{"id":13555,"date":"2019-04-14T12:49:29","date_gmt":"2019-04-14T10:49:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13555"},"modified":"2019-08-10T09:24:44","modified_gmt":"2019-08-10T07:24:44","slug":"lissabon-morbide-wege-und-kreuzfahrtschiffe-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13555","title":{"rendered":"Lissabon &#8211; Morbide Wege und Kreuzfahrtschiffe &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"<p>Eben noch standen wir auf dem Heimweg von Mailand nach der Auslosung an einem See in Hergiswil und buchten mit zittrigen H\u00e4nden Fl\u00fcge und Unterkunft f\u00fcr das Spiel der Eintracht bei Benfica Lissabon &#8211; jetzt schon wandern wir todm\u00fcde Richtung Stra\u00dfenbahn, es ist vier Uhr in der Nacht, Frankfurt schl\u00e4ft &#8211; wir nicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Lissabon, welch ein Ziel f\u00fcr ein Europacup Viertelfinale &#8211; und das im April, Sonnenschein k\u00f6nnte das Abenteuer bescheinen, viel besser k\u00f6nnen die Aussichten nicht sein. Dank online Check in verl\u00e4uft das Boarding in aller Fr\u00fche recht reibungslos und nat\u00fcrlich sind auch an diesem Morgen die ersten Eintrachtler an Board. Anno und Filzlaus grinsen uns an, w\u00e4hrend wir auf den Einstieg in den Flieger warten, wir waren auch schon in Rom im gleichen Flugzeug. Wir sind leicht hungrig, aber als wir in den L\u00fcften sind, wird uns sogar ein kleiner Snack serviert und kurz nach acht am fr\u00fchen Morgen landen wir in Lissabon. Kurz am Automaten die Tageskarte gel\u00f6st, 6 Euro 40, dann wie alte Hasen runter zur Metro, die auch gleich kommt, einmal in Alameda umsteigen, finaler Ausstieg Intendente &#8211; ein paar Meter die Avenida Almirante Reis hinab und schon sind wir an unserer Unterkunft, ein vollverkachelter Bau mit drei, vier Stockwerken. Dankenswerter Weise k\u00f6nnen wir schon in unser Zimmer, es ist spartanisch. Ein Bett, eine Art Regalschrank, ein Stuhl vor dem Fenster &#8211; das war&#8217;s. Kein Waschbecken, kein Spiegel &#8211; aber es ist sauber, immerhin. Wenn das Fenster offen ist, rauscht der Stra\u00dfenverkehr in das Zimmer, unten rumpelt die elektrische Stra\u00dfenbahn der Linie 28 vorbei, wenn das Fenster geschlossen ist, wird&#8217;s recht stickig. Aber es geht, im Hochsommer gehst du hier ein. Immerhin ist oben im zweiten Stock eine kleine Dachterrasse mit Blick auf das h\u00f6her gelegene Lissabon f\u00fcr alle nutzbar, hier ist es ruhig, hier kannst du rauchen.<\/p>\n<p>Es ist noch keine zehn Uhr, als wir uns ins Leben st\u00fcrzen, irritiert nur durch die klatschnassen Stra\u00dfen. Es muss gerade geregnet haben, kuschlig warm ist es auch nicht, aber mittlerweile wieder trocken. Unten am Platz Martim Moniz f\u00e4hrt die E28 los, diese alte Bahn, die durch die Alfama \u00fcber Bairro Alto bis zum Friedhof Praceres rasselt. Aber die Schlangen an der Haltestelle sind nichts f\u00fcr uns, also laufen wir los, hoch Richtung Castelo de Sao Jorge, wandern an der Festungsmauer St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nach oben. Ein winziges Caf\u00e9 lacht uns an, hier gibt es frische Pasteis de Nata, Galao und Rissois de Camarao. Ein \u00e4lteres Ehepaar, klein gewachsen, wie so viele Portugiesen, betreibt diese kleine Nische mit unvergleichlicher W\u00fcrde, unserer Reise hat einen ersten kleinen H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Kaum haben wir das Caf\u00e9 verlassen, beginnt es wieder zu regnen, wir dr\u00fccken uns an den W\u00e4nden