{"id":13250,"date":"2019-02-16T22:30:14","date_gmt":"2019-02-16T21:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13250"},"modified":"2019-03-02T11:16:44","modified_gmt":"2019-03-02T10:16:44","slug":"mit-der-eintracht-in-die-ukraine-teil-i-die-ankunft-in-kiew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13250","title":{"rendered":"Mit der Eintracht in die Ukraine. Teil I: Die Ankunft in Kiew"},"content":{"rendered":"<p>Es war eine spontane Entscheidung kurz nach der Auslosung zum 16\/ Finale der Europaleague. Zimmer waren schon reserviert, in Glasgow, in Lissabon, in Malm\u00f6 &#8211; gezogen aber wurde der Frankfurter Eintracht zum Gegner &#8230; Schachtar Donezk. Ukraine. Und das im Winter. Zudem war ob der politischen Lage in der Ukraine nicht klar, wo das Spiel stattfinden wird. Zur Auswahl standen Kiew oder Charkiw. Bullerb\u00fc geht anders. Aber Europacup ist nicht Bullerb\u00fc. Also los.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gebucht wurde ein Flug montags von Frankfurt nach Kiew und samstags retour. Dazu Hotelreservierungen f\u00fcr alle F\u00e4lle, sprich entweder durchgehend Kiew plus der Option, zwei N\u00e4chte in Charkiw zu verbringen. Am End wurde Option zwei gezogen. Zwei N\u00e4chte in Kiew sollten deren zwei in Charkiw folgen und anschlie\u00dfend eine weitere in Kiew. Der Rahmen stand, alles weitere w\u00fcrde sich kl\u00e4ren. Und so kamen im Laufe der Zeit noch eine Bahnreise von Kiew nach Charkiw dazu, sowie ein Flug nach Kiew zur\u00fcck. Die Kosten f\u00fcr das Paket beliefen sich auf knapp 230 Euro, dazu um die 100 f\u00fcr die \u00dcbernachtungen &#8211; f\u00fcr einen Alleinreisenden durchaus vertretbar, denn Pia wollte nicht mit. Bei m\u00f6glichen Temperaturen von -17\u00b0 nachvollziehbar. Aber schade.<\/p>\n<p>Montags vor dem Abflug hatte ich schon einen gro\u00dfen Respekt vor dem Trip. Weit, kalt, unw\u00e4gbar, der Sprache und Schrift nicht m\u00e4chtig, in einem Land, welches nicht gerade f\u00fcr Lieblichkeit steht, auch nicht im Umgang mit fremden Fu\u00dfballfans. Und dies bei finsteren Temperaturen. Und so packte ich meine Siebensachen (mehr als sieben Kilo durften es nicht werden), nahm wehm\u00fctig Abschied und wanderte mit meinem gr\u00fcnen Armeerucksack im langen Wintermantel zur Stra\u00dfenbahn. Die Fahrt zum Frankfurter Airport war die leichteste \u00dcbung, die Wege sind bekannt, die Sprache auch. Nat\u00fcrlich, wie immer, wenn ich viel Zeit eingeplant habe, ging die Passkontrolle und der Securitycheck binnen Sekunden von statten und so wartete ich mit einer Gef\u00fchlsmelange aus Vorfreude und Respekt auf das Boarding. Immerhin traf ich einen Mitreisenden, mit dem ich ein paar Tage zuvor an der Waldtrib\u00fcne \u00fcber die Reise gesprochen habe &#8211; und dessen Frau aus Charkiw stammt, so fiel im Gespr\u00e4ch das Warten leichter. Wie immer, startete dann doch irgendwann das Boarding, wie immer stehen sich die Einen, aus Angst was zu verpassen, die F\u00fc\u00dfe in den Bauch. Es folgte der schleichende Einstieg nach einer kurzen Fahrt mit dem Shuttlebus, Passagiere wuchteten hastig ihr Gep\u00e4ck in die F\u00e4cher, andere harrten auf ihr Weiterkommen, eine Gef\u00fchlswelt, wie gemalt von Hieronymus Bosch. Doch fr\u00fcher oder sp\u00e4ter sitzen dann doch immer alle auf ihren Pl\u00e4tzen, ist alles Gep\u00e4ck verstaut. Zun\u00e4chst sah es so aus, dass der Flieger noch viel Platz bot, doch je l\u00e4nger wir warteten, desto mehr Reisende spuckten die Shuttlebusse aus, am End war der Flieger nahezu voll und wir hoben ab &#8211; in ungewisse Tage tief im Osten Europas.