{"id":16150,"date":"2023-12-17T19:26:45","date_gmt":"2023-12-17T18:26:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16150"},"modified":"2024-04-16T18:17:59","modified_gmt":"2024-04-16T16:17:59","slug":"mit-der-eintracht-ueber-glasgow-nach-aberdeen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16150","title":{"rendered":"Mit der Eintracht \u00fcber Glasgow nach Aberdeen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; lautete der Plan. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n? Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erz\u00e4hle ihm deine Pl\u00e4ne. Kurz und gut, wir hatten unmittelbar nach der Auslosung zur Gruppenphase den Flug nach Glasgow sowie ein Zimmer in Aberdeen gebucht. Ein Becherwurf in Helsinki, Pyrotechnik und eine unzurechnungsf\u00e4hige UEFA machten einen Strich durch die Rechnung, Eintrachtfans wurden ausgesperrt; das Spiel in Aberdeen sollte unter Ausschluss einer Frankfurter \u00d6ffentlichkeit stattfinden und die sch\u00f6nen Pl\u00e4ne waren f\u00fcrs Erste dahin.<!--more--><\/p>\n<p>Da jedoch weder Pia noch ich jemals in Schottland gewesen sind und die Fl\u00fcge nach Glasgow ohnehin nicht stornierbar waren, cancelten wir unsere Unterkunft in Aberdeen, buchten daf\u00fcr N\u00e4chte in Glasgow und harrten der Dinge die da kommen werden. Was in all den Tagen bis zum Abflug nicht kam, waren Tickets f\u00fcr das Spiel, von daher war klar, dass wir, so nicht Seltsames geschieht, in Glasgow bleiben werden. Immerhin: die zwingend notwendigen Reisep\u00e4sse besa\u00dfen wir. Wir kamen allerdings kurz ins Wanken, als uns Kalle und Vatmier, die im gleichen Flieger Richtung Schottland schwebten, anboten uns mit dem Mietwagen a in die Stadt und b am Donnerstag nach Aberdeen mitzunehmen. Mit uns im Flugzeug hockten zudem jede Menge Holl\u00e4nder, da am Mittwoch hier Feyenoord auf Celtic treffen wird.<\/p>\n<p>Das Angebot der Mitnahme in die Stadt nahmen wir dankend an und so stapften wir nach zwei Stunden Flug und Passkontrolle durch den Regen zur Mietwagenstation und stiegen wenig sp\u00e4ter in einen nagelneuen MG &#8211; wenig \u00fcberraschend befand sich das Lenkrad auf der rechten Seite. Irritierend, dass uns ein Schotte in kurzer Hose und Flip Flops entgegen kam. Kalle brachte uns hingegen sicher in die Unterkunft nahe der <a href=\"https:\/\/www.myhighlands.de\/glasgow-necropolis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Necropolis<\/a>, dem alten Friedhofs in Glasgow. Wir bedankten uns f\u00fcr den hervorragenden Service, w\u00fcnschten den beiden noch eine gute Fahrt, besorgten uns den Wohnungsschl\u00fcssel, der im gegen\u00fcberliegenden Minimarkt f\u00fcr uns hinterlegt wurde und marschierten durchs k\u00fchle Treppenhaus die steinernen Stufen in den zweiten Stock hinauf. Dort lebt Shona, die uns ein Zimmer ihrer ger\u00e4umigen Wohnung f\u00fcr die n\u00e4chsten vier N\u00e4chte vermietet hat. Aus unserem Fenster blicken wir \u00fcber einen kleinen Hinterhof auf die Totenstadt. Elstern und Eichh\u00f6rnchen sind unsere Nachbarn. Shona arbeitet. Unser Zimmer ist ansprechend aber k\u00fchl, die K\u00fcche im 70s-Style und das Bad ist sauber, wir haben es gut getroffen. Nur die Fu\u00dfbodenheizung wie in Helsinki wird schmerzlich vermisst<\/p>\n<p>Das erste Mal Schottland, das erste Mal Glasgow &#8211; wir sind gespannt und brechen auf zur ersten Erkundung. Leider k\u00f6nnen wir den Friedhof nicht durchqueren, so laufen wir au\u00dfen daran vorbei. Direkt angrenzend liegt das weitl\u00e4ufige Gel\u00e4nde der Tennant Brauerei, an deren Au\u00dfenwand die ersten Graffiti leuchten, allerdings Auftragsarbeiten f\u00fcr die Brauerei, von daher zu vernachl\u00e4ssigen. Wir umrunden Tennant, bis wir wieder am Friedhof sind, von dort f\u00fchrt eine Br\u00fccke zur Kathedrale, deren Spitze unfotogen einger\u00fcstet ist. Anschlie\u00dfend laufen wir die High Street runter, bis wir tats\u00e4chlich das erste