entlang und finden in einem kleinem Durchgang ein trockenes Pl\u00e4tzchen. Ein Gitarrist spielt seinen Fado in den Tag, eine K\u00fcnstlerin verkauft ihre bunten Drucke und ein paar Leute stehen mit uns trocken und lauschen der Musik. Pia kauft sich eines der Bilder, die K\u00fcnstlerin freut sich, der Regen weicht leichtem Sonnenschein und wir wandern weiter, hoch zum Forteingang &#8211; Andenkenverkauf, Restaurants, Schlange &#8211; wir schenken und den sicherlich wunderbaren Blick vom Park \u00fcber Lissabon und wandern durch Gassen und G\u00e4sschen runter in die Alfama, diese h\u00fcgelige Altstadt, die trotz allem Touristengewusel noch immer den alten Charme Lissabons verspr\u00fcht. An einem gro\u00dfen Platz warten moderne TucTucs auf Touristen, die sich f\u00fcr teuer Geld durch die Gassen chauffieren lassen, unten am Tejo versperrt ein Kreuzfahrtschiff den Blick in die Weite. Von hier oben kannst du zwar dar\u00fcber hinweg sehen, aber wenn du durch die Gassen der Alfama schlenderst, ergibt sich immer wieder zwischen zwei H\u00e4userreihen eine Treppe hinunter der Blick \u00fcber den Tejo. Dank der Kreuzfahrtschiffe aber blickst du nun auf die Kabinen der Passagiere, die wahrscheinlich zuviel Geld und zu wenig Geschmack haben. Es hat den gleichen Effekt, als w\u00e4ren direkt hinter dem Flussufer an sch\u00f6nster Stelle riesige Bunkerhotels gebaut. Zuweilen lagen gleich drei dieser Giganten vor Ort. Ich hasse sie. Und sollte sie in den n\u00e4chsten Tagen noch mehrfach verfluchen, diese Dreckschleudern, diese gigantischen Horte des Egoismus, diese Mittelfinger in Richtung sch\u00f6nes Leben f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Was soll&#8217;s, wir schieben uns treppauf, treppab, wandern \u00fcber den Flohmarkt der Diebin am Fu\u00dfe der Igreja de Santa Engr\u00e1cia, an dem alles angeboten wird, was es irgendwann einmal in einen Haushalt geschafft hat. Fotografien von irgendwem, Singles von Freddy Breck, zerfledderte B\u00fccher, alte Schilder, Krimskrams, gebrauchte Handstaubsauger. Die Sachen liegen auf dem Boden, manchmal auf einer Decke und die etwas besser gestellten stehen an kleinen St\u00e4nden. Auf einem Kreuzfahrtschiff wirst du von den Anbietern niemand sehen. Oben am Campo de Santa Clara befindet sich ein kleiner Park mit steinernen in die Mauer eingelassenen Sitzen, der Blick schweift \u00fcber den Tejo und nur wenige sitzen an dem kleinen Caf\u00e9, w\u00e4hrend ein paar Meter dahinter Hunde in einem abgez\u00e4unten Bereich umher tollen.<\/p>\n<p>Etwas sp\u00e4ter sitzen wir in einem kleinen Restaurant weiter unten. Der Eingang ist winzig, linker Hand klappern Frauen an den T\u00f6pfen, der Tresen ist K\u00fcche, Treffpunkt und Auslage zugleich. Hier wird portugiesisch gesprochen &#8211; aber englisch geht auch immer und schon sitzen wir bei gegrillten Sardinen und Wei\u00dfwein am Tisch und freuen uns des sch\u00f6nen Lebens, hier kommen wir wieder her, versprochen.<\/p>\n<p>Unterwegs m\u00fcssen wir immer wieder die Klamotten wechseln, Sonnenschein und Regentropfen wechseln sich in sch\u00f6ner Reihenfolge ab und kaum tr\u00f6pfelt es wieder, rasselt auch schon ein B\u00e4hnchen an, die beste M\u00f6glichkeit, dem Nass zu entgehen. Leider dr\u00e4ngelt sich ein P\u00e4rchen vor die Wartenden und nestelt beim Fahrer trockenen Fu\u00dfes in seinen Taschen nach Geld. Alle anderen stehen drau\u00dfen und werden nass. Und alle anderen haben Tageskarten. Leute, Leute. Aber irgendwann sind alle drin, die Sitzpl\u00e4tze