<\/p>\n<p>Nach knapp drei Stunden Flugzeit erreichen wir Boryspil, den Flughafen Kiews, 30 Kilometer von der City entfernt. Die Uhr zeigt eine Stunde sp\u00e4ter an als in Frankfurt, es ist dunkel. Wir rollen mit dem Bus zum Terminal, an der Passkontrolle halte ich kurz die Luft an, es hie\u00df ja, eine Auslandskrankenversicherung sei Pflicht. Die habe ich allerdings, ob die ADAC Karte von Pia, die f\u00fcr mich mit gilt, jedoch im Zweifel Anerkennung findet, wage ich zu bezweifeln. Ich m\u00f6chte es nicht darauf ankommen lassen, doch schon klackt der Stempel auf meinen Pass, ich bin drin. Der erste, am wenigsten problematische, Teil meiner Reise ist geschafft. Hallo Kiew, hier ist Beve.<\/p>\n<p>Jetzt brauche ich erst einmal Geld, w\u00e4hrend Taxifahrer auf mich zu st\u00fcrmen. Ich brauche keine Taxe, ich nehme den Bus, das scheint aber nicht wirklich anzukommen, ein Fahrer begleitet mich gar zum Geldautomaten, der nat\u00fcrlich nichts ausspuckt, was den Kutscher anspornt, mich weiter zu bewerben. Mittlerweile fragt ein Polizist, ob er mir helfen kann, ich frage nach einem anderen Cash-Automaten, im Abflugbereich scheint es noch einen zu geben, der Kutscher hat es aufgegeben, ich werde nerv\u00f6s. Auch meine EC-Karte bringt kein Ergebnis, doch die Kreditkarte bringt endlich Gwirna. Erstes Aufatmen, die zweite Aufgabe ist gemeistert. Jetzt muss ich nur noch von hier wegkommen.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen vor dem Terminal ein paar schnelle Z\u00fcge an meiner neuen E-Cigarette genommen, dann die Suche nach dem Sky Shuttlebus mit der Nummer 322, an dem ich zun\u00e4chst prompt vorbei laufe, da er tats\u00e4chlich nur ein paar Schritte entfernt vom Ausgang auf seine G\u00e4ste wartet. Das Gel\u00e4nde scheint weit \u00fcbersichtlicher, als erwartet. Ich frage zur Sicherheit noch einmal beim Fahrer nach, ob es wirklich so l\u00e4uft, wie ich es in Erfahrung bringen konnte, dieser best\u00e4tigt dies \u00e4u\u00dferst gelassen &#8211; und nach ein paar Minuten geht es schon los. Alle Sitzpl\u00e4tze sind belegt, ich schaue gedankenverworren aus dem Fenster. Nach wenigen hundert Meter h\u00e4lt der Bus erneut. Jetzt l\u00e4uft der Fahrer durch den Bus und kassiert die Fahrg\u00e4ste ab, 100 Gwirna kostet es bis zum Hauptbahnhof, deren 60 bis zur Metro Station Kharkivska. Von dort bin ich schneller am Hotel, vorausgesetzt, es klappt alles, wie ich es mir in meiner Naivit\u00e4t so denke. W\u00e4hrend wir auf gro\u00dfen Stra\u00dfen Richtung Stadt fahren, werden wir \u00fcber Monitore mit einem semilustigen Comedyauftritt beschallt, das Publikum im Monitor tobt, drau\u00dfen liegt Schnee. Industrie, Plattenbauten, H\u00e4user. Autos ziehen an uns vorbei, bis wir nach 20 Minuten an der Metro Station halten. Werde ich es schaffen, den richtigen Zug zu finden? Werde ich an der richtigen Station aussteigen? Und vor allem: Wie komme ich an Tickets?<\/p>\n<p>Der Eingang zur Metro liegt direkt vor meinen F\u00fc\u00dfen an einem Markt. Lichtergewirr, St\u00e4nde, Betriebsgewimmel. Eigentlich sollte ich mich hier ein bisschen umschauen, doch noch sind ein paar Aufgaben zu l\u00f6sen. Ich lasse meinen Rucksack \u00fcber die Schulter baumeln, laufe nach unten und entdecke prompt einen kleinen Schalter, an dem Tickets verkauft werden. Eine Fahrt kostet 8 Gwirna, f\u00fcr einen Euro bekommst du vier Fahrten, ich kaufe gleich zehn, um bei anderen Fahrten nicht im Zweifel anstehen zu m\u00fcssen und bekomme 10 Plastikchips in die Hand gedr\u00fcckt. Einen davon werfe ich in einen kleinen Schlitz am Durchlass und schon darf ich durch. Die Kiewer