{"id":13826,"date":"2019-10-06T08:34:22","date_gmt":"2019-10-06T06:34:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13826"},"modified":"2019-10-06T08:34:22","modified_gmt":"2019-10-06T06:34:22","slug":"der-wandel-portos-erste-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13826","title":{"rendered":"Der Wandel Portos &#8211; Erste Tage"},"content":{"rendered":"<p>Kaum aus Berlin angekommen, hie\u00df es f\u00fcr uns schon wieder: Rucksack packen. Und so marschieren Pia und ich am Montag in aller Herrgottsfr\u00fche in Richtung Stra\u00dfenbahn. Diesmal hei\u00dft unser Reiseziel Porto, die verfallende Sch\u00f6ne im Norden Portugals.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Keine 50 km von Porto entfernt liegt Guimaraes &#8211; und beim dortigen SC Vitoria wird die Eintracht am Donnerstag im Europacup antreten. Ein wenig habe ich ja mein Herz an Portugal verloren, insbesondere an Porto, obgleich unser Ausflug im April nach Lissabon gleichfalls noch nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Porto schien mir stets rauer, ehrlicher, sterbendsch\u00f6ner. Umso gr\u00f6\u00dfer nat\u00fcrlich die Freude, dass der Eintracht wieder einmal ein portugiesischer Club in unmittelbarer N\u00e4he zugelost wurde. Durch fr\u00fchzeitige Buchung erwischten wir einen gerade noch erschwinglichen Direktflug von Frankfurt nach Porto inklusive &#8222;priority boarding&#8220;, was nichts anderes hei\u00dft, dass du neben geldbeutelgro\u00dfem Handgep\u00e4ck auch noch eine Zahnb\u00fcrste und eine Socke mit in den Flieger nehmen darfst.<\/p>\n<p>Obgleich die RMV App unsere Tickets nicht anzeigt, gleicherma\u00dfen selbstverst\u00e4ndlich die Abbuchung, erreichen wir den Flughafen p\u00fcnktlich, m\u00fcssen weder am Security Check noch beim Boarding lange warten und nat\u00fcrlich sind mit uns schon die ersten Eintrachtler an Bord. Pia und ich sitzen mehrere Reihen getrennt, auch so eine moderne Errungenschaft der Neuzeit. Ereignislos aber m\u00fcde schweben wir \u00fcber Frankreich und Spanien, Anna Ternheim oder British Sea Power vertreiben mir musikalisch die \u00d6dnis des tr\u00fcben Fliegens, bis wir p\u00fcnktlich in Porto landen und \u00fcber Landebahn und Airport zur Metro spazieren.<\/p>\n<p>In fremden St\u00e4dten ist so ein Ticketkauf an der Metro ja auch immer ein Abenteuer, wer fremd nach Frankfurt kommt, wei\u00df ein Lied davon zu singen. Wir ziehen uns ein K\u00e4rtchen, laden es auf und vergessen dabei, es vor das Leseger\u00e4t zu halten. Also steigen wir an der n\u00e4chsten Station wieder aus, entwerteten das Ticket ordnungsgem\u00e4\u00df, nehmen die n\u00e4chste Bahn und rollen entspannt Richtung zur Station Carolina Michaelis. Von dort ist es noch eine gute viertel Stunde zu Fu\u00df bis zur Unterkunft nahe der Rua da Cedofeita. Autos schieben sich durch die Stra\u00dfen, hupend, zeternd, Meter f\u00fcr Meter erk\u00e4mpfend. Da wir erst gegen Mittag einchecken k\u00f6nnen, halten wir Ausschau nach einem Caf\u00e9 &#8211; und werden prompt an der n\u00e4chsten Ecke f\u00fcndig. Linker Hand zieht sich im Monte Carlo ein l\u00e4nglicher Tresen durch den schmalen Raum, dahinter werkelt ein freundlicher \u00e4lterer Herr an