{"id":16086,"date":"2023-11-13T13:16:19","date_gmt":"2023-11-13T12:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16086"},"modified":"2023-11-13T16:00:51","modified_gmt":"2023-11-13T15:00:51","slug":"helsinki-es-ist-zwar-nicht-ganz-guenstig-aber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=16086","title":{"rendered":"Helsinki &#8211; Es ist zwar nicht ganz g\u00fcnstig, aber &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Seltsam, in manche Orte habe ich es in all den Jahren noch nie gepackt (Oslo, Stockholm, Osnabr\u00fcck), in anderen lande ich hingegen ohne Absicht schon fast regelm\u00e4\u00dfig. Dazu geh\u00f6rt Helsinki. Erstmals stoppte ich hier 2019 auf dem Weg nach Tallinn, dann verweilten wir zum Supercup im vergangegen Jahr vor Ort und nun sitzen Pia und ich schon wieder im Flieger in die finnische Hauptstadt. Die Eintracht spielt gegen HJK Helsinki in der Conference League und wir sind im Besitz von Tickets. Helsinki im November also.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich hatte mich die Stadt gar nicht mal so sehr gepackt. Sicher, die Festungsinsel Suomenlinna ist immer ein Trip wert, auch Seurassari weiter oben ist ein nettes Pl\u00e4tzchen und am T\u00f6\u00f6l\u00f6nsee bin ich auch gerne, aber die Preise und hohen H\u00e4userw\u00e4nde in den Stra\u00dfenschluchten wirken nicht gerade einladend. Auf den ersten Blick. Aber eine innere Kraft zog mich ein weiteres Mal nach Helsinki &#8211; und ich sollte es nicht bereuen.<\/p>\n<p>Wir landen p\u00fcnktlich am Flughafen Helsinki-Vantaa und schaffen es, ein Drei-Tages-Ticket in die HSL-App zu laden. Dann bringt uns die Bahn gemeinsam mit Chris \u00fcber die Vororte zum Bahnhof <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahnhof_Helsinki\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rautatieasema<\/a>, einem der markantesten Orte Helsinkis. Von dort z\u00f6ckelt eine gr\u00fcne Stra\u00dfenbahn der Linie 2 vorbei am Glaspalast zur Unterkunft in Richtung T\u00f6\u00f6l\u00f6. Unser Schl\u00fcssel ist an einem nahen Kiosk hinterlegt, der uns auch prompt ausgeh\u00e4ndigt wird. Nach wenigen hundert Fu\u00dfmetern stehen wir vor unserer Haust\u00fcr f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Direkt nebenan befand sich die Sibelius Akademie, ein paar Schritte weiter oben liegt ein Supermarkt sowie das Scandic Hotel. Und so langsam d\u00e4mmert es mir, meine erste Unterkunft 2019 war nur ein paar Schritte die Stra\u00dfe runter. Ich bin quasi wieder zuhause.<\/p>\n<p>Unsere gemietete Wohnung ist \u00fcberschaubar &#8211; aber freundlich eingerichtet, alles was du brauchst ist vorhanden, der Blick geht durch eine Fensterfront \u00fcber einen Balkon in den Hinterhof, das Badezimmer ist fu\u00dfboden-beheizt, es ist ruhig. Der Aufzug ruckt unmittelbar an, sobald du den Etagenknopf dr\u00fcckst, und er macht keine Gefangenen. Die zwei Stockwerke k\u00f6nnen wir zwar locker laufen, aber es macht Spa\u00df, damit zu fahren. Und so ruckeln wir wieder nach unten und laufen ein paar Meter runter zur Mannerheimerintie, die eine gro\u00dfe Baustelle ist aber genau an unsere Querstra\u00dfe eine L\u00fccke l\u00e4sst, um an den T\u00f6\u00f6l\u00f6nsee zu kommen, den wir fr\u00f6hlich umrunden, vorbei am kleinen Wasserrad, an dem du dein Handy aufladen kannst (wenn du ein Kabel dabei hast), vorbei an den alten Kapit\u00e4nsh\u00e4usern und vorbei an den Gleisen, die uns eben noch hierher gebracht hatten. Hinter dem See gelangst du an den Kansalaistori-Platz mit der an die Elphi erinnernde Zentralbibliothek. Nebenan das Museum f\u00fcr Gegenwartskunst \u201eKiasma\u201c und das Musik-Zentrum \u201eMusiikkitalo\u201c. Mir fehlt ja das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr moderne Architektur &#8211; aber das Ensemble hier hat was, zumal sich die fr\u00fche Dunkelheit \u00fcber die Stadt legt und die Nachtlichter Helsinkis f\u00fcr ein ganz eigenes Flair sorgen. \u00dcberhaupt: Architektur und (Grafik)-Design, zwei Themen die so gut wie nie an mich gingen &#8211; hier im Norden wirst du zart in die Besch\u00e4ftigung damit geschubst und so ein kleines bisschen er\u00f6ffnen sich neue Gedankenwelten.