tten<\/a> eine neue Platte in petto hatte, und als ich &#8222;Kari&#8220; in die Suchmaske eingab, schlug mir der Algorithmus <em>Kari Bremnes<\/em> vor. Neugierig, wie ich zuweilen bin, h\u00f6rte ich in den Song &#8222;Glem Ikkje&#8220; rein \u2013 und war sofort hin und weg. Song, Interpretin, Sound, Text \u2013 alles begeisterte mich. Ich h\u00f6rte mich durch den Back-Katalog und blieb fasziniert. Das alles ereignete sich vor etwas \u00fcber einem Jahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vor ein paar Monaten sp\u00fclte mir Instagram die Tournee-Termine von Kari Bremnes ins Haus. Leider bespielte sie auf der Tour nur Norwegen, und so schaute ich nach, wann und wo sie schon einmal in Deutschland aufgetreten war. Dabei stellte ich fest, dass sie nur wenige Wochen bevor ich ihre Musik entdeckte unter anderem in Mainz konzertiert hatte. Das hatte ich also verpasst. Und da man ja auch nicht j\u00fcnger wird und zudem allerlei Unbill auf einen wartet, &#8211; wer wei\u00df, ob uns nicht erneut so ein Unfug wie Covid ereilt oder was sonst noch passieren kann, &#8211; dachte ich mir: wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss sich der Berg bewegen. So checkte ich, welches Konzert von Frau Bremnes in Norwegen halbwegs in meinen Terminkalender passt, welcher Ort gut von Oslo aus per Bahn zu erreichen ist und f\u00fcr welches Konzert es \u00fcberhaupt noch Tickets gibt. Letztlich fiel meine Wahl auf den Auftritt am 09. November 2024 im <a href=\"https:\/\/www.ibsenhuset.no\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ibsenhuset<\/a> in Skien.<\/p>\n<p><iframe title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Qz6tesnZnWk?si=7_-WYpWcU3cLXg6v\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich besorgte mir ein Ticket, buchte einen Flug von Frankfurt nach Oslo und stellte fest, dass es eine direkte Zugverbindung vom Osloer Flughafen nach Skien gibt. Wie praktisch. \u00dcber Airbnb sicherte ich mir f\u00fcr zwei Tage eine bezahlbare Unterkunft bei \u00c5ne und B\u00e5rd und holte mir zwei Zugtickets dazu. Es war angerichtet. Im November werde ich also erstmals in Norwegen sein, in Skien, einem Ort, von dem ich nie zuvor geh\u00f6rt hatte. Dass ich die Woche zuvor bereits in Hamburg und Berlin verplant hatte \u2013 eingedenk zweier Konzerte von And Also the Trees und einem Besuch im Miniatur Wunderland \u2013 lie\u00df mein Reiseherz noch h\u00f6her schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Zeit l\u00e4uft wie Sand durch meine Finger. Eben noch spazierte ich durch die Miniaturwelten in Hamburg, lauschte den Trees in Berlin, und nun werde ich gleich in aller Herrgottsfr\u00fche <!--more-->mit der Bahn Richtung Flughafen rollen. Pia bleibt derweil zu Hause und wird sp\u00e4ter ihre Mutter besuchen, jetzt ist auch wach, verabschiedet mich mit allerlei guten W\u00fcnschen und achtet darauf, ob die Stra\u00dfenbahn p\u00fcnktlich kommt. Sie kommt. Und bringt mich zur Konsti. Auch die S 9 ist p\u00fcnktlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich bin immer heilfroh, wenn ich irgendwo auf der Welt einen Flughafen verlassen kann. Die Warterei und Shuttlefahrten machen mich m\u00fcrbe, auch die Enge der Sitzreihen. Immerhin ist der Flug nach Oslo bei weitem nicht ausgebucht; ich sitze die meiste Zeit allein in meiner Reihe am Fenster, freute mich \u00fcber meine Noise-Cancelling-Kopfh\u00f6rer und schwebe durch die Wolken. Die Flugbegleiter dr\u00fccken mir ein Wasser und eine Minischokolade in die Hand \u2013 das ist alles, was vom Glanz und Glamour des Fliegens geblieben ist. Wir landen p\u00fcnktlich in Oslo, und ich betrete m\u00fcde wie ich bin, erstmals in