sind wie die Stehpl\u00e4tze belegt und wir rumpeln durch die Alfama weiter in die Stadtmitte, der Baixa. Weiter hinten geht es hoch ins Bairro Alto, es ist ein munteres Kommen und Gehen, jetzt sitzen wir auch und schieben uns durch die engen Gassen bis wir an der Endstation am Friedhof Praceres aussteigen. Nach einem kleinen P\u00e4uschen fahren wir mit einer anderen Bahn runter zum Tejo, wechseln dort in die moderne Stra\u00dfenbahn, die uns nach Belem bringt. Nat\u00fcrlich warten endlose Schlangen auf den Einlass in die hochbekannte B\u00e4ckerei der Pasteis de Nata, die wir rechts liegen lassen, derweil wir runter an das monumentale Denkmal der Seefahrer wandern. Linker Hand zieht sich die Br\u00fccke des 25. April auf die andere Seite des Flusses, und oben thront m\u00e4chtig der Christo Rei mit ausgebreiteten Armen. Erbaut in den f\u00fcnfziger Jahren &#8211; beschlossen von den Bisch\u00f6fen f\u00fcr den Fall, dass Portugal vom Zweiten Weltkrieg verschont bleiben sollte &#8211; und so kam es dann auch.<\/p>\n<p>Mit einer n\u00e4chsten Bahn geht es zur\u00fcck in die Innenstadt zum Praca de Comercio, die gepflasterte Fu\u00dfg\u00e4ngerzone nach oben zum Rossio, einem weiteren gro\u00dfen Platz. Unterwegs h\u00e4tte ich kiloweise Gras, Koka oder Sonnenbrillen kaufen k\u00f6nnen, was ich jedoch tunlichst unterlasse. Als der Abend sich \u00fcber die Stadt legt, sitze ich auf der Terrasse bei uns und trinke ein Bier, rauche eine Zigarette und freue mich, dass ich hier bin. Hinter dem Hotel liegt ein kleiner Platz mit ein paar Caf\u00e9s und einer Bar, vorne rauscht der Verkehr.<\/p>\n<p>Wir schlendern zum Abendessen \u00fcber den Platz weiter nach oben, passieren die Stra\u00dfe der Junkies und entdecken im Viertel Anjos einen kleinen Laden, Frangos, also Brath\u00e4hne, r\u00f6sten auf dem Grill im Schaufenster und rufen uns zu: Kommt rein, ein Ruf, der nat\u00fcrlich nicht ungeh\u00f6rt verhallt. Wieder ist es ein kleines Einheimischen Restaurant, wieder ist emsig Gewimmel und Gewusel und ehe wir uns versehen, sitzen wir bei Gem\u00fcsecurry (Pia) und Brathahn (Beve) sowie Wei\u00dfwein (beide) irgendwo in Lissabon, die freundliche Bedienung lacht uns zu, wir essen und trinken und weil&#8217;s so sch\u00f6n ist, gibt es noch einen Bica und eine weitere Karaffe Wein, derweil sich Liverpool anschickt, den FC Porto vor unseren Augen im TV zu besiegen.<\/p>\n<p>Nach 20 Stunden auf den Beinen wandern wir nach Hause, ich trinke noch ein Bierchen auf der Terrasse, w\u00e4hrend Pia unversehens und unverz\u00fcglich in einen tiefen Schlaf f\u00e4llt, nur wenig sp\u00e4ter komme ich dazu &#8211; und so geht er zu Ende, der erste Tag in Lissabon.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch &#8211; 10.04.2019<\/strong><\/p>\n<p>Und da ist er schon, der zweite Tag. Er beginnt mit Pasteis und Galao im Caf\u00e9 do Largo hinten am Platz. Unser heutiges Ziel liegt auf der anderen Seite des Tejo, von daher l\u00f6sen wir ein Ticket f\u00fcr die Bahnen und die F\u00e4hre an der Metrostation Martim Moniz. Von dort geht es schnurstracks zum Cais do Sodr\u00e9, einem der Orte, an dem die F\u00e4hren \u00fcber den Tejo ablegen. Da die erste vor unserer Nase abf\u00e4hrt, m\u00fcssen wir uns etwas gedulden, doch schon 15 Minuten sp\u00e4ter legt eine weitere bei uns an &#8211; und spuckt jede Menge Passagiere aus, die von den Vorst\u00e4dten nach Lissabon tuckern. Auf die andere Seite wollen um diese Zeit weit weniger Menschen, wir finden leicht einen Fensterplatz