halten Ihre Wochen- und Monatsickets an ein Leseger\u00e4t. Mit ihnen warte ich auf die Bahn, die keine zwei Minuten sp\u00e4ter einrattert, ich steige ein, die Bahn rattert ger\u00e4uschvoll weiter, und ich merke, wie ich entspanne, der Trip nimmt mich mit; ich bin unterwegs, die Menschen sind warm angezogen, sie steigen ein und aus, es ist voll in der Metro aber niemand dr\u00e4ngelt. Neun Stationen bleibe ich in der Bahn, z\u00e4hle jede einzelne mit, versuche die Schilder zu erhaschen, vergleiche sie mit den Schildern im Wagen, bis wir am Zoloti Vorota sind, dem Goldenen Tor, ich habe es geschafft. Hier steige ich aus &#8211; und lande an einer Rolltreppe, die bald 100 Meter in die H\u00f6he f\u00fchrt. Schweigend rolle ich quasi minutenlang nach oben. Und zum ersten Mal habe ich das Gef\u00fchl: <em>Ist das geil. <\/em>Mittig leuchtet alle f\u00fcnf Meter eine quadratische Leuchtreklame, Meter um Meter schiebe ich mich nach oben, es braucht noch eine zweite, k\u00fcrzere Rolltreppe und dann stehe ich in Kiew auf der Stra\u00dfe. Ein paar Schritte um die Ecke und schon bin ich auf dem Platz, wo das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldenes_Tor_von_Kiew\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Goldene Tor<\/a> thront, der Platz, der f\u00fcr mich in den n\u00e4chsten Tagen eine zentrale Anlaufstelle werden wird. Die Wege sind vereist, oft unger\u00e4umt, Paare, Passanten. Ich krame meine Kopie eines Stadtplanes aus einer Hosentasche, doch so ganz ersichtlich wird mir nicht, wie ich laufen muss. Eigentlich sollte ich jetzt mein Navi anschmei\u00dfen, doch ich frage einen Auslieferungsfahrer nach dem Weg, er checkt sein Navi und zeigt auf eine der Stra\u00dfen, die nach oben f\u00fchren.<\/p>\n<p>Vertrauensvoll laufe ich los, blicke in Gesch\u00e4fte und Restaurants, blicke auf Leuchtreklamen und vereiste Wege. Vergleiche die Stra\u00dfenschilder an den H\u00e4userw\u00e4nden mit dem meinigen auf Deutsch, eine \u00c4hnlichkeit ist vorhanden, es k\u00f6nnte der richtige Weg zu meiner Unterkunft sein. Nach einigen Metern werden die Reklamen weniger, die Stra\u00dfe wird dunkler, die schneevereisten Wege bleiben. Manchmal sperren B\u00e4nder den B\u00fcrgersteig ab, manchmal klettere ich unten durch. Manchmal gehe ich \u00fcber knirschende Altschneeerh\u00f6hungen au\u00dfen herum, quetsche mich vorbei an parkenden Autos, eier am Rande der Stra\u00dfe entlang. Die meisten Autos hier sind modern, nur ab und an schnauft ein alter Lada vorbei, die H\u00e4user aber gemahnen an Altbauten im Jugendstil. Immer wieder harrt ein kleines Rundkiosk auf Kundschaft. Aus winzigen \u00d6ffnungen werden Zigaretten oder Getr\u00e4nke verkauft. Die Wege wirken eher rau. Emp\u00f6rte Twitterer h\u00e4tten hier ihre helle Freude. Da die Parallelstra\u00dfe gleichfalls zu meinem Hotel f\u00fchrt, wandere ich nach links, vergleiche die Stra\u00dfennamen und bin mir nun sicher, dass ich richtig bin. Wenn ich eine Ampel \u00fcberqueren muss, z\u00e4hlen die Sekunden runter, bis es gr\u00fcn wird, im Allgemeinen h\u00e4lt man sich auch an diese Regel.