meinem Leben norwegischen Boden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich werfe den alten, gr\u00fcnen Rucksack \u00fcber meine Schulter und schlendere Richtung Bahn. Urspr\u00fcnglich hatte ich die Wahl, einen Zug um 9:13 Uhr oder um 10:13 Uhr zu buchen. Im ersten Fall h\u00e4tte alles punktgenau klappen m\u00fcssen, deshalb entschied ich mich f\u00fcr die vermeintlich sichere Variante, auch wenn das im Zweifel eine Wartezeit von einer Stunde bedeutete. Als ich auf die Abfahrtstafel blickte, zuckte ich leicht: Der Zug um 9:13 war gecancelt, der sp\u00e4tere noch nicht angezeigt. Also erstmal alles richtig gemacht. An einem Infostand frage ich nach, ob der Zug um 10:13 denn f\u00fchre. &#8222;Track 4&#8220;, lautet die lapidare Antwort, als sei etwas anderes undenkbar. Ich traue dem Frieden jedoch erst, als die Abfahrtstafel den Zug als p\u00fcnktlich ausweist. Vollends beruhigt bin ich, als der Zug auf Gleis 4 tats\u00e4chlich einrollt. Das Konzert wird sowieso erst morgen Abend stattfinden, ich verf\u00fcge um gen\u00fcgend Zeit, um eventuelle Eskapaden schadlos zu \u00fcberstehen, zumal ich offiziell erst um 16 Uhr einchecken kann und f\u00fcr die Fahrt von Oslo nach Skien (gesprochen &#8222;Sche\/in&#8220;) knapp drei Stunden veranschlagt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich nehme allein an meinem reservierten Sitz am Fenster mit Blick in Fahrtrichtung an einem Vierertisch Platz, stecke mein Ladekabel in die Steckdose, platziere den Kopfh\u00f6rer auf meinen Ohren und rollte in einem Vy-Wagen p\u00fcnktlich auf die Minute los. Wie vor \u00fcber f\u00fcnf Jahren die tief verschneite Ukraine an mir vorbeizog, als ich damals von Kiew nach Charkiw glitt, so zieht nun das herbstgraue Norwegen an mir vorbei \u2013 Baustellen, Bahnh\u00f6fe, Graffitis und die markanten roten oder grauen holzverkleideten Wohnh\u00e4user. Der Blick aus dem beheizten Abteil auf eine Au\u00dfenwelt, die einem von hier aus wie eine Spielzeugwelt erscheint. Hinter den Wasserfl\u00e4chen erstrecken sich wolkenverhangene Naturlandschaften, eingez\u00e4unte Rentiere warten auf Weihnachten. Ich gleite durch Orte wie Skoyen, Asker, Drammen oder Torp, bis ich schlie\u00dflich am kleinen Bahnhof in Skien ankomme. Inzwischen meldete sich \u00c5ne bei mir und signalisierte, dass ich auch schon fr\u00fcher einchecken k\u00f6nne \u2013 ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann. Die Stra\u00dfen sind feucht, der Weg ist kurz, und nach wenigen Minuten stehe ich vor dem grauen Holzhaus mit der Nummer vier, ein blauer Volvo parkt vor der T\u00fcr. Ja, das ist Norwegen. Die Familie mit Kind und Katzen, die Gem\u00fctlichkeit der Wohnung, die Freundlichkeit \u2013 so w\u00fcrde ich ein Klischee von Norwegen malen. Nydelig.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Meine Unterkunft liegt im Souterrain, ich kann ein eigenes Bad nutzen \u2013 hochmodern und dennoch anheimelnd. Ich habe es gut getroffen wie mir scheint, zumal mir \u00c5ne noch einige Tipps zur Freizeitgestaltung gibt. Morgen wird hier sogar Verwandtschaft von Wencke Myhre zu Gast sein \u2013 w\u00e4hrend ich allerdings Kari im Ibsen Huset lauschen werde. Henrik Ibsen erblickte im M\u00e4rz 1828 in Skien das Licht der Winterwelt und lebte die ersten vier Jahre gemeinsam mit unserem Goethe auf diesem Planeten. Doch w\u00e4hrend Goethe nicht nur sein Gretchen in den Wahnsinn trieb, gab sich Ibsen fortan progressiver. Deshalb gibt es hier nicht nur ein Ibsen Huset, sondern ihm zu Ehren auch ein Museum, eine Treppe und ein Denkmal. Der Mann hat&#8217;s geschafft. Und Skien ist eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte Norwegens \u2013 man lernt eine Menge, wenn man unterwegs ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Erst kraule ich die Katze, die es sich auf meinem Bett gem\u00fctlich gemacht hat, dann werfe ich den Wasserkocher an. Schwarzer Tee steht bereit, ich nehme einen L\u00f6ffel braunen Kr\u00fcmelzucker und wundere mich, dass der hiesige Tee leicht nach Kaffee schmeckt. Dann schnappe ich mir meinen Eintracht-Turnbeutel, packe das N\u00f6tigste wie M\u00fctze und Handschuhe hinein und laufe in Richtung Brekkeparken. Von dort aus kann man in relativer H\u00f6he \u00fcber den Ort schauen. Der Park ist ein kleines Freilichtmuseum, \u00e4hnlich dem Hessenpark, aber viel kleiner. Schwere alte Holzh\u00e4user, zusammengetragen aus der Telemark, erz\u00e4hlen raue Geschichten von fr\u00fcher, als es Frankfurter Reisende noch nicht hierher verschlug. Unten im Tal erkenne ich den Telemarkkanal und eine m\u00e4chtige Kirche. Ein Mitarbeiter in einem Golfcart identifiziert mich als Eintrachtfan und lacht freundlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Ort ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig, die Autos halten an Zebrastreifen, Radfahrer sind selten. Im hiesigen Einkaufszentrum stehen etliche R\u00e4ume leer, die Menschen bevorzugen die Hercules Arcaden etwas au\u00dferhalb, und sogar in den Imbissen sind die Preise selbst f\u00fcr moderne Verh\u00e4ltnisse recht teuer. Zumindest f\u00fcr uns. Ich treibe durch die Gassen, bis ich rechtschaffen m\u00fcde bin, besorge mir noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt nahe meiner Unterkunft und g\u00f6nne mir zur Nacht im zum Thai-Imbiss ausgebauten Wohnwagen noch ein rotes Curry To Go. Falls ihr mal in Skien seid, lasst euch dort blicken. Das Essen ist gut und die beiden Damen sehr nett. Und glaubt mir, billiger wird&#8217;s nicht. Und sie nehmen Karte. Es ist der Thai hinter dem Bahnhof auf dem Supermarkt-Parkplatz. Todm\u00fcde schlurfe ich mit meinem Abendessen heim, wenn man das so sagen darf. Dort ist es warm \u2013 und ich freue mich auf morgen. Nach dem Essen mache ich mir noch einen Tee \u2013 und wundere mich, dass auch mein eigener Tee hier nach Kaffee schmeckt. Ich probiere einen der braunen Zuckerkr\u00fcmel, die auf dem Tablett liegen, und siehe da \u2013 es ist Nescaf\u00e9.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Tag erwacht und mit ihm ich, sogar halbwegs ausgeruht. Von daher trinke ich meinen Tee, der nun nach Tee schmeckt, und spaziere anschlie\u00dfend am gelben Haus vorbei zum B\u00f8rsesj\u00f8 im Naturschutzgebiet. Dort kann man bei sch\u00f6nem Wetter V\u00f6gel beobachten, heute ist es diesig, auf der anderen Seite des Sees liegen die H\u00e4user im Nebel und ich muss auf dem fragilen Steg, der zum Ausguck f\u00fchrt, achtgeben, nicht auszurutschen. Es gelingt halbwegs. Und dann ereilt mich einer jener magischen Momente, an die du dich dein Leben lang erinnern wirst. Kari Bremnes singt \u201e\u00c9 du nord\u201c, ich blicke \u00fcber den See, sehe dahinter die nebelverhangenen H\u00e4user, und es scheint mir f\u00fcr einen kleinen Moment, als h\u00e4tte das Leben meine Seele gek\u00fcsst. Beschwingt laufe ich weiter, in einem Ruderboot in rechter Entfernung scheinen zwei M\u00e4nner zu fischen, es ist ruhig. Bald erreiche ich den Ausguck am anderen Ende des Sees und wandere etwas oberhalb an der Schule, der Kirche und einem alten Friedhof vorbei zur\u00fcck. Hier und da wird gearbeitet, M\u00e4nner pr\u00e4parieren die D\u00e4cher mit neuen Holzbalken, einer schaut mir skeptisch nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mittags mache ich mich nach einer wohligen Dusche erneut auf die Socken, durchstreife