und schieben uns \u00fcber den so oft besungenen Fluss. Die Fahrt dauert nicht lange, keine Viertelstunde, und schon sind wir in Almada und blicken auf die H\u00fcgel Lissabons. Leichter Regen setzt wieder ein, einerseits schade, da es etwas ungem\u00fctlich ist, auf der anderen Seite sind wir nahezu alleine, als wir am Ufer Richtung der Br\u00fccke des 25. April spazieren. Direkt am Ufer f\u00fchrt ein auf den ersten Blick wenig einladender Weg an parkenden Autos vorbei. H\u00e4userw\u00e4nde ziehen sich nach oben, mal siehst du ein Atelier, mal eine kleine Werkstatt doch je weiter du wanderst, um so zerfallener werden die H\u00e4user, die W\u00e4nde durchgehend mit Graffitis bespr\u00fcht, hier und da fischt ein Angler nach Sardinen und auf der anderen Seite pulsiert das Leben Lissabons. Es ist ein morbider Weg, mal h\u00e4ngt in den Ruinen W\u00e4sche zum trocknen, mal siehst du in einem der zerfallenen H\u00e4user ein verbranntes Auto inmitten von M\u00fcll und in einiger Entfernung begr\u00fc\u00dft von hoch oben der Christo Rei die Reisenden.<\/p>\n<p>Nach einer Weile biegst du um die Ecke und einer der wunderbarsten Pl\u00e4tze der Gegend erwartet dich. Ein Caf\u00e9 oder besser Restaurant mit einem fantastischen Blick auf Lissabon bereitet sich auf den Sommer vor. Gelbe St\u00fchle leuchten in den Tag, alles ist frisch gepinselt und lieblich, junge Leute werkeln, um alles auf Vordermann zu bringen. Doch niemand sitzt hier, die St\u00fchle sind regennass, heute ist es ein sch\u00f6ner Platz zum fotografieren. Im Sommer aber, wenn abends die Sonne untergeht, d\u00fcrfte es eng und lebendig werden, hier wurden Filme gedreht und auch der ein oder andere Reisef\u00fchrer hat den Ort schon entdeckt. Heute aber war es ein wundervoller Weg, ein wundervoller Ort und eine sch\u00f6ne Ruhe.<\/p>\n<p>Weiter hinten bringt dich ein Aufzug hoch in die Stadt Almada. Von dort f\u00fchrt ein Fu\u00dfweg zur Christus Statue, vorbei an einigen Tavernen und Kinderg\u00e4rten, an parkenden Autos und unaufgeregtem Alltagsleben. Es geht ordentlich nach oben &#8211; Busse \u00fcberholen uns, welche die Neugierigen direkt vom Kai hier her bringen, wir aber marschieren noch durch einen kleinen Park bis wir die gigantische Statue erreichen. Ein Wind weht uns fast vom Stengel, unten rauscht der Verkehr \u00fcber die Br\u00fccke, w\u00e4hrend uns ein weitere Aufzug innerhalb der Statue f\u00fcr f\u00fcnf Euro nach oben bringt. Jesus breitet seine H\u00e4nde aus, wir stehen winzig klein zu seinen F\u00fc\u00dfen und blicken \u00fcber den Tejo nach Lissabon. Wie oft schon habe ich diese Figur gesehen, so nah aber war ich ihr noch nie.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck geht es wieder zu Fu\u00df, wieder in die kleine Stadt, wieder in ein kleines Restaurant, welches aber den Erwartungen nicht wirklich entspricht, es war bestenfalls okay, aber was soll&#8217;s, wir sind satt und marschieren wieder runter zum Caf\u00e9 am Tejo. Jetzt sitzen hier ein paar Leutchen, die K\u00fcche hat ge\u00f6ffnet &#8211; wir aber sind nicht mehr hungrig, denken, dass wir wir irgendwann einmal wieder kommen werden und wandern zur\u00fcck an Ruinen und Graffitis vorbei zur F\u00e4hre. Dort treffen wir Michael, der hier in Almada unter gekommen ist und der mit uns \u00fcbersetzt. Am Cais do Sodr\u00e9 trennen sich unsere Wege, wir nehmen die gr\u00fcne Metro-Linie und fahren bis zur Endstation Telheiras, nicht weit weg vom Stadion von Sporing Lissabon. Hier trifft das alte Vorort