{"id":13932,"date":"2019-11-01T11:46:38","date_gmt":"2019-11-01T10:46:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13932"},"modified":"2019-11-01T18:28:24","modified_gmt":"2019-11-01T17:28:24","slug":"st-pauli-elbe-fussball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13932","title":{"rendered":"St. Pauli &#8211; Elbe &#8211; Fu\u00dfball"},"content":{"rendered":"<p>Und schon wieder hei\u00dft es: Rucksack packen. Diesmal geht es nach Hamburg, die Eintracht tritt zum Pokalspiel bei St. Pauli an und die Fanabteilung nutzt die Gelegenheit, die Eintracht den Hamburger Mitgliedern n\u00e4her zu bringen. Von daher reisen wir schon einen Tag vor dem Spiel an, abends steht ein Veranstaltung auf dem Programm, erwartet werden Pr\u00e4sident Peter Fischer und Axel Hellmann, Vorstand der Eintracht Frankfurt Fu\u00dfball AG.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und wieder einmal rollt die Stra\u00dfenbahn 12 mit uns durch den fr\u00fchen Frankfurter Verkehr Richtung Hauptbahnhof, erstmals seit langem sind keine kurzen Hosen im Gep\u00e4ck, statt dessen der Wintermantel, der die letzten Monate im Schrank verbracht hatte. Im Januar war ich letztmals in Hamburg, wir standen auf der Plattform der Elbphilharmonie und der Wind hat uns beinahe in die Elbe geweht, ganz so eisig wird es jetzt nicht, frisch aber ist&#8217;s an der Elbe immer.<\/p>\n<p>Kurz vor neun Uhr sind wir am Gleis 8, Kathrin ist schon da, Henning kommt nur wenig sp\u00e4ter und schon rollt der Zug aus Stuttgart ein, kaum sitzen wir, geht die Reise auch schon weiter. \u00dcber den Main verlassen wir Frankfurt, rollen nach Offenbach, Hanau und weiter hinaus Richtung Gelnhausen, vorbei an den H\u00fcgeln des Spessarts, an Steinau an der Stra\u00dfe, an Schl\u00fcchtern, bis wir in Fulda kurz halten. Ich schaue aus dem Fenster, drau\u00dfen lebt die wirkliche Welt, wirkt jedoch wie eine M\u00e4rklin Kulisse, w\u00e4hrend ich im Zug eine seltsame Besch\u00fctztheit f\u00fchle. Ich lese den neuen Asterix, Kassel, Hannover, Hamburg Harburg, Hauptbahnhof. Wir sind da, rauchen eine schnelle Zigarette und nehmen uns ein Taxi Richtung Reeperbahn. Nur ein paar Meter vom Millerntor entfernt liegt unser Hotel zwischen den &#8222;Tanzenden T\u00fcrmen&#8220;, ich summe &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8eZ3AaiBnU0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">An den Landungsbr\u00fccken raus<\/a>&#8220; von Kettcar, wie immer, wenn ich in Hamburg einrolle. Wir checken ein, unser Zimmer ist gro\u00df, durch das runde Fenster f\u00e4llt der Blick auf die Kastanienallee, rechter Hand beginnt die Reeperbahn. &#8222;Reeperbahn, wenn ich dich heute so anseh&#8216;, Kulisse f\u00fcr &#8217;n Film, der nicht mehr l\u00e4uft, Ich sag&#8216; dir, das tut weh&#8230;&#8220; sang Udo Lindenberg schon Ende der 70er &#8211; und besser ist es ja dann auch nicht mehr geworden.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Besprechung machen sich Pia und ich auf in Richtung Schanzenviertel, wir passieren das Millerntor, drehen eine Runde durch das Karolinenviertel und landen wie so oft im Olympischen Feuer, eine gem\u00fctliche griechische Kneipe mit handfestem Essen und freundlichem Personal, ich denke nicht, dass ich in Hamburg schon einmal woanders gegessen habe, seit ich den Laden mit meinem Kumpel Andi vor gut 10 Jahren entdeckt hatte. Tradition verpflichtet.