einen Park und lande letztlich am hiesigen Stadion. B\u00e5rd hatte mir am Morgen schon gesagt, dass auf umliegenden Pl\u00e4tzen ein Jugendturnier stattfindet, sogar im Stadion wird gespielt. Doch die einfachen Zug\u00e4nge sind versperrt. Ich \u00f6ffne eine T\u00fcr und lande im Verwaltungsbereich. Dort schaue ich mich ein bisschen um, und h\u00e4tte mich auch in eine Loge setzen k\u00f6nnen. Ich entscheide mich aber aus Stressvermeidungsgr\u00fcnden dagegen. Sp\u00e4ter lande ich in einem Fitnesscenter. So umrunde ich das Stadion, lande an der Gegentrib\u00fcne, deren Eingang von einem Security-Mitarbeiter bewacht wird. W\u00e4hrend eine Gruppe mit Taschen nach drau\u00dfen spaziert, schl\u00fcpfe ich hinein und ignoriere den zarten Ruf nach \u201eTicket\u201c. Doch ich spaziere nur ein paar Treppen nach oben, werfe einen Blick ins Innere und wandere wieder nach unten am Sicherheitsmitarbeiter vorbei. Dieser nimmt es sportlich. An der anderen Ecke des Stadions entdecke ich Wohnungen. Im Geb\u00e4ude. Hoffentlich wohnen dort auch Fans des Clubs. Hier kickt Odds BK, die vor ein paar Jahren sogar gegen Dortmund im UEFA-Cup gespielt haben. Vielleicht spielt ja mal die Eintracht hier. Odds BK ist \u00fcbrigens der \u00e4lteste noch aktive Fu\u00dfballclub Norwegens.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/18.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-16843 alignleft\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/18.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/18.jpg 375w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/18-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a>Langsam wird es dunkel, mein Weg f\u00fchrt durch den Park hinter dem Betanien Hospital und \u00fcber eine h\u00fcbsche Siedlung spaziere ich zum Kanal. Dort wacht eine seltsame Figur, die Rattenjungfrau. Durch den Hintern f\u00fchrt eine Kinderrutsche unter einem Rattenkopf im Scho\u00df der Dame ins Freie. Sp\u00e4ter erfahre ich, dass es sich um eine Anspielung an eine Figur aus einem Theaterst\u00fcck von Ibsen handelt. \u00dcber ihre Skulptur schrieb die K\u00fcnstlerin Marit-Benthe Norheim: <em>\u201eThe last one is the \u2018Rat Virgin\u2019 from \u2018Little Eyolf\u2019, a 7m tall sculpture covered in a mosaic of porcelain eyes, made by 2300 children in Skien, for the Ibsen Anniversary 2006.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Toll.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weiter vorne am Kanal entdecke ich eine seltsame Szenerie. In einem kleinen schwimmenden H\u00e4uschen, welches definitiv kein Boot ist, k\u00e4mmt sich eine leicht bekleidete junge Frau. Ich sehe dies durch die gl\u00e4serne Wand. Das ganze Geb\u00e4ude ist kaum 2,50 m hoch und nicht wesentlich breiter. Was mag das sein? F\u00fcr Aufkl\u00e4rung sorgt sp\u00e4ter Google Maps: Es ist eine schwimmende Sauna.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Toll.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach einem Abstecher ins Ibsenhuset, in dem mir die freundliche Mitarbeiterin erkl\u00e4rt, dass der Einlass um 18:30 Uhr startet und Konzertbeginn p\u00fcnktlich um 19 Uhr sei (\u201eWe are a boring house\u201c), nehme ich in einem nahen orientalischen Sitz-Imbiss noch ein Burgermen\u00fc und finde mich p\u00fcnktlich um 18:30 Uhr wieder vor Ort ein. Die ersten G\u00e4ste sind schon eingetroffen, die meisten etwas \u00e4lter als ich und teils in feiner bis sehr feiner Garderobe \u2013 hier im Hause des gro\u00dfen norwegischen Dramatikers geht es vornehm zu. Das ganze Ambiente hatte etwas von einer gediegenen Abendgesellschaft die sich hier anl\u00e4sslich eines gesellschaftlichen