Mural entdecken, erinnernd an <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mungo_(Heiliger)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St Mungo<\/a>, einer Legende, die einst an der Stelle der heutigen Kathedrale beerdigt wurde und heute deren Namensgeber ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16153\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"524\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-676x506.jpg 676w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-698x524.jpg 698w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-620x465.jpg 620w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Glasgow ist bekannt f\u00fcr seine Murals, die uns in der Tat auch h\u00e4ufiger begegnen als Kilt oder Dudelsack. Die Schott:innen tragen heutzutage Jeans und Turnschuhe, erstaunlicherweise jedoch h\u00e4ufig kurze Hosen und T-Shirt. Die Glaswegian sind wahrlich nicht aus Zucker. Und wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: In Schottland gibt es zwei Jahreszeiten. Juni und Winter. Der Akzent hingegen ist hart. Ich wei\u00df noch, wie ich vor ein paar Jahren in der Alten Oper bei einem Konzert von Amy Macdonald sa\u00df, die ja aus Glasgow stammt und ihren Ansagen lauschte. Ich verstand kein Wort, aber das Gesamtpaket, Tattoos, Dialekt, Auftreten hat mich schwer beeindruckt. Mit Roughness gepaart mit schwarzem Humor und unaufgeregter Beauty kriegst du mich.<\/p>\n<p>Wir treiben durch die Stadt, trinken Tee und Kaffee, bestaunen die leuchtenden Weihnachtsm\u00e4rkte hinter der mond\u00e4nen Buchanan Street oder am George Square, wo in einem Festzelt zig Schotten mit Schoppen lautstark <em>&#8222;I will survive&#8220;<\/em> mitsingen. Der George Square ist der zentrale Platz Glasgows, jetzt stehen hier Karussells und Buden, inmitten des Trubels thront Sir Walter Scott, der einst Ivanhoe geschrieben hat, und \u00fcberblickt das gesellige Treiben. Das angrenzende Rathaus wird in bunten Farben angeleuchtet. Es ist keine vier Uhr und stockdunkel.<\/p>\n<p>Wir wandern gem\u00e4chlich durch Roades, Streets und Lanes Richtung East End bzw. Dennistoun, vorbei an Tennant und dem gegen\u00fcberliegenden freistehenden Ladywell Pub. Dann geht es die Ark Lane nach oben und schon sind wir wieder in der Firpark Terrace, quasi zuhause. Ich br\u00fche einen Tee auf und wir liegen auf dem Bett und beratschlagen \u00fcber das Abendessen. Da uns eine rechte M\u00fcdigkeit \u00fcberkommt, beschlie\u00dfen wir, unten an der neben Tennant gelegenen Drygate Brauerei z\u00fcnftig zu speisen &#8211; ein Plan, der in sich zusammenf\u00e4llt, da alle Pl\u00e4tze belegt sind und wir zwar ein Bier bekommen w\u00fcrden, aber nichts zu futtern. So schlagen wir uns erneut durch die Nacht, und landen in einer Pizzeria, die uns Shona vorgeschlagen hatte. Wir m\u00fcssen zwar ein paar Minuten auf einen Platz warten und es geht zu wie in einem Bahnhofsrestaurant, aber das Geschehen hier ist durchaus unterhaltsam. Am Tisch werden wir von einer jungen Frau mit beinhartem Akzent bedient, die Arme t\u00e4towiert. Sie arbeitet erst den f\u00fcnften Tag in der Pizzeria, ist aber gut drauf und ich nenne sie in Gedanken Amy. In Wirklichkeit hei\u00dft sie Rachel, bringt uns nach wenigen Minuten eine hervorragende Pizza, und quatscht mit uns. Wir lachen und nicken. Sie auch. Verstanden haben wir so gut wie nichts. Aber wir hatten eine gute Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><em>Oh the wind whistles down<\/em><br \/>\n<em>The cold dark street tonight<\/em><br \/>\n<em>And the people they were<\/em><br \/>\n<em>Dancing to the music vibe<\/em><br \/>\n<em>And the boys chase the girls<\/em><br \/>\n<em>With the curls in their hair<\/em><br \/>\n<em>While the shy tormented youth sit way over there<\/em><br \/>\n<em>And the songs they get louder<\/em><br \/>\n<em>Each one better than before.