&nbsp; Nach einer guten Viertelstunde bin ich an einer Querstra\u00dfe, an deren sichtbaren Ende mein Hotel liegen soll, eine Leuchtreklame als Hinweis erkenne ich jedoch nicht. Aber das wunderbare gr\u00fcne Eckhaus gegen\u00fcber ist mir von einem Foto aus dem Netz bekannt. Doch erst als ich ganz genau davor stehe, sehe ich den kleinen Hinweis an der H\u00e4userwand, dass der Eingang im Hinterhof liegt. Durch eine Schranke geht es hinein, Eiswege und rangierte Fahrzeuge erwarten mich, doch weiter hinten sehe ich ein Banner mit der Aufschrift Hotel, und jawoll: Es ist meines. Die T\u00fcr ist offen, auch eine weitere im ersten Stock und schon laufe ich auf eine kleine Rezeption zu, eine junge Frau sitzt dahinter und guckt neugierig an und fragt: Alex? Nunja, fast, will ich meinen, aber ich bin&#8217;s, so checke ich ein. Die R\u00e4ume tragen Namen, meiner ist die Kirsche, nebenan liegt die Hyazinthe. Wir gehen ein paar Schritte, ich muss eine kleine Treppe nach oben steigen und schon bin ich in meinem Zimmer. Und sofort hoch erfreut. Das Zimmer ist gro\u00df und hell, die Decke niedrig, ein gem\u00fctliches Doppelbett wartet auf mich, ein Schlafbett, h\u00fcbsch \u00fcberzogen, dazu. Gem\u00fctlich ist&#8217;s, WLAN habe ich auch. Ich lege mich auf die Koje und bin jetzt wirklich angekommen. Hier gef\u00e4llt&#8217;s mir, hier bleibe ich.<\/p>\n<p>Aber nicht lange, schon bin ich auf eisigen Wegen wieder drau\u00dfen. Eigentlich will ich wieder runter zum Goldenen Tor, nach einem Restaurant Ausschau halten, vergesse aber, an der entscheidenden Stelle links abzubiegen &#8211; wie mir erst sp\u00e4ter klar werden sollte. An einem Kiosk hole ich mir eine Cola und wandere im Glauben auf das Goldenen Tor zu. Nach einer guten Viertelstunde bin ich sicher: Irgendwas ist schief gelaufen. Es geht verd\u00e4chtig bergab und der Stra\u00dfenname sagt mir nichts. Aber v\u00f6llig verfranst habe ich mich nicht. wenn ich mich umdrehe, lande ich wieder am Hotel. Auf der Stra\u00dfe spreche ich zwei mir entgegen kommende Jungs an, ob sie wissen wo das Golden Mount sei. Englisch k\u00f6nnen sie, das Golden Mount kennen sie aber nicht. Seltsam zun\u00e4chst, wir wandern quatschend auf Eiswegen weiter nach Richtung Hotel &#8211; bis mir klar wird: Das Ding hier hei\u00dft Golden Gate und nicht Golden Mount. Jenes ist in Bangkok und dort ist es bedeutend w\u00e4rmer. Das Golden Gate kennen sie nat\u00fcrlich, wir lachen und sie meinen, ich m\u00f6ge mitkommen, die Richtung l\u00e4ge auf ihrem Weg. Nach ein paar Minuten kommen wir an einer Kneipe vorbei, ein Besen steht vor der T\u00fcr: Der Laden hei\u00dft The Witch, wie hier Hexen historisch sowieso eine gro\u00dfe Rolle spielen &#8211; und prompt fragen mich die Jungs, die sich unterwegs als Max und Dimitri zu erkennen gegeben haben, ob ich Bock h\u00e4tte, noch einen zu trinken. Der Laden sieht nett aus, wieso nicht? Gro\u00df vor habe ich nichts, also los. Du willst Abenteuer? Du bekommst Abenteuer.<\/p>\n<p>Wir wandern eine Treppe nach unten und nach wenigen Sekunden stellt uns der armt\u00e4towierte Barkeeper, der mit beiden gut bekannt ist, einen s\u00fc\u00dflichen, polnischen Schnaps auf den Tresen, wir ordern ein Bier dazu, w\u00e4hrend die Kneipe einen prima Eindruck macht. K\u00f6nnte auch in Berlin stehen, oder im Nordend. Menschen legen Karten, es ist nicht sonderlich laut, die Musik ist gut, wir quatschen und trinken noch einen, gehen nach drau\u00dfen zum Rauchen und so bin ich angekommen in Kiew. Nach dem dritten Bier haben wir genug. Wobei mich zwischendrin Max fragte, wie alt ich sei. Ich antworte wahrheitsgem\u00e4\u00df und er reagiert erstaunt. &#8222;Wow, ich bin mit jemandem einen trinken, der so alt wie mein Vater ist&#8220;. Das geht dann also auch. Max und Dimi begleiten mich sp\u00e4ter noch bis zur Unterkunft, ich hingegen warte mit ihnen, bis ihr Taxi kommt, Abschied. Danke f\u00fcr einen gro\u00dfen Abend, kaum 10 Minuten beginnend, nachdem ich mich erstmals in die Stadt begeben wollte. Jetzt schon froh, das Abenteuer gewagt zu haben, falle ich ins warme Bett, bin 2000 Kilometer weg von zuhause und denke an Pia.