<\/p>\n<p>Die Hauptverkehrsader Helsinkis ist die schon erw\u00e4hnte Mannerheimintie, der Verkehr pulsiert jedoch nicht ganz so wie sonst, die Stra\u00dfenbahnen fahren ob der Baustelle Umwege, doch die Neonlichter der Reklame leuchten wie eh und je, unsere Blicke bleiben, nicht zum letzten Mal, am Glaspalast h\u00e4ngen. Weiter unter offeriert der Irish Pub Bier f\u00fcr 3,50 &#8211; eine Anlaufstelle der Eintrachtfans. Das gro\u00dfe Stockmann-Kaufhaus beeindruckt durch eine Schaufensterdekoration vor der sich nicht nur die Kinder die Nase platt dr\u00fccken. Wir aber suchen das Restaurant Zetor, dort sind wir mit etlichen anderen Eintrachtfans verabredet, organisiert von Sven, der schon lange bei Helsinki lebt und obwohl aus Hamburg kommend gro\u00dfer Eintrachtler ist. Nachdem wir den Block ein paar mal umrundet haben, werden wir f\u00fcndig.<\/p>\n<p>Bei Rentiersteaks, Bier, Meatballs und Wasser l\u00e4sst es sich neben vielen bekannten und langj\u00e4hrigen Eintrachtlern gut sitzen, wir sto\u00dfen auf Anno an, der nie mehr dabei sein kann und so vergeht gem\u00fctlich die Zeit, bis wir am dunklen Abend noch einmal an den Hafen treiben und dann mit der Stra\u00dfenbahn vom Senatsplatz nach Hause rattern und bei einem Tee den Tag Revue passieren lassen. Im Hintergrund laufen leise Lieder von<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JHBTdpYADyw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Kari Bremnes.<\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fchst\u00fccken wir im Caf\u00e9 Tin Tin Tango um die Ecke am Marktplatz, es gibt Kaffee, Tee und nat\u00fcrlich Ohrfeigen. So hei\u00dfen die Cinnamon Buns angeblich auf deutsch &#8211; wenn man das finnische Wort &#8222;Korvapuustit&#8220; \u00fcbersetzt. Vielleicht hei\u00dft es auch einfach nur Zimtschnecken. Dann brechen wir auf Richtung Markthalle am Hafen, dort sind wir zu einer kleinen Stadtf\u00fchrung mit Sven und der Reisegruppe von gestern Abend verabredet. Sven ist p\u00fcnktlich und mit ihm spannt sich ein Regenbogen \u00fcber Dom und den Hafen. Wolkenblau der Himmel.<\/p>\n<p>Alsbald sind wir vollz\u00e4hlig, sogar Kathrin ist mit der F\u00e4hre aus Tallinn gekommen und schlie\u00dft sich uns an. Wir marschieren \u00fcber den Hafen durch die City, vorbei am Pr\u00e4sidentenpalast, der sich &#8211; da die Fahne weht &#8211; auch gerade im Geb\u00e4ude aufh\u00e4lt, was uns nicht gr\u00f6\u00dfer juckt. Daf\u00fcr erfahren wir die n\u00e4chsten zwei Stunden unterhaltsame Anekdoten \u00fcber Gerre, Trolle und finnische Fassadengestaltung. Sodann trennen sich unsere Wege, die Gruppe verstreut sich in alle Winde und w\u00e4hrend Kathrin und Pia sich in der Markthalle noch ein S\u00fcppchen g\u00f6nnen, drehe ich eine Runde \u00fcber den Marktplatz, der im Sommer voller orangener und wei\u00dfer Pavillons ist, die heute nur vereinzelt Speisen und Souvenirs anbieten. P\u00fcnktlich um 12:20 entern wir die F\u00e4hre nach Suomenlinna, die Festungsinsel vor den Toren der Stadt. Und wir sind nicht die einzigen, die sich auf der 15-min\u00fctigen Fahrt den Wind um die Nase wehen lassen. Vor einem Jahr lagen wir auf der Insel auf Felsensteinen und lie\u00dfen uns die Sonne um die Nase wehen, heute ist es weitaus frischer. Wir umrunden Suomenlinna mit seinen rund 850 Einwohnern, sparen uns den Blick auf die Kanonen und tuckern wieder zur\u00fcck. Am Senatsplatz springen wir in die Stra\u00dfenbahn und machen es uns zuhause gem\u00fctlich &#8211; bis uns das Stadion ruft. Heute ist Matchday, die Eintracht spielt gegen Helsinki, diesmal nicht wie letzten Sommer im Olympiastadion, sondern nebenan in der Bolt Arena, Anpfiff ist um 18:45. Dass dies nach \u00f6rtlicher Zeit erst um 19:45 ist, merken wir erst in der Stra\u00dfenbahn. Da