<\/em><\/p>\n<p>Am folgenden Morgen wandern wir Richtung Necropolis und dort bis nach oben zur Statue f\u00fcr John Knox, den h\u00f6chsten Punkt des Friedhofs. Von hier siehst du den Celtic Park und \u00fcberhaupt \u00fcber die ganze Stadt bis hin zu den H\u00fcgeln im S\u00fcden, sogar die Sonne scheint. Der Schotte, der mit uns hier oben die Aussicht genie\u00dft, entpuppt sich als Holl\u00e4nder und Anh\u00e4nger von Feyenoord Rotterdam. Doch er zeigt sich friedlich und entspannt, so plaudern wir ein wenig \u00fcber Fu\u00dfball. Alsbald marschieren wir nach unten und besichtigen die m\u00e4chtige Kathedrale mit dem Grab von Mungo. Auch hier tummeln sich einige Anh\u00e4nger von Feyenoord &#8211; an die Eintrachtfans keine guten Erinnerungen haben. 1979 kehrten etliche von uns von Fahrradketten schwingenden Holl\u00e4ndern gejagt und mit eingeworfenen Scheiben nach Frankfurt zur\u00fcck. Aber wir erreichten damals die n\u00e4chste Runde im Uefa-Cup und holten letztlich den Titel.<\/p>\n<p>Wenn du mit wachen Augen durch Glasgow marschierst, fallen vor allen die Widerspr\u00fcche auf, der Bettler vor Marks &amp; Spencer, die alten viktorianischen Bauten neben den hochmodernen Glasfassaden, die Streetart neben der Reklame, die mond\u00e4ne Buchanan Street neben der Bahnhofsunterf\u00fchrung oder die verwirrenden Ensembles rund um Glasgow Cross. Vergangene Vergangenheit, j\u00fcngste Vergangenheit und Gegenwart mengen sich zu einem lebendigen Ganzen, selbst m\u00e4chtige Orte wie die Kathedrale fallen im Gesamtwerk Glasgows kaum auf und der Clyde, der hiesige Fluss, m\u00e4andert mit einem unaufgeregtem Selbstbewusstsein durch die Stadt. Glasgow &#8211; Eine Stadt f\u00fcr Fotograf:innen.<\/p>\n<p>Unten am Clyde findest du W\u00e4nde voller Streetart, ein Gr\u00fcppchen mit Farbeimern und Rollen in den H\u00e4nden n\u00e4hert sich der Wall, eigenartig nur, dass sie zu einem nicht gerade jung sind und zudem holl\u00e4ndisch sprechen, wir gehen davon aus, dass die Wand sich in den n\u00e4chsten Minuten \u00e4ndern wird. Gelassen macht sich die Gruppe ans Werk, derweil wir weiter am Fluss entlang wandern und am Shawarma King eine Falafel-Pause einlegen. Immer wieder begegnen uns an den H\u00e4userw\u00e4nden gro\u00dfformatige Murals. Motorroller und Fahrr\u00e4der hingegen begegnen uns vergleichsweise selten, die Stadt ist nicht f\u00fcr Zweir\u00e4der ausgelegt, Autos bestimmen das Stra\u00dfenbild, Parkpl\u00e4tze dazu. Auf dem R\u00fcckweg schlendern wir erneut am Fluss entlang. Nun prangt an der Graffitiwand in gro\u00dfen rotschwarzwei\u00dfen Lettern und Ziffern: F1908 R. Die Rotterdamer hinterlie\u00dfen Spuren, mal sehen, wie lange. Sp\u00e4ter taucht die untergehende Sonne die Stadt in ein pittoreskes Licht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/32-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16190\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/32-1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/32-1.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/32-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/32-1-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Abend verbringen wir im <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/FqjnTXGSfaPLLtZJ6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Crown Creighton Pub<\/a> in der Duke Street im East End, unweit vom Celtic Park. Wer eine Karte f\u00fcr das Spiel in der Tasche hat, macht sich auf den Weg, wir bleiben hier. Celtic schl\u00e4gt Feyenoord v\u00f6llig verdient mit 2:1, ein \u00e4lteres Paar, er ohne Z\u00e4hne, sie mit Rollator, freut sich, wir freuen uns mit. Und Rachael Hudson schrieb auf Google \u00fcber den Pub: <em>An old man&#8217;s pub but you always get the best banter. The pub is cheap and cheerful and does 35ml measures. My favourite touch is always the jukebox with a great selection of music for every taste. They also play the football and usually guaranteed a seat! <\/em>Genau so ist das und das ist gut. Am gleichen Abend gebe ich Vatmier endg\u00fcltig Bescheid, dass wir nicht mit nach Aberdeen fahren werden.