der Kaffeemaschine, packt Pasteis und Croissants auf einen Teller. An kleinen Tischen sitzt vereinzelt Kundschaft, herrlich unmodern, wie aus der Zeit gefallen, wirkt der Raum, das Interieur, die Menschen. Wir trinken einen Galao, fragen, ob wir unser Gep\u00e4ck f\u00fcr eine Weile abstellen k\u00f6nnen, radebrechen mit den wenigen Brocken portugiesisch, arbeiten mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, es gelingt. Befreit von Rucksack und Trolley schlendern wir die nahe Fu\u00dfg\u00e4ngerzone hinab ins Leben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir uns nach \u00fcber f\u00fcnf Jahren Abwesenheit erst einmal orientieren. In der Hosentasche stecken Reisef\u00fchrer und Stadtplan, erste Anlaufstelle ist der Torre dos Cl\u00e9rigos. Ein paar Schritte daneben wartet eine Menschenschlange auf Einlass in die Buchhandlung Lello, ber\u00fchmt durch die Architektur und nun auch noch dadurch, dass Joanne Rowling sich hier w\u00e4hrend ihrer Zeit in Porto f\u00fcr Harry Potter inspirieren lie\u00df. Mit der Folge, dass Eintrittskarten verkauft werden und die Leute \u00fcber die Stra\u00dfe anstehen. Vor f\u00fcnf Jahren sind wir einfach in die Buchhandlug gegangen, wie man halt so in eine Buchhandlung geht. Heute kostet es f\u00fcnf Euro Eintritt. Da aus unerfindlichen Gr\u00fcnden auch die Wartezeit auf den Turm \u00fcber 40 Minuten betr\u00e4gt, schlendern wir weiter.<\/p>\n<p>Uns zieht es durch die Rua da Flores runter zur eisernen, von Eiffel entworfenen, Br\u00fccke Dom Luis I und schon jetzt f\u00e4llt auf, dass an allen Ecken und Enden gebaut wird. Es knackert und tackert, s\u00e4gt und h\u00e4mmert, w\u00e4hrend das Stadtbild durch rote Ziegeld\u00e4cher und orangene Kr\u00e4ne gepr\u00e4gt wird. Dazwischen schieben sich tausende Touristen durch die Gassen. Waren all die Jahre zuvor der Verfall Portos pr\u00e4gend, derweil die Menschen nach Lissabon dr\u00e4ngten, so wandelt sich jetzt auch Porto gewaltig, wird zurecht gemacht, Substanz erhaltend und touristifiziert. Noch immer der traumhafte Blick \u00fcber den gr\u00fcnen Douro, auf die Reklameschilder der Keller der Taylor&#8217;s oder Dow&#8217;s, derweil die alten Ausflugsboote Touristen auf Flussrundfahrten zwischen den Br\u00fccken umher schippern. Wir lassen uns treiben, wandern \u00fcber die Universit\u00e4t zur\u00fcck in unser Viertel, holen unser Gep\u00e4ck im Caf\u00e9 ab und sind bereit f\u00fcr den Check In.<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft ist nett, eine kleine Wohnung etwas au\u00dferhalb der Hotspots, eine lebendige aber nicht \u00fcberlaufene Fu\u00dfg\u00e4ngerzone f\u00fchrt nach unten in die Stadt, die bei Touristen begehrt ist. Und es sind viele Touristen. Sehr viele. Der Blick in die H\u00f6he aber wird definiert durch Kr\u00e4ne. Egal was du fotografierst, du hast immer einen Kran im Bild. Auch der Park rund um den einstigen Chrystal Palace wird renoviert. Dies aber st\u00f6rt die hier ans\u00e4ssigen Pfauen wenig. Von der dortigen Parkmauer ergibt sich ein fantastischer Blick \u00fcber die D\u00e4cher und den Douro, wir durchwandern die Stra\u00dfen, treppauf, treppab, finden einen Weg runter zum Ufer und machen vor dem belebten Kai