<\/p>\n<p><strong>Ein Tag in Kiew<\/strong><\/p>\n<p>Es kam, was kommen musste. Der Dienstag ist der einzige Tag in der ganzen Woche, an dem ich keinen Termin habe, kein Zug f\u00e4hrt heute mit mir, kein Flieger, den es zu erwischen gilt, kein Fu\u00dfballspiel, das angepfiffen wird &#8211; und es regnet. Nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig, aber kontinuierlich. Aber was solls, ich muss raus, im Zimmer den Tag zu verplempern, w\u00e4re zu schade, schon am n\u00e4chsten Morgen in aller Herrgottsfr\u00fche geht meine Bahn nach Charkiw, also spanne ich den Regenschirm auf und laufe los. Nat\u00fcrlich wieder Richtung Goldenes Tor. Auf dem Weg dorthin kehre ich in einem kleinen Caf\u00e9 ein, trinke Tee, esse ein Schokocroissant und gucke aus dem Fenster. Es regnet, aber es ist gem\u00fctlich, doch alsbald treibt es mich weiter. \u00dcber meinen Reisef\u00fchrer habe ich mir einige Dinge zurechtgelegt, die Jungs hatten mir gestern noch ein paar Tipps gegeben &#8211; und so begebe ich mich auf ihre Spuren. Im Hotel habe ich zudem noch ein kleines Heft bekommen, welches verschiedene Stadtpl\u00e4ne in mehreren Gr\u00f6\u00dfen enth\u00e4lt, so habe ich eine gute \u00dcbersicht &#8211; wobei mir Entfernungen und Zusammenh\u00e4nge noch abstrakt erscheinen. Mein erstes Ziel soll die <span class=\"st\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sophienkathedrale_(Kiew)\">Sophienkathedrale<\/a> sein, die ich auch bald erreiche. M\u00e4chtig steht sie dort, sie wird noch toller in der beleuchtenden Nacht erstrahlen, als an einem verregneten Februartag, doch davon wei\u00df ich noch nichts. Was ich aber wei\u00df ist, dass Wegweiser es hier einem leicht machen, sich von Punkt zu Punkt zu hangeln, einer davon weist auf den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Majdan_Nesaleschnosti\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Majdan<\/a>, den ber\u00fchmten Platz in Kiew, Ausgangspunkt zu so manchem politischem Trubel. Hier trifft sich das Volk, wenn es die Nase voll hat. Heute geht es eher ruhig zu, der Verkehr braust, Reklame blinkt, auch die ukrainische Flagge leuchtet in die graue Vormittagsstunde. Ich \u00fcberquere den Platz, auch dahinter schieben sich die Autos dicht an dicht. Hinter dem Majdan erhebt sich eine Parkanlage in die H\u00f6he. Kiew, wie auch Rom, beherbergt sieben H\u00fcgel, einer davon liegt vor mir. Nat\u00fcrlich verschneit, vereist &#8211; aber immer noch reizvoller als an der belebten Stra\u00dfe entlang zu matschieren. Denn hinter dem H\u00fcgel flie\u00dft der Dnjepr &#8211; und eine goldene Regel sagt: Egal, wo du bist, wenn ein Fluss in der N\u00e4he ist, gehe dorthin. Und so wandere ich los, wohl dem der festes Schuhwerk tr\u00e4gt. Wie sch\u00f6n es hier wohl ist, wenn der Mai ins Land gezogen und Schnee und Eis geschmolzen sind? <\/span><\/p>\n<p><span class=\"st\">Das fragt sich auch meine Kamera, denn mit jedem Bild klatschen Regentropfen auf die Linse, na das werden sch\u00f6ne Fotos werden, da brauche ich gar nicht gro\u00df zu trocknen. Was, nebenbei bemerkt auch nicht ganz so einfach ist, denn mein kleiner brauner Regenschirm will ja auch gehandelt werden. Und so schiebe ich mich den H\u00fcgel nach oben, linker Hand die Kamera, rechter Hand den Schirm, derweil mein Mantel mich w\u00e4rmt. Au\u00dfer mir scheint kaum jemand hier, ab und werkeln ein ein paar Bauarbeiter in der K\u00e4lte, vor allem am riesigen Bogen, dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Denkmal_der_V%C3%B6lkerfreundschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Denkmal der V\u00f6lkerfreundschaft.