<\/p>\n<p>Stattdessen machen wir uns auf den Weg nach Loch Lomond, einem vielbesungenen See ohne Monster am Fu\u00dfe der Highlands, dessen S\u00fcdwestspitze eine knapp einst\u00fcndige Zugfahrt von Glasgow entfernt am Ort Balloch liegt. Oder wie wir Einheimischen sagen: Am Bealach. Dorf am See. Wir laufen nach einem Abstecher ins bezaubernde Caf\u00e9 <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/N5Yevmrk172ci9Pe8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">La Bodega<\/a> in die nur wenige Schritte entfernte Bahnstation Bellgrove, l\u00f6sen Hin- und R\u00fcckfahrtickets f\u00fcr schlappe sieben Pfund und steigen in die nahezu p\u00fcnktlich anrollende Bahn, die Sonne scheint freundlich auf uns herab. Wir fahren durch die Vororte, durch Partick, Singer oder Bowling, Schulkinder in Uniform spielen auf dem Pausenhof, zwischen den roten Backsteinh\u00e4usern ziehen sich schmale Gr\u00fcnanlagen hin. Dann gleiten wir am Ufer des Clyde entlang, lecke Boote liegen zur H\u00e4lfte unter Wasser, verfaulte Zeit. In Balloch steigen nur wenige Menschen aus, obgleich hier Endstation ist. Der gleiche Zug wird in wenigen Minuten wieder nach Glasgow rollen. Wir haben Gl\u00fcck, die freundliche Dame an der Touristen-Information macht uns auf die in wenigen Minuten beginnende Bootsfahrt aufmerksam, die im Sommer zwei Stunden dauert, im Winter aber nur 60 Minuten und so l\u00f6sen wir am Boot zwei Tickets und entern den Silver Dolphin der Sweeneys Cruises. Mit uns entscheidet sich noch eine Handvoll Touristen f\u00fcr die Tour. Nach wenigen Minuten sind wir vollz\u00e4hlig, ein junger Mann, der sp\u00e4ter an der Bar Getr\u00e4nke verkaufen wird, l\u00f6st die Taue und gem\u00e4chlich beginnen wir \u00fcber den kleinen Fluss Leven zu tuckern. Ich \u00f6ffne eine schmale T\u00fcr, die auf das Vordeck f\u00fchrt. Von hier weht einem zwar der Wind um die Nase aber du hast eine fantastisch frische Sicht auf die K\u00fcstenlinie und sp\u00e4ter auf den See.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16168\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Einige Bootchen liegen vertaut auf dem Leven, auch hier einige halb versunken, rechter Hand thront versteckt das Balloch Castle, w\u00e4hrend wir uns gem\u00e4chlich auf den See schieben und sich vor uns zaghaft die Highlands erheben. Links, dort wo einst eine Jugendherberge den Glasgow Kids Sommerfrische versprach, w\u00e4ssert nun ein Flugzeug des Golfclubs, so verschiebt sich auch hier die Zeit. Der See und die Wolken hingegen zelebrieren f\u00fcr uns ein wunderbares Schauspiel, bis wir an einer bewohnten Insel umkehren und nach einer guten Stunde wieder in Balloch festmachen. Anschlie\u00dfend drehen wir fu\u00dfl\u00e4ufig eine Runde am Ufer, kommen am gesperrten Balloch Castle vorbei und landen im <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/h5DoQG6AFSBjadJA8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mavi<\/a> neben dem Fisch Restaurant Blue Lagoon. Zwei M\u00e4nner in AC\/DC Weihnachtspullovern sorgen sich um die meist weiblichen G\u00e4ste, der ganze Laden vestr\u00f6mt einen zeitlosen Charme &#8211; als das Handy noch nicht erfunden und dunkles T\u00fcrkis noch eine erlaubte Einrichtungsfarbe war &#8211; kurz, ein Ort zum Wohlf\u00fchlen. Sp\u00e4ter drehen wir noch eine Runde auf der anderen Seite des Leven, wo ein Kiosk samt Lichterkette auf Kundschaft wartet &#8211; doch wir sind mutterseelenalleine hier. Gegen\u00fcber liegt die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maid_of_the_Loch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Maid of the Loch<\/a>, der letzte auf dem Loch Lomond verkehrende Raddampfer, aufgeslippt und reperaturbed\u00fcrftig. Nach einem kurzen Blick in den Souvenirshop rollen wir in aller Seelenruhe wieder zur\u00fcck nach Glasgow, das \u00fcbrigens nicht die schottische Hauptstadt ist. Diese hei\u00dft Edinburgh und spielt auf unserer Reise keine Rolle.