Anlasses trifft, bei der Kinder, Jugendliche und \u00c4rmere nicht ganz so gerne gesehen sind, das Glas Wein f\u00fcr gesch\u00e4tzte 12 Euro. Von mir nimmt niemand gro\u00df Notiz, ich bin auch nicht der einzige in Zivil. Das Foyer f\u00fcllt sich zusehends,, die Garderobe ist erstaunlicherweise nicht bewacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als sich im Haus die Tore \u00f6ffnen, staune ich nicht schlecht. \u00dcber 20 Stuhlreihen ziehen sich schr\u00e4g nach unten zur B\u00fchne hin \u2013 und mein Platz ist Sitz Nummer sechs in Reihe vier. Das verhei\u00dft perfekte Sicht. Ich bin begeistert, stiefle nach unten, nehme meinen Platz ein und h\u00e4nge meine Jacke ordentlich \u00fcber die Lehne. Von mir aus kann es losgehen. Doch hie und da m\u00fcssen wir aufstehen, schieben sich weitere G\u00e4ste in die Reihe \u2013 dann kehrt Ruhe ein. Kurz nach sieben wird es dunkel, die Musiker \u2013 Bass, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug \u2013 nehmen ihre Pl\u00e4tze ein. Kurz darauf betritt Kari casual-elegant die B\u00fchne, lange schwarze Hose, wei\u00dfe Bluse, schwarzer Sakko mit Kapuze und spricht mit klarer tiefer Stimme zum Publikum. Ich verstehe kein Wort \u2013 dann geht die musikalische Reise los. Ergriffen lausche ich den klaren Kl\u00e4ngen, die Musik von Kari Bremnes wird auch ob der audiophilen Qualit\u00e4t hochgelobt. Das Konzert zieht mich in seinen Bann, 80 Minuten treibe ich durch nordische Klangsch\u00f6nheiten, im Hintergrund runden dezente Projektionen von Lichterwelten das optische Erlebnis ab. Schade nur, dass ich die Wortbeitr\u00e4ge, bei denen das Publikum mal lacht, mal klatscht, nicht verstehe. Noch zwei Zugaben, dann verl\u00e4sst die Band samt Kari die B\u00fchne. Von mir aus h\u00e4tte es noch ewig so weiter gehen k\u00f6nnen. Eine leichte Verzauberung hatte mich ergriffen \u2013 und h\u00e4lt bis jetzt, wo ich hier sitze und der Musik vom Rechner lausche, immer noch an. Toll. Der einzige Wermutstropfen war, dass sie mein \u201eGlem Ikkje\u201c nicht gespielt hat. Aber irgendwas ist ja immer.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gedankenverloren wandere ich in meine Unterkunft, br\u00fche mir einen Tee und h\u00f6re Musik \u2013 bis ich traumverloren einschlafe. Welch ein sch\u00f6ner, eindrucksvoller Tag. Solche gibt es von vorne bis hinten nicht viele im Leben. Tusen Takk.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der folgende Tag sollte schon weniger poetisch die Heimreise mit sich bringen. Recht prosaisch wird es gar, als mir B\u00e5rd offenbart, dass mein Zug ob eines Brandes nicht bis zum Flughafen durchfahren wird \u2013 und ich nach Alternativen Ausschau halten muss. Ach herrje. Zwar drehe ich noch eine fr\u00fche Runde durch den Park, die Problematik l\u00e4sst mir aber keine Ruhe. Und so entscheide ich mich, vor der Zeit auszuchecken, um am Bahnhof einen Zug fr\u00fcher zu nehmen \u2013 so es denn gehen w\u00fcrde. Eigentlich h\u00e4tte ich 15:45 am Flughafen in Oslo landen sollen, der Start des Fliegers war 2,5 Stunden sp\u00e4ter veranschlagt \u2013 eigentlich gen\u00fcgend Zeit, um kleinere Unw\u00e4gbarkeiten elegant abzufedern. Aber ob ich es hier mit kleineren Unw\u00e4gbarkeiten zu tun habe, wird sich erst noch weisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als die fr\u00fche Bahn einrollt, steigen nur wenige Passagiere aus, ich erwische zwei Schaffner und frage sie nach Optionen. Sie best\u00e4tigen, dass der Zug nicht durchf\u00e4hrt. Ab Sk\u00f8yen f\u00e4hrt ein Shuttlebus nach Oslo Hauptbahnhof und von dort soll ich eine andere Bahn nehmen. Und mein Ticket samt Reservierung sei auch hier