<\/a> Von hier blicke ich nach unten und entdecke die gigantische Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke, die sich \u00fcber den Dnjepr bis hin zum anderen Ufer spannt. Genau dort m\u00f6chte ich hin, der Weg in die Ebene scheint auch genau darauf zu zu sto\u00dfen &#8211; und sieht auch halbwegs begehbar aus. Und so schlittern Mantel, Foto, Schirm und ich nach unten, es gelingt tadellos und schon stehe ich auf der Br\u00fccke. Ein gewaltiges Bild biete sich hier. Einerseits der Blick \u00fcber die Br\u00fccke, andererseits der Blick \u00fcber die untere Stadt. Auf der Stra\u00dfe reihen sich tausende von Autos, die Lichter gl\u00e4nzen im Regen, doch auf der Br\u00fccke ist es ruhig. In die andere Richtung blickend, entdecke ich die Flutlichtmasten des Dynamostadions hinter den B\u00e4umen des Parks.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Gut gelaunt \u00fcberquere ich die Br\u00fccke, ein Jogger kommt mir entgegen, der Wind weht meinen Schirm in den Tag &#8211; aber er bleibt stabil. Auf der anderen Seite erwarten mich zwei Hunde, die sich wundern, welcher Schrat ihnen denn da entgegen kommt, ansonsten ist hier nichts los. Die Buden und der Strand warten auf einen Sommer oder auf einen Fr\u00fchlingstag, zu essen oder trinken gibt es hier auch wenig, also eher nichts und so kehre ich wieder um, bis ich meinen Ausgangspunkt erreiche und wieder in den Park stiefele. Weiter hinten wartet eine kleine Kirche, die ich auch bald erreiche. Dumm nur, dass die Treppen derma\u00dfen vereist sind, dass die Stufen eine einzige glatte schiefe Ebene bilden. Ich rutsche abw\u00e4rts wie derzeit der VfB Stuttgart, um den es mir weniger Leid t\u00e4te, als um mich &#8211; aber ich schaffe auch diese H\u00fcrde und erreiche wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen, zumindest, was man hier im Winter darunter verstehen darf. \u00dcber den Schiffsanleger komme ich in das Viertel der Unterstadt, eine belebte Stra\u00dfe zieht sich durch Podil, in deren Mitte eine kleine Bahn die Kiewer und Touristen f\u00fcr 8 Gwirna den H\u00fcgel hinauf wieder nach oben bringt. Ich aber laufe weiter, bis ich den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andreassteig_(Kiew)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Andreassteig<\/a> erreiche, eine der ber\u00fchmtesten Stra\u00dfen in Kiew. Was f\u00fcr Paris der Montmartre ist in Kiew eben der Andreassteig, der sich neu gepflastert an Restaurants und kleinen Gesch\u00e4ften nach oben schl\u00e4ngelt. In einer kleinen Galerie bleibe ich h\u00e4ngen, Psybildchen im Schwarzlicht laden den Betrachter bei psychedelischer Musik zum Verweilen, ein kleines Schild weist auf diesen Ort. Ich verweile und erstehe schon jetzt f\u00fcr Pia ein Mitbringsel, ein kleines buntes Bildchen, das noch eben so in meinen Rucksack passen wird. Jetzt habe ich beim Weitergehen in der einen Hand das Bild, in der anderen den Schirm und in der dritten meine Kamera. Das sieht lustig aus. Oben angekommen, passiere ich noch die wunderbare&nbsp; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St.-Andreas-Kirche_(Kiew)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St. Andreas Kirche<\/a> und hege den Verdacht, dass eine Stra\u00dfe weiter oben mich wieder ins Hotel f\u00fchren k\u00f6nnte. Und tats\u00e4chlich, so ist es. Vorbei am pulsierenden Verkehr, an gro\u00dffl\u00e4chig bemalten H\u00e4userw\u00e4nden schlendere ich \u00fcber allbekannte Eiswege zur\u00fcck in meine neue Heimat, nicht, ohne mich zuvor im &#8222;Billa&#8220;, einem um die Ecke liegenden Supermarkt mit Nahrung und Getr\u00e4nken einzudecken.