<\/p>\n<p>Diesmal fahren wir nicht bis Bellgrove, sondern steigen an der Queen Street aus &#8211; aus Gr\u00fcnden. Zum Einen ist es von hier nicht allzu weit ins Stereo &#8211; dort spielen heute Abend die Bar Stool Preachers und wir hoffen noch auf Tickets. Zum Anderen kickt ja die Eintracht heute in Aberdeen &#8211; und wir planen den Kick im Raven zu schauen. Anpfiff ist ja um 17:45 Ortszeit, das l\u00e4sst Raum f\u00fcr die Abendgestaltung. Leider hat der Club noch geschlossen und \u00f6ffnet erst um 19:00 seine Pforten, von daher schieben wir uns die Renfield Street nach oben ins Raven, finden auch zwei Pl\u00e4tze und erfahren, dass genau auf dem Fernseher \u00fcber uns die Eintracht gegen Aberdeen gezeigt wird. Das scheint au\u00dfer uns niemanden zu interessieren. Immerhin, Baum spielt erstmals von Beginn an, die Eintracht dominiert die Partie und f\u00e4ngt sich mit der ersten nennenswerten Aktion der Schotten das 0:1. Kurz nach Beginn der zweiten H\u00e4lfte mache ich mich leichten Herzens auf den Weg zum Stereo, Pia schaut sich das Elend weiter an. Und w\u00e4hrend ich in der Schlange vor dem Club warte, f\u00e4ngt sie die ruhmreiche SGE das 0:2. Immerhin bekomme ich nach \u00d6ffnung der Pforten zwei Tickets. Doch was hei\u00dft Tickets? Ich bekomme ein Kreuz auf die Hand gemalt und Pia soll einfach ihren Namen an der Kasse nennen.<\/p>\n<p>So steige ich die Stufen hinunter, und lande in einem herrlich dunklen und abgeranzten Clubraum mit Sitzb\u00e4nken an der Wand, auf die ich mich setze. Kaum habe ich mich aus meiner Jacke gewurschtelt, ersp\u00e4he ich auch schon Pia. Langsam f\u00fcllt sich der Laden, es wird voll. Den Anfang macht Billy Liar, ein Musiker der auf seiner Gitarre rumpunkt, v\u00f6llig okay und fucking unterhaltsam. Dann wird es laut und souver\u00e4n. <a href=\"https:\/\/www.underdog-fanzine.de\/2023\/04\/13\/ultrabomb-time-to-burn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ultrabomb<\/a> betritt die B\u00fchne &#8211; und rockt den Laden innert Sekunden. Kein Wunder, Bassist Greg Norton spielte einst bei H\u00fcsker D\u00fc, Gitarrist Finny McConnell spielt im Hauptberuf bei den Mahones und Schlagzeuger Jamie Oliver trommelte ein paar Jahre bei den U.K. Subs &#8211; eine recht prominente Besetzung also, es ist laut und dreckig. Und voll. Und gut. Vor allem, da die Band auch mit den ersten Zeilen von <em>&#8222;Dirty old town&#8220;<\/em> zum Abschluss des Auftrittes an den unl\u00e4ngst verstorbenen Shane MacGowan erinnert, dem S\u00e4nger und Texter der Pogues, dessen Mythos mehr Leute zu lieben scheinen als den Menschen selbst.<\/p>\n<p>Nach einer Umbaupause, die eine gute Viertelstunde dauert, entern die Bar Stool Preachers die B\u00fchne und haben ihr Publikum sofort im Griff. Die Mischung aus Punk und Ska kommt an &#8211; erstaunlicherweise z\u00e4hlen Pia und ich zu den J\u00fcngeren. Als nach einer guten halben Stunde allerdings von einer Zuschauerin<em> &#8222;Free&nbsp; Palestine&#8220;<\/em> durchs Mikro gebr\u00fcllt werden darf, verhagelt es uns die gute Laune, der Stecker ward gezogen. \u00dcber 260 Opfer der Hamas auf dem Nova Festival in Israel, dazu unz\u00e4hlige Verletzte, neben den vielen anderen Opfern au\u00dferhalb des Konzertes &#8211; sie reichen nicht f\u00fcr Solidarit\u00e4t unter den Freunden der freien Musik, im Gegenteil. In <em>&#8222;Free Palestine&#8220;<\/em> wird es allerdings unter F\u00fchrung der Hamas auch kein Konzert der Bar Stool Preachers geben. Und die Schreih\u00e4lsin im freien Schottland wird sich in Gaza auch anders anziehen d\u00fcrfen. Wir gehen.<\/p>\n<p>Ein neuer Tag. Wir fr\u00fchst\u00fccken in einem kleinen Caf\u00e9 auf der Duke Street, um anschlie\u00dfend den Bus Richtung Bahnhof zu nehmen. Von dort spazieren wir \u00fcber die Sauchiehall Street Richtung West End und passieren das Teehouse Mackintosh at the Willow. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Rennie_Mackintosh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Charles Rennie Mackintosh <\/a>war ein zu Lebzeitenein&nbsp; bekannter Architekt und Designer, der verarmt in London starb und vergessen wurde. Es sollte Jahrzehnte dauern, bis sich Glasgow wieder an seinen bemerkenswerten Sohn erinnerte. Doch davon wird er auch nicht mehr gesund. Immerhin hat er nun sein eigenes Mural.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-16191\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/33.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/33.jpg 700w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/33-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/33-676x507.jpg 676w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem kurzen Abstecher in den Kelvingrove Park, umgeben von mond\u00e4nen Wohnanlagen, \u00fcberqueren wir das Fl\u00fcsschen Kelvin, quasi die hiesige Nidda und landen am pr\u00e4chtigen Kelvingrove Art Gallery and Museum, in dem du Tage verbringen k\u00f6nntest &#8211; und das Beste ist: Der Eintritt ist frei. Diese Melange aus Senckenberg und Historischen Museum sowie dem St\u00e4del pr\u00e4sentiert unz\u00e4hlige Gem\u00e4lde, darunter auch eines der matchstick men von L.S. Lowry. Der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Christ_of_Saint_John_of_the_Cross\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christ of Saint John of the Cross von Dali<\/a> ist derzeit leider ausgeliehen, der einzige Wermutstropfen in diesen Stunden &#8211; aber wir sind auch reichlich groggy. So laufen wir am Rande der Universit\u00e4t die Byres Road nach Norden, flankiert von Bars, Gesch\u00e4ften und Gesch\u00e4ftchen, wobei gef\u00fchlt jeder zweite Laden ein Maklerb\u00fcro mit beleuchteten Angeboten im Aushang ist. Gentrifizierung aller Orten, sie verkaufen Substanz und die Seele der Viertel in aller Welt, aus Wohnungen wurden Spekulationsobjekte f\u00fcr Fonds und die Verarmten wissen nicht wohin mit ihren Tr\u00e4umen und auch nicht wohin mit ihrem Leben. Und es trifft dich schneller als du denkst. Und wenn du dann an der Schwindsucht krepiert bist, bauen sie dir ein Denkmal und ziehen dir im Ausverkauf deines Namens noch einmal das Fell \u00fcber die Ohren.<\/p>\n<p>Die Heimfahrt mit dem Bus indes ger\u00e4t zum Abenteuer. Da uns der Bus Nummer Vier vor der Nase wegf\u00e4hrt, wollen wir die Nummer 90 in der Hoffnung, Richtung East End zu kommen nehmen. Es regnet &#8211; und es dauert eine ganze Weile im ungem\u00fctlichen und nachtdunklen Drau\u00dfen, bis der Bus kommt. Wasser l\u00e4uft die Scheiben herunter, wir setzen uns und sind gespannt, was passiert. Das Internet ist mangels zeitweiligen Empfangsaussetzern auch keine gro\u00dfe Hilfe und eine Anzeige im Bus ist nicht vorhanden. Wir fahren und halten, fahren und halten &#8211; Menschen kommen und gehen, wir sitzen immer noch brav auf unseren Pl\u00e4tzen und harren der Dinge. Irgendwann hat Pia wieder Empfang, wir sind im richtigen Bus &#8211; umrunden allerdings die halbe Stadt &#8211; bis wir nach einer Stunde ein paar Meter von unserer Wohnung entfernt durchgefroren aussteigen. Tee und Geb\u00e4ck. Abends nehmen wir einen flotteren Bus in Richtung George Square und besuchen noch einmal die Pizzeria. Nach einem Rundgang, der uns noch ein letztes Mal an den Clyde f\u00fchrt (der Feyenoord Tag ist nur ein bisschen \u00fcbermalt) fahren wir mit dem Bus zur\u00fcck und laufen an den Mauern der Brauerei vorbei heimw\u00e4rts, die wir doch eben erstmals gesehen hatten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Mittag geht unser Flieger von Glasgow \u00fcber M\u00fcnchen nach Frankfurt. Wir lassen uns Zeit, verabschieden uns von der Wohnung, die vier Tage unser Zuhause war und rollen mit den Koffern zur\u00fcck in die City. Drau\u00dfen floriert das Leben, der Weihnachtsmarkt, genauer gesagt