Wortwelt
The Beauty of Gemina | Mannheim

The Beauty of Gemina | Mannheim

Unterwegs sein. Solange es irgendwie geht, unterwegs sein. Der Kopf ist immer unterwegs. Wenn der Körper mit unterwegs ist, denken die Gedanken anders. Inspiriert vom Anderen, vom Neuen. Synapsenverknüpfung mit Winterlicht – Irgendwo in Deutschland. Dazu Musik. Natürlich Musik.

… weiter

Placebo | Festhalle Frankfurt

Placebo | Festhalle Frankfurt

Blaue Stunde gegen 17:00 Uhr vor der Festhalle. Ein Schild vor dem Treppenaufgang der U-Bahn verkündete den Weg: Placebo. Es ist früh, ich wollte mir einmal das Gelände rund um die Messe anschauen, Kastor, Pollux, Skyline Plaza. Lange war ich nicht mehr hier gewesen, sieht man einmal vom Cure Konzert neulich ab, aber da sind wir schnurstracks in die Halle gewandert.

… weiter

Es ist niemals die Zeit, die vergeht ...

Es ist niemals die Zeit, die vergeht …

… schreibt Ralf Rothmann in seinem Roman Wäldernacht. Ohja, Dinge vergehen, Menschen, Leben. Die Zeit aber bleibt. Denn sie weiß nichts von sich. Seit zwei Monaten habe ich hier nicht mehr gebloggt, absichtlos, es hat sich einfach so ergeben. Seit zwei Monaten habe ich so gut wie nicht mehr fotografiert, aus dem gleichen Grund. Ich habe nichts, was es wert schien oder war, aufgeschrieben zu werden, abgebildet zu werden – was nicht heißt, dass es nichts gegeben hätte.

… weiter

Weshalb Rasenball keine Bereicherung ist

Weshalb Rasenball keine Bereicherung ist

Jetzt haben es die wackeren Underdogs geschafft. Trotz aller Mühen und Widerstände ist der sympathische Club aus dem Osten in Liga eins aufgestiegen, bereit dem FC Bayern Paroli zu bieten. Da müssen wir doch alle froh sein. Das ist doch eine Bereicherung für die ganze Liga. Ein frischer Wind weht nun und eine ganze Region freut sich mit. Toll. Und Gazprom oder Alfa Romeo stecken ja auch Geld in den Fußball…

… weiter

Mai Pen Rai

Mai Pen Rai

Mai pen rai. Dies ist ist eine Formel auf Thai, deren Anwendung etwas Befreiendes hat. Wenn dein Gegenüber eine Frage nicht beantworten kann, oder den Eindruck hat, nicht präzise englisch zu  sprechen, wenn ein Missgeschick passiert und das Gefühl der Schuld an der Würde kratzt – mit dem Satz mai pen rai erwirkst du eine Art Erlösung, die durchaus mit einem Wai bedankt wird.

… weiter

Unser Land

Unser Land

Das ist unser Land, unser Land
doch es gehört nicht dir und mir
denn dieses unser Land
ist fest in andrer Hand
und außen vor
da stehen wir!

….

… weiter

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil VI

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil VI

Der Treffpunkt für die Führung ist im Eingangsgebäude, ich gehe hinein. Für mindestens eine „Ausstellungsbaracke“ hatte mir die Zeit gefehlt, von den Ausstellungen der Nationen einmal ganz abgesehen. Am Eingang zeige ich mein Ticket vor – und erhalte einen kleinen roten Aufkleber, der mich als Teilnehmer der deutschsprachigen Führung ausweist. Ich klebe ihn mir auf den Mantel.

… weiter

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil V

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil V

Ich fahre von Theresienstadt nach Polen, es ist der 3. Februar 2016. Zwischen 1942 und 1945 mussten Zigtausende Juden diese Reise antreten. Die ersten Züge, die von Theresienstadt in die Vernichtungslager Richtung Osten rollten, fuhren meist nach Treblinka, später dann in das größte Vernichtungslager, nach Auschwitz. Von knapp 90.000 Juden, die vom Theresienstädter Ghetto in die Lager deportiert wurden, überlebten nur wenig mehr als 3.000. Die anderen wurden oft gleich nach der Ankunft vergast. Insgesamt kamen in Auschwitz und Auschwitz-Birkenau 1,5 Millionen Menschen ums Leben. Ermordet durch deutsche Nationalsozialisten. Holocaust. Shoah. Von 11 Millionen Juden, die vor dem Zweiten Weltkrieg lebten, wurden insgesamt 6 Millionen ermordet. darunter 1,5 Millionen Kinder.

… weiter

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil IV

Von Frankfurt über Theresienstadt nach Auschwitz – Teil IV

Früh am Morgen, es ist noch keine acht Uhr, verlasse ich meine Unterkunft in Litoměřice, werfe meinen Rucksack in den Dacia und nehme unten am Marktplatz noch einen Kaffee. Die zweite große Fahrt steht an, doch bevor ich nach Polen, nach Auschwitz fahre, hatte ich gestern beschlossen, noch einmal nach Theresienstadt zurückzukehren. Einige Orte hatte ich dort noch nicht gesehen – und wer weiß schon, ob und wann ich noch einmal hier her kommen werde.

… weiter