eine Pause, eine alte elektrische Stra\u00dfenbahn rumpelt vorbei, drinnen sitzen Fotografierende, au\u00dfen h\u00e4ngen zwei Jugendliche und werden einst Geschichten erz\u00e4hlen, wie sie fr\u00fcher noch an der Bahn klebten, die selbst heute nur noch Besucher bef\u00f6rdert. Wer hier lebt, nimmt den Bus. Vom Atlantik her zieht ein dichter Nebel \u00fcber den Fluss, verh\u00fcllt die Autobahnbr\u00fccke in ordentlicher Entfernung beinahe gespenstisch. Je n\u00e4her du der eisernen Br\u00fccke kommst, desto trubeliger wird es. \u00dcberlaute Stra\u00dfenmusiker blasen die Trompete, Touristen sitzen in den zig Restaurants, St\u00e4nde bieten Souvenirs an, ein Geheimtipp ist Porto nicht mehr. Aber anstrengend, wir nehmen die Stufen an der Br\u00fccke hoch zur Kathedrale, vorbei an Streetart, die hier \u00fcberall zu finden ist.<\/p>\n<p>\u00dcber die mond\u00e4ne Rua de Santa Catarina geht es an Gesch\u00e4ften vorbei steil nach oben. Auch vor dem angeblich sch\u00f6nsten Caf\u00e9 Portos, dem Majestic Caf\u00e9, wird kr\u00e4ftig fotografiert. Wir sind m\u00fcde, holen uns eine kleine Flasche Portwein und sitzen auf unserer Terrasse mit einem Gl\u00e4schen in der Hand. Aber noch einmal geht es raus in den Abend, wir sind schlie\u00dflich hungrig. Bei Rotwein und Francesinha endet der erste Abend, nat\u00fcrlich haben wir in der <span class=\"st\">Churrascaria Lameiras<\/span> noch Frankfurter getroffen und \u00fcber Gott und die Welt gebabbelt. Ein letztes kleines Bier aber gibt es noch in einer Seitenstra\u00dfe, das Super Bock Mini f\u00fcr 50 Cent. Nach 20 Stunden auf den Beinen fallen wir in den Schlaf der Gerechten. Ola Porto.<\/p>\n<p>Tag II<\/p>\n<p>Nachdem uns gestern der Besitzer der <a class=\"C8TUKc itVIszU_CayM-6WH35iSZ2V0 rllt__link a-no-hover-decoration\" tabindex=\"0\" role=\"link\" data-rtid=\"itVIszU_CayM\" data-cid=\"13817043426885614687\" data-ved=\"0ahUKEwjr0uCAxoXlAhWNEMAKHSwvAy0QyTMINDAA\">Confeitaria Monte <wbr>Carlo so herzlich in Empfang genommen hatte, geht&#8217;s zum Fr\u00fchst\u00fcck wieder dort hin. Auf der Stra\u00dfe tobt der Verkehr, Stammg\u00e4ste gehen ein und aus. Uns zieht es jetzt auf die andere Seite der Stadt, nach Vila Nova de Gaia. Vom dortigen Ufer aus hast du einen phantastischen Blick auf die Kulisse Portos. Obgleich eine Gondel vom oberen Teil am Park nach unten f\u00fchrt, nehmen wir die Treppe. Alte Lastk\u00e4hne liegen am Ufer, die einst die Portweinf\u00e4sser von den Weinh\u00e4ngen des Dourotals nach Porto geschippert haben. Bar an Bar reiht sich am Ufer, obenauf die Reklame der Portweinmarken, Sandeman, Calem, Kopke. Marktst\u00e4nde bieten Leder, Schmuck oder Korktaschen an, ein Riesenrad dreht sich. <\/a><\/p>\n<p>Nach hinten raus wird es ruhig, wir nehmen den Uferweg Richtung Atlantik, vereinzelt \u00fcberholen uns Radfahrer, stehen Angler auf einen Fang hoffend auf den Holzplanken. Am Ufer werden alte Boote restauriert, schwere Planken liegen auf dem Boden. Noch weiter hinten, nah der Autobahnbr\u00fccke parken die Wohnmobile, hier wird es ungem\u00fctlich und wir wandern zur\u00fcck. Sp\u00e4ter geht es steil nach oben, Zeit f\u00fcr eine Rast. Eine alte Portugiesin wartet gegen\u00fcber unseres Caf\u00e9s, ein elektrischer Fahrsevice kommt vorbei, pickt sie auf &#8211; dabei l\u00e4sst sie ihre Eink\u00e4ufe stehen. Der Caf\u00e9gast nebenan bemerkt es, rennt dem Taxi hinter her &#8211; doch vergeblich.