das Winterfest, wie es beschildert ist, wird auch morgen noch leuchten, wenn wir l\u00e4ngst wieder in Frankfurt sind und Kelvingrove Art Gallery oder Loch Lomond f\u00fcr uns nur noch Erinnerung sein werden. Aber sie existiert, die Erinnerung. Unser Flieger hat Versp\u00e4tung, wir dr\u00fccken uns am \u00fcberschaubaren Glasgower Airport herum, bis dann doch das Boarding beginnt. Mittlerweile hat sich Andreas samt Freundin zu uns gesellt, wir kennen uns schon seit Taxi Zeiten, jetzt nutzen wir die gleichen Fl\u00fcge, so klein ist die Welt. Bis M\u00fcnchen geht alles glatt, dann hei\u00dft es wieder warten &#8211; ein paar Passagiere haben zwar ihre Koffer einladen lassen &#8211; fliegen aber nicht mit, so dass das Gep\u00e4ck wieder ausgeladen werden muss.<\/p>\n<p>Irgendwann landen wir in Frankfurt, irgendwann folgt unser Gep\u00e4ck &#8211; im Gegensatz zu den meisten S-Bahnen, die ausfallen. Wir quetschen uns in den 61er Bus, eine Kunst, da die Mitfahrenden keinen Bock haben, Platz zu machen, der zwar nicht reichlich aber durchaus vorhanden ist. Ein gestandener Mann jammert rum, dass er kaum atmen k\u00f6nne. Willkommen in Deutschland. In einen Busshuttle zum einem beliebigen Fu\u00dfballspiel in Europa h\u00e4tten sich doppelt so viele Leute in den Bus gequetscht und hier kann irgendein Kevin nicht atmen. Naja. Am S\u00fcdbahnhof purzeln wir nach drau\u00dfen, warten ein paar Minuten auf die 18 und rumpeln zum Nibelungenplatz. Es ist dunkel und kalt &#8211; auch in der Wohnung. Wie in Glasgow. 3 Firpark Terrace. Scotland. Aber wir sind Zuhause. Das ist sch\u00f6n, denn wir haben eines.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8211;<\/p>\n<p>Falls euch der Text und oder die folgenden Bilder zusagen, so k\u00f6nnt ihr euch via des obigen PayPal Links erkenntlich zeigen. So ihr Interesse an einem Foto auf Leinwand habt, schreibt mir eine mail. Vielen Dank.<\/p>\n<div id=\"metaslider-id-16228\" style=\"width: 100%;\" class=\"ml-slider-3-108-0 metaslider metaslider-nivo metaslider-16228 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default\" role=\"region\" aria-label=\"Glasgow\" data-height=\"525\" data-width=\"700\">\n    <div id=\"metaslider_container_16228\">\n        <div class='slider-wrapper theme-default'><div class='ribbon'><\/div><div id='metaslider_16228' class='nivoSlider'><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/11-698x524.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"11\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16241 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/13-525x393.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"13\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16243 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/30.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"30\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16229 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/22.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"22\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16230 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/21.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"21\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16231 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/20-698x524.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"20\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16232 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/17-1-525x393.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"17\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16234 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/18.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"18\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16235 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/19.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"19\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16236 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/15.