<\/p>\n<p>Es sind noch keine 24 Stunden seit meinem Abflug vergangen &#8211; was habe ich seither nicht alles gesehen und erlebt. Wie hat mich eine Stadt bei Regen und Eiswegen in ihren Bann gezogen, wie verwirrend schien alles zuvor noch zu sein? Weiterhin verwirrend aber erscheint mir die Schrift und die Aufgabe, in ein hiesiges Restaurant zu gehen &#8211; die Gefahr, dass mir unversehens Blumenkohl serviert wird, ist noch zu gro\u00df. Trocknend liege ich in meiner Koje und werfe mein Handy an. Online bin ich hier nur in der Unterkunft oder in den Caf\u00e9s, die mobile Datenverbindung bleibt aus. Ich habe ja den Ehrgeiz, Dinge zu entdecken und mir nicht von Tripadvisor oder \u00e4hnlichem alles vorkauen zu lassen. Dennoch schaue ich mal, was es denn so ausspuckt, dieses Internet, in Bezug auf Essen &#8211; und kaum habe ich mir ein Wort gemerkt, habe ich es auch schon wieder vergessen. Immerhin erhalte ich einen Hinweis auf ein Restaurant, in welchem die Kiewer gerne verkehren &#8211; und in dem die Speisen in gro\u00dfen T\u00f6pfen dargeboten werden, dass in besagtem Falle \u00e4ngstliche Charaktere auf Nummer sicher gehen k\u00f6nnen. Witzigerweise bin ich auf meiner Tour daran vorbei gekommen.<\/p>\n<p>Da ich wei\u00df, dass hinter meiner Unterkunft ein weiterer interessanter Weg in diese Richtung f\u00fchrt, werfe ich mich in meine Klamotten und suche die Landscape Alley, die ich auch prompt finde. Von dort kannst du auf glitschigen Wegen in die hintere Stadt schauen und an lustigen Skulpuren vorbei schlendern &#8211; bist du wieder die Andreaskirche erreichst. Da der Andreassteig ein sch\u00f6ner Weg ist, laufe ich ein zweites Mal nach unten und pausiere in einem kleinem Caf\u00e9 halt. Ich bekomme einen Tee und einen Muffin, schaue durch die Fensterwand auf den Regen, w\u00e4hrend ein junges Ding sich nach der Teezubereitung (hei\u00dfes Wasser und Beutel) wieder ihrem mobilen Telefon widmet. Das nimmt sich nichts, egal, wo du bist. Aber die Atmosph\u00e4re ist nett, ich verweile eine Zeitlang und wandere weiter nach unten. Und schon f\u00e4llt mein Blick auf den zuvor ausbaldowernden Laden, der sich \u00fcber zwei Stockwerke zieht. Ein verlassen scheinendes Riesenrad wartet auf dem Platz davor auf besseres Wetter. Etwas \u00e4rgerlich ist nur, dass ich keinen Hunger versp\u00fcre; ich werfe aber dennoch einen Blick hinein &#8211; und siehe da: Das sieht doch alles ganz gut aus. G\u00fcnstig und gut. Hier futtert alles, gro\u00df und klein, jung und alt &#8211; ich aber werde ein andermal wiederkommen, so nehme ich mir das zumindest vor und schlendere die Stra\u00dfe entlang, bis ich in der Dunkelheit die kleine Bahn erreiche, die mich ratternd nach oben bringt &#8211; nachdem ich zuvor einen Chip erworben habe. Die Metrochips haben hier keine G\u00fcltigkeit. Da sitzt jemand in diesem B\u00e4hnchen, f\u00e4hrt tagein tagaus 100 Meter nach oben, dann wieder 100 Meter nach unten, bis die Schicht zu Ende ist und diesem Jemand am Ende des Monats vielleicht 400 Euro auf das Konto wandern. Was f\u00fcr uns g\u00fcnstig erscheint, ist f\u00fcr andere schwer erarbeitet, ein Gedanke, der darauf verweist, wie hier wie \u00fcberall auf der Welt mit Geld, aber auch mit Menschen umzugehen ist &#8211; das Eigene ins Verh\u00e4ltnis zum Anderen zu setzen. Ach wenn es denn so w\u00e4re.