<\/p>\n<p>Wir schlendern zur\u00fcck, \u00fcberqueren die eiserne Br\u00fccke, schauen uns im Bahnhof Sao Bento um, sehen den gekachelten Innenraum, angeblich wurden beim Bau die Wartes\u00e4le vergessen, aber sch\u00f6n ist er, der Bahnhof. Von hier wird unsere Bahn nach Guimaraes gehen, aber bis dahin sind es noch zwei Tage. Und diese nutzen wir, meist laufend. So treiben wir weiter durch die Stadt, inmitten der Bars, der Baustellen, der Touristen. F\u00fcr uns geht es \u00fcber die Uni zur\u00fcck in die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Richtung Heimat. Pia ersteht noch ein Handvoll Gl\u00e4schen und eine Flasche Portwein f\u00fcr den heutigen Abend, wir sind zum Abendessen mit Basti und Marvin verabredet, da ist ein Appetizer nicht verkehrt.<\/p>\n<p>Nach einem kurzem Abstecher auf unsere Terrasse laufen wir runter zum Rathaus, an den dortigen gro\u00dfen PORTO Buchstaben wollen wir uns treffen, die beiden sind mit Anna und Magdalena auch schon da, weitere Freunde sto\u00dfen dazu. Pia packt die Gl\u00e4ser aus, gro\u00dfes Hallo und schon sitzen wir in der <span class=\"st\">Churrascaria Lameiras<\/span> bei Bifstek Portugaise oder Brathahn, und kehren zum Abschluss noch in der 77er Bar ein, hier trifft sich die Jugend, da geh\u00f6ren wir selbstverst\u00e4ndlich dazu. Nachts sitze ich auf unserer Terrasse, aus dem kleinen Lautsprecher pluggert Fischer Z, die Nacht wacht \u00fcber uns, Flederm\u00e4use schwirren durch die Dunkelheit.<\/p>\n<p>Tag III<\/p>\n<p>Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck im Monte Carlo, wir geh\u00f6ren nunmehr zu den Stammg\u00e4sten, werden wie alte Bekannte begr\u00fc\u00dft, zieht es uns heute an den Atlantik nach Matosinhos. Hat es vor f\u00fcnf Jahren noch aus Eimern gesch\u00fcttet, lacht heute die portugiesische Sonne \u00fcber uns. Von Carolina Michaelis bringt uns die Metro zum Markt in Matosinhos, nicht nachdem ich mir zuvor beim Ticketkauf noch die R\u00fcckfahrt zum Airport zerschossen habe. Ein bisschen Schwund ist immer.<\/p>\n<p>In der Markthalle werden Tonnen von Fisch umgesetzt, die dann an den Restaurants rund um den Strand verkauft werden, wir haben aber keinen Hunger, wandern am Denkmal der Fischerfrauen, die um ihre ertrunkenen M\u00e4nner trauern, barfu\u00df an den Strand, tapsen durchs eiskalte Atlantikwasser, beobachten die Surfer wie die M\u00f6wen. F\u00fcr das angedachte Fu\u00dfballspiel von Basti und Marvin sind wir zu m\u00fcde und zu fr\u00fch, von daher staksen wir durch den Sandstrand, bis wir an den Felsen einen geplankten Weg erreichen, der sich am Strand bis hin zur M\u00fcndung des Douro zieht. Rechter Hand das Meer, das Rauschen des Gl\u00fccks, erreichen wir eine kleine Bar inmitten der Felsen. Die roten Super Bock Sonnenschirme leuchten ins Himmelblau des Tages, wir nehmen einen Caf\u00e9 und lassen uns die Sonne auf die Nasen scheinen, bis wir uns weiter auf den Weg machen, vorbei an einer steinernen Pergola, vorbei an Foz do Douro, bis wir die M\u00fcndung des Douro erreichen, den alten Leuchtturm erkennen. Wellen klatschen an die Felsen, ein Wind weht und wir nehmen den Weg am Douro, der gr\u00fcn in der Sonne glitzert, zur\u00fcck in die Stadt. Ein weiter Weg, in einiger Entfernung haben wir die Autobahnbr\u00fccke jetzt von der anderen Seite vor uns, Ausflugsboote tuckern auf und ab, die alte Elektrische rumpelt ab und an vorbei, der Weg zieht sich.