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"15\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16237 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/16.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"16\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16238 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/14.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"14\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16239 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/09.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"09\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16240 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/12.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"12\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16242 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/24.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"24\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16244 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/23.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"23\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16233 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/26.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"26\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16248 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/02-693x520.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"02\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16249 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/04.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"04\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16251 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/05.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"05\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16252 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/10.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"10\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16254 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/09-1.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"09\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16255 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/08.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"08\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16256 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/28-696x522.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"28\" alt=\"\" class=\"slider-16228 slide-16247 msDefaultImage\" \/><\/div><\/div>\n        \n    <\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; lautete der Plan. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n? Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erz\u00e4hle ihm deine Pl\u00e4ne. Kurz und gut, wir hatten unmittelbar nach der Auslosung zur Gruppenphase den Flug nach Glasgow sowie ein Zimmer in Aberdeen gebucht. Ein Becherwurf in Helsinki, Pyrotechnik und eine unzurechnungsf\u00e4hige UEFA machten einen Strich durch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16178,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19,9,10,2460,12],"tags":[2521,2525,2528,2527,2522,1823,2520,2524,2523,413,1847,2529,2526],"class_list":["post-16150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auswarts","category-eintracht-frankfurt","category-photographie","category-unterwegs","category-wortwelt","tag-aberdeen","tag-amy-macdonald","tag-balloch","tag-billy-liar","tag-clyde","tag-eintracht-frankfurt","tag-glasgow","tag-loch-lomond","tag-necropolis","tag-pia","tag-streetart","tag-the-bar-stool-preachers","tag-ultrabomb","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16150"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16407,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16150\/revisions\/16407"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}