g\u00fcltig. Das beruhigt mich, wobei ich leicht verwundert bin, da ich nur die H\u00e4lfte des eigentlichen Preises bezahlt habe. Nehme meine neue Flexibilit\u00e4t aber gerne an. Zwischenzeitlich nehme ich Kontakt mit David auf, der in Oslo lebt und mir im Zweifel weiterhelfen wird, gro\u00dfe Sorgen mache ich mir nicht. Und sa\u00df ich eben noch im Zug in die andere Richtung, neigt sich nun die Reise ihrem Ende entgegen. Wir fahren stressfrei bis Sk\u00f8yen, str\u00f6men in die bereitstehenden Shuttlebusse und kommen noch in den Genuss einer kleinen Stadtrundfahrt bis zum Osloer Hauptbahnhof. Dort k\u00f6nnte mich ein flotter Zug zum Lufthavn bringen, den ich aber extra bezahlen m\u00fcsste. Der Preis liegt in etwa bei der Summe, die ich f\u00fcr die gesamte Strecke bezahlt habe. Die Alternative sei ein Regionalzug der von der gleichen Gesellschaft betrieben wird, die mich von Skien nach Oslo brachte, erkl\u00e4rt mir eine freundliche Mitarbeiterin. Viel l\u00e4nger brauche dieser auch nicht \u2013 von daher scheint dieser Zug die bessere Wahl. So wandere ich hoch zum Gleis f\u00fcnf, finde einen Sitzplatz und erreiche schlie\u00dflich den Flughafen eine halbe Stunde fr\u00fcher als geplant \u2013 bin aber recht froh, dass alles geklappt hat. David best\u00e4tigt mir noch einmal, dass auch in Norwegen das keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Letztlich \u00fcberwinde ich den Security-Check ohne nennenswerte Probleme (Meine kleine Box wird separat gescannt), und warte brav aufs Boarding. Diesmal ist der Flieger voll, ich sitze am Gang, h\u00f6re Musik und schwebe nach Frankfurt. Derweil besiegt die Eintracht in einem nervenaufreibenden Spiel in Stuttgart den VfB mit 3:2. Der Shuttle zum Terminal zieht sich ein wenig, aber ich erwische meine S-Bahn, die mich zur bis zur Konsti bringt. Wenig sp\u00e4ter kommt auch schon die 12 angerasselt, die mich hoch zum G\u00fcntherspark f\u00e4hrt. Ich freue mich sehr auf meine Pia, die zu Hause wartet. Oder anders: Wo Pia ist, ist zu Hause. Als ich klingel, wundert sie sich. Sie dachte, ich komme ein paar Minuten sp\u00e4ter und wollte mich von der Haltestelle der 12 abholen. Ist das nicht sch\u00f6n?<\/p>\n<div id=\"metaslider-id-16824\" style=\"width: 100%;\" class=\"ml-slider-3-108-0 metaslider metaslider-flex metaslider-16824 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default\" role=\"region\" aria-label=\"Skien\" data-height=\"525\" data-width=\"700\">\n    <div id=\"metaslider_container_16824\">\n        <div id=\"metaslider_16824\">\n            <ul class='slides'>\n                <li style=\"display: block; width: 100%;\" class=\"slide-16841 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2024-11-11 14:44:23\" data-filename=\"01.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/01.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-16824 slide-16841 msDefaultImage\" title=\"01\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; width: 100%;\" class=\"slide-16839 ms-image \" aria-roledescription=\"slide\" data-date=\"2024-11-11 14:44:23\" data-filename=\"02.jpg\" data-slide-type=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/02.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" alt=\"\" class=\"slider-16824 slide-16839 msDefaultImage\" title=\"02\" \/><\/li>\n                <li style=\"display: none; 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Ich schaute seinerzeit auf Spotify, ob die von mir gesch\u00e4tzte Kari Ruesl\u00e5tten eine neue Platte in petto hatte, und als ich &#8222;Kari&#8220; in die Suchmaske eingab, schlug mir der Algorithmus Kari Bremnes vor. 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