<\/p>\n<p>Dann machen wir uns auf zum Veranstaltungsort. Dieser befindet sich in einem altem St\u00fcckgutfrachter jenseits der Elbe liegend, die MS Bleichen. Zu Fu\u00df scheint der Weg kaum machbar, wir nehmen an der Sternschanze die S-Bahn Richtung Veddel, \u00fcberqueren die Elbe und m\u00fcssen uns erst einmal orientieren. Zwei Hamburger Jungs erkl\u00e4ren uns zumindest die Richtung, wir laufen \u00fcber den viel befahrenen Veddeler Damm, lassen einen alten G\u00fcterzug mit Tausenden Waggons passieren und fragen unterwegs erneut nach dem Weg. Bald erreichen wir eine Abzweigung, die auf ein Hafengel\u00e4nde f\u00fchrt, es erscheint quasi privat. An alten Kr\u00e4nen vorbei tasten wir uns in der Abendd\u00e4mmerung vorsichtig hinein, nach einigen Metern erkennen wir den Schriftzug MS Bleichen, wir haben es geschafft &#8211; und sind an Bord des alten Frachters, der 1958 vom Stapel gelaufen ist, anschlie\u00dfend die Weltmeere durchpfl\u00fcgte und nun als Eventlocation dient..<\/p>\n<p>Kathrin und Henning sind auch schon vor Ort, bereiten die Kulisse f\u00fcr den Abend vor. Die Eintracht hat in und rund um Hamburg 700 Mitglieder, f\u00fcr sie ist der Abend gedacht. Einst wurden hier unter Deck die F\u00e4sser, Kisten oder S\u00e4cke geladen, die dann am anderen Ende der Welt landeten, jetzt leuchtet der Raum in den Farben der Frankfurter Eintracht. Vielleicht noch sch\u00f6ner die Beleuchtung drau\u00dfen. Strahler leuchten das Schiff rot an, der Eintrachtadler auf Container und Schornstein projiziert, hurra, hurra, die Frankfurter sind da. Sogar unser Kumpel Ingo ist gekommen, dessen Herz ja f\u00fcr Werder Bremen schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Kathrin und Pia sind bereit f\u00fcr den Einlass, es ist angerichtet, die Hamburger entern das Schiff, die Crew steht bereit. Moin hei\u00dft es hier, wir antworten: Gude. Der Raum f\u00fcllt sich rasch, es gibt Bier und Currywurst, aus den Lautsprechern erklingt &#8222;Shiny happy people&#8220; von R.E.M. P\u00fcnktlich treffen auch Peter Fischer und Axel Hellmann ein, nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung von Henning geht es los.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst h\u00e4lt Peter Fischer trotz Erk\u00e4ltung eine flammende Rede, schl\u00e4gt den Bogen von den Relegationsspielen gegen N\u00fcrnberg als die Eintracht wieder einmal am Abgrund taumelte, \u00fcber die Endspielen 2017 und 2018 und die anschlie\u00dfende phantastische Reise durch Europa. Nat\u00fcrlich bekr\u00e4ftigt er die klare antifaschistische Haltung der Eintracht und er erntet daf\u00fcr stehenden Applaus.<\/p>\n<p>Dann habe ich die Ehre mit Axel und Peter noch einmal die Zeiten Revue passieren zu lassen, beide sind ja untrennbar mit der Fanabteilung verbunden, Axel als Gr\u00fcndungsmitglied und Peter als derjenige, der seine Pr\u00e4sidentschaft im Jahr 2000 eng mit der Gr\u00fcndung der Fanabteilung verkn\u00fcpft hat. Zweimal hatte Peter sein Amt zur Verf\u00fcgung gestellt. Einmal als es um die Gr\u00fcndung der Abteilung ging, das andere Mal, als er Axel Hellmann zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins bestellen wollte, beide Male konnte er sich in den Gremien durchsetzen, die