Lissabon auf moderne Wohnungen, hier scheint die Sonne &#8211; aber die Gegend l\u00e4dt nicht zu l\u00e4ngerem Verweilen ein, gleichwohl ist es interessant. Ein Weg an modernisierten alten H\u00e4usern vorbei wirkt wie ausgestorben, einzig die Augen der Kameras in den Haust\u00fcren scheinen dich zu beobachten, ein Niemand ist auf der Stra\u00dfe. Weiter hinten an der Metrostation liegen einige G\u00e4rten und gleich darauf wachsen moderne Siedlungsbauten in die H\u00f6he, man h\u00e4tte fr\u00fcher Plattenbauten gesagt, doch diese hier sind nicht \u00e4rmlich, sie wirken auf eine seltsame Art vornehm. Und gleich dahinter ragen die gr\u00fcnen Masten des Stadions in die H\u00f6he. Wir lassen uns auf einer Parkbank die Sonne ins Gesicht scheinen und fahren nach einer Weile zur\u00fcck in die Stadt. Dort rattern wir mit der bespr\u00fchten Standseilbahn hoch in die Bairro Alto und sind wieder im Gewimmel. Eine junge Frau im traditionellen Kost\u00fcm schenkt an eine Reisegruppe Kirschlik\u00f6r aus, wir wandern durch Gassen und G\u00e4sschen, bis wir wieder beinahe am Fluss sind. Etwas oberhalb treffen wir an einem belebtem Platz auf Maj, Jasmin und Dennis, die beim Sch\u00f6ppchen sitzen und bei der Gelegenheit bleiben wir nat\u00fcrlich auch stehen, quatschen und freuen uns, das wir da sind.<\/p>\n<p>Langsam legt sich der Abend \u00fcber die Stadt und so rauschen wir nach einem Spaziergang bis zum PracadoCommercio und einem Bummel durch die Stadt vom Rossio hoch in unsere Unterkunft. Wenig sp\u00e4ter sitzen wir wieder in der Churrascaria in Anjos und hauen uns den Bauch voll. Nebenan feiert eine Gesellschaft den Geburtstag der 84j\u00e4hrigen Gro\u00dfmutter, wir gratulieren herzlich, werden verabschiedet wie die Gro\u00dfen &#8211; und hauen uns nach einem Terrassenbier in die Falle. Und noch ehe wir \u00fcber den vergangenen Tag nachdenken, fallen uns die \u00c4uglein zu und wir schlafen wie die Murmeltiere den Schlaf der Gerechten. Morgen ist Spieltag, die Eintracht bei Benfica &#8211; doch davon wird sp\u00e4ter berichtet. Erst einmal gibt es hier noch ein paar Fotos. Danke schon mal f\u00fcrs Mitkommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13578\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier<\/a> dann der zweite Teil der Reise.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eben noch standen wir auf dem Heimweg von Mailand nach der Auslosung an einem See in Hergiswil und buchten mit zittrigen H\u00e4nden Fl\u00fcge und Unterkunft f\u00fcr das Spiel der Eintracht bei Benfica Lissabon &#8211; jetzt schon wandern wir todm\u00fcde Richtung Stra\u00dfenbahn, es ist vier Uhr in der Nacht, Frankfurt schl\u00e4ft &#8211; wir nicht.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13571,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19,9,10,12],"tags":[2232,2235,1003,2234,1823,1329,992,413,991,2233],"class_list":["post-13555","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auswarts","category-eintracht-frankfurt","category-photographie","category-wortwelt","tag-alfama","tag-almada","tag-benfica-lissabon","tag-christo-rei","tag-eintracht-frankfurt","tag-europacup","tag-lissabon","tag-pia","tag-portugal","tag-tejo","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13555"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13597,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13555\/revisions\/13597"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.beveswelt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}