das Stadion aber nicht wirklich weit von unserer Unterkunft entfernt liegt, steigen wir an der Oper aus und spazieren die Hauptstra\u00dfe zur\u00fcck und betrachten die Schaufenster, die Menschen in den Restaurants, das unaufgeregte Leben. Ein neuer Anlauf bringt uns zur\u00fcck ans Stadion, dort treffen wir uns mit Heike und Kathrin und sehen den Mannschaftsbus der Eintracht. Kathrin biegt ein paar Meter vor uns in einen leeren Eingang ein, wir anderen drei m\u00fcssen uns in die Schlange vor dem G\u00e4steeinlass einreihen, wobei es z\u00fcgig voran geht &#8211; und alsbald sind wir drin. Da wir nach ein paar Metern Moni und Ingo treffen, stellen wir uns dazu, ein nettes Pl\u00e4tzchen wie uns scheint, die Ecke ist greifbar nah, die Sicht ist gut. Die Helsinki Hymne erklingt &#8211; und erinnert an die von Chelsea.<\/p>\n<p>&nbsp;<iframe title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qn2fDIoZXl8?si=Kwdg48ASNDEisNw9\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Nach ein paar Minuten schleppen ein paar Jungs einen Stehtisch an und stellen ihn auf die Stufen, es kann losgehen. Die Kurve leuchtet in Rot, es wird etwas neblig, gegen\u00fcber blitzen die Fans von Helsinki inmitten ihres Nebels, doch alsbald herrscht wieder freie Sicht &#8211; auch auf den Schnurrbart von Kevin Trapp. Neben mir steht Alex, so stellt er sich zumindest vor &#8211; und Alex hebt alle naslang seine Faust zwecks Ghettofaust. Alex hat Babbelwasser getrunken, ich grinse. Das sollte mir aber nach einer guten halben Stunde vergehen. Ecke f\u00fcr Helsinki, Hostikka steht bereit, als direkt neben mir ein leerer Becher fliegt, der aber ob seiner Leichtigkeit vom Winde verweht wird. Dann fliegt ein halbvoller Becher, ich sehe zwar nicht den Werfer, kann aber die Flugbahn verfolgen, die exakt am Hinterkopf von Hostikka endet. Dieser bleibt mannhaft stehen, der Schiedsrichter kommt angesprintet und sammelt das Objekt der Tat ein, leider nicht das Subjekt. Wie bl\u00f6de kann man sein, da stehst du nah am Spielfeld, keine Z\u00e4une, beste Sicht, entspannte Stimmung &#8211; und immer bettelt ein Arschloch um Repressionen. Unterdessen verteilen Fans, die das Spiel nicht sonderlich zu interessieren scheint, vom LKW gefallene Schokolade. Chaibi macht das 1:0 f\u00fcr die Eintracht, High Five allenthalben. Alex freut sich jetzt.<\/p>\n<p>Das Stadion fasst knapp 11.000 Zuschauer, es wirkt aber gr\u00f6\u00dfer. Nicht alle Fans haben noch ihre Shirts an, als das Spiel sich dem Ende n\u00e4hert. Gl\u00fcck hat die Eintracht, als ein Tor Helsinkis nicht gegeben wird, hinter uns br\u00fcllt jemand &#8222;Hauge Hurensohn&#8220;. Mit Ach und Krach schleppt sich die Eintracht zum m\u00fchsamen Ausw\u00e4rtssieg gegen HJK Helsinki, deren Saison schon beendet ist. Immerhin, da sich Saloniki und Aberdeen 2:2 trennen, steht die Eintracht als erstes deutsches Team \u00fcberhaupt in der n\u00e4chsten Runde. Wir feiern die Mannschaft, die Mannschaft feiert uns, zum ersten Mal mit Elias Baum, der zu seinem allerersten Profieinsatz \u00fcberhaupt kam. Durch das sich langsam leerende Rund erklingt &#8222;Im Herzen von Europa&#8220;. Als die ersten T\u00f6ne von &#8222;Mexico&#8220; ert\u00f6nen, brechen wir die paar Meter zum Ausgang, der nat\u00fcrlich noch verschlossen ist, auf. 15-20 Minuten sollen wir warten, eine Reihe Ordner steht vor den Gittern, einer wird m\u00e4chtig bep\u00f6belt und bleibt stoisch. Die Zeit verrinnt ohne eine Info, alsbald wird weiter hinten am Gitter ger\u00fcttelt, erste Tritte, die Ordner verziehen sich, das Tor springt auf, und die Menge schiebt sich Richtung des offenen Tores, geistesgegenw\u00e4rtig werden weitere Tore ge\u00f6ffnet. Weshalb dies nicht schon vorher geschah erschlie\u00dft sich mir ebenso wenig wie die mangelnde Geduld einzelner. Immerhin str\u00f6men wir ins Freie. Rechts versperrt die Polizei den Weg, warum auch immer, doch da wir ohnehin nach links m\u00fcssen, setzten wir uns in Bewegung, treffen Kathrin und wandern weiter Richtung Stra\u00dfenbahn. Seitenstra\u00dfen werden von der Polizei abgeriegelt &#8211; es wirkt ebenso martialisch wie nutzlos.