Abteilung wurde gegr\u00fcndet und Hellmann Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins &#8211; bis er 2011 in den Vorstand der Fu\u00dfball AG wechselte. Gro\u00dfprojekte wie der Umbau des Riederwaldes wurden gestemmt, jetzt steht der n\u00e4chste Umbau an, allerdings im Frankfurter Stadtwald. Die Eintracht w\u00e4chst auf allen Ebenen. Anschlie\u00dfend starteten wir eine kleine Fragerunde mit den Mitgliedern, Axel und Peter standen Rede und Antwort, nahmen ebenso Stellung zur Einheit von Verein und AG, zum Frauenfu\u00dfball wie zur UEFA und den drohenden Kollektivstrafen.<\/p>\n<p>Mit einem launigen Quiz und einigen Sch\u00f6ppchen ging der Abend zu Ende, die Fans waren begeistert und wir sind sicher, dass wir wieder kommen werden. Ein Taxi brachte uns sicher ins Hotel, nach einem Absacker ging es dann in die weichen und bequemen Betten.<\/p>\n<p><strong>Matchday<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht war kurz und traumlos, das Fr\u00fchst\u00fcck reichhaltig &#8211; nur Henning ist angeschlagen, er hat es schon bei Union Berlin nicht ins Stadion geschafft, auch heute stehen die Sterne eher ung\u00fcnstig. Pia und ich treiben \u00fcber die Reeperbahn, laufen runter zu den Landungsbr\u00fccken, an der Elbe weht ein Wind, ich kaufe mir ein Tuch f\u00fcr den Hals, ehe wir die Hafenf\u00e4hre 62 entern und \u00fcber die Elbe schippern. Das Oberdeck ist voll, Kindergruppen sind unterwegs, Hamburger Rapper mit Hamburger Rapper Hunden, Touristen. Vorbei gehts am Fischmarkt, an \u00d6velg\u00f6nne und den Elbstr\u00e4nden bis Finkenwerder und retour. Ein blauer Sonnenhimmel beleuchtet uns, ein gigantisches Containerschiff zieht vorbei. In Altona verlassen wir das Boot, wandern \u00fcber den alten Elbtunnel auf die gegen\u00fcberliegende Seite, sind froh, dass es im Tunnel nicht tropft und marschieren vor zum Aussichtspunkt. Hier hast du einen wunderbaren Blick auf Hamburgs Skyline, rechter Hand die ElPhi, geradeaus der Michel und das Bismarck-Denkmal. Die F\u00e4hre &#8222;Wolfgang Borchert&#8220; zieht zum wiederholten Mal an uns vorbei, wir beobachten die M\u00f6wen und die Spatzen, die auf die Kr\u00fcmel der Fischbr\u00f6tchen warten, die an der Bude frisch zubereitet werden. Pia sortiert derweil die leeren Flaschen in die Bierk\u00e4sten.<\/p>\n<p>Dann gehts durch den Tunnel, der schon seit geraumer Zeit renoviert wird, zur\u00fcck an die Landungsbr\u00fccken, weiter Richtung Sternschanze. Graffitis jeglicher Art an den H\u00e4usern weisen den Weg, der uns wieder einmal ins Olympische Feuer f\u00fchrt. Von dort geht es zur\u00fcck durch St. Pauli ins Hotel zum relaxen, ein Tee w\u00e4rmt uns, der Abend legt sich \u00fcber Hamburg. Henning ist wirklich angeschlagen, er wird heute Abend nicht mit ins Stadion kommen, wir versuchen, sein Ticket \u00fcber Twitter noch an den Mann resp. die Frau zu bringen. Marco meldet sich, er freut sich, \u00fcberraschender Weise doch noch das Spiel sehen zu k\u00f6nnen. Dann geht es raus zum Spiel.<\/p>\n<p>Am Wappen vor dem Haupteingang treffen wir Ingo und seine Kollegen, trinken ein Bierchen und verabreden uns mit Marco zwecks Ticket\u00fcbergabe &#8211; es klappt tadellos. Und so wandern Pia und ich weiter zum G\u00e4steeingang an der Feldstra\u00dfe, treffen an der Jet-Tanke jede Menge Leute, erfahren, dass es einige Frankfurter erwischt hat. Wir wurden vorgewarnt: Aufpassen, der St. Pauli Anhang ist in Teilen auf der Suche nach Fanklamotten der Eintracht, haltet euch bedeckt. Wasserwerfer und R\u00e4umpanzer warten auf ihren Einsatz, die Atmosph\u00e4re ist gleicherma\u00dfen entspannt wie ungem\u00fctlich.<\/p>\n<p>Am Einlass ist schon einiges los, die ersten Meter gehen flott &#8211; dann geht gar nichts mehr. Minute um Minute verrinnt, am Einlass passiert nichts. Drinnen h\u00f6rt es sich nach Feuerwerk an, wir stehen drau\u00dfen. 10. 20. 30 Minuten, dann geht es weiter &#8211; ein kleiner Korridor, ums\u00e4umt von behelmter Polizei, l\u00e4sst wenig Raum. Eine Karte will niemand sehen, kontrolliert wirst du auch nicht, es ist so albern wie sinnlos, wir sind drin, nehmen die Stufen hoch auf unsere Pl\u00e4tze, drehen uns um &#8211; und die Eintracht f\u00fchrt 1:0. Dost hatte in der ersten Minute getroffen. Na immerhin.<\/p>\n<p>Kaum haben wir uns halbwegs orientiert, f\u00e4llt das 2:0, eine gute Viertelstunde ist gespielt, erneut hat Dost getroffen. Auf der Anzeigetafel wird Hamburgs Nummer 9 eingeblendet &#8211; ehe es auff\u00e4llt und doch Dost als Torsch\u00fctze angezeigt wird. Doch wer gedacht hatte, das Ding ist durch das lockere 2:0 im Sack, der wurde in der Folgezeit eines Besseren belehrt. St. Pauli mit dem Ex-Eintrachtler Flum fuchst sich langsam zur\u00fcck ins Spiel &#8211; und bekommt kurz vor dem Halbzeitpfiff einen fragw\u00fcrdigen Elfmeter zugesprochen, den Sobota auch noch verwandelt. Nun erwacht auch das Hamburger Publikum, dass zuvor mehr oder weniger am d\u00f6sen war.<\/p>\n<p>Die Ultras St. Pauli empfangen die Teams zur zweiten H\u00e4lfte mit Glitzerlicht, Hinteregger wie Chandler bleiben in der Kabine, f\u00fcr sie kommen&nbsp; Abraham und Da Costa, das Millerntor war nun erwacht, aber keinesfalls \u00fcberragend, auch unser Support bleibt eher \u00fcberschaubar. Die Eintracht aber wird durch St. Pauli m\u00e4chtig unter Druck gesetzt, wobei Torchancen auf beiden Seiten Mangelware bleiben. Blo\u00df keine Verl\u00e4ngerung denken alle, keineswegs souver\u00e4n agiert die Eintracht, die vielen Spiele der letzten Monate fordern ihren Tribut. Als Flum ausgewechselt wird, kommt die Stadionsprecherin mit den Namen durcheinander, einer der H\u00f6hepunkte der zweiten H\u00e4lfte. Letztlich bleibt es beim knappen 2:1 der glorreichen SGE, der Einzug ins Achtelfinale ist geschafft, die Mannschaft wird noch ein bisschen gefeiert, ehe es in die Hamburger Nacht geht.<\/p>\n<p>Weit aber kommen wir nicht, die Polizei l\u00e4sst uns nicht durch. Erst kommen wir nicht rein, jetzt kommen wir nicht raus, stehen in der kalten Nacht sinnfrei vor dem Eingang, umrundet von behelmter Polizei und werden unruhig. Ein Sprecher faselt etwas von einem &#8222;Sonderzug&#8220;, von dem niemand etwas wei\u00df &#8211; und so langsam bekommt man eine Ahnung, weshalb der G20 Gipfel hier v\u00f6llig in die Hose ging. Pl\u00f6tzlich k\u00f6nnen wir \u00fcber die Tankstelle in die Freiheit, eine weitere Sinnlosigkeit, die wir jedoch gerne nutzen, Dario und Stefan sind bei uns, berittene Polizei trampelt an uns vorbei, wir schl\u00fcpfen \u00fcber die Stra\u00dfe Richtung Reeperbahn. Sp\u00e4ter erfahren wir, dass dieser Weg auch wieder dicht gemacht wurde. Auf der Wohlwillstra\u00dfe rennt ein Trupp aus der Abteilung &#8222;Freizeitsport&#8220; aufgeregt an uns vorbei, an den Kiosken und Kneipen stehen die Leute auf der Stra\u00dfe und trinken Bier.