<\/p>\n<p>Unterhalb des Kristallpalastes st\u00e4rken wir uns mit einer Cola, dann geht es weiter am Kai entlang, an Bars und Restaurants hin zur Br\u00fccke Luis I. Diesmal nehmen wir die Stufen auf der anderen Seite, entdecken ein Caf\u00e9 mit Terrasse und tollem Blick direkt am Aufgang, haben aber jetzt keine Zeit. In wenigen Minuten sind wir mit Stefan und Dario verabredet, wir wollen r\u00fcber zu Taylor&#8217;s, einen Portwein trinken, wie wir es auch schon vor f\u00fcnf Jahren getan haben. Kaum oben angekommen, entdecken wir auch schon Stefan, Dario ist nicht weit &#8211; und so schlendern wir fotografierend \u00fcber die Br\u00fccke, laufen treppab und dann wieder bergauf, bis wir den Portweinkeller, die Lodges erreichen. Nebenan wartet das gigantische Hotel &#8222;The Yeatsman&#8220; auf G\u00e4ste, damals hatte die Eintracht hier halt gemacht und wir Sebastian Jung getroffen. Heute ist die Eintracht woanders untergebracht, also entern wir Taylor&#8217;s.<\/p>\n<p>Der Platz auf dem wir damals gesessen haben ist noch frei, jedoch wird direkt nebenan gebaut, ein Kranausleger schwebt vor unserer Nase, der massige Neubau wirkt dr\u00fcckend. Von daher wandern wir auf die Besucherterrasse, nehmen Platz und schon stellt uns der Kellner zwei Gl\u00e4ser hin, er denkt, wir k\u00e4men von einer F\u00fchrung. Das Missverst\u00e4ndnis kl\u00e4rt sich schnell auf, wir ordern jeweils ein P\u00f6rtchen zu \u00fcppigen Preisen, bekommen aber noch einen geschenkt und dazu noch noch einen ausgegeben, von daher sitzen wir zufrieden am Tisch. Pia und ich hatten vor f\u00fcnf Jahren noch an einer F\u00fchrung teilgenommen. Seinerzeit kostete dies f\u00fcnf Euro inklusive zweier Portwein, heute zahlst du daf\u00fcr 15. Und w\u00e4hrend wir damals noch eine F\u00fchrerin hatten, bekommst du heute Kopfh\u00f6rer. Vielleicht verdeutlicht dieser Unterschied \u00e4hnlich wie die Situation an der Buchhandlung den Wandel Portos am deutlichsten.<\/p>\n<p>Mit der anbrechenden Dunkelheit wandern wir nach wieder nach unten, zur\u00fcck ans Ufer, zu Br\u00fccke. Die Dunkelheit legt sich \u00fcber den Douro, die Abendlichter Portos glitzern, w\u00e4hrend wir \u00fcber die Br\u00fccke wandern und uns dann Schritt f\u00fcr Schritt die Stufen nach oben schieben. In Cedofeita essen wir zu Abend, anschlie\u00dfend geht es f\u00fcr Pia und mich Richtung Heimat, derweil Stefan und Dario sich in die Nacht aufmachen. Morgen um 10 treffen wir uns wieder, dann geht es mit der Bahn nach Guimaraes.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum aus Berlin angekommen, hie\u00df es f\u00fcr uns schon wieder: Rucksack packen. Und so marschieren Pia und ich am Montag in aller Herrgottsfr\u00fche in Richtung Stra\u00dfenbahn. 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