<\/p>\n<p>Wir sind m\u00fcde und durchgefroren, verpassen unsere Haltestelle, verabschieden uns von unseren Mitstreiterinnen und wandern hoch in die T\u00f6\u00f6l\u00f6ngatu 26. Der Aufzug bringt uns zackig nach oben. Ausw\u00e4rtssieg! Dennoch gehen mir (betrunkene) aggressive M\u00e4nner jeglicher Couleur m\u00e4chtig auf die Nerven. Das Spiel fand \u00fcbrigens am 9. November statt. An jenem Tag vor 85 Jahren starrte der kleine Helmut &#8222;Sonny&#8220; Sonneberg auf die brennende Frankfurter Synagoge. Heute erinnerte nichts daran.<\/p>\n<p><a name=\"lead__description\"><\/a>Der n\u00e4chste Morgen beginnt regnerisch, die Fahnen h\u00e4ngen auf Halbmast und ich besorge Croissants. Wir fr\u00fchst\u00fccken zuhause und nehmen anschlie\u00dfend die Bahn Richtung Felsenkirche und werfen einen Blick in die in Granit gebaute Kirche und fahren weiter zum Senatsplatz. Dort gegen\u00fcber befindet sich das Stadtmuseum &#8211; wir k\u00f6nnen unsere Klamotten in einem Schlie\u00dffach verstauen und uns trockenen Fu\u00dfes die Ausstellung anschauen. Nette Blicke in die Alltagskultur Helsinkis, Kneipe, Hinterh\u00f6fe, Wohnzimmer. Weiter oben dreht sich derzeit alles um Fitness. Wir trinken im Museum einen Kaffee, es regnet. Unser Plan, mit der Stra\u00dfenbahn eine gro\u00dfe Runde zu drehen, wird dadurch vereitelt, dass heute die Beerdigung des ehemaligen Staatspr\u00e4sidenten Martti Ahtisaari im Dom stattfindet &#8211; und die Bahnen derzeit nicht fahren, die Stra\u00dfen sind abgesperrt, die B\u00e4hnchen kommen nicht durch. Wir laufen vor zum Glaspalast, fotografieren die Neonreklame und entscheiden uns f\u00fcr eine U-Bahnfahrt Richtung Lauttasari, rollen gigantische Treppen nach unten und wieder nach oben &#8211; und fahren wieder zur\u00fcck. Es ist ungem\u00fctlich, wir fotografieren Neonlichter, dr\u00fccken uns die Nase am Moomin-Shop platt und fahren mit den nun wieder rollenden Stra\u00dfenbahn Richtung T\u00f6\u00f6l\u00f6. Es regnet. Dennoch treibt es uns abends noch einmal raus, wir fahren zum Olympiaterminal, welches nun schon n\u00e4chtlich beleuchtet geschlossen hat und drehen mit der Linie Zwei, die hier zur Drei wird noch eine Runde durch Kallio und passieren unsere alte Wohnung. Drau\u00dfen geht das finnische Leben seinen stoischen und unaufgeregten Gang. Keiner dr\u00e4ngelt, niemand hupt, es ist so angenehm, dass es mich ein bisschen vor der deutschen Stadtaggression graut, wo es nach drei Minuten pl\u00e4rrt: NEUE KASSE oder dir ein Wichtigtuer hinterherruft: SIE HABEN ABER KEIN LICHT. Oder wieder einer irgendwo rein dr\u00e4ngelt. Sicher, Finnland resp. Helsinki ist kein Paradies, hier leben schlie\u00dflich Menschen. Aber zum wiederholten Mal stelle ich fest: Viele freundliche.<\/p>\n<p>Am Abreisetag besorgen wir uns noch ein paar Souvenirs (Little My von den Moomins hat es Pia angetan), wandern an der Bibliothek vorbei und umrunden ein letztes Mal den T\u00f6\u00f6l\u00f6nsee. Als wir zuhause ankommen, regnet es wieder. Da wir noch ein bisschen Zeit haben, checken wir aus und fahren runter zur Esplanade Richtung Designmuseum. Auch hier k\u00f6nnen wir unser Gep\u00e4ck verschlie\u00dfen und uns trockenen Fu\u00dfes die Zeit vertreiben, dann geht es auf ein Lachss\u00fcppchen in die Markthalle und von dort zum Bahnhof. Der Zug auf Gleis drei bringt uns wie auch Gerhard und Thor binnen 30 Minuten zum Airport, dort treffen wir auf Roman und Vincent samt Freundin und so verrinnen die letzten Minuten in Helsinki. Der Flieger ist bis auf den letzten Platz besetzt, mit einiger Versp\u00e4tung heben wir ab und landen gegen 20 Uhr wieder in Frankfurt. Die S9 bringt uns zur Konsti, die Linie 18 zur FH. Dann klappern unsere Rollkoffer wieder durchs Nordend. Es ist sp\u00e4t geworden und dunkel dazu. Wohl dem, der\/die eine warme Wohnung hat.<\/p>\n<p>Klickt wegen der Bilder die Slidshow weiter &#8211; und wenn euch der Bericht&nbsp; gefallen hat, auf den PayPal Button. Danke.<\/p>\n<div id=\"metaslider-id-16089\" style=\"width: 100%;\" class=\"ml-slider-3-108-0 metaslider metaslider-nivo metaslider-16089 ml-slider has-dots-nav ms-theme-default\" role=\"region\" aria-label=\"Helsinki\" data-height=\"525\" data-width=\"700\">\n    <div id=\"metaslider_container_16089\">\n        <div class='slider-wrapper theme-default'><div class='ribbon'><\/div><div id='metaslider_16089' class='nivoSlider'><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/02-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"02\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16115 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/03-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"03\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16116 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"04\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16117 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"05\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16118 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"06\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16119 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"07\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16120 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"08\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16121 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"09\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16122 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/10-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"10\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16123 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/11-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"11\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16124 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/13-563x422.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"13\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16126 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"15\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16128 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/16-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"16\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16129 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/17-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"17\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16130 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/18-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"18\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16131 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/19-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"19\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16132 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20-562x421.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"20\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16133 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/21-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"21\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16134 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/22-700x525.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"22\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16135 msDefaultImage\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/23-585x438.jpg\" height=\"525\" width=\"700\" title=\"23\" alt=\"\" class=\"slider-16089 slide-16113 msDefaultImage\" \/><\/div><\/div>\n        \n    <\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seltsam, in manche Orte habe ich es in all den Jahren noch nie gepackt (Oslo, Stockholm, Osnabr\u00fcck), in anderen lande ich hingegen ohne Absicht schon fast regelm\u00e4\u00dfig. 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