<\/p>\n<p>Wir wandern r\u00fcber an die Pils B\u00f6rse, mitten zwischen unseren Hotels gelegen, trinken noch ein Bier, treffen haufenweise Frankfurter, aber irgendwie ist&#8217;s drinnen zu laut und drau\u00dfen zu ungem\u00fctlich. Pia verabschiedet sich fr\u00fch, ist m\u00fcde, ich bleibe mit Dario und Stefan noch ein Weilchen, ehe ich mich durch Halloween-Kost\u00fcmierte \u00fcber die bunt beleuchtete Reeperbahn schiebe, &#8222;Reeperbahn, wenn ich dich heute so anseh&#8216;, Kulisse f\u00fcr &#8217;n Film, der nicht mehr l\u00e4uft, Ich sag&#8216; dir, das tut weh&#8230;&#8220; vor mich hin summe und froh bin, im warmen Zimmer zu landen. Pia wacht kurz auf, alsbald falle ich in die Koje und in einen Schlaf.<\/p>\n<p>Fazit: Hamburg ist immer eine Reise wert, das Millerntor ein prima Stadion, die Hamburger Polizei samt Planung eine Katastrophe, vor Teilen der Anh\u00e4nger St. Paulis musst du dich auch als Normalo in acht nehmen und Budnikowsky wirbt mit einem Totenkopf, statt Knochen jedoch gekreuzte Klob\u00fcrsten, f\u00fcrwahr ein passendes Symbol. Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbr\u00fccken haben wie die Eintracht den Sprung ins Achtelfinale geschafft, die Auslosung wird spannend. Vielleicht fahren wir ja sogar wieder nach Berlin, Hertha und Union sind auch noch dabei.<\/p>\n<p>Nach einem \u00fcppigem Fr\u00fchst\u00fcck bringt uns ein Taxi \u00fcber die Alster wieder zur\u00fcck an den Bahnhof, die Bahnsteige sind eng, Rollkoffer dr\u00e4ngeln, der Zug hat ein paar Minuten Versp\u00e4tung. Wir sitzen jetzt in einem Abteil, Henning ist noch nicht wirklich fitt, Kathrin nimmt einen Zug sp\u00e4ter, andere Mitreisende sitzen bei uns. Und so rollen wir wieder zur\u00fcck, der Halt in Hannover ist zu kurz f\u00fcr eine Zigarette, das W-Lan wacklig, am Fenster sitzt jemand anderes &#8211; \u00fcber die Kopfh\u00f6rer pluckern Heather Nova und Nick Cave, ich bl\u00e4tter im Hamburger Abendblatt von gestern, ein Blatt genau so konservativ und reaktion\u00e4r wie die hiesige SPD, deren B\u00fcrgermeister Olaf Scholz und einem Innensenator Grote unter dessen \u00c4gide hier f\u00fcr Recht und Unordnung gesorgt wird. Drau\u00dfen an der Elbe ist&#8217;s sch\u00f6n. Jetzt passieren wir Gelnhausen, \u00fcberqueren den Main und landen nahezu p\u00fcnktlich am Frankfurter Hauptbahnhof. Dort verabschieden wir uns von Henning, nehmen die U4 zur Konsti, dann die 18 zur Friedberger, ein paar Schritte noch und wir sind wieder zuhause. Hurra, hurra, zwei Frankfurter sind da.<\/p>\n<p>Hamburger Streetart findet ihr <a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13923\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>. Die Galerie unten \u00f6ffnet sich mit einem Mausklick auf das erste Foto.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und schon wieder hei\u00dft es: Rucksack packen. Diesmal geht es nach Hamburg, die Eintracht tritt zum Pokalspiel bei St. Pauli an und die Fanabteilung nutzt die Gelegenheit, die Eintracht den Hamburger Mitgliedern n\u00e4her zu bringen. 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