<\/p>\n<p>Direkt neben der oberen Station leuchtet jetzt das unfassbar blausch\u00f6ne St. Michaelskloster in die Nacht, dahinter prangt das Au\u00dfenministerium. Ein m\u00e4chtiger Bau mit noch m\u00e4chtigeren S\u00e4ulen, ich staune und wandere weiter Richtung Unterkunft, wobei ich mich leicht verfranse und zum ersten Mal mein Navi den Weg weisen lasse. Da am n\u00e4chsten Morgen schon in rechter Fr\u00fche die Weiterfahrt nach Charkiw ansteht, erwerbe ich ein zweites Mal im Billa Essen und Getr\u00e4nke, um auf der Fahrt ger\u00fcstet zu sein.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich ist Nina mit Steve in Kiew eingetroffen &#8211; ebenso wie der Schnee, der aus dem Regen ward &#8211; und so verabreden wir uns zum Essen am Goldenen Tor. In einer kleinen Gastst\u00e4tte um die Ecke bietet sich die M\u00f6glichkeit, Speisen aus den T\u00f6pfen auszuw\u00e4hlen, die Wahl nehmen wir an. Nach einigem Hin und Her haben wir vor uns gef\u00fcllte Tabletts und schildern uns unsere bisherigen Erlebnisse. Aber alt werde ich nicht. Morgen um f\u00fcnf wird mein Wecker klingeln, Gott m\u00f6ge es m\u00f6glich machen, dass ich ihn auch h\u00f6re, ebenso wie mein Tablet, welches ich zur Sicherheit gleichfalls stellen werde. Und auch meiner inneren Uhr sage ich Bescheid, die eigentlich zuverl\u00e4ssig funktioniert &#8211; solange ich sie nicht durch trunkene N\u00e4chte au\u00dfer Kraft setze. Meiner inneren Uhr mache ich auch klar, dass sie mich denn bittsch\u00f6n auch nach ukrainischer Zeit wecken m\u00f6ge und nicht nach Frankfurter, dies w\u00e4re fatal. M\u00f6ge die \u00dcbung gelingen.<\/p>\n<p>Wir wandern gemeinsam noch durch den fallenden Schnee (also Nina, Steve und ich, nicht meine innere Uhr, wobei die wahrscheinlich auch dabei war) bis zur Station Teatralna, von wo ich theoretisch die Metro zum Bahnhof nehmen k\u00f6nnte &#8211; wobei sich herausstellt, dass ich vermutlich zu Fu\u00df schneller vom Hotel an der Bahn sein werde als zur Fu\u00df zur Metro und dann zum Bahnhof. Na, wir werden sehen, es wird schon klappen. Wir verabschieden uns und ich schiebe mich durch den fallenden Schnee Richtung Heimat. Der Schnee bleibt am Mantel haften, und wei\u00df wie ein Schneemann lande ich wieder im Hotel. Die Rezeptionistin wundert sich, ich aber packe meinen Krempel zusammen, lege meine Sachen zurecht, auf dass morgen fr\u00fch nur noch das n\u00f6tigste zu tun ist. Dann schildere ich Pia aufgeregt \u00fcber Whats App-Telefonie noch meinen Tag und bete, dass ich rechtzeitig erwache.<\/p>\n<p>So bricht die zweite Nacht in Kiew an, eine Stadt, die ich ungern verlasse, es g\u00e4be noch einiges zu sehen. Aber die Eintracht spielt in Charkiw, 500 Kilometer entfernt von hier, dicht an der Grenze zu Russland. Also, alle Mann und M\u00e4dels auf nach Charkiw. Und was sich dort abspielte, lest ihr im n\u00e4chsten Teil meiner wundersamen Reise in die Ukraine. Es wird spannend, ich sag&#8217;s euch. Und die Regentropfen auf den folgenden Bildern geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Hier findet ihr die anderen Teile des Reiseberichtes:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13296\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil II<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13340\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil III<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.beveswelt.de\/?p=13405\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil IV<\/a><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war eine spontane Entscheidung kurz nach der Auslosung zum 16\/ Finale der Europaleague. Zimmer waren schon reserviert, in Glasgow, in Lissabon, in Malm\u00f6 &#8211; gezogen aber wurde der Frankfurter Eintracht zum Gegner